WWW.DISSERTATION.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Dissertations, online materials
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 13 | 14 || 16 | 17 |   ...   | 48 |

«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

-- [ Page 15 ] --

Der Eindruck einer Gerichtsverhandlung wird auf diese Weise über die gesamte Textstrecke aufrecht erhalten. Rede und Gegenrede lösen einander kontinuierlich ab. Konstantins Aufgabe ist es, als Vorsitzender der Verhandlung der Verteidigung Zweifel offenbarende Fragen zu stellen, damit Silvester souverän antworten kann, stets mit dem Hintergedanken, dass Gott ein Versagen der Verteidigung nicht zulassen würde. Erzähltechnisch scheinen diese Zweifel ein wirkungsvolles Mittel zu sein, die ungebrochene Standhaftigkeit des Papstes zu veranschaulichen angesichts einer sich prekär zuspitzenden Lage, die bereits die Mitchristen um den Sieg bangen läßt. Die Spannung hat damit ihren Höhepunkt erreicht; das erlösende Wunder ist nun nicht mehr weit.

10.401 – 10.633: Von der Hungersnot nach Konstantinopel Die Zeilen 10.401 bis 10.510 berichten vom Auftrag Konstantins, das Hunger leidende Rom zu verlassen, und das ehemalige Byzanz in Besitz zu nehmen und dort die Stadt Konstantinopel zu erbauen. Danach wird Konstantin bis zu seinem Tod irgendwie aus den Augen verloren und die Handlung auf Silvester gelenkt.

Der chaiser stifte dô Constantînobele Und ander stete manige.

10.505 er diente gote mit michelem flîze, er wonete an rômischem rîche rehte drîzech jar – daz saget daz buoch vur wâr – und sehs manôde mêre.

Die engele von himele ladeten sîne sêle.

2.2. Evaluation Konstantin erhält hiermit wohl einen der schmeichelhaftesten Nachrufe innerhalb der Kaiserchronik: die Engel begehrten seine Seele. 260 Damit ist Konstantin gestorben, die translatio imperii ad Grecos dem Anschein nach vollzogen. Die Handlung befaßt sich jetzt wieder mit Silvester und den Zuständen in Rom. Fest steht, dass Silvesters Papsttum in Rom seit Konstantins Aufbruch ein bisher nicht gekanntes Ausmaß an geistlichen und weltlichen Regierungs- und Ordnungsaufgaben umfaßt. Er ist der Stellvertreter des Kaisers in Rom und der Stellvertreter Gottes auf Erden.

Doch Silvester bekommt auch seine Krise, an der er sich bewähren darf: ein schrecklicher Drache wütet in der Stadt. 261 Petrus erscheint und händigt Silvester auf dessen Bitten hin einen Schlüssel aus, mit dem der Drache bis zum Jüngsten Gericht eingeschlossen werden soll. Das Unternehmen gelingt; der Drache wird von Silvester in die Enge getrieben und eingeschlossen; danach verschwinden Tür und Schloß (10.595 – 10.600). Silvester hat sich bewährt und genießt hohes Ansehen unter den Bürgern Roms. Diese loben ain sô tiurlîchen lêraere (10.612). Abschließend heißt es von Silvester: 262 Die haiden er bechêrte,

10.615 die christenhait er wol lêrte –

uns saget daz buoch vur wâr:

259...,was im Vers die engele von himile ladeten sîne sêle (V.10510) zum Ausdruck gebracht wird. “Ein sehr sanftes Ende” urteilt Haas (128). “Ordentliches Begräbnis und Totenklage sind zusammen mit dem nicht gewaltsamen Ende eine Auszeichnung,...” (Haas, 129). Alois M. Haas. Todesbilder im Mittelalter. Fakten und Hinweise in der deutschen Literatur. Darmstadt 1989, 128 f.) 260 Das bedeutet nicht, dass die Kaiserchronik Konstantins “weltliche” Taten ignoriert. Vielmehr wird Konstantin ebenso für seine Tätigkeit der Reichsordnung, die durch die veränderte religionspolitische Situation nun einmal notwendig geworden war, ausgezeichnet, indem sich die von ihm erlassenen Gesetze als auch für die Nachwelt relevant erweisen. Hierzu bemerkt Hennen, dass auf ein Verbot dieses Kaisers noch in der Theodosiusgeschichte (V. 13138 ff.) zurückgegriffen werde. Vgl. Hennen, 207.

261 Der Kaiserchronist hat hier wahrscheinlich nach eigenem Ermessen die verfügbaren historischen Quellen in der vorliegenden Weise angeordnet. “In der Kaiserchronik setzt die Drachenepisode gleichsam als Anhängsel mit neuer Verweisung auf ein b u o c h (V. 10512) ein. In den Mombritius-Handschriften folgt sie sofort auf die Stiererweckung, nicht nach der Gründung Constantinopels.” (Carl Röhrscheidt. Studien zur Kaiserchronik.

Göttingen: Diss. 1907, 79) 262 Es werden wie sonst nirgends in der Kaiserchronik zwei Schlußformeln benutzt, eine für Constantin nach der Darstellung seiner Regierung in Constantinopel (V.10503-10) und eine für Silvester nach der Beschreibung seines Wirkens in Rom (V. 10614 – 10633). Die einmalige Handhabung der Schlußformeln entspricht dem einmaligen Fall der Aufteilung des Reiches zwischen Kaiser und Papst. (Hennen, 117) vier und zwênzig jâr,....

Beiden Figuren, Konstantin und Silvester, ist eine uneingeschränkt positive Gesamtbeurteilung gemein. Dies spiegelt sich hier im Lob der Bürger Roms angesichts der erfolgreichen Drachenbekämpfung Silvesters.

2.3. Aufbau von Geltungsansprüchen Für die Zukunft des Reiches entscheidend verändert hat sich in dieser Episode das Verhältnis von imperium und sacerdotium. Das Zusammenspiel von Papst und Kaiser funktionierte jahrelang perfekt; Konstantin und Silvester gelang es durch größtenteils gemeinsames Auftreten, das Christentum und den Staat zu vereinen, und die geschaffene Einheit zu verteidigen. Diese Symbiose wird gestört durch Konstantins Auszug aus Rom. Klar definiert und auf lange Sicht erfolgversprechend muss nun eine Aufgabenteilung erfolgen, während zuvor einander ergänzend und Hand in Hand gearbeitet wurde. Daher erscheint es zweifelhaft, ob die zu Silvester gesprochenen Worte Konstantins ausreichen, langfristig die Ordnung und





politische Stabilität in Rom zu gewährleisten.:

10.410 ich bevilhe dir mîn rîche, unz ich wider zuo dir chom.

...

nû habe dir ze stiure

10.415 alle mînes rîches gewinne.

Es wird deutlich, dass es sich hier um eine für die Gesamthandlung der Kaiserchronik bedeutende Textstelle handelt, die die translatio imperii ad Grecos und das spätere Verhältnis zwischen sacerdotium und imperium erklären soll. Für mich behandelt diese Abmachung in jedem Fall die Sicherung der Reichsgeschäfte durch Stellvertreter auf eine zeitlich begrenzte Dauer (unz ich wider zuo dir chom ). Der Stellvertreter wird entlohnt durch alle während dieser Zeit durch die Regierung erwirtschafteten Erträge. Wahrscheinlich fühlt sich der Kaiserchronist an tatsächliche Begebenheiten aus dem Leben Konstantins gebunden, erklären kann er das Fernbleiben Konstantins auf Dauer und die damit verbundenen unzureichenden Rechtsverhältnisse in Rom jedenfalls nicht sehr überzeugend.

Christian Gellinek spricht von einem “Tiefpunkt am Anfang der Geschichte” und spielt damit auf Helenas niedere Herkunft und Konstantins Illegimität, die dieser später geschickt überwinden kann, an. Auch die Krankheit, durch die laut Gellinek Konstantin als Herrscher auf das Schwerste gedemütigt wird, ist wohl als Folge der s u p e r b i a, die mit der vorschnellen Erhöhung Konstantins und seiner Familie einhergeht, anzusehen. 264 Die Geschichte mit den Bildern des Heiligen Peter und des Heiligen Paul unterdessen wirft Rätsel auf. “Diese Bilderprobenszene mit einem mißtrauischen Papst scheint mir nicht frei von einem Anflug an Ironie.”, urteilt Gellinek. 265 Auch Tibor Friedrich Pézsa beschäftigt die Frage nach dem Sinn der Konfrontation durch Bilder. Die ganze Szene erscheine als überflüssiger Umweg zu der Erwählung Konstantins durch Gott. 267 Die Tatsache der Erwählung stehe in einem gewissen Spannungsverhältnis zu dem fast zufällig wirkenden, nur von Konstantins persönlicher Erinnerung abhängigen Wiedererkennen der heiligen Boten auf den Bildern. 268 Die Erwählung wirke daher umso erstaunlicher und eindringlicher. 269 Die für den modernen Leser zunächst überraschend wirkende narrative Verzögerung diene in erzähltechnischer Hinsicht dazu, den Eindruck von der wunderbaren Erwählung Konstantins durch Gott zu verstärken.270 Meines Erachtens nach ist dieser erzähltechnische Umweg ein Ausdruck der Bereitschaft des Chronisten, in seinen Traumdarstellungen für Kurzweil zu sorgen. Es begegnen schließlich in der gesamten Kaiserchronik einige wundersame Begegnungen im Traum. Das Publikum wäre schnell gelangweilt, würden diese immer nach dem gleichen Schema ablaufen. So erklärt sich des Dichters Bemühen um Variation beim Thema Darstellung von nächtlichen Visionen.

In vielerlei Hinsicht bereitet der historische Konstantin der Forschung seit langem Probleme, es sei hier nur seine nie ganz eindeutig erklärbare Religiosität erwähnt. Meiner Ansicht nach stellt die Kaiserchronik Konstantin als einen erfolgreichen Vermittler in religiösen Fragen und als einen dem Christentum ergebenen, im Sinne des Prologs guten, das heißt zur Durchsetzung der Glaubenssache befähigten Herrscher dar. Christian Gellinek teilt diese Meinung nicht. Sein die Gerichtsbarkeit des Papstes in der Kaiserchronik betreffender

Zirkelschluß lautet:

263 Gellinek, 98 264 Gellinek, 106 265 Gellinek, 107.

266 Pezsa, 94 f.

267 Pezsa, 95 f.

268 Pezsa, 96.

269 Pezsa, 96.

270 Tibor Friedrich Pézsa. Studien zu Erzähltechnik und Figurenzeichnung in der deutschen Kaiserchronik.

Frankfurt a.M. 1993, 96.

1. Der höchste Richter auf Erden, der sich der Ritter als ausführender Organe bediene, sei der Papst.

2. Der Papst habe bei den wichtigen, reichsentscheidenden Aufgaben letztlich die höchste Gewalt über den geistlichen, ritterlichen und drittständischen Bereich, der Kaiser hingegen letztlich nur die untere bis mittlere Gerichtsbarkeit.

3. Sein (des Kaisers) Urteil unterliege in jedem Falle der Revision durch die Kurie. 271 Der Papst hat demnach die Naivität und die durch den Aposteltraum hervorgerufene religiöse Ehrfurcht Konstantins in seine, die Interessen der Kurie vertretende, Bahnen lenken können.

Gellineks Argumentationskette ist damit noch nicht beendet. Er betont, dass die Konstantingestalt die Papstgestalt Silvester als geistlichen Oberhirten über alle Patriarchen der Kirche einsetze, da er Silvester so überaus dankbar für die Heilung von der Seuche sei. Ferner statte er ihn zu Rom mit Grundbesitz aus und setze ihn als obersten Gerichtsherrn im römischen Reich ein. Damit würde der Chronist sogar noch den Rahmen der so genannten Konstantinischen Schenkung, 272 die besagen würde, dass Konstantin der Große Silvester I.

einen kaisergleichen, nicht kaiserübergeordneten Rang eingeräumt habe und dass Konstantin ihm Provinzen Italiens und des Westens überlassen habe, überbieten. 273 Demzufolge verfügt der Kaiserchronist über eine ungefähre Kenntnis der Konstantinischen Schenkung, versucht aber, deren wörtlichen Inhalt zu umgehen. 274 Als nächstes fragt Gellinek: Mit welchen erzähltechnischen Mitteln verschleiert der Dichter die Konstantinische Schenkung? Er kleide den jeweiligen Rechtsübergang in Vasallenterminologie. Silvester lege zwar die Hände des Königs Konstantin wie die eines Vasallen in seine Hände (7987; 8005);

umgekehrt nehme Konstantin Silvester immer nur bi der hant (8029; 8055), umgreife also nicht beide Hände der Papstgestalt als die eines Lehnsmanns. 275 Tatsächlich entsteht der Eindruck eines gleichberechtigten Nebeneinander von Papst- und 271 Gellinek, 109f.

272 vgl. Horst Fuhrmann. Das frühmittelalterliche Papsttum und die konstantinische Schenkung. Meditationen über ein unausgeführtes Thema. I problemi dell´occidente nel secolo VIII, 257-92. Ebenso: S. Williams. The Oldest Text of the ´Constitutum Constantini´. Traditio 20 (1964), 448-461.

273 Gellinek, 114.

274 Zur Konstantinischen Schenkung: Horst Fuhrmann. Die Fälschungen im Mittelalter. Überlegungen zum mittelalterlichen Wahrheitsbegriff. Historische Zeitschrift 197 (1963), 529-54.

275 Gellinek, 115.

Kaisergestalt unter Wahrung des jeweils für sie bestimmten Aufgabenbereichs nur nach einem oberflächlichen Lesen. Bei genauerer Untersuchung der von Gellinek bereits angeführten

Textstellen, verwischt dieser Eindruck rasch. Es heißt:

–  –  –

An dieser Stelle wird klar, wer wen anweist, Gericht zu halten. Es ist hier zweifellos Silvester, der die Anweisungen gibt. Konstantin befolgt diese, so dass es nach außen hin wirkt, als ob der Kaiser amtsbeflissen seine Staatsgeschäfte erledigen würde, hier: Gericht zu halten und Edikte zu erlassen. Ich glaube, dass der Chronist gerade Szenen wie die oben angeführte nicht nur zufällig so detailgetreu beschreibt; er will damit seinem, im Verstehen solcher visueller Gesten geschulten Publikum eine unmißverständliche Botschaft überbringen.

Das Hofzeremoniell wird und wurde bei festiven Anlässen ja stets genauestens protokolliert. Als ein Protokoll dieser Art müssen wir auch die vorliegende Szene lesen. Unter den Bedingungen der der Zeit gemäßen technischen Möglichkeiten der Darstellung waren die Rezipienten dieser Information auf die beschreibenden Angaben jedes noch so kleinen Details angewiesen und in der Lage, kontextbezogen zu interpretieren und auf diese Weise das dargestellte Bild möglichst vollständig zu erfassen. Konstantin repräsentiert das

Kaisertum würdevoll, indem er sich an das Zeremoniell hält:

... er nam den bâbes bî der hant,

276 Näheres zum Hofzeremoniell bei Jacques LeGoff. Le rituel symbolique de la vassalité. In: Simboli e simbologia nell ´alto mediaevo. Bd. 23. Spoleto 1976, 679-788. Wiederabdruck in J. LeGoff. Pour un autre Moyen Age. Temps, travail et culture en Occident. Paris 1977, 349-420 oder Marc Bloch. Les formes de la rupture de l´hommage dans l´ancien droit féodal. In: Mélanges historiques. Bd. 1. Paris 1963, 189-206.

277 Eine kurze Beschreibung des Lehnseids findet sich u.a. bei Brian Stock. The Implications of Literacy.

Written Language and Models of Interpretation in the Eleventh and Twelfth Centuries. Princeton 1983, 50 f.:”The ritual was the bond. Each of the central ceremonies blended the spoken, the symbolic, and the performance of rites. In homage, for instance, the lord and the vassal stood facing each other. The vassal repeated a number of set phrases in response to statements by the lord. He then joined his hands and placed them in the lord´s. The lord closed his own hands over those of the vassal. The physical gestures, which were sometimes concluded with a kiss on the mouth, served as a symbolic statement of the relation.”

8030 er lait in hin widere an sîn hêrez gesidele.....



Pages:     | 1 |   ...   | 13 | 14 || 16 | 17 |   ...   | 48 |


Similar works:

«The Late Agnostic: William Bronk as Religious Poet Thesis submitted for the degree of Doctor of Philosophy at the University of Leicester by James Marian Bober Department of English University of Leicester May 2014 The Late Agnostic: William Bronk as Religious Poet James Marian Bober Abstract This thesis examines the poetry of William Bronk (1918-99). Through close readings of individual texts and broader thematic explorations it demonstrates that Bronk can and should be viewed as a religious...»

«MICHAEL P. MALLOY, Ph.D. Distinguished Professor and Scholar University of the Pacific McGeorge School of Law RÉSUMÉ Education THE GRAD UATE SCHO OL, GEORGETOW N UNIVERSITY Ph.D. (August 1983) Dissertation: Civil Authority in Medieval Philosophy: Selected Commentaries of Aquinas and Bon aventure. Honors: Pass with Distinction, Philosophical Anthropology Comprehensive Examination FED ER AL FIN AN CIA L INSTIT UT ION S EX AM INA TIO N C OU NC IL Basic International Banking (August 1981)...»

«The Medieval Reception of Firdausī‘s Shāhnāma: The Ardashīr Cycle as a Mirror for Princes by Nasrin Askari A thesis submitted in conformity with the requirements for the degree of Doctor of Philosophy Department of Near and Middle Eastern Civilizations University of Toronto © Copyright by Nasrin Askari 2013 The Medieval Reception of Firdausī‘s Shāhnāma: The Ardashīr Cycle as a Mirror for Princes Nasrin Askari Doctor of Philosophy Department of Near and Middle Eastern Civilizations...»

«A Quality-aware Cloud Selection Service for Computational Modellers Shahzad Ahmed Nizamani Submitted in accordance with the requirements for the degree of Doctorate of Philosophy The University of Leeds School of Computing July, 2012 ii The candidate confirms that the work submitted is his own, except where work which has formed part of jointly-authored publications has been included. The contribution of the candidate and the other authors to this work has been explicitly indicated below. The...»

«International Journal of Humanities & Social Science Studies (IJHSSS) A Peer-Reviewed Bi-monthly Bi-lingual Research Journal ISSN: 2349-6959 (Online), ISSN: 2349-6711 (Print) Volume-I, Issue-III, November 2014, Page No. 193-195 Published by Scholar Publications, Karimganj, Assam, India, 788711 Website: http://www.ijhsss.com The Law of Karma and Salvation Poulami Chakraborty Lecturer in Philosophy, Hiralal Majumder Memorial College, Dakshineswer, Kolkata, India Abstract The purpose of this paper...»

«The New Zealand Dressmaker: Experiences, Practices and Contribution to Fashionability, 1940 to 1980. A thesis submitted in (partial) fulfilment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy Jan Hamon MA (Fashion & Textile Studies) School of Design and Architecture RMIT University July 2007 i Declaration I certify that except where due acknowledgement has been made, the work is that of the author alone; the work has not been submitted previously, in whole or in part, to qualify for...»

«Victorian Girls and At-Home Theatricals: Performing and Playing with Possible Futures by Heather Marie Fitzsimmons Frey A thesis submitted in conformity with the requirements for the degree of Doctor of Philosophy Centre for Drama, Theatre and Performance Studies University of Toronto © Copyright by Heather Fitzsimmons Frey, 2015 Victorian Girls and At-Home Theatricals: Performing and Playing with Possible Futures Heather Marie Fitzsimmons Frey Doctor of Philosophy in Drama, Theatre, and...»

«CORE SELF-EVALUATIONS AND JOB SATISFACTION: THE ROLE OF ORGANIZATIONAL AND COMMUNITY EMBEDDEDNESS by Jennifer D. Oyler Dissertation Submitted to the Faculty of Virginia Polytechnic Institute and State University in partial fulfillment of the requirements for the degree of DOCTOR OF PHILOSOPHY in MANAGEMENT Committee Chair: Dr. T.W. Bonham Committee Members: Dr. Mary L. Connerley Dr. Kusum Singh Dr. Wanda J. Smith Date of Defense: October 12, 2007 Blacksburg, VA Keywords: Core Self-Evaluations,...»

«Student Nr: 106 IV topic Introduction Once upon in China Confucius said: “Now I understand why the doctrine of the mean can not be put into practice. Clever people, knowing it thoroughly, don’t think it is practicable, while stupid people, unable to understand it, do not know how to practice it. I also know why the doctrine of the mean can not be popularized. Talented people overdo it while unskilled people can not do it.”(The Doctrine of the Mean, translated by Fu Yunlong, Beijing 1996,...»

«Methods for Pronunciation Assessment in Computer Aided Language Learning by Mitchell A. Peabody M.S., Drexel University, Philadelphia, PA (2002) B.S., Drexel University, Philadelphia, PA (2002) Submitted to the Department of Electrical Engineering and Computer Science in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy at the MASSACHUSETTS INSTITUTE OF TECHNOLOGY September 2011 © Massachusetts Institute of Technology 2011. All rights reserved. Author..........»

«In Search of Anglican Comprehensiveness: A Study in the Theologies of Hooker, Maurice, and Gore By Matthew Peter Cadwell A Thesis submitted to the Faculty of Divinity in the University of Trinity College and the Theological Department of the Toronto School of Theology In partial fulfilment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in Theology awarded by the University of St. Michael’s College © Copyright by Matthew Peter Cadwell 2013 In Search of Anglican Comprehensiveness:...»

«Descartes' Evil Genius O. K. Bouwsma The Philosophical Review, Vol. 58, No. 2. (Mar., 1949), pp. 141-151.Stable URL: http://links.jstor.org/sici?sici=0031-8108%28194903%2958%3A2%3C141%3ADEG%3E2.0.CO%3B2-K The Philosophical Review is currently published by Cornell University. Your use of the JSTOR archive indicates your acceptance of JSTOR's Terms and Conditions of Use, available at http://www.jstor.org/about/terms.html. JSTOR's Terms and Conditions of Use provides, in part, that unless you have...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.dissertation.xlibx.info - Dissertations, online materials

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.