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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Die nun folgende Gerichtsverhandlung (sent) gestaltet der Kaiserchronist in enger Anlehnung an Notker Teutonicus von St. Gallen. Dieser hatte um das Jahr 1000 insbesondere in seiner althochdeutschen, aber auch in seiner lateinischen Rhetorik für den deutschsprachigen Raum anwendbare Regeln und Erläuterungen zur thematischen, sprachlichen und organisatorischen Gestaltung von Gerichtsverhandlungen aufgestellt.

Der Morgen des ersten Gerichtstages wird eingeläutet mit einer Messe, während der der Papst um göttlichen Beistand bittet.

242 Dieses Thema, die Übergeordnetheit des Christsein vor den familiären Beziehungen ist auch Bestandteil der Faustinianepisode der Kaiserchronik. (Die Auflösung und Zusammenführung der Familie, die Entscheidung jedes einzelnen Familienmitglieds für oder gegen den Christengott sind Aspekte der Parallelität gegenüber der Konstantingeschichte.) Eine ausführliche Interpretation unter genealogischen Gesichtspunkten begegnet bei Müller-Römheld, 84 ff.

243 vgl. Stefan Sonderegger. Rechtssprache in Notkers des Deutschen Rhetorik. In: Sprache und Recht. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters. FS für Ruth Schmidt-Wiegand zum 60. Geb. Hg. von Karl Hauck et al. 2.

Band. Berlin – New York 1986, 870-895.

244 Zu den Quellen Notkers siehe Stefan Sonderegger. Notker der Deutsche und Cicero. In: Florilegium Sangallense. FS für Johannes Duft zum 65. Geb. Hg. von Stefan Sonderegger, Helmut Maurer und Otto P.

Clavadetscher. Sigmaringen 1980, 243-66.

8510...

er (Silvester) bat got den guoten, daz er ir (der Gläubigen) herze erchante unt ouch im den hailigen gaist sante,....

Helena, die Klägerin, eröffnet den sent, in dem abwechselnd Vertreter beider Seiten das Wort haben. Sinn und Zweck der Gerichtsverhandlung aus Helenas Sicht ist es, dass Silvester als unrechtmäßig Handelnder überführt werden (V. 8575-80) und der wahre Gott ermittelt werden soll. Dafür wählt Helena zwölf Redner aus, die die Anklage vertreten und nacheinander ihre Argumente gegen den Christengott, der durch Silvester vertreten wird, hervorbringen sollen.

Silvester, der Angeklagte, darf jeweils unmittelbar für die Seite der Christenheit antworten und die von den Juden vorgetragenen Punkte zu entkräftigen suchen. Ebenso werden zwei Schiedsrichter bestimmt, die nach dem Auftritt eines jeden der zwölf Redner entscheiden sollen, ob die Rede Erfolg gehabt oder, im Gegenfall, der Redner den Saal unverzüglich zu verlassen habe.

Der Ablauf der Verhandlung folgt in groben Zügen den Vorschlägen Notkers 245 von St.

Gallen, obwohl natürlich auch in der Kaiserchronik erkennbar wird, dass jede geschilderte Gerichtsverhandlung einen jeweils einzigen, so nicht wiederholbaren Fall darstellt, bei dem eine vorgegeben erscheinende Prozeßordnung an tatsächliche Gegebenheiten angepaßt werden muß. Der erste Punkt, der die Nachwirkung Notkers von St. Gallen erkennen läßt, betrifft die Stellung des Orators. “Ehe aber die Richter entscheiden, kann der orator die Meisterschaft seiner Rede beweisen, und all das vorbringen, womit das ding Erfolg haben mag,...”.246 Auch in der Kaiserchronik erhalten zwölf zuvor bestimmte Oratoren die Gelegenheit, durch 245 Zu den lateinischen Schriften Notkers siehe James C. King und Petrus W. Tax. Notker latinus zu den kleineren Schriften. Tübingen 2003, 47-81.

246 Rudolf Lauda. Kaufmännische Gewohnheit und Burgrecht bei Notker dem Deutschen: zum Verhältnis von literarischer Tradition und zeitgenössischer Realität in der frühmittelalterlichen Rhetorik. Frankfurt a.M. – Bern – New York – Nancy 1984, 66. Die Annahme, dass Notker bei dieser Beschreibung eine heimische “Ding”Versammlung wiedergegeben hat, braucht nicht den einzelnen Nachweis einer Übereinstimmung mit rhetorischen Begriffen bei Cicero zu fürchten. Während von Cicero meist nur ein Begriffsskelett überliefert wurde, zeige Notker die konkrete Anwendbarkeit dieser Begriffe innerhalb einer tatsächlichen Gerichtsverhandlung auf.

ihre Reden den Richtern glaubhaft zu machen, dass das Recht auf ihrer, der heidnischen Seite, sei.

Der zweite Punkt, der den Einfluß Notkers zeigt, behandelt die Verteidigung. Diese bedürfe einer Begründung, wenn sie sich auf eine Rechtfertigung beruft. 247 Bei Fehlen der Begründung im Falle des einfachen Bestreitens ist die Untersuchung und Beweisführung erforderlich. 248 Mit dieser begrifflichen Identität sei noch keine direkte Abhängigkeit Notkers von Cicero nachgewiesen, denn es handle sich hierbei um gefestigte rhetorische Kenntnis, die Notker zwar manchmal nicht so ausführlich, aber in den wesentlichen Strukturen immer vorhanden, auch bei Victorinus, Martianus Capella, Cassiodor, Isidor und Alcuin nachlesen konnte, behauptet Rudolf Lauda. 249 In der Kaiserchronik bestreitet Silvester die Verteidigung ganz allein. In seiner Begründung stützt er sich auf den jeweils passenden Bibelspruch, den wîssagen, oder in einem Falle auch auf die Thora, um die Behauptungen des jeweiligen die Seite der Nichtchristen vertretenden Oratoren erfolgreich zu widerlegen.

Ein dritter Punkt, die Verhandlung der Parteien im Gericht in unmittelbarer gegenseitiger Wechselrede, erscheint ebenfalls bereits bei Notker 250 und ist auch schon im Prozeßrecht der Alamannen belegt. 251 In der Kaiserchronik wechseln sich die Sprecher der beiden streitenden Parteien ab.





Silvester, als Vertreter der christlichen Partei, muß unmittelbar auf den jeweiligen Klagepunkt des die Gegenpartei vertretenden Oratoren reagieren. Die Gegenpartei besteht aus 12 eigens von Helena dazu auserwählten, besonders hochgeschätzten und gebildeten Juden und heidnischen Philosophen, von denen jeder einen eigenen Klagepunkt souverän vortragen und gestalten darf. Nach der unmittelbaren Reaktion Silvesters darauf entscheiden zwei zuvor von beiden Parteien für die Gesamtdauer des Prozesses auserkorene Richter jeweils, ob dem Kläger Recht gegeben werden kann oder dieser sich sofort aus dem rinch entfernen muß.

Der vierte auf Notker den Deutschen fußende Punkt betrifft den Übergang des Streites auf die 247 Schon bei Cicero. De Inventione I 13, 18, nachzulesen. Vgl. Lauda, 66, Fußnote 105.

248 Dies ist ebenfalls bei Cicero. De Inventione. I 14, 19, nachzulesen. Vgl. Lauda, 66, Fußnote 106.

249 Lauda, 66.

250 Lauda; 68.

251 Siehe Lauda, 68, insbesondere Fußnote 119.

anderen im Gericht, eine Rechtspraxis, für die man bei Cicero vergeblich nach einem Beleg sucht. 252 Nach der Zubereitung des Rechtsstreits in Rede – Gegenrede nebst eventuellem Beweis ging nach Notkers Darstellung der Streit auf die anderen in der Gerichtsversammlung über, konnte dann der Orator, vielleicht der jeweilige Vorsprecher, der ebenfalls Orator genannt werden konnte, alles vortragen, womit die Verhandlung zu gewinnen sein könnte, bevor dann die Richter sowohl dem Streit zwischen den Parteien als auch zwischen den anderen im Gerichtssaal durch Urteilsfindung ein Ende bereiteten. 253 Auch in der Kaiserchronik geht die zu verhandelnde Sache auf die anderen in der Gerichtsversammlung über, bevor eine endgültige Urteilsfindung erreicht wird.

Als fünfter eindeutig aus der Rhetorik Notkers des Deutschen übernommener Punkt muß der Kläger den Beklagten des lougenes úberuuínde. 254 Dies konnte durch Voreid, Zeugenangebot, Urkundenvorlage oder Erbieten zum Gottesurteil geschehen. 255 Nachdem Silvester in der Kaiserchronik etliche Punkte der Anklage durch Urkundenvorlage, genauer gesagt, den Verweis auf ein Buch, also die Bibel oder die Thora, entkräftigen konnte, wird Helena als die oberste Klägerin deutlich nervös und entschließt sich, ein Zeugenangebot größeren Ausmaßes aufmarschieren zu lassen. Dieses Zeugenangebot besteht aus sechzig Männern, die sich durch ein besonders hohes Alter auszeichnen, und die allesamt einen Eid (Voreid heißt es in der Rechtssprache Notkers) schwören, gesehen zu haben, wie die 12 Apostel den Leichnam Jesu gestohlen hätten. Damit wäre Silvester in seinem Glauben an die Auferstehung Jesu des lougenes uberwunden. Silvester kann diese 60 Männer jedoch rasch des Meineides überführen, indem er auf die seit Jesu Kreuzigung und Auferstehung verstrichene Zeit, nämlich laut Kaiserchronik 236 Jahre (V. 9949 f.), hinweist. Die Möglichkeit einer Augenzeugenschaft der 60 wenn auch alten Männer ist damit ausgeräumt.

Damit sind drei der vier in der Notkerschen Rhetorik angeführten Möglichkeiten, 258 252,... behauptet Lauda, 67. Notker habe nämlich ein eigenes Darstellungsinteresse verfolgt und die aufgezählten Begriffe aus der rhetorischen Systematik der Problemfindung herausgehoben und zum prozessualen Ablauf eines Rechtsstreits in der “ding”-Versammlung neu zusammengefügt.

253 Lauda, 69.

254 Lauda, 69.

255 Lauda, 69.

256 Vgl. Kaiserchronik, v. 9857 ff.

257 Lauda, 69.

258 Stefan Sonderegger weist auf die eigene Gestaltung der Rhetorik in St. Gallen durch Notker hin. Notkers Schrift De arte rhetorica sei es gewesen, die erstmals eine deutsche Rhetoriktradition begründet habe. (vgl.

Sonderegger. Notker der Deutsche und Cicero, 265). Diese Sichtweise wird von James J. Murphy geteilt. (vgl.

jemanden der Lüge zu überführen und dadurch den Prozeß für sich zu entscheiden – also Voreid, Zeugenangebot und Urkundenvorlage - ausgeschöpft worden, so dass nur noch die vierte Möglichkeit, das Erbieten zum Gottesurteil, übrig bleibt. Die (möglicherweise nur mittelbare) Abhängigkeit des Kaiserchronisten von Notker bei der Ausgestaltung von Gerichtsverhandlungen ist damit belegt, insbesondere auch dadurch, dass es jetzt wirklich zur vierten Möglichkeit, zum Gottesurteil, dem von allen so gesehenen letzten Ausweg, kommt.

Nach fünf Tagen schließlich drängt Helena auf ein baldiges Prozeßende.

–  –  –

Man einigt sich darauf, dass, sollte es Silvester gelingen, einen toten Stier durch Gebete zu Gott zum Leben zu erwecken, das Christentum siegen und die Teilnehmer des sent konvertieren würden. Spannung erzeugt der Kaiserchronist durch schmähende Bekundungen der Ungeduld auf der Seite der Nicht-Christen.

–  –  –

Im Verweis auf die drei Götter, die allesamt noch nicht das erwartete Wunder vollbracht haben, wird bereits die Trinitätsfrage angesprochen, die während des Streits um den James.J. Murphy. Rhetoric in the Middle Ages. A History of Rhetorical Theory from St. Augustine to the Renaissance. Berkeley 1974, 91 ff.) Arianismus die Christenheit unter Konstantin jahrzehntelang beschäftigen sollte. Zambri, als Hebräer dem Monotheismus verschrieben, verkörpert hier exemplarisch das Erstaunen und das Unverständnis in seiner Zeit, das theologische Phänomene wie diese unter Christen und Andersgläubigen ausgelöst haben müssen. Es handelt sich hierbei um Phänomene, von denen man annehmen sollte, dass sie den gewöhnlichen, nicht in der griechischen Philosophie vorgebildeten Menschen der Spätantike schlichtweg überforderten.

Auf das erwartete Wunder bezogen, bedeutet das Hervorheben der drei Götter, dass sich ein exemplarischer Jude nicht von einer scheinbaren quantitativen Überlegenheit der Gottheit der Christen beeindrucken läßt. Es ist unerheblich, ob die zu vollbringende Tat von einem Gott oder von gleich drei Göttern nicht getätigt werden kann. Natürlich müssen aus Zambris Sicht im Zusammenhang mit dem Unvermögen die drei Götter erwähnt werden.

Durch besonnene Reden und Aufzählen der Wunder Gottes gelingt es Silvester, die NichtChristen zu besänftigen, und Zeit zu gewinnen. Dabei stellt er richtig, dass es sich um einen unter drei Namen bekannten alleinigen Gott handelt.

Unser saeliger vater Abrahâm 10260 der sach die drî namen di wir beten in ainen wâren got.

Für diesen Gott würde Silvester auch gern einen süßen Märtyrertod sterben (10.267f.). Dann vollzieht sich das Wunder.

10. 327 - 10.400: Sieg des Christentums, Bekehrung

10.327 Dô di juden diu grôzen wunder gesâhen,

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Mit diesen Zeilen leitet der Chronist die große Bekehrungsszene ein. Heiden und Juden sind jetzt vollends überzeugt von der Übermacht der christlichen Religion gegenüber der ihren.

Sogar Helena, die stärkste Gegnerin, kann sich der großen Welle der Umkehr nicht entziehen und läßt sich taufen.

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Damit endet die Mutter-Sohn-Erzählung und auch die Glaubens-Kontroverse. Aus Sicht der Christen erscheint es unerheblich, ob jemand Heide oder Jude ist. Er hat auf jeden Fall die falsche Religion. Der Chronist macht es sich daher nicht zu seiner hauptsächlichen Aufgabe, die Positionen einzelner religiöser Gruppen herauszuarbeiten. Das Heer der Falschgläubigen bildet die gegnerische Front.

Die vielen Gebete zum Christengott, seine unmittelbare Einbeziehung in weite Teile der Erzählung haben bereits auf den bevorstehenden Sieg des Christentums über alle anderen Religionen eingestimmt. In kunstvoller Weise und mit immer ausschmückenderen Argumenten gelingt es dem Dichter, mutmaßlich ohne sein mittelalterliches Publikum zu ermüden, ungefähr 2.000 Zeilen mit sinngebendem, christlichem Inhalt zu füllen. Der Chronist wird zum nimmermüden Prediger; es scheinen ihm die Worte nie ausgehen zu wollen, die Juden und Heiden detailliert von der Überlegenheit des Christengottes zu überzeugen. Mit dieser Leichtigkeit deutet der Dichter an, noch weitere 2.000 Zeilen füllen zu können, wenn dies nötig gewesen wäre. Während den Heiden, allen voran Helena, die Geduld auszugehen droht, zeugt Silvesters Stetigkeit und Unbeirrbarkeit in der Vertretung der Glaubenssache von einer inneren Gewißheit und Überlegenheit; er verfügt über die stärkeren Kraftreserven und hat zweifellos den längeren Atem. Ganz auf Gott vertrauend, erhält Silvester schließlich die nötige Selbstsicherheit, die ihn in seiner Eigenschaft als Hand Gottes das Wunder vollbringen läßt.

So ist es verständlich, dass Silvester während der Gerichtsverhandlung die Rolle des Verteidigers, der bis zum Ende kämpft, einnehmen muss. Konstantin, dem Kaiser, ist der Vorsitz vergönnt. In dieser Funktion darf er gelegentliche Zweifel an den Ausführungen Silvesters anbringen.

Dô sprah der guote Constantînus:

9855 ´owî lieber maister, wie redestû nû sus?

du verhengest den juden ze harte ir willen.

...



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