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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Vielleicht reichte das bloße Auftauchen der beiden Apostel im Traum dem Chronisten als Motivation für die Bekehrung nicht. Es ist denkbar, dass er zumindest vom Hörensagen die Darstellung der Eusebschen Vision kannte. Andererseits kann er auch einfach nur aus seiner uns nicht bekannten Vorlage abgeschrieben haben. Es ist immerhin möglich, dass bei der in Kapitel 2.4.1. besprochenen lebendigen Tradierung der Actus Silvestri auch die Wiedererkennungsszene mittels der Portraits überliefert war.

329 Averil Cameron/Stuart G. Hall. Life of Constantine/Eusebius; introduction, translation, and commentary.

New York 1999.

330 vgl. Sesan, 70 f.

Mit der Kenntnis der bei Eusebius dargestellten Visionszusammenhänge erscheint die Bilderkennungsszene der Kaiserchronik also weit weniger zufällig oder als ein stilistisches Mittel des Verfassers, durch Umwege in der Handlung Spannung erzeugen zu wollen.

Vielmehr soll in beiden Schriften die Authentizität der Vision bekräftigt werden. Wenn Konstantin in beiden Darstellungen wirklich nur ein unwissender, religiös nicht vorgebildeter Heide ist, so müssen schon drastische Mittel wie etwas, was der Kaiser auch anfassen kann, eingesetzt werden, um ihn das Gesehene nicht als einen bloßen Traum abtun und schnell wieder vergessen zu lassen. Konstantin wird damit als ein sehr den irdischen Belangen verbundener Herrscher charakterisiert, der bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig bis keine Erfahrung mit spirituellen, sich jenseits des Greifbaren befindlichen Denkweisen gemacht hat.

Von der Schilderung der Vision Konstantins in der Vita Constantini des Eusebius ist anzunehmen, dass sie das Konstantin-Bild nachhaltig bis in die heutige Zeit geprägt hat.

Möglich ist, dass auch der Kaiserchronist damit vertraut gewesen sein könnte. Nicht bekannt ist, wie er diese Vertrautheit erlangen konnte, waren doch so viele teilweise miteinander konkurrierende Darstellungen im Umlauf. Für das gesamte Mittelalter läßt sich hierzu beobachten, dass die pseudo-historischen Silvesterlegenden allgemein als Autorität betrachtet wurden. In jedem Fall jedoch läßt sich für den Urheber dieser Wiedererkennungsszene mittels der Apostelbilder eine relativ detaillierte Kenntnis der Vision aus der Vita Constantini und der unmittelbar darauf folgenden Ereignisse attestieren; der Parallelismus in beiden dargestellten Bekehrungsszenen ist eindeutig.

Möglich ist auch, dass der Kaiserchronist bemüht war, eine möglichst umfassendeWahrheit darzustellen und deshalb zwar die geläufige Version der Bekehrungsszene der Actus Silvestri ausschreibt, sie aber plastisch mit bereits erwähnten Reminiszenzen an die Eusebsche Vision ausschmückt. Andererseits kann bereits ein unbekannter Dichter vor ihm diese Leistung, die Bekehrung aus der Vita Constantini und die offensichtlich den Literaten der Spätantike und des Mittelalters authentischer vorkommenden Actus Silvestri zusammengebracht zu haben, getätigt haben.

Der Kaiserchronist ändert jedoch, die Ausführungen einer der zahlreichen Actus SilvestriHandschriften oder einer von diesen beeinflussten sonstigen Quelle weitgehend übernehmend, die Motivation des bei Eusebius beschriebenen historischen Konstantin.

Der Konstantin der Kaiserchronik sucht die Gotteshilfe nicht mehr, um – wie in der alten, römischen Tradition – siegreich aus militärischen Schlachten hervorzugehen. Seine Beweggründe sind vielschichtiger. Vordergründig besteht die Notwendigkeit, dass Konstantin möglichst schnell und vollständig von einer lebensbedrohlichen, ihn von der Gesellschaft isolierenden Krankheit befreit wird. Indem er den nach seinen bisherigen Erkenntnissen einzigen Weg dazu abgelehnt hat – aus Erbarmen den Kindern und Müttern gegenüber -, qualifiziert er sich nun für eine höhere Bewußtseinsstufe, das heißt, ihm werden weitere Sphären, von deren Existenz er nicht gewußt hat, zugänglich. Der Verzicht auf die schnelle, aber barbarisch anmutende Lösung bedeutet arbeit im geistlichen Sinne. Die Actus Silvestri und auch die aus ihnen schöpfende Kaiserchronik gestalten die Motiviertheit des Konstantin also umfassender, indem sie Konstantin behutsam eine, in der Kaiserchronik schon zu Beginn der Erzählung in Andeutungen vorhandene, Empfänglichkeit für spirituelle Belange entdecken lassen.

Bei der Konstantingestalt der Kaiserchronik wird demzufolge das religiöse Empfinden thematisiert, während der historische Konstantin einzig und allein aus politischen Beweggründen heraus handelt. Der historische Konstantin integriert nur geschickt die ihm so unverhofft angebotene göttliche Hilfe in seinen bereits bestehenden Plan, politisch erfolgreich zu sein und sich dafür jedes nur erdenklichen Beistands zu bedienen. Die Dringlichkeit einer wirklich bedrohlichen Krise besteht nicht. Der Konstantin der Actus Silvestri und ebenso der Kaiserchronik hingegen steht einer Alles-oder-nichts-Situation gegenüber. Dem Ausmaß der Krise entsprechend, ist daher auch nach der erfahrenen göttlichen Hilfe Konstantins Dankbarkeit und sein Bedürfnis, diese adäquat ausdrücken zu können, unbeschreiblich groß.

Die Bekehrung hat hier insgesamt eine tiefere Dimension. Der Kaiserchronist hat, in enger Anlehnung an eine historische Situation, den Erzählstoff an sein Gut-oder-schlecht-Konzept, das er seinem Werk zu Grunde gelegt hat, angepaßt.

Eine weitere Frage beschäftigt die Forschung im Hinblick auf die Religionszugehörigkeit des historischen Konstantin und der kaiserlichen Familie: Es geht um die “Bekehrung” Helenas, vielmehr um den genauen Zeitpunkt ihrer Taufe. Dieser Zeitpunkt wird nämlich in keinem der Schriftzeugnisse vom Leben Konstantins erwähnt. Valerian Sesan fragt: “An den Berichten des Eusebius über die Bekehrung und die christliche Gesinnung der Kaiserin-Mutter fällt eines sofort auf: wenn Helena erst von ihrem Sohn bekehrt worden wäre, warum erwähnt denn Eusebius mit keinem Worte, wann die Taufe der Helena vollzogen wurde, was Konstantin als guter Christ und in treuer Liebe zur Mutter gewiß mit vielem Pomp getan haben mag?... War Helena vielleicht ungetauft gestorben? Oder aber war Helena schon lange – lange vorher... getauft worden?” Diese Fragen kann auch Sesan nicht beantworten. Er weist noch einmal darauf hin, dass Konstantin auch wirklich ein legitimer Sohn des Constantius Chlorus gewesen ist, 332 Constantius seine Konkubine Helena nach geltendem Recht also zu irgend einem nicht näher bekannten Zeitpunkt geheiratet haben muß. Sesan kommt zu folgender Konklusion: “Dass die christliche Mutter den ihr so ergebenen Sohn in religiöser Hinsicht... ohne allen Zweifel beeinflußt hat, beweist auch die außerordentliche Christenfreundlichkeit Konstantins, die eine Vorstufe... für die baldige volle Bekehrung gewesen ist.” 333 Auch diesen Sachverhalt, dass Constantius die Konkubine Helena erst nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes geehelicht hat und fortan Konstantin als legitimer Sohn der beiden gilt, hat die Kaiserchronik mit der wesentlichen Veränderung, Konstantin den Instigator dieser Heirat sein zu lassen, aus den Quellen übernommen. Ob dabei eine der vielen umläufigen Versionen der Actus Silvestri, der Panegyricus des Jahres 307 oder der von 310 als direkte oder indirekte Quelle in Frage kommen, läßt sich nicht nachweisen.





Es bestehen demzufolge einerseits die Auffassung, Konstantin wäre schon von den Eltern auf eine christenfreundliche Grundhaltung eingestimmt worden, 334 andererseits die Überzeugung, Konstantin hätte bis zu seiner Bekehrung im Jahre 312 nur sehr oberflächliche Kenntnisse von der christlichen Religion gehabt. 335 Diese beiden Annahmen müssen sich nach meinem Ermessen nicht widersprechen.

Der Religionswissenschaftler Raban von Hähling äußert sich zu diesem Thema: “Als hervorstechendes Merkmal für die Hinwendung Kaiser Constantins des Großen zum Christentum wird die Besetzung der hohen Ämter mit Christen in der Periode seiner Alleinherrschaft herausgestellt.” 336 “... Euseb (VC II, 44) berichtet von einer überwiegend christlichen Beamtenschaft, räumt allerdings ein, dass daneben heidnische Funktionäre 331 Sesan, 75 f.

332 Sesan, 79, beruft sich für diese Aussage auf den Panegyriker von 307, Kap. 4 und den Panegyriker von 310, Kap. 2.3, die beide von Konstantin als einem legitimen Sohn des Constantius Chlorus sprechen.

333 Sesan, 80.

334 vgl. u.a. Norbert Brox. Kirchengeschichte des Altertums. Reinbek, 6.Aufl. 1998, 60, oder Sesan, 70.

Bleckmann,70, allerdings verneint dies kategorisch.

335 vgl. Sesan, 70 f., Cameron/Hall, 81f.

336 Raban von Hähling. Die Religionszugehörigkeit der hohen Amtsträger des Römischen Reiches seit Constantins I. Alleinherrschaft bis zum Ende der Theodosianischen Dynastie. Bonn 1978, 513.

weiterhin amtierten, denen Constantin jedoch die öffentliche Darbringung von Opfern untersagte.” 337 Unterstellen wir die Richtigkeit der Angaben des Eusebius, so stellen wir fest, dass sich unter dem historischen Konstantin das Christentum nur allmählich seinen Weg zur offiziellen Staatsreligion ebnen konnte. Erst unter Theodosius I. war, ungefähr vierzig Jahre nach dem Ableben Konstantins, dieser Weg vollendet. Die Kaiserchronik hingegen läßt mittels der prahlerischen Schilderung der Bekehrungen Silvesters, die die Angaben der Actus Silvestri weit übersteigen, und der langatmig anmutenden Protokollierung der Ereignisse auf dem sent den Eindruck entstehen, das Christentum habe sich per Urteilsspruch der Synode schlagartig und revolutionsgleich seine Anerkennung als offizielle Religion des römischen Staates erworben.

Auch unter dem historischen Kaiser Konstantin gab es mehrere Synoden, von denen besonders das Konzil von Nicäa im Jahre 325 in die Geschichte einging. Konstantin persönlich – und dies stellte eine Novellierung dar – war als weltlicher Herrscher anwesend und übernahm eine leitende Funktion. Wie fließt dieser Umstand in die mittelhochdeutsche Kaiserchronik ein? In welchen Punkten lehnt sich der Kaiserchronist in der Ausgestaltung seines sent an überlieferte Darstellungen der historischen Synode von Nicäa an?

Für das historische Konzil von Nicäa waren die Lehren des alexandrischen Presbyters Arius und die Glaubensstreitigkeiten, die diese nach sich zogen, der unmittelbare Anlaß. Auch die Frage des einheitlichen Ostertermins sei ein Grund für die Einberufung der Versammlung gewesen. 338 Der sent der Kaiserchronik scheint auf den ersten Blick nicht viel mit dieser historischen Synode gemeinsam zu haben. Es handelt sich hier nicht um eine Debatte über glaubenstechnische Fragen, besucht von Bischöfen, die die verschiedenen Kirchen der Christengemeinschaft repräsentieren. Ganz im Gegenteil scheinen hier wenige Christen – eigentlich reden Konstantin und Silvester ganz allein auf der Seite der Christen – eine ihnen zahlenmäßig überlegene Schar an Nicht-Christen verschiedener Glaubensrichtungen bekehren 337 Hähling, 514.

338 vgl. Stefan Schima. Caput Occidentis? Die römische Kirche und der Westen von den Anfängen bis Konstantin. Wien 2000, 135.

zu wollen. Bei näherer Betrachtung enthüllt die sehr umfangreiche Schilderung des Chronisten, dass, wie schon die Actus Silvestri, sich auch die Versammlung der Kaiserchronik detailliert mit den Glaubensanschauungen der Konstantinischen Zeit befaßt.

So vertreten eine ganze Reihe von Sprechern auf der Seite der Nicht-Christen – meist sind es Juden – die unterschiedlichsten Positionen. Mit Gottes Hilfe und dank einer geschickten Redeführung, gelingt es Silvester nach mehreren Tagen, jedes der angeführten Argumente zu entkräften, und den Gott der Christen als allen anderen Göttern überlegen herauszustellen.

Dabei bereiten den Andersgläubigen die Dreigestalt des Christengottes, der Monotheismus und die Parusie des Jesus Christus die signifikantesten Probleme. Nach tagelanger Argumentation bestehen die Juden auf einer Wiederholung des Auferstehungswunders.

Silvester vollbringt dies an einem toten Stier.

Die Kaiserchronik spiegelt hier, der Reihenfolge der in den Actus Silvestri geschilderten Geschehnisse weitgehend folgend, durchaus die historische Auseinandersetzung von Nicäa in den verschiedenen geistlichen Positionen und in der Tiefe und Länge des Disputs wider.

Ebenso erinnert die herausragende Rolle Roms an die historischen Synoden unter Konstantin in seiner Zeit als Alleinherrscher. Stefan Schima erwähnt, um die Vormachtstellung des römischen Bischofs zu bekräftigen, einen Brief des Bischofs Alexander von Alexandria an den Bischof von Rom. “Da wir keine Kenntnis von weiteren Schreiben Alexanders an westliche Bischöfe haben, darf vermutet werden, dass Silvester die Kirchen des Westens von den alexandrinischen Vorgängen informieren sollte. Wir hätten es somit mit einem weiteren Fall zu tun, bei dem wir die römische Kirche als Vorposten des Abendlandes im Verkehr mit dem Osten erblicken.” 339 Dem läßt sich noch hinzufügen, dass mit der Teilnahme des römischen Kaisers, der wahrscheinlich sogar die Leitung des Konzils übernahm, noch einmal die Vormachtstellung Roms in Religionsfragen verdeutlicht wird.

Auch die Kaiserchronik läßt, anders als die Actus Silvestri, die Rom als Austragungsort benennen, ihre Synode im Nahen Osten, in Turaz, stattfinden, gleich den historischen Konstantinischen Synoden; und auch sie legt Wert auf eine zahlenmäßig große morgenländische Teilnehmerschaft. Aber auch hier können weder die Vita Constantini, noch

339 Schima, 136.

die historischen Briefe als eindeutige Belege für die dem Anschein nach nicht verschriftlichte Quellenlage zum Verhandlungsablauf dieser historischen Konzilien dienen. Man kann lediglich aus dem Text der Kaiserchronik schließen, dass ihr Verfasser nicht nur umfangreiche, sondern auch fachspezifische, über die Actus Silvestri hinausgehende Kenntnisse aus Konstantins Leben und Religionspolitik sowie eine gewisse Aufgeschlossenheit speziell für die vorherrschenden geistlichen Fragestellungen jener Zeit gehabt haben muss. Die militärische Komponente schlachtet er, wie bereits erwähnt, bezeichnenderweise in seiner Konstantindarstellung überhaupt nicht aus.



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