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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Ohlys wesentliche Erkenntnisse erwiesen sich im Laufe der Jahre in großen Teilen als bemerkenswert resistent gegenüber anderen Deutungsversuchen. Er hatte bemerkt, dass der Traum Daniels aus dem 7. Buch Daniel mit dem Traum Nebukadnezars aus dem 2. Buch zusammengebracht worden war. 174 Dadurch gelingt eine umfassendere Darstellung und

174 Ohly, 45.

Heraushebung der Prominenz des einen Tieres vor den anderen drei Tieren: Die Rede ist hier vom Eber. “Nach Hieronymus war also kein Tier fürchterlich genug, als dass es die Römer, von denen man die Erfüllung des Wortes ´Es wird alle Lande fressen, zertreten und zermalmen (Dan. VII, 23)´ erwartete, hätte bezeichnen können. Wenn schon im Annolied diese pessimistische negative Auffassung vom römischen Reich, wie sie durch die geläufigste Danielinterpretation vertreten wurde, sich mehr ins Positive wandte, so war sie für den Kaiserchronikdichter, der sich anschickte, in des almaehtigen gotes minnen die Geschichte dieses römischen Reiches zu dichten, unannehmbar.” 175 Das als besonders furchterregend dargestellte, mit Rom in Verbindung gebrachte vierte (aus Sicht des Annoliedes) Tier, der Eber, paßte also nicht in die romzentrierte Konzeption der Chronik. Dies sei der Ausgangspunkt für die erfolgten Umstellungen in der Anordnung der Tiere. 176 Ebenso weist Ohly darauf hin, dass, entgegen dem Bibeltext und dem Annolied, die Kaiserchronik die vier Tiere des Traums nicht auf die vier Reiche deutet, sondern auf vier chunige rîche, also vier mächtige Könige.177 Die so entstandene Personalisierung ist Teil des Chronikkonzeptes; bei den Kämpfen Caesars waren in ähnlicher Weise schon individualisierte Gegner, nämlich Prenne, Boimunt und Ingram begegnet, während das fünfzig Jahre ältere Annolied noch die anonyme Massenschlacht und jetzt auch die mit der fehlenden Personalisierung zeitlich gesehen unspezifischen Reiche bevorzugte.

Gemäß Ohlys Ausführungen treten die negativen Eigenschaften des Antichristen, die sonst mit dem vierten Tier, dem Eber assoziiert werden, nun auf die an vierter Stelle auftretende Löwin über, während der Eber auf Platz drei rückt. Die anderen beiden Tiere (Leopard und Bär) erhalten keine oder wenig Deutung. Ein noch nicht widerlegter Interpretationsansatz Ohlys ist der Hinweis, auf die Stellung der Vision im Text zu achten. 178 So erscheint sie im Annolied als Überleitung von der Geschichte Babylons zur Geschichte Roms, hingegen in der Kaiserchronik, nachdem Caesar der Alleinherrscher Roms geworden ist. Ein Zulaufen der Erzählstränge auf Rom hin ist, in der Chronik natürlich noch stärker als im Annolied, beiden Textstellungen gemein. 179 Dies wertet Ohly als die nahende Erfüllung des Daniel- und des Nebukadnezartraums. 180 Das dem Antichristen vorausgehende Reich fange an. 181 175 Ernst Friedrich Ohly. Sage und Legende in der Kaiserchronik. Münster: Diss. 1940, S. 46.

176 Ohly, 46 f.

177 Ohly, Sage und Legende, S. 48.

178 Ohly, 48.

179 Ohly, 48 f.

180 Ohly, 48.

181 vgl. Ohly, 48ff.

1.3.2. Christian Gellinek Gellinek betont in seiner 1971 erschienenen Abhandlung zum Thema Kaiserchronik den schwer überbrückbaren Kontrast zwischen Caesars vorbildlichen Herrschereigenschaften und seinem unrühmlichen Ende durch Ermordung. 182 Für ein mittelalterliches Publikum müsse dies als ein untrügliches Zeichen des nahenden Antichristen gegolten haben. 183 Aus diesem Grund erscheine ein Einschub, der diesen Sachverhalt relativieren könnte, sinnvoll und aus Sicht des Kaiserchronisten durchaus vonnöten. 184 Die Danielsvision hat hier demnach die Aufgabe, funktionell von den Todesumständen Caesars abzulenken und die Vorzüge Roms und seines ersten Caesaren gekonnt hervorzuheben. “Im Annolied ist die Danielsvision (V.

179-262) auf das vorgeschichtliche Jerusalem bezogen, in der Kaiserchronik auf das Rom Caesars....” 185 Auch zur Reihenfolge, in der die einzelnen Tiere auftreten, hat sich Gellinek Gedanken gemacht. Er rekurriert hierbei auf M. Noth, 186 indem er dessen Geschichtsverständnis der alttestamentlichen Apokalyptik bezogen auf die Danielvision aufgreift: “Denn auch in Daniel VII wie in Daniel II liegt jenes Schweben zwischen Nacheinander und Gleichzeitigkeit der Reiche vor, das manche Ausleger dazu bewogen hat, nicht an aufeinander folgende, sondern an nebeneinander bestehende Reiche zu denken”.

Diese Vorstellung, die u. a. bei Gellinek zur Veranschaulichung seiner Thesen wiederbelebt wurde, scheint mir nicht ganz abwegig zu sein, wenn sie auch noch ausführlicher hätte dargestellt werden können. Wie weit reicht denn Gellineks Übereinstimmung mit den Ausführungen Noths eigentlich? Jedenfalls kristallisiert sich hier eine eigentümliche Anschauung heraus, für deren Verständnis man vielleicht doch besser direkt von der 182 Gellinek. Die deutsche Kaiserchronik, 152.

183 Gellinek, 153.

184 Gellinek, 153.

185 Gellinek, 154.

186 M. Noth. Das Geschichtsverständnis der alttestamentlichen Apokalyptik. Geschichtsdenken und Geschichtsbild im Mittelalter. Wege der Forschung, XXI (1961), 30-54.

187 Gellinek, 159.

alttestamentlichen Vorlage ausgeht und diese dann vorsichtig aus ihrer Verankerung löst, um sie auf mittelalterliche Schriften beziehen zu können. Hier erscheint mir wichtig, herauszuheben, dass die alttestamentlichen Träume Daniels sowie die diversen Deutungen, die diese im Laufe der Jahre erfahren haben, meiner Ansicht nach keineswegs zwingend eine festgelegte Reihenfolge der erscheinenden Tiere impliziert. Ich stimme mit Gellinek und auch Noth darin überein, dass die Tatsache, dass es sich um Träume beziehungsweise nächtliche Visionen handelt, per se das Ungenaue, Schwebende und schwer Einzuordnende bedeutet.





So heißt es schließlich auch, aufgearbeitet und übersetzt für Nicht-Theologen, im DanielKommentar: “Ich, Daniel, sah in meinen Gesichten während der Nacht, und siehe, die vier Himmelswinde setzten das große Meer in Bewegung, und vier große Tiere stiegen aus dem Meer empor, das eine anders als das andere.” 188 Die schon in der ursprünglichen Vision dargestellte, durch die Winde hervorgerufene Bewegung und die naturgegebene Unruhe des Meeres machen ein gleichzeitiges Umherschweben der Tiergestalten nicht ganz unwahrscheinlich. Eine Reihenfolge scheint auch aus meiner Sicht gar nicht so sehr beabsichtigt. Bedeutung wird vielmehr durch Handlung ausgedrückt. Aufmerksamkeit erringt dasjenige Tier, welchem ein zusätzliches Horn wächst. Leider führt Gellinek keine weiterführenden Deutungsangebote an, außer dass er der Frage nachgeht, ob die Bedrohung durch den Antichristen sich eher von innen heraus oder als von außen kommend vollzieht.189 Bei Annegret Fiebig jedoch, zu deren Ausführungen ich gleich kommen werde, begegnet eine durchaus plausible Interpretation zu den in der Vision dargestellten Reichen.

Gellinek endet mit einer Anknüpfung an Ohly und bezieht den Ausdruck vier küenic rîche ebenso wie dieser auf vier mächtige Könige. 190 Zur Individualisierung der Herrscherreiche erscheine es sinnvoll, sich die Funktion der Namensnennung einiger Herrscher zu vergegenwärtigen. 191 Die Herrscherreiche der Meder und der Perser “lagen außerhalb des Gesichtskreises der Kaiserchronik in einer Epoche der Vergangenheit, die für den Dichter keinen Ansatzpunkt zur Verknüpfung bieten konnte und daher von keinem Interesse war.” 192 Außerdem geht Gellinek erneut von einer erweiterten Kenntnis der Vision beim Regensburger 188 Otto Plöger. Kommentar zum Alten Testament. Das Buch Daniel 7, 2-3. Berlin 1965, 101.

189 Gellinek, 165.

190 Gellinek, 165 f.

191 Gellinek, 165 ff.

192 Gellinek, 161.

Publikum aus. 193 Das Annolied könnte für die Verbreitung der Vision gesorgt haben. 194 1.3.3. Annegret Fiebig Annegret Fiebig verabschiedet sich eindeutig vom Nacheinander der in der Danielsvision auftauchenden Tiere als Sinnbilder einer Kontinuität von historischen Abläufen. Sie weist darauf hin, dass der Danieltraum in der Kaiserchronik nicht die Funktion hat, Geschichte nach vier Weltreichen einzuteilen. 195 Vielmehr würde er eingesetzt werden, um den epochalen Einschnitt in die Geschichte durch Caesar zu betonen. 196 Gleichzeitig werde der Beginn des Berichtszeitraumes des gesamten Werkes markiert.

Die noch bei Ohly und Gellinek angenommene ungebrochene Danielstradition gelte inzwischen als überholt. 198 Dennoch beschäftigt sich Fiebig ausgiebig mit der Korrelation von deutschen Stämmen und Weltreichen, kann aber auch nur einige der Stämme einer vergangenen Großmacht zuordnen. 199 Auf Ohly zurückgreifend, bemerkt auch Fiebig, dass die Kaiserchronik die vier kunincrîche des Annoliedes um vier chunige rîche ersetzt und somit das Reich auf die Herrscher selbst übertragen habe; die Reichsgeschichte werde jetzt von den einzelnen Kaiserpersönlichkeiten geschrieben. 200 Noch eine Änderung zum Annolied stellt Fiebig fest, indem sie den Vers 564 der Kaiserchronik... ain dritteil er (Alexander) der werlte under sich gewan...

so versteht, dass Alexander den dritten Teil der Welt beherrscht hatte, worauf sich für Caesar nun die Möglichkeit eröffnen würde, die beiden anderen Weltteile, also Afrika und Asien, 193 Gellinek, 163.

194 Gellinek, 161 f.

195 Fiebig, 46.

196 Fiebig, 46 f.

197 Annegret Fiebig. Vier tier wilde. Weltdeutung nach Daniel in der Kaiserchronik. In: A. Fiebig et al.

Deutsche Literatur und Sprache von 1050- 1200. Festschrift für Ursula Hennig zum 65. Geburtstag. Berlin 1995, 27 – 49, S. 46.

198 vgl. Fiebig, 27-38.

199 Fiebig, 40-43.

200 Fiebig, 40.

zusätzlich zu seiner Eroberung Europas seinem Imperium einzuverleiben, was Caesar ja auch

mit Hilfe der Deutschen gelingt. 201 Im Annolied hatte es hingegen geheißen:

... driu deil der werilte... (§15,12).

Alle drei Weltteile seien hier bereits von dem großen Alexander zu einem Imperium zusammengefügt worden. Die Kaiserchronik variiert das Bestehende und schreibt nun Caesar diese Tat, die Welt als erster in einem Reich vereint zu haben, zu. 202 1.3.4. Funktion des Danieltraumes Übereinstimmend geht die Forschung von einer gewollten Eingliederung des Danieltraums in die Caesargeschichte aus. Die im Annolied in der Geschichte der Weltreiche angesiedelte Textpassage wurde absichtlich zwischen die bereits abgeschlossenen Eroberungszüge Caesars und die die Episode beschließenden Siegesfeierlichkeiten geschoben und nicht, - hier äußere ich mich ein wenig spekulativ -, weil er an anderer Stelle vergessen wurde oder der Dichter besagten Textabschnitt noch unbedingt irgendwo unterbringen wollte.

In der Tat deutet alles darauf hin, dass die Danielspassage als aussagekräftiges Element einer ausgewogenen Textkomposition, der Caesarepisode, gesehen werden muss. Die Funktion verändert sich dementsprechend im Vergleich zum Annolied. Jedoch sollen auch in der Kaiserchronik die vier aus dem alttestamentlichen Buch Daniel entliehenen Tiere der Vision vier Reiche oder vielmehr deren Herrscher repräsentieren. Ernst Friedrich Ohly befaßt sich als erster näher mit den einzelnen Tieren und hebt das eine, den Eber, vor den anderen drei hervor. Dies sei dasjenige Tier, das auf Grund seiner dargestellten Schrecklichkeit am wenigsten geeignet erscheine, Rom beziehungsweise Caesar zu verkörpern. Die Korrelation Eber und Rom ist jedoch durch das Annolied vorgegeben, paßt aber nicht in die

201 Fiebig, 43ff.202 vgl. Fiebig, 43 ff.

romzentrierte Konzeption der Chronik. Die Folge ist eine Umstellung, die der Dichter der Kaiserchronik vornehmen mußte. Die negativen Eigenschaften des Antichristen, die sonst dem Eber anhaften würden, beziehen sich nun auf die an vierter Stelle auftretende Löwin. Der Eber erhält Platz drei. Ohly glaubt demnach fest an eine zeitliche Rangfolge der Erscheinungen. Der vierte Rang ist der schlechte; darauf folgt der Antichrist.

Eine andere Interpretation schlägt Gellinek vor. Die unrühmliche Ermordung Caesars müsse dem mittelalterlichen Publikum als Zeichen des nahenden Antichristen vorgekommen sein. 203 Die Danielsvision hat hier die Aufgabe, von diesem Sachverhalt abzulenken und die Weltmacht Rom und ihren ersten Beherrscher erstrahlen zu lassen. An Stelle einer zeitlichen Reihung der verschiedenen Tiere bietet Gellinek ein schwebendes Nebeneinander der Tiere und Reiche an.

Annegret Fiebig will ebenfalls eine zeitliche Dimension bei der Existenz der Tiere und Reiche nicht zum Thema der Vision machen. Weniger habe die Vision die Funktion, die Geschichte in vier Abschnitte einzuteilen, als den epochalen Einschnitt in die Geschichte durch Caesar zu betonen.

Diesem Gedanken kann ich mich uneingeschränkt anschließen; es erscheint mir doch bezeichnend, dass die Vision gerade der Caesargeschichte angegliedert wurde. Die Gegenwärtigkeit der Eroberungen und das Ausgerichtetsein auf die römischen Belange stehen doch unbezweifelt im Vordergrund und müssen auch so von den mittelalterlichen Rezipienten aufgenommen worden sein. An einer ausführlichen Darstellung der verschiedenen geschichtlichen Perioden dürfte niemand zum gegebenen Zeitpunkt ein besonderes Interesse gehabt haben. Das Augenmerk richtet sich eher auf den, bezogen auf die Erzählung, gegenwärtigen Caesar, mit dessen Geschichte der Beginn des Berichtszeitraumes der gesamten Kaiserchronik markiert wird, wie es bei Fiebig heißt.

Was verändert der Chronist eigentlich mit seiner schon viel besprochenen Individualisierung beziehungsweise Personalisierung von geschichtlichen Räumen und Ereignissen?

203 hierzu ausführlich Ohly, Sage und Legende, 19 f. und mehr allgemein Haas. Todesbilder im Mittelalter, 127-130.

204 vgl. z.B. Ohly, Gellinek, Fiebig, die, wie ich auf den vorherigen Seiten vermerkt habe, die Vision Daniels, entgegen der Auffassung des Annolied-Dichters, auf vier Könige, also vier Individuen, bezogen hatten.

Die Personalisierung oder Individualisierung von historischen Räumen und Ereignissen ist als eine im Vergleich zum Annolied auffallende Neuerung der Kaiserchronik zu betrachten.



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