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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Den ebenfalls oft angeführten Grund für die Krönung Karls, eine Frau auf dem oströmischen Thron erscheine nicht geeignet, ein Imperium wie das der Römer anzuführen, greift der Chronist nicht auf. Er läßt vielmehr das Mutter-Sohn-Gespann Constantius und Herena gemeinsam an ihren Herrscheraufgaben scheitern. Meiner Ansicht nach sieht auch die Kaiserchronik in der Kirche die Fortsetzung des Imperium Romanum. Nur deshalb erschien die Konversion des Volkes zum christlichen Glauben, die von Silvester und Konstantin gemeinschaftlich erwirkte Neuordnung des Reiches so wichtig, dass die Chronik ihr den Großteil der Konstantinerzählung widmen mußte. Das Römische Reich nach der Christianisierung war ein anderes als zuvor. Es wurde Macht übertragen, nicht jedoch auf die Griechen, sondern auf die Kirche. Die Kaiserchronik verneint damit ausdrücklich die Translatio imperii ad Grecos. Die Macht bleibt im Staat und in Rom. Eigentlich ist gar nichts Besonderes an diesem Gedanken, stellt er doch einfach nur die Fortführung der Oligarchie dar, indem Silvester von Konstantin in den kaisergleichen Rang erhoben und ihm Rom 365 Goez, 81.

366 Goez, 81 f.

367 Goez, 82.

368 Goez, 80. Vgl. auch Robert Folz. Translation de l ´Empire et Déposition de l ´Empereur dans la vision des canonistes et des papes (1140 – 1245). In: Hehl, Ernst-Dieter. Deus qui mutat tempora: Menschen und Institutionen im Wandel des Mittelalters. FS für Alfons Becker. Sigmaringen 1987, 321-334.

369 Goez, 81.

370 Goez, 82.

anvertraut wird. Das war in der Antike gängige Praxis; Konstantin selbst startete seine Karriere als Mitkaiser.

Zur Verschmelzung von Kirche und Staat Wie vermutlich jedes chronikalische Werk des Mittelalters, ist auch die Kaiserchronik als Zeugnis eines bestimmten Geschichtsbewußtseins zu betrachten. Was waren geläufige Positionen in der Geschichtsschreibung? Welche Konsequenz hatte die Verschmelzung von Kirche und Staat?

Die christliche Idee habe schon im vierten Jahrhundert den römischen Staat erobert, habe ihn zu einer geheiligten Institution werden lassen und zum Diener und Schutzherren der Kirche, zum Hort und Schirm des Friedens der Welt gemacht, schreibt Edmund Stengel. 371 Seither wäre er als s a c r u m i m p e r i u m mit der Kirche verschwistert; 372 beide seien nicht mehr als wesensverschiedene Institutionen anzusehen, sondern als verschiedene Ausdrucksformen eines und desselben Wesens. 373 Johannes Spörl hingegen verneint vehement, dass diese “Verschwisterung” von Kirche und Staat in der Chronistik vor Otto von Freising überhaupt in das Bewußtsein der Geschichtsschreibenden eingetreten sei. 374 Fest stehe aber, dass kaum jemand in seiner Geschichtsdarstellung ohne Augustinus auskam. 375 Dessen Hauptwerk “De duabus civitatibus” unterteilte den Staat in einen civitas Dei und einen civitas terrena und wurde oft wenig hinterfragt als allgemeines Gedankengut übernommen.376 Jedoch ist der civitas Dei bei Augustin nur die Vision eines großen, rein religiös gemeinten imperium christianum, für dessen Verwirklichung in der Weltgeschichte die Möglichkeiten noch nicht erkannt worden seien. 377 371 Stengel, Edmund E. Abhandlungen und Untersuchungen zur Geschichte des Kaisergedankens im Mittelalter.

Köln 1965, 20.

372 Stengel, 20.

373 Stengel, 20.

374 Vgl. Spörl, Johannes. Grundformen hochmittelalterlicher Geschichtsanschauung. 2.Aufl. Darmstadt 1935, 42-45.

375 Spörl, 42.

376 Spörl, 42.

377 Spörl. 39.

Erst Otto von Freising modifiziert diesen Gedanken: Mit Jesus Christus habe sich im Römischen Reich die Vermählung der regna mit dem civitas Dei – zunächst identisch mit der ecclesia - angebahnt, die dann ihren staatlichen Ausdruck im Reiche Konstantins und Karls des Großen findet. 378 Ebenso wie die Päpste sind Konstantin und Karl die Nachfolger Christi in diesem civitas Dei. 379 Waren andere Chronisten der staufischen Zeit in ihrer Auslegung der augustinischen Schriften weniger konsequent und aufgeschlossen für zeitgeistige Momente als es Otto von Freising war? 380 Mit c i v i t a s D e i sei auch noch im 12. Jahrhundert im augustinischen Sinne rein geistlich gesehen, die Gemeinschaft der Guten im Gegensatz zu den Anhängern des Teufels gemeint gewesen, nie ein konkreter Staat, behauptet Spörl. 381 So fungiere in der Geschichtsschreibung vor Otto von Freising der Gottesstaat nicht als Idealbild eines irdischen Staatswesens. 382 Die meisten mittelalterlichen Geschichtsschreiber würden aber erkannt haben, dass durch die Vermählung des Christentums mit dem Römischen Imperium Rom jetzt vom antea caput m u n d i zum c a p u t e c c l e s i a e wird, also eine geistliche Aufgabe erhält. 383 Der Kaiserchronist beurteilt in seiner Eigenschaft als Zeitgenosse Ottos von Freising aus derselben zeitlichen und räumlichen Distanz heraus die Ereignisse um den Sieg des Christentums über alle anderen Religionen bis zum Aufstieg zur alleinigen Staatsreligion des Römischen Reiches. Eine staufische oder andere realpolitische Perspektive der eigenen Gegenwart ist bei ihm selten eindeutig erkennbar, obwohl natürlich seine abendländische, vielleicht sogar nationale Sichtweise nicht unbemerkt bleiben kann. Wenn auch der Kaiserchronist sich nicht diskursiv mit den Theorien Augustins auseinandersetzt, so ist eine in der Vergangenheit erfolgte Berührung mit diesen mit nahezu hundertprozentiger 378 Spörl, 43.





379 Spörl, 43.

380 Spörl, 43, spricht von der Verschmelzung des augustinischen Gottesstaats-Begriffs mit dem staufischen Reichsgedanken als Glanzleistung Ottos, die die vorherige Chronistik nicht erkannt habe.

381 Spörl, 43.

382 Spörl, 43 f.

383 Spörl, 44.

Wahrscheinlichkeit anzunehmen. 384 Auch seine Kenntnis der Werke anderer spätantiker oder frühmittelalterlicher Schriftsteller wie Eusebius, Hieronymus und Orosius, die eine positive Grundhaltung zur Frage der Verschwisterung von Kirche und Römischem Staat einnehmen, ist relativ wahrscheinlich, wenn sich auch eine mehr oder minder direkte Beschäftigung mit diesen Schriften nur in sehr wenigen Fällen nachweisen läßt, da der Verfasser der Kaiserchronik generell zu einer recht freien Behandlung und Zusammenführung antiker Stoffe neigt. 385 Eberhard Nellmann hatte bisher als einziger die Meinung vertreten, der Kaiserchronist sei nicht von Augustinus beeinflußt worden. 386 Als Beleg für diese Annahme kann Nellmanns Hinweis auf die in der Kaiserchronik nicht erfolgte Übernahme des A e t a t e s – Schemas gelten. 387 Meiner Ansicht nach kann diese einzelne inhaltliche Beobachtung, die sich zudem auch mit einer Art Ersetzung durch andere darstellerische Mittel erklären läßt (siehe Kapitel II.1.5.) noch nicht heißen, dass nun gar keine Beeinflussung durch Augustinus stattgefunden hat. 388 Nellmanns Einspruch kann folglich übergangen werden.

Die Konstantingeschichte nimmt innerhalb der Kaiserchronik die wichtige Funktion ein, die beiden bisher nebeneinander existierenden Größen Kirche und Reich zusammenzufügen und damit die inhaltlichen Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der dargestellten Reichsgeschichte, der von da an die Kirchengeschichte miteinschließt, zu schaffen. Die meisten mittelalterlichen Chronisten behandeln die Zeit Konstantins als wichtigen Einschnitt in die Geschichte des Römischen Reiches und in die der Kirche. Für den Kaiserchronisten sind beide Institutionen fortan nur noch in ihren unterschiedlichen Aufgabenbereichen, die sich zeitweise auch überlagern können, voneinander getrennt. Die Heilsgeschichte findet auf Erden ihre Durchsetzungskraft im Römischen Staat seit Konstantin.

Die Kaiserchronik möchte meines Erachtens nach mit der Konstantinerzählung die folgende Botschaft vermitteln: Die c i v i t a s D e i soll endlich als bereits in einem irdischen 384 Vgl. u.a. Schwietering, Julius. Die deutsche Dichtung des Mittelalters. Potsdam 1941, 95.

385 Vgl. hierzu das vorherige Quellenkapitel, in dem ich versucht habe, an vereinzelten Stellen Einflüsse antiker Werke, z.B. der Kirchengeschichte des Eusebius nachzuweisen.

386 Nellmann, Eberhard. Die Reichsidee..., 144.

387 Es bleibt aber zu berücksichtigen, dass der Kaiserchronist die betreffende Stelle (die Bevorzugung der Monarchienlehre gegenüber dem sonst geläufigen Aetates-Schema) weitgehend im Annolied ausgeschrieben fand und mit nur geringen Veränderungen übernommen hatte. Daher kann man nicht sagen, dass der Chronist die Ausführungen Augustins aktiv ablehnt oder gar nicht kennt.

388 Vgl. hierzu auch Kapitel II. 1. 5.

389 Vgl. Spörl, 44.

Staatsgefüge realisiert betrachtet werden. Der Beweis ist die in großer Breite geschilderte, von Konstantin und Silvester einträchtig vollzogene Neuordnung des Reiches. Die dem vorausgegangene Arbeit der Heiligen Petrus und Paulus findet nun im Römischen Staate Konstantins ihre Anerkennung.

–  –  –

3.1. Sachinstruktion In der Kaiserchronik besäßen positive wie negative Kaisergeschichten Fürstenspiegelcharakter, heißt es im Verfasserlexikon. 390 Als wichtigster Bewertungsmaßstab gelte immer wieder die Wahrung des Rechts, der höchsten Pflicht jedes Regenten; rihtaere sei ein gebräuchlicher Terminus für den Herrscher. 391 In auffälligem Maße behandelt die Karlsgeschichte eine Anzahl rechtlicher Aspekte; die Rechtgebungsakte des historischen Karl wirken folglich bis zum Zeitpunkt der Abfassung der Kaiserchronik. 393 Damit erhält die Geschichte Karls im Sinne eines Fürstenspiegels eine bisher nicht gekannte Vorbildfunktion. Die Rechtsprechung und Gesetzgebung Karls des Großen nehmen nicht nur innerhalb der Episode einen breiten Raum ein; auch historisch gesehen zeichnete sich die Zeit Karls des Großen und der nachfolgenden Karolinger als eine Aera der neu entstehenden oder erstmals verschriftlichten Gesetze aus. 394 Es sind sicherlich viele Varianten der Untergliederung der Gesamterzählung in kleinere

sinnstiftende Abschnitte möglich. Ich wähle die folgende:

390 Kurt Ruh et al. (Hg.). Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Begründet von Wolfgang Stammler. 2. Aufl. Bd. 4. Berlin – New York 1983, 949-963 (Kaiserchronik), S. 959.

391 Verfasserlexikon, 959.

392 u.a. Rechtsverletzungen, Rechtsfindung, Rechtserlässe (siehe nachfolgendes Aufbauschema) 393 siehe die von Karl erlassenen Bauernregeln 394 vgl. u.a. Gerhard Köbler. Das Recht im frühen Mittelalter. Köln – Wien 1971, 30 ff.

3.1.1. Gliederung

–  –  –

3.1.2. 1. Romfahrt Ohly hatte als erster auf die typologische Analogie des Aufbaus der Karlsgeschichte zur Geschichte des Constantius hingewiesen.395 Er listet folgende Punkte auf, die seiner Meinung

nach eine Entsprechung in der jeweils anderen Herrschergeschichte haben:

–  –  –

395 vgl. hierzu auch Max Ittenbach. “Über die Kaiserchronik als strophische Dichtung.” Euphorion 42 (1942), 15-46, und Karl-Ernst Geith. Carolus Magnus. Studien zur Darstellung Karls des Großen in der deutschen Literatur des 12. und 13. Jahrhunderts. München 1977, 50 – 79.

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Kritisch äußert sich Geith zu obigem Aufbauschema. 397 Er bemängelt, dass Ohly aus den nach dem ersten Romzug Karls stattfindenden Ereignissen nur die Blendung des Papstes herausgreift. 398 Das ganze übrige Geschehen werde mit dem Stichwort “Ordnung des Reiches durch Karl den Großen” bezeichnet, ein Punkt, der zudem noch in der ConstantiusHandlung keine Entsprechung habe. Es sei deshalb angebracht, den Ansatz F. Ohlys genauer zu fassen und die typologische Entsprechung zwischen Constantius- und Karlsgeschichte nur auf den ersten Teil der Karlserzählung zu beschränken. 400 Auf diese Weise werde auch wieder das Gleichgewicht zwischen beiden Handlungen hergestellt. 401 Von diesen, die Analogie an sich nicht tangierenden Beobachtungen Geiths einmal abgesehen, erscheint der Vergleich Ohlys durchaus zutreffend, so dass es sich anbietet, einzelne Punkte näher zu besprechen. Nun gibt die Analogie der Blendung des Kaisers Constantius einerseits und des Papstes Leo andererseits Rätsel auf. War Constantius wirklich so ein schlechter Kaiser gewesen, Leo ein ebenso schlechter Papst? Die Blendung Leos, historisch vorgegeben, kann ohne große Mühe dadurch erklärt werden, dass damit Karl ein Schaden zugefügt werden soll.

Es kommt gerade in diesem Zusammenhang darauf an, wie die 396 Ohly, Sage und Legende in der Kaiserchronik, 230.

397 Vgl. Geith, Karl-Ernst. Carolus Magnus. Studien zur Darstellung Karls des Großen in der deutschen Literatur des 12. und 13. Jhds. München 1977.

398 Geith, 270 ff.

399 Geith, 273.

400 Geith, 273 f.

401 Geith, 274.

betroffenen Personen oder Personengruppen auf das jeweilige Attentat reagieren.

Nöther wehrt energisch die Behauptung Ohlys ab, der Kaiserchronist zeige an der Blendung des Constantius das ganze Ausmaß seiner anti-griechischen Einstellung.402 Das Gegenteil sei der Fall, mit der Blendung solle nicht der griechische Kaiser, sondern die Römer negativ gezeichnet werden.403 Auch beim Schwur der römischen Senatoren, nie wieder einen Kaiser aus ir chunne zu wählen (V. 14282-95), komme keine anti-griechische Tendenz des Dichters zum Ausdruck; dass mit ir chunne die herrschenden Geschlechter des Gesamtreichs, d. h. die

griechischen und römischen gemeint sind, gehe auch aus den Versen 14.293-95 hervor:



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