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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Das Zeremoniell sieht vor, dass der Kaiser den Papst, nachdem dieser seine Arbeit, eine Andacht zu sprechen, verrichtet hat, wieder an seinen Platz geleitet. Verglichen mit der gerade vorher besprochenen Szene (7986f.), bezieht sich Konstantins Aufgabe, den Papst zu leiten, jedoch wirklich nur auf diese konkrete Situation, nämlich auf die, den Redner von seinem Rednerpult (oder seiner Kanzel) zu seinem angestammten Sitzplatz zurückzubringen.

Dabei erweist es sich als zweckmäßig, nur die eine Hand zu ergreifen.

Anders hingegen verhält es sich mit vorheriger Szene. Auch hier hat Konstantin gerade, zusammen mit Silvester, eine Amtshandlung vollzogen. Die Geste des Papstes, des Kaisers Hände zu nehmen, bildet einwandfrei den Abschluß dieser Amtshandlung und ist keinesfalls als Überleitung, wie etwa das Hinführen an einen anderen Platz, zu betrachten. Einen Redner, entsprechend seiner Würde und Stellung, wieder sicher zu seinem Platz zu geleiten, erscheint hier doch eher als eine relativ alltägliche Geste, die sich in ähnlicher Situation jederzeit wiederholen könnte. Die Geste Silvesters hingegen, nach der mit Konstantin gemeinsam getätigten Segnung des Volkes, beide Hände des Kaisers zu ergreifen, symbolisiert ein Abhängigkeitsverhältnis. 278 Der Papst handelt zuerst, und zwar unmittelbar nach der Amtshandlung oder noch als visuelle Bekräftigung dieser vorangegangenen Handlung. Und er nimmt beide Hände des Kaisers. Die Geste erscheint daher viel weniger zufällig oder einen alltäglichen Zweck verfolgend wie die Geste Konstantins in der Platzwechselszene.

Beide, Silvester und auch Konstantin, bleiben daraufhin stehen. Die Geste ist demnach eine Demonstration und für das zuschauende Volk bestimmt. Eine längere Pause ist spürbar, bevor Silvester Konstantin anweist, sich seiner nächsten Regierungsaufgabe zu stellen, nämlich der, Recht zu verkünden: er wîst in an daz gerihte (7888). Wieder handelt Silvester zuerst, nachdem sich schließlich beide aus der vorher eingenommenen, verharrenden Stellung lösen.

Das Weisen an das Gericht ist als Anweisung zu verstehen, nicht als einfache Wegweisung.

278 Die spezielle Bedeutung der immixtio manuum-Geste wird ausführlich bei Marc Bloch. Feudal Society.

Translated by L.A. Manyon. London 1961, 145 f. oder bei John Burrow. Gestures and Looks in Medieval Narrative. Cambridge 2002, 28 f. beschrieben.

Weiterhin für eine Vormachtstellung Silvesters dem Kaiser gegenüber spricht, Gellineks Ausführungen zufolge, die Textpassage, die die Amtshandlungen Konstantins am fünften Tage nach seiner Christianisierung behandelt.

–  –  –

In der Tat stattet der Kaiser den Papst von Z. 8056 an mit einer unverhältnismäßig weitreichenden Macht aus. So wählt der Chronist auch die Formulierung: der bâbes hiez im scrîben (8049). Es ist der Papst, der dem König diktiert, was fortan im Reich als Recht und Unrecht anzusehen ist. Folglich ist doch der Papst oberster Richter und zugleich – unter Zuhilfenahme der Gestalt Konstantin – gesetzgebendes Organ in einer Person. Konstantin wirkt hier wie sein Angestellter oder Sprecher. Was auf den ersten Blick als zweckmäßige Aufgabenteilung zwischen mehr oder weniger gleichberechtigten Partnern aussieht, stellt in Wirklichkeit Silvesters geschickte Manipulation der Kaiserfigur bloß. Unter diesen Gegebenheiten erhält auch die Mutter-Sohn-Beziehung noch eine weitere Dimension. Kurz gefaßt und Gellineks seitenlange Argumentation auf einen Punkt gebracht, möchte ich behaupten: Konstantin gerät durch die Annahme des christlichen Glaubens unmittelbar von der Vormundschaft Helenas unter die Vormundschaft des Papstes. Dies erklärt Helenas Zorn und ihr Engagement während des sent, doch wieder den alten Zustand herstellen zu wollen.

Nach obigen Ausführungen ziehe ich den Schluß, dass die Konstantingestalt der Kaiserchronik sich zwar als militärische Interessen vertretender Kämpfer in der Jugend auszeichnet, aber nach dem Tode des Vaters Constantius auf merkwürdige Art hilflos wirkt. Vorher hatte Konstantin wie ein vorbildlicher Herrscher, der er der Form nach noch nicht war, gehandelt, indem er Nepotiamus mit Hilfe der Einwohner von Mainz besiegte und auch ein ihm zu diesem Zeitpunkt geeignet erscheinendes Strafmaß für den Gefangenen fand.

er hiez in werfen an den burcgraben, ab snîden die nasen;

die ougen si im ûz prâchen, des kindes zorn si râchen.

7800....

Wird hier noch der Zorn als das herausragende Attribut des jungen Konstantin genannt, das möglicherweise als Ausdruck einer vorhandenen s u p e r b i a und Grund für den Seuchenbefall des Herrschers gewertet werden kann, so tritt mit der späteren Krankheit und Bekehrung doch eine wesentliche Veränderung in Konstantins Charakter ein. Ich werte die Begriffe zorn und râchen sowie die gesamte Schilderung der obigen Szene als Zeugnis der im jungen Konstantin vorhandenen Eigenschaften eines kampfhungrigen, kriegerisch eingestellten, aber nicht so sehr guoten Herrschers im Sinne des Prologs. Durch die Betonung der Frömmigkeit Konstantins selbst schon in dessen Heidenzeiten hatte der Chronist ja bereits seine Ambivalenz in der Beurteilung dieser Gestalt zum Ausdruck gebracht.

Wahrscheinlich schuf der Chronist eine Synthese aus bekannten textlichen und 279 vgl. Gellinek, 118-121.

280 Zur Synthese der Konstantinvita mit der Silvesterlegende heißt es bei Ulrich Wyss: “In der Kaiserchronik erhalten die Legenden epische Substanz, indem sie in größere Zusammenhänge eingeordnet werden. Die Taten und Leiden einzelner Heiliger erscheinen so als Beispiele für die ganz großen Entscheidungen in der Geschichte des Menschengeschlechts; ihre Substanz wird also gewissermaßen bei der Heilsgeschichte erborgt.” (Ulrich Wyss. Legenden. In: Epische Stoffe des Mittelalters. Hg. von Volker Mertens und Ulrich Müller. Stuttgart 1984, bildlichen Darstellungen des historischen Konstantin. Leider ist nicht bekannt, mit welchen Quellen genau der Chronist in Berührung gekommen sein könnte, so dass nur allgemein von einem angenommenen, den klerikalen Schichten zugänglichen Konstantinbild gesprochen werden kann.





Welche Attribute zeichneten also die historische Figur Konstantin aus?

Und wie fließen diese Attribute in die vom Kaiserchronikdichter geschaffene Konstantinfigur ein?

40-60; S. 51). Die Verknüpfung beider Geschichten dürfte der Kaiserchronist aber bereits so in seiner Vorlage gefunden haben, wie Levison uns die Quellenlage beschreibt (vgl. Kapitel 2.4. dieser Arbeit: Quellen der Konstantinepisode).

281 Vgl. die Ausführungen zur unbefriedigend geklärten Quellenlage

2.4. Quellen der Konstantingeschichte

Als e i n z i g e eindeutig verifizierbare Quelle können die A c t u s S i l v e s t r i, die lateinischsprachige Verschriftlichung des Lebens Papst Silvesters dienen. Zwar tauchen in der Kaiserchronik keine wörtlichen Entlehnungen oder Übersetzungen auf; der Verlauf der Handlungsführung, die inhaltlichen Parallelen lassen aber beim Chronisten auf die Kenntnis der Actus schließen. Diese wiederum hängen von einer Vielzahl zeitgenössischer konstantinischer und nach-konstantinischer Quellen ab, u.a. der Vita Constantini und der Kirchengeschichte des Euseb beziehungsweise deren lateinischer Übersetzung durch Rufinus.

2.4.1. Die Actus Silvestri A. Entstehung Zwischen 366 und 514 n. Chr. entstand in Rom in lateinischer Sprache die älteste Ursprungsfassung A 1 der Actus Silvestri. In allen Fassungen überwiegt thematisch die Lebensschilderung des zeitgleich mit Kaiser Konstantin amtierenden Papstes Silvester. Der Inhalt gliedert sich in vier Teile, wovon die ersten beiden die Kindheit des späteren Papstes Silvester bis zur Bischofsweihe, aber auch des späteren Kaiser Konstantins Aussatzerkrankung, Taufe und Heilung mit dem daraufhin von ihm proklamierten Toleranzedikt der Religionen beinhalten. 283 Teil drei berichtet vom Briefwechsel zwischen der Kaisermutter Helena und ihrem Sohne Konstantin, außerdem von einem Religionsdisput Silvesters mit zwölf jüdischen Rabbinern, bei dem Helena und Konstantin als Zuhörer anwesend sind, der Philosoph Craton und der heidnische Römer Zenophilus den Vorsitz haben. 284 In den drei Eröffnungsansprachen legen die beiden Vorsitzenden und Konstantin den Verfahrensmodus fest, und beide Streitparteien (Christen versus Juden) benennen ihre 282 Herma Kliege-Biller..... und ez in tiusch getihte bringe von latîne. Studien zum Silvester Konrads von Würzburg auf der Basis der A c t u s S i l v e s t r i. Münster 2000, 9.

283 Kliege-Biller, 34.

284 Kliege-Biller, 34 f.

Disputanten. 285 Es folgen Silvesters Streitgespräche mit den zwölf Juden. 286 Der vierte Teil handelt von Silvesters Sieg über einen die Stadt Rom bedrohenden Drachen und dem Gesetzestext Konstantins, der den gesamten Erdkreis zur cultura summa Dei auffordert, jedoch nicht verpflichtet. 287 Mehrere der zahlreich erhaltenen Handschriften geben in einem vorangestellten Prolog Eusebius von Caesarea als Verfasser des Textes an, jedoch sei dieser aus Gründen des Legitimitätsnachweises erst später angefügt. 288

B. Überlieferung

Über 350 Handschriften sind bis heute erhalten, davon 85 Handschriften vom Ursprungstyp A 1. 289 “Die Actus Silvestri gehören zu den ungeschichtlichen, aber auch zu den einflussreichsten Heiligenleben des ausgehenden Altertums. Lateinische, griechische, syrische und armenische Fassungen... deutsche und französische volkssprachige Bearbeitungen, weit über 300 lateinische Handschriften.” 290 “Hatte Konstantin der Große in Wirklichkeit erst kurz vor seinem Tode in der Nähe von Nikomedien von dem dortigen Bischof Eusebius, einem Arianer, die Taufe empfangen, so läßt das Leben Silvesters dies bekanntlich Jahre vorher in Rom unter ganz anderen Umständen durch die Hand des Papstes geschehen; die echte Überlieferung ist in weitem Umfang von dem Roman in den Hintergrund gedrängt worden, der unmittelbar oder zum Beispiel auf dem Umweg über den Liber Pontificalis und die Konstantinische Schenkung Jahrhunderte lang das Geschichtsbild des Mittelalters beherrscht hat. Nicht nur vermittelst jener Urkunde hat die Legende seit dem 11. Jahrhundert päpstliche Herrschaftsansprüche unterstützt; auch unmittelbar aus ihr ist die angebliche Verfügung Konstantins zugunsten des römischen Bischofs... für den päpstlichen Primat geltend gemacht worden.” 291 Für eine rege Verbreitung der Schriften über die Jahrhunderte spricht auch die Tatsache, dass sich Hadrian I., die Libri Carolini und die Pariser Versammlung von 825 im Bilderstreit auf die Actus bezogen, und dass Hadrian ihnen den Hinweis auf die Anwesenheit der Kaiserin Helena bei Silvesters Disputation mit den Juden entnommen hat, um die 285 Kliege-Biller, 35.

286 Kliege-Biller, 35.

287 Kliege-Biller, 36 f.

288 Kliege-Biller, 34.

289 Kliege-Biller, 34.

290 Wilhelm Levison. Konstantinische Schenkung und Silvester-Legende. Roma: Tipografia del Senato.

Biblioteca Vaticana, 1924, 10.

291 Levison, 11.

Teilnahme einer Frau, der Kaiserin Irene, an Konzilsverhandlungen zu rechtfertigen. 292 Unter den Überlieferungsträgern sind besonders die beiden Drucke des 15. Jahrhunderts hervorzuheben: die 1478 von den Brüdern des gemeinsamen Lebens in Brüssel gedruckte LEGENDA SANCTI SILVESTRI und das 1480 in Mailand erschienene SANCTUARIUM des Boninus Mombritius. 293 Es handelt sich dabei um die heute bekannteste Textform der Actus Silvestri, berücksichtigt aber leider nur sehr wenige der 350 überlieferten Textzeugen. 294 Herma Kliege-Biller unterscheidet zusätzlich zur bereits erwähnten Urform A 1 der Legende die Überlieferungstypen B1, von denen nur 5 Handschriften überdauert haben sollen und B 2, von denen es etliche gäbe. 295 Diese Fassungen würden nur noch zwei Drittel des Ursprungstyps A1 überliefern, sich durch eine geänderte literarische Konzeption auszeichnen und Kürzungen im ersten Teil aufweisen. 296 Der Religionsdisput umfasse nun 65,3 % des Gesamttextes und rücke somit in den Vordergrund. 297 Obwohl Konstantin jetzt sogar als Schiedsrichter fungiere, erscheine alles stärker auf Person und Wirken Silvesters hin orientiert. 298 So erledige Silvester von jetzt ab den Drachen, ohne dass Konstantin gegenwärtig wäre. 299 In allen bisherigen Handschriften würden die hagiografischen Koordinaten Silvesters wie Tod und Begräbnis fehlen.300 Diese seien dem Gesamttext erst, dem Liber Pontificalis und anderen Quellen entlehnt, seit dem 9. Jahrhundert angefügt worden und würden zusammen mit diesem erst die vollständige Vita bilden. 301 Seit der Jahrtausendwende würden die Gründung Konstantinopels durch Konstantin den Großen und die Auffindung des Heiligen Kreuzes durch Helena nach dem Religionsdisput dem Kerntext lose angehängt. 302 Außerdem gäbe es den Überlieferungstyp C, der Mischformen aus den Typen A 1 bis B2 darstellt; die beiden Drucke des 15. Jahrhunderts gehörten diesem Typ an. 303 292 Levison,11, bezieht sich hier auf den Briefwechsel zwischen Karl dem Großen und Hadrian. MG. Epist. V, 39.

293 Levison, 13.

294 Kliege-Biller, 44.

295 Kliege-Biller, 38.

296 Kliege Biller, 38 f.

297 Kliege-Biller, 40.

298 Kliege-Biller, 40.

299 Kliege-Biller, 41.

300 Kliege-Biller, 41.

301 Kliege-Biller, 45.

302 Kliege-Biller, 45.

303 Kliege-Biller,44 f.

C. Bezug zur Kaiserchronik



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