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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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“Der Kaiserchronist vernachlässigt den Anfang der Silvester-Legende und setzt erst mit dem unmittelbaren Aufeinandertreffen von Kaiser und Papst bei der Aussatzerkrankung des Kaisers ein. Auch der Religionsdisput enthält eine eigene, der ursprünglichen Vorlage fremde Ausgestaltung; ungleich aggressiver als in der sonstigen Tradition wird er zu einem Kreuzzug ausgestaltet, nach Art der Chanson de geste werden ihm Beratungsszenen, Heerschau und Kampfesvorbereitungen vorangestellt. Von seiner lateinischen Vorlage hat der Chronist wenig mehr als die inhaltliche Grobstruktur übernommen. Es ist unklar, ob ein A 1 – Text oder ein C – Text seiner Bearbeitung zugrundeliegt. Die Zurückhaltung Konstantins im Religionsdisput etwa läßt eher auf einen Text der Fassung A 1 schließen, doch verändert der Bearbeiter willkürlich die Reihenfolge der Disputierenden und die theologischen Inhalte; er führt zudem mit Didascali einen 13. Juden mit einem eigenen Gespräch ein.” 304 Eine weitere Hinzufügung der Kaiserchronik seien die Kirchengesetze nach der Taufe Konstantins. 305 Auch eine Niederschrift der in den Actus Silvestri dargestellten Ereignisse aus der Leistung des Gedächtnisses heraus erscheint nicht ganz abwegig, da wörtliche Entlehnungen fehlen und neue, über den Inhalt der Actus Silvestri hinausgehende Einschübe des Chronisten, gerade die Beratungsszenen und die Formulierung der Gesetze betreffend, häufig begegnen.

Es bleibt außerdem fraglich, woher die beiden anhängenden Erzählungen von der Gründung Konstantinopels und der inventio crucis, der Auffindung des heiligen Kreuzes durch die Kaisermutter, stammen. Levison berichtet von einem Zusatz zur Handschrift A der Actus Silvestri, der von einem Traumgesicht Konstantins in Byzanz erzählen würde; dieses würde von Silvester so gedeutet werden, dass der Kaiser dort die Stadt Konstantinopel gründen solle.

(Levison benennt für diese Tradition die beiden Handschriften BHL 7735 und 4165, nach seiner Klassifizierung).306 Die Kaiserchronik hingegen berichtet von einem Engel, der Konstantin nachts im Traum erscheint, da Silvester ja an einem anderen Ort, in Rom, verweilt

304 Kliege-Biller, 26.305 Kliege-Biller, 23.306 Levison, 18.

und nicht um die Deutung des Traums gebeten werden kann. Für die Auftindung des heiligen Kreuzes durch Helena, die auch der Erzählung der Kaiserchronik angehängt ist, gibt Levison an, die Verfasser der wenigen A- Handschriften der Actus Silvestri, die dies berichten, haben für diesen Part die Kirchengeschichte des Rufinus fast wörtlich übernommen.

307 Levison, 18.

2.4.2. Einflüsse des historischen Konstantinbildes Das historische Konstantinbild ist besonders durch des Kaisers innige Beziehung zur Mutter Helena gekennzeichnet. Diese sei aus Kleinasien, eine Konkubine des Constantius Chlorus, des Vaters Konstantins gewesen. Konstantin kam in Naissus, Serbien, zur Welt, obwohl der herrschaftspolitische Ausgangspunkt der Familie später die Kaiserstadt Trier war, in der Constantius Chlorus seit 293 als Caesar residierte; Imperator war Diokletian. 309 Constantius mußte sich auf Befehl Diokletians von Helena wegen deren niederen Herkunft trennen und standesgemäß Theodora, Stieftochter des westlichen Kaisers Augustus Maximian heiraten. 310 Helena lebte fortan mit Konstantin in Nikomedia (Izmit) in ihrer Heimat Bithynien. Helena trieb Konstantin dazu, die Kaisertochter Fausta zu ehelichen und Caesar in Trier zu werden.311 Drei legitime Söhne des Constantius schickte Helena nach dessen Tod in die Verbannung;

Konstantin wird 324 alleiniger Kaiser von Rom. 312 Um 350 kommt die Legende auf, Helena habe das wahre Kreuz Christi auf ihrer Pilgerreise nach Palästina aufgefunden und einen sakralen Anbau, Santa Croce, an ihren Palast in Rom zur Aufbewahrung und Kultstätte dieser Reliquie veranlasst. 313 Ein Mönch namens Altmann verfaßte 860 die erste lateinischsprachige Helena-Vita.

Seit dem 10. Jahrhundert gibt es den Helena-Kult in Trier, wo Helena die Kreuzkirche, die Kathedrale und die Abtei St. Maximin gegründet haben soll; ebenso sollen der Heilige Rock und Nägel des Heiligen Kreuzes durch sie nach Trier gekommen sein. 315 Insgesamt betrachtet hätten Helenas Bauten und Wohltätigkeit das Prestige des Christentums bis weit in die noch stark heidnisch geprägte Gesellschaft gefestigt.

Dies alles kommt auch mehr oder weniger detailliert in der Kaiserchronik zum Ausdruck.

308 Friedrich Prinz. Das wahre Leben der Heiligen. Zwölf historische Portraits von Kaiserin Helena bis Franz von Assisi. München 2003, 25.

309 Prinz, 25 f.

310 Prinz, 26.

311 Prinz, 26.

312 Prinz, 28.

313 Prinz, 30.

314 Prinz, 30.

315 Prinz, 31.

316 Prinz, 31.

Die Chronik ändert jedoch oft die Motivation der Handlungen ihrer Gestalten. So ist es zum Beispiel der junge Konstantin selbst, der auf die Eheschließung seiner Eltern drängt, um dem Vorwurf der Illegitimität zu entgehen. Ebenso wird erklärt, dass Helena die Stadt Trier mit dem Rock Christi und den anderen Stiftungen beehrt, weil dies ihre Geburtsstadt sei.

Fragen, die im Zusammenhang mit dem historischen Konstantin der Überlieferungen immer wieder diskutiert werden, sind die nach seiner religiösen Identität und die nach dem Verhältnis zu seinen Eltern. Bei Bruno Bleckmann heißt es beispielsweise: “Die Vertrautheit mit Belangen der christlichen Kirche, die man für Konstantin schon lange vor 312 annehmen muß, bedeutet nicht, dass er bekennender Christ war, da er sich 310 sonst kaum Bemerkungen eines Lobredners über seine Identität mit Apollo angehört hätte. Noch unwahrscheinlicher ist, dass Konstantin den christlichen Glauben sogar von seinem Vater geerbt haben soll. Die positiven Belege für eine christliche Grundüberzeugung des Constantius sind nur sehr schwach.” 317 Für Bleckmann steht fest, dass Konstantins so genannter Bekehrung zum christlichen Glauben lediglich eine politische Motivation zu Grunde lag, ebenso wie seine Urteilsfindungen auf den verschiedenen Konzilien zur Frage der Homöosie und des Osterfestes von der jeweiligen politischen Stimmung abhängig wirken.318 Er begründet: “Bis zum Ende seines Lebens vermied Konstantin eine eindeutige Parteinahme zugunsten einer der streitenden Richtungen, auch wenn ihm die Richtung des Hofbischofs Euseb insgesamt am nächsten stand..... Der Bischof Euseb versuchte, dieses neue Phänomen eines sakralen Kaisertums, das neben und konkurrierend zur Kirche in Beziehung zum christlichen Gott getreten war, dadurch erklärbar zu machen, dass er Konstantin als einen Kollegen charakterisierte, als einen allen gemeinsamen, gleichsam von Gott eingesetzten Bischof. Dem bischöflichen Wunschdenken entsprach Konstantin, indem er sich in der von ihm gepflegten Demutsrhetorik höflich als Mitknecht der Bischöfe bezeichnete.” 319 Konstantin schien sein Amt nicht nur als das eines weltlichen Kaisers zu verstehen, sondern darüber hinaus auch als das eines Bischofs. ”The emperor´s letters to Alexander and Arius and to the churches on the Easter question show that he viewed his position in the church as 317 Bruno Bleckmann. Konstantin der Große. Reinbek 1996,70.





318 Diese Auffassung vertreten z.B. Bleckmann, 64 – 108 oder Norbert Brox. Kirchengeschichte des Altertums.

Düsseldorf 1983,169 –199.

319 Bleckmann, 107, der sich auf Eusebius. Vita Constantini 1,44,2 und 3,17,2 beruft.

like that of a bishop.” 320

Weiterhin würde Konstantin den Bischöfen Alexander und Arius mitgeteilt haben, sie wären Bischöfe für diejenigen, die sich innerhalb der Kirche befänden, während er, Konstantin, von Gott ernannt sein würde, Bischof für diejenigen außerhalb zu sein. 321 In jedem Fall müssen wir Konstantin als denjenigen Herrscher würdigen, der dem Christentum zu Anerkennung und dem späteren Aufstieg zur Staatsreligion verholfen hat.

Dass dies nicht ganz reibungslos und von heute auf morgen ablief, ist anzunehmen. Da die Christen unter sich in manchen theologischen Grundanschauungen uneins waren, ist es Konstantin anzurechnen, zumindestens zeitweilig, die Ruhe und Ordnung im Staat wiederhergestellt zu haben. Ein gewisses Maß an theologischer Vorbildung muss man ihm hierbei zugestehen, sonst hätte er die umfangreichen religionspolitischen Auseinandersetzungen kaum verfolgen und schlichten können.

Zur Frage nach dem Verhältnis zu den Eltern meint der Historiker Ludwig Völkl, in einigen Kirchenstiftungen Konstantins spiegele sich ein gutes Verhältnis zur Mutter Helena wider. Er findet einen Beleg in der Vita Constantini des Eusebius: “Darauf wählte er (Konstantin) in demselben Land zwei andere Orte,... um auch sie mit reicher Pracht auszustatten. Indem er aber diese Orte mit reicher Pracht verherrlichte, weihte er sogleich seiner Mutter... ein ewiges Andenken.” 322 In einem zweiten Bericht würde die Kaisermutter als Stifterin der Kirche fungieren. Der kaiserliche Sohn habe ihr die hilfreichen Rechte seiner kaiserlichen Macht gereicht. 323 Völkl zieht daraus den Schluß, dass die Kaisermutter Helena die Konsekration einer dem Christengott geweihten Kirche im Namen und im Auftrag ihres Sohnes, des Constantinus Augustus vollzieht. 324 An einer anderen Stelle weist Völkl noch einmal ausdrücklich auf die gute Mutter-SohnBeziehung hin. So sei es zu allen Zeiten üblich gewesen, die Grablage eines Toten durch die Errichtung von Mausoleen, Altären und Gedächtnismonumenten zu ehren. Auf dieser Linie lägen auch die Maßnahmen des Kaisers Konstantin, der darauf bedacht war, die Verdienste 320 Robert M. Grant. Augustus to Constantine. The Thrust of the Christian Movement into the Roman World.

London 1971, 275.

321 Grant, 275, beruft sich für dieses Zitat auf Eusebius, VC 4,24.

322 vgl. Ludwig Völkl. Die Kirchenstiftungen des Kaisers Konstantins im Lichte des römischen Sakralrechts.

Köln 1964, 28. Zitat: Eusebius, VC 3,41.

323 Völkl, 28, der Eusebius VC 3,41 zitiert.

324 Völkl, 28 unten.

seiner Mutter Helena allerorts hervorzuheben und ihren Namen mit den Kirchenbauten in Bethlehem und auf dem Ölberg in Verbindung zu bringen. 325 Das Verhältnis Konstantins zu seinen Eltern untersucht auch der Historiker Valerian Sesan, sieht er doch hierin den Schlüssel zu Konstantins Religiosität. Er vertritt die Ansicht, – sich auf Eusebius stützend –, bereits Constantius sei Christ gewesen, die unter diesem halbherzig veranstalteten Christenverfolgungen würden für die Christen keine wirkliche Bedrohung dargestellt haben und dienten der Gesichtswahrung des Constantius gegenüber seinen heidnischen Kollegen, insbesondere Diokletian. 326 So soll Constantius den Christen die Abhaltung ihres Gottesdiensts sogar in seinem Palast gestattet haben. 327 Dabei “verfällt Eusebius andererseits in den entgegengesetzten Fehler, indem er Helena und deren Sohn sogar bis zum Jahre 312 volleHeiden sein läßt, die vom Christentum noch gar keine Kenntnis hatten, denn Konstantin soll nach Eusebius VC I. 32 nicht einmal gewußt haben, wer sich ihm im Traume offenbart hatte, und was für eine Bewandtnis das am Himmel gesehene Zeichen hätte, fragt er doch die Priester...... Helena soll erst von ihrem Sohne bekehrt worden sein.

(Vita Const. III. 47.)” 328 Besagte Textstelle (VC I. 32) ist nicht nur für die Frage nach der Religiosität Konstantins von Bedeutung; uns interessiert vielmehr auch, ob sie den Kaiserchronisten inspiriert haben könnte, in ähnlicher Form seine Wiedererkennungsszene mittels der Portraits von Peter und Paul zu gestalten. Der Eusebius-Text lautet:”(VC I. 29)... Thereupon, as he slept, the Christ of God appeared to him with the sign which had appeared in the sky, and urged him to make himself a copy of the sign which had appeared in the sky, and to use this as protection against the attacks of the enemy. (VC I. 30) When day came he arose and recounted the mysterious communication to his friends. Then he summoned goldsmiths and jewellers, sat down among them, and explained the shape of the sign, and gave them instructions about copying it in gold and precious stones..... (VC I. 32) At the time in question, stunned by the amazing vision, and determined to worship no other god than the one who had appeared, he summoned those expert in his words, and enquired who this god was, and what was the explanation of the vision...”. 329 325 vgl. Völkl, 43 f.

326 Valerian Sesan. Die Religionspolitik der christlich-römischen Kaiser. 2. Aufl. Leipzig 1973, 70.

327 Sesan beruft sich hier auf Eusebius, VC I, 17-27.

328 Sesan, 71 unten Da sonst keine der bekannten Quellen jener Zeit in dieser Ausführlichkeit von den Umständen der Bekehrung Konstantins sprechen, 330 erscheint der Bericht des Eusebius, von ihm selbst als Augenzeugenbericht deklariert, die einzige der Nachwelt bekannte authentische oder zumindest pseudo-authentische Quelle für diese nächtliche Vision Konstantins zu sein.

Demnach wäre Konstantin bis zu diesem Zeitpunkt im Jahre 312 mit dem Phänomen des Christengottes und seinen drei Erscheinungsformen Vater, Sohn und Heiliger Geist nicht vertraut gewesen, so wie der Konstantin der Kaiserchronik mit den beiden Aposteln Peter und Paul, die ihm nachts im Traum erschienen waren, zunächst nicht viel anfangen konnte und der aufklärenden Worte eines Experten, Silvesters, bedurfte.

Ebenso wie in der bei Eusebius geschilderten Vision, ist auch hier der Einsatz irdischer Kopien notwendig, in der Kaiserchronik sind es Bilder, bei Eusebius ein aus Edelmetall gefertigtes Kreuz, mit denen der Träumer später konfrontiert wird, und die er dann einwandfrei als die ihm widerfahrene nächtliche Erscheinung identifizieren kann. In beiden Fällen bittet der so Betroffene den Experten um eine ausführliche Einordnung des Geträumten in einen größeren Sachverhalt.

Zwar gibt es unter den möglichen Quellen, den verschiedenen Versionen der Actus Silvestri, viele, die die Bekehrung Konstantins als Konsequenz eines Seuchenbefalls des Königs schildern und auch die Traumerscheinung der beiden Apostel Peter und Paul erwähnen (siehe Kapitel 2.4.1.), aber keine Wiedererkennungsszene mittels der Portraits wird thematisiert.

Diese Abweichung in der Darstellung läßt sich entweder durch das Benutzen einer weniger geläufigen Handschrift der Actus Silvestri, einer weiteren Quelle oder durch eine intendierte Ausschmückung der Handlung durch den Kaiserchronisten erklären.



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