WWW.DISSERTATION.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Dissertations, online materials
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 9 | 10 || 12 | 13 |   ...   | 48 |

«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

-- [ Page 11 ] --

Gerade der Danieltraum bezieht sich hier auf vier mächtige Könige und nicht mehr nur auf unpersönliche Königreiche. Die Bedeutung liegt darin, dass damit zeitliche Abläufe ein Gesicht bekommen, nämlich das eines sie zu verantwortenden Herrschers. Die Zuordnung von Ereignissen fällt bedeutend leichter, wenn diese an einem mit einer bestimmten Biografie versehenen König oder Kaiser festgemacht werden können, wohingegen eine Aussage wie: “Die Perser besiegten die Griechen.” einen historischen Sachverhalt nur sehr ungenau und mißverständlich widerspiegeln kann. Wenn auch in den volkssprachigen Laienkreisen des frühhöfischen Mittelalters vermutlich die Verknüpfung einer historischen Situation mit der ihr entsprechenden Jahreszahl im Allgemeinen nicht vorausgesetzt werden kann, dann wahrscheinlich doch die Zuordnung zu einer historischen Person, die somit eine wichtige Markierungseigenschaft in der Gliederung von zeitlichen Abläufen einnimmt.

Wir hatten bereits an anderer Stelle, nämlich bei den Kämpfen Caesars gegen die deutschen Stämme, die Einführung individualisierter Gegner beobachten können. 205 Massenschlachten hat es im Laufe der Jahrhunderte viele gegeben; möglicherweise bleibt ein damit verbundener Name einer handelnden Person haften, und eventuell vorhandenes biografisches Material einer zumindest lokalen Berühmtheit kann als Zeitangabe für die Rekonstruktion von historischen Ereignissen dienen. Diese Hoffnung bewahrheitet sich natürlich nicht immer, läßt aber die Bemühung des Kaiserchronisten erkennen, seinen Handlungen ein Gesicht zu geben.

Ebenso ist, wenn bewußt so genannte Allerweltsnamen oder in irgendeiner Weise erfundene und sonst nirgendwo bekannte Namen, die schwerlich der Identifikation einer real existenten Person dienen können, gewählt werden, 206 eine Pseudo-Konstruktion von Abläufen vorstellbar. Diese voranzutreiben und scheinbar zu verifizieren, da Mitwirkende, die gleichzeitig auch Zeugen sind, namentlich genannt werden können, scheint das dahinterstehende Kalkül gewesen zu sein.

205 Man denke hierbei besonders an den mit Assoziationen zur volkssprachigen Sage behafteten Namen Dietrich, der in der Kaiserchronik gleich dreimal an Herrschende vergeben wird (Müller-Römheld, 93). Zu den Implikationen siehe Ernst Hellgardt. Dietrich von Bern in der deutschen Kaiserchronik. Zur Begegnung mündlicher und schriftlicher Traditionen. In: Deutsche Literatur und Sprache von 1050 – 1200. FS für U. Hennig zum 65. Geb.. Hg. von A. Fiebig und H.J. Schiewer. Berlin 1995, 93-110.

206 Vgl. hierzu Müller-Römheld: “Im Annolied findet sich also eine andere Form genealogischen Interesses; die Genealogie begründet den Anspruch eines Stammes, nicht den eines Menschen. Im Annolied wird die Bedeutung von Genealogie und Erbe für den Einzelmenschen nicht geklärt.” (Müller-Römheld, 62) Die Kaiserchronik verändert das Annolied, indem fiktive Genealogien (die Burgherren und Franken-Brüder Signator, Labian und Dulzmar) und personifizierte Kämpfe (Caesar gegen Prenne, Boimunt und Ingram) die Aktualität der ständischen Gliederung einer höfischen Gesellschaft mit einzelnen Repräsentanten wiedergeben.

Das Annolied, das ein paar Generationen vor der Kaiserchronik entstanden ist, steht auf diesem Gebiet offenbar weniger unter Beweiszwang. Es bevorzugt die Schilderung vergleichsweise anonymer Schlachten und erwähnt nicht personifizierte Reiche. Meiner Ansicht nach steckt hier der Gedanke von Kontinuität dahinter. Die Schlachten sind keine einmaligen Erscheinungen; sie wiederholen sich (zugegebenermaßen steigernd). Nur die Tatsache, dass Caesar aktiv kämpft und siegt, scheint wesentlich. Caesar selbst bekleidet im Annolied nur eine Beispielposition in einem Jahrhunderte andauernden Kontinuum von römischen Kaisern, das er allerdings begründet. Die nicht personifizierten Reiche der Meder, Perser oder Griechen wirken eher wie ein langwährendes Phänomen, als dass es auf eine bestimmte Aera in ihrer Existenz ankäme. Alles scheint sich innerhalb einer gottgewollten Ordnung zu befinden und sich geradlinig auf den Auftritt Annos zuzubewegen.

Somit müssen der Danieltraum und die Funktion der Namensnennungen in Annolied und Kaiserchronik unterschiedliche Bewertungen erfahren.

1.4. Evaluation Nach dem Zusammenbruch der graeco-romanischen politischen und rechtlichen Systeme war die epideiktische Redegattung die einzige noch im Ganzen verwendbare, 207 so dass die gesamte Literatur des Mittelalters und der Renaissance unter dieser Gattung subsumiert wurde und ``all writing was perceived as occupying the related spheres of praise and blame.” 208 Dies resultiert in der zu erwartenden Schlußfolgerung, dass ``Medieval and Renaissance writers seldom regard their subject-matter neutrally, but usually express a clearly positive or negative evaluation which attempts to change the reader´s views.” 209 Auch an der Geschichte Caesars läßt sich eine deutlich positive oder negative Evaluation erkennen.

Die Darstellung der Caesarfigur erscheint im Großen und Ganzen schmeichelnd. Gegenüber den benutzten Vorlagen, dem Annolied und den Gesta Treverorum, ist sogar noch eine Steigerung ins unermeßlich Positive zu bemerken. Neben allen herausragenden Vorzügen der Person wird aber auch, und das nicht etwa auf unkritische Weise, Caesars Fähigkeit, unvorhergesehene Krisen zu bewältigen, sein Anpassungsvermögen an neue, ungewohnte Situationen beurteilt.





Der Text präsentiert demnach weniger eine über jeden Makel erhabene, in jeder denkbaren Lebenslage angemessen handelnde Person, sondern eine Figur, die an den Herausforderungen, die an sie gestellt werden, zu bemessen ist. So ist von einer vielen Kaiser- und Feldherrendarstellungen gemeinen, abschätzbaren Perfektion nicht viel zu spüren. Der ausschlaggebende Grund für diese Behauptung ist in erster Linie die Beobachtung, dass es sich bei Caesar um eine weniger statische Gestalt handelt. Caesar bekleidet nicht nur eine Funktion, er ist nicht einfach nur der Begründer einer langen Reihe von Monarchen. An Stelle einer endlos erscheinenden Aufzählung von schmeichelhaften Herrscherattributen zeigt die Kaiserchronik Caesar als einen aktiv die Geschichte gestaltenden Streiter.

Trotz einiger künstlerischer Neuerungen bleibt der Dichter der Kaiserchronik der 207 Brian Vickers. In Defense of Rhetoric. Oxford 1988, 54.

208 Brian Vickers. In Defense..., 54.

209 Vickers. In Defense..., 56.

Betrachtungsweise, die Caesar als den ersten “Kaiser” des Römischen Reichs sieht, 210 treu.

Im Annolied scheint der Beginn des Christenreichs (unter Augustus) bedeutungsvoller als der des Römerreichs. In der Kaiserchronik hingegen stellen imperium und sacerdotium einander sinnvoll ergänzende Kräfte dar. Auf die Wichtigkeit von Quellenanalysen zur Beurteilung der rhetorisch-ausgestaltenden Tätigkeit des Kaiserchronisten hatte ich bereits in der Einleitung hingewiesen. So erscheint die Caesar-Episode der Kaiserchronik als ausgesprochen höfisch,211 während dieses Attribut für die entsprechende Passage des Annolieds noch nicht

vergeben werden kann. Für eine höfische Einschätzung fehlen im Annolied:

1. Namensnennungen. (Das Annolied favorisiert anonyme Schlachten.)

2. Vasallenrat. (Der Kampf gegen die Bayern wird als Angriffskrieg der Bayern beschrieben, im Gegensatz zu den Ereignissen der Kaiserchronik, die Caesar durch den Rat der Schwaben als den neu gewonnenen Vasallen taktisch klug die Bayern angreifen lassen.)

3. Zeugnisse der Barmherzigkeit Caesars (bei der Behandlung von Unterlegenen).

Wie bereits erwähnt, wird die Rolle der Römer in dieser Episode als geschwächt bewertet.

Zur Durchsetzung der Monarchie bedarf es des herausragenden Feldherren: Julius Caesar verkörpert die hierfür nötigen Eigenschaften. Alle ihm zur Hilfe kommenden Figuren oder Stammesgemeinschaften sind ebenfalls positiv gezeichnet.

210..., was sich schon etymologisch im Namen C a e s a r = mhd. keiser = nhd. Kaiser widerspiegelt,...

211 Zum höfischen Gehalt der Kaiserchronik äußert sich Corinna Biesterfeldt: “Die Kaiserchronik bewegt sich in ihrem Erzählgehalt auf der Grenze zwischen heilsgeschichtlich beglaubigter Geistlichendichtung und neu entstehender weltlicher Hofdichtung.” (Corinna Biesterfeldt. Moniage – Der Rückzug aus der Welt als Erzählschluß. Untersuchungen zu Kaiserchronik, König Rother, Orendel, Barlaam und Josephat, Prosa-Lancelot.

Stuttgart 2004, 13.

1.5. Botschaft und Funktionalität der Caesargeschichte

Mit der Caesargeschichte eröffnet die Chronik ihre Darstellung der Geschichte der römischen Kaiser. Sie dient sowohl dazu, einen Beginn zu markieren, als auch dazu, die feste Verankerung der Chronik in einem welt- und heilsgeschichtlichen Ablauf aufzuzeigen.

Außerdem offenbart der Chronist in keiner anderen Geschichte seines umfänglichen Werks ein ähnlich aussagefähiges Geschichtsbild.

Es sind im Wesentlichen zwei Elemente der Caesargeschichte, die die Kaiserchronik als Gesamtwerk zumindest in die Nähe der Weltchronistik rücken: die Abkunft der deutschen Stämme und die modifizierte Danielsvision. Wenn auch die Kaiserchronik sich als Geschichte des Römerreiches versteht, so bewegt sich ihr Verfasser doch innerhalb der seit Hieronymus und Augustin das Geschichtsdenken des Mittelalters prägenden Vorstellungen, Profanhistorie in ein bereits bestehendes, heilsgeschichtliches Ordnungsschema einfügen zu wollen. 212 Diese ursprünglich theologischen Schemata, die Lehren von den sechs Weltzeitaltern und den vier Monarchien liegen auch dem Geschichtsverständnis des Kaiserchronisten zu Grunde.

Es folgt ein kurzer Exkurs über die Lehre von den sechs Weltzeitaltern (Aetates) in der frühen christlichen Weltchronistik.

Um zu beweisen, dass die biblische Überlieferung in Bezug auf die Zeiteinteilung der Geschichte älter und genauer ist als die Rechnung der heidnischen Philosophen, führt Theophilos von Antiochien um 200 n. Chr. folgende Zeiteinteilung ein: Die Zeitdauer von Adam bis zur Sintflut betrage 2242 Jahre, von dort bis Abraham 1036 Jahre, von Abraham bis Moses 600 Jahre, von Moses bis David 498 Jahre und von David bis zum Babylonischen Exil der Juden 518 Jahre. Bis zu Theophils eigener Gegenwart der Abfassung seiner Chronik 212 Ohne Anbindung an die Heilsgeschichte ist im Mittelalter auch die Darstellung profaner Geschichte undenkbar. Meist wurde diese erreicht durch die Aetates-Lehre, seltener nach dem Schema der vier Weltreiche.

Diese den Heilsplan der Geschichte ordnenden Schemata strukturieren im Grunde alle historiografischen Texte des Mittelalters, selbst g e s t a e und v i t a e lassen die Verbindlichkeit heilsgeschichtlicher Ordnungsprinzipien erkennen. (Norbert Ott. Chronistik, Geschichtsepik, Historische Dichtung. In: Epische Stoffe des Mittelalters. Hg. von Volker Mertens und Ulrich Müller. Stuttgart 1984, 182-204; 186).

wären damit bereits 5695 Jahre Weltgeschichte vergangen. 213

Darauf baut 221 n. Chr. Julius Africanus, ein Laie nicht-jüdischer Herkunft, in der von ihm verfaßten ersten christlichen Weltchronik auf. Seinen chronologischen Untersuchungen zufolge fällt Christi Geburt in das Weltjahr 5500. Die Chronik des Julius Africanus beschäftigt sich auch mit dem Termin des Weltendes, der nach 6000 Jahren Gesamtdauer menschlicher Geschichte zu erwarten sei. Die Gesamtdauer dieser Welt betrage aber 7000 Jahre, denn es folge ein nicht näher erläutertes Sabbatjahrtausend. 214 Als nächster leitet Hippolyt von Rom am Anfang des 3. Jahrhunderts die Weltdauer von 6000 Jahren aus der Schöpfungswoche und Psalm 89.4 ab und das Datum der Inkarnation im Weltjahr 5500 aus Apk. 17.10. Hierzu erläutert Häusler: “Die Verbindung der Geschichte der antiken Welt mit der des Judentums bleibt bei Hippolyt allein Funktion der apokalyptischen Fristrechnung. Profane Geschichte dient als zusätzliches Argument ohne Eigenwert.” 215 Eine neue Stufe erreicht die christliche Weltchronistik mit der im Jahre 303 begonnenen Chronik des Bischofs Eusebios von Caesarea. Schon vor der Konstantinischen Wende scheint für Eusebios die Geschichte in der Einheit des römischen Universalreichs zu kulminieren.

Möglich wird mit dieser Aufwertung des Staates eine Einbeziehung der Profangeschichte in die Historiographie: Denn auch in ihr zeigt sich Gottes Wirken. 216 Erst mit Augustin wird das Aetates-Schema von der konkreten zeitlichen Frist, die bis dahin immer mit dem Jahre 6000 bzw. 7000, wenn ein Sabbatjahrtausend mit einberechnet wurde, als voraussichtlicher Termin des Weltendes angegeben wurde, befreit. 217 Dennoch bleibt für das gesamte Mittelalter die aus dem Judentum übernommene Einteilung der Weltgeschichte in sechs Zeitabschnitte, meist von Adam bis zur Sintflut, von dort bis Abraham, von Abraham bis Moses, von Moses bis zur Babylonischen Gefangenschaft, von dort bis Christi Geburt, von Christi Geburt bis zum Jüngsten Gericht, verbindlich, ob nun konkrete Jahresangaben gemacht werden oder nicht.

213 Zusammengefaßt nach: Martin Häusler. Das Ende der Geschichte in der mittelalterlichen Weltchronistik.

Köln 1980, Kapitel 1, 6-23.

214 Häusler, 7. Die Grundlage für die Zeitdauer von 6000 bzw. 7000 Jahren ergab sich aus Ps. 89.4 (“Tausend Jahre sind vor Dir wie ein Tag.”) 215 Häusler, 10.

216 Vgl. Häusler, 13.

217 Häusler, 21. Vgl. hierzu auch das neutestamentliche Bibelzitat aus Mark. 13,32: “Von dem Tage und der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.” Auch auf die Entstehungsbedingungen der Kaiserchronik bezogen, muss die Kenntnis dieser Aetates-Lehre beim Chronisten und seinen Rezipienten angenommen werden. Nur so läßt es sich erklären, dass der Chronist seinen bevorzugten deutschen Völkern rückblickend einen alttestamentlichen Stammbaum attestieren kann, ohne die Handlung, die er gerade schildert, durch größere, religionswissenschaftliche Exkurse unterbrechen zu müssen. Es genügt, die Namen Noahs und Abrahams einfließen zu lassen, um dem Publikum eine 6000-7000 Jahre alte Ahnenreihe anzudeuten. 218 Dabei müssen keine Zahlenberechnungen ausgeschrieben sein. Dennoch verfolgt dieses Vorgehen einen handlungsinternen und einen grundsätzlichen,

handlungsübergreifenden Zweck:



Pages:     | 1 |   ...   | 9 | 10 || 12 | 13 |   ...   | 48 |


Similar works:

«NETWORK AND END-HOST SUPPORT FOR HTTP ADAPTIVE VIDEO STREAMING A Thesis Presented to The Academic Faculty by Ahmed Mansy In Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree Doctor of Philosophy in Computer Science School of Computer Science Georgia Institute of Technology May 2014 Copyright c 2014 by Ahmed Mansy NETWORK AND END-HOST SUPPORT FOR HTTP ADAPTIVE VIDEO STREAMING Approved by: Dr. Mostafa Ammar, Advisor Dr. Ling Liu School of Computer Science School of Computer Science Georgia...»

«IPHIGENIA AT AULIS: MYTH, PERFORMANCE, AND RECEPTION by George Adam Kovacs A thesis submitted in conformity of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy Department of Classics University of Toronto © Copyright by George Adam Kovacs 2010 Abstract Iphigenia at Aulis: Myth, Performance, and Reception George Kovacs Doctor of Philosophy Department of Classics University of Toronto When Euripides wrote his final play, Iphigenia at Aulis, depicting the human sacrifice of Agamemnon’s...»

«TEMPLATE BASED ASYNCHRONOUS DESIGN By Recep Ozgur Ozdag A Dissertation Presented to the FACULTY OF THE GRADUATE SCHOOL UNIVERSITY OF SOUTHERN CALIFORNIA In Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree DOCTOR OF PHILOSOPHY (ELECTRICAL ENGINEERING) November 2003 Copyright 2003 Recep Ozgur Ozdag Contents List of Tables v List of Figures vi Abstract ix 1. Introduction 1.1 Asynchronous Circuit Design Flow 1.2 Expected Contributions of the Thesis 1.3 Thesis Organization 2. Background 2.1...»

«Chemical-Scale Studies of the Nicotinic and Muscarinic Acetylcholine Receptors Thesis by Michael McCann Torrice In Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree of Doctor of Philosophy California Institute of Technology Pasadena, CA 2009 (Defended July 25, 2008) ii © 2009 Michael McCann Torrice All Rights Reserved iii In memory of my grandparents: Margaret and Ronald McCann Virginia and Carl Torrice iv Acknowledgments The struggle itself towards the heights is enough to fill a man’s...»

«Comprehensive Summaries of Uppsala Dissertations from the Faculty of Science and Technology 901 Query Processing for Peer Mediator Databases BY TIMOUR KATCHAOUNOV ACTA UNIVERSITATIS UPSALIENSIS UPPSALA 2003 ˚ Dissertation at Uppsala University to be publicly examined in Siegbahnsalen, Angstr¨ m Labo oratory, Tuesday, November 11, 2003 at 13:00 for the Degree of Doctor of Philosophy. The examination will be conducted in English Abstract Katchaounov, T. 2003. Query Processing for Peer Mediator...»

«High hopes and broken promises: Common and diverse concems of Iranian Women for gender equality in education and employment A thesis submitted to the Graduate and Postdoctoral Studies Office In partial fulfillment of the requirements of the degree of Doctor of Philosophy By Minoo Derayeh (7718905) Department of Integrated Studies in Education Faculty of Education McGill University, Montreal, Canada (May 2002) @ Minoo Derayeh, May 2002 National Library Bibliothèque nationale 1+1 of Canada du...»

«REFRAMING OUR UNDERSTANDING OF NONPROFIT REGULATION THROUGH THE USE OF THE INSTITUTIONAL ANALYSIS AND DEVELOPMENT FRAMEWORK by Denise R. Vienne A Dissertation Submitted to the Faculty of The College for Design and Social Inquiry in Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree of Doctor of Philosophy Florida Atlantic University Boca Raton, Florida August 2014   Copyright Denise R. Vienne 2014   ii ACKNOWLEDGEMENTS This dissertation, not to mention the coursework, comprehensive...»

«Philosophy and Phenomenological Research Philosophy and Phenomenological Research Vol. LXXX No. 2, March 2010 Ó 2010 Philosophy and Phenomenological Research, LLC Is Evidence Knowledge? juan comesana ˜ University of Arizona holly kantin University of Wisconsin, Madison 1. Introduction In chapter 9 of Knowledge and its Limits (Williamson 2000), Timothy Williamson argues for the thesis that the evidence that a subject has is constituted by propositions known by the subject (a thesis that he...»

«RELATIONAL TRANSFER IN REINFORCEMENT LEARNING by Lisa Torrey A dissertation submitted in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy (Computer Sciences) at the UNIVERSITY OF WISCONSIN–MADISON May 2009 i ACKNOWLEDGMENTS This research was partially supported by DARPA grant HR0011-04-1-0007, United States Naval Research Laboratory grant N00173-06-1-G002, and DARPA grant FA8650-06-C-7606. Special thanks to my advisor, Jude Shavlik, to my collaborators Trevor...»

«Donald W. Livingston’s Philosophical Melancholy and Delirium Peter S. Fosl Hume Studies Volume XXIV, Number 2 (November, 1998) 355-366. Your use of the HUME STUDIES archive indicates your acceptance of HUME STUDIES’ Terms and Conditions of Use, available at http://www.humesociety.org/hs/about/terms.html. HUME STUDIES’ Terms and Conditions of Use provides, in part, that unless you have obtained prior permission, you may not download an entire issue of a journal or multiple copies of...»

«Optical Spectroscopy and Magnetic Field Profile Measurements on the Self Magnetic Pinch Diode by Sonal Patel A dissertation submitted in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy (Nuclear Engineering and Radiological Sciences) in the University of Michigan 2016 Doctoral Committee: Professor Ronald M. Gilgenbach, Chair Mark D. Johnston, Sandia National Labs Professor Yue Y. Lau Assistant Professor Louise Willingale DEDICATION To family and friends. ii...»

«MECHANICAL PROPERTY DETERMINATION FOR FLEXIBLE MATERIAL SYSTEMS A Thesis Presented to The Academic Faculty by Jeremy Lee Hill In Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree Doctor of Philosophy in the Daniel Guggenheim School of Aerospace Engineering Georgia Institute of Technology May 2016 Copyright c 2016 by Jeremy Lee Hill MECHANICAL PROPERTY DETERMINATION FOR FLEXIBLE MATERIAL SYSTEMS Approved by: Dr. Robert D. Braun, Advisor Dr. Christopher L. Tanner Daniel Guggenheim School of...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.dissertation.xlibx.info - Dissertations, online materials

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.