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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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... si wollten kunige haben uz a n d e r e n rîchen, die von in mahten entwîchen. 404 Nöther rehabilitiert Constantius und Herena mit dem Hinweis auf deren Freigiebigkeit.405 Jedoch “gegen den teuflischen Zufall (V. 14.256ff.), der im Grunde nur den vorherbestimmten Untergang herbeiführen soll, können Mutter und Sohn sich nicht wehren.” 406 Weiterhin vergleicht Nöther den Traum der Herena mit dem Traum Karls und stellt fest, dass sich beiden Gestalten darin eine göttliche Verheißung offenbart. 407 Ohly hatte in seinem Aufbauschema den Traum der Herena als Schicksalstraum gedeutet, den Karls hingegen als offenbarende Vision. 408 Nöther postuliert: “An keiner anderen Stelle der Kaiserchronik tritt der Grundgedanke von Gottes alleinigem Handeln in der Geschichte so deutlich hervor wie hier in der Translatio imperii. Dadurch erscheint das folgende deutsche Kaisertum als von Gottes freier Gnade begründet. Gegen alles menschliche Bemühen setzt sich Gottes Wille in der Geschichte durch.” Auf die Frage, warum Constantius, der mit seiner Mutter vom Dichter durchaus 402 vgl. Ohly, 226-233.

403 vgl. Nöther, 221.

404 Nöther, 222.

405 Nöther, 222 f.

406 Nöther, 223.

407 Nöther, 224.

408 Ohly, 230.

409 Nöther, 225.

positiv gezeichnet ist, fallen muß, Karl aber von Gott begnadet wird, weiß auch Nöther nur die eine Antwort: dass Gottes Handeln dem Menschen unerklärlich sei.

Nöthers Ausführungen, konkret seine negative Sichtweise der Römer und nicht der Griechen, sind durchaus interessant, können aber in einigen Punkten widerlegt werden: (Ich beziehe mich ebenfalls auf Ohlys Aufbauschema.) 411

1. Die positive Darstellung des Constantius und seiner Mutter kann ich nicht recht erkennen. Es handelt sich schließlich beim Rombesuch der beiden um eine rein weltliche Angelegenheit, wohingegen Karl eine Wallfahrt unternimmt.

2. Dass Constantius und Karl in der Figurenzeichnung nicht besser oder schlechter voneinander abschneiden sollen, 413 erscheint unhaltbar, wenn Prachtentfaltung und Schatzverteilung das Handeln von Constantius und Herena bestimmen und christliche Demut und Gottesdienst den Romaufenthalt Karls versüßen. Einzig Ohlys Unterscheiden zwischen “zweckhaftem Mitführen von Schätzen” und “standesgemäßer Ausstattung” 414 würde ich als zwei Varianten desselben Sachverhalts werten: In beiden Geschichten sind die Herrschergestalten vornehm gekleidet, führen Schätze mit und üben, ihrem Status entsprechend, die Tugend der Freigiebigkeit. Darüber hinaus zeichnet sich Karl durch eine gesteigerte Pietät aus.

3. Die Erhebung und Krönung Karls ist durchaus positiv zu sehen. Betrachtet man sie als das Ergebnis einer demoskopischen Momentaufnahme, wird Karl gegenüber Constantius, der zwar von Anfang an erhobenundgekrönt ist, aber von dem die Römer im AnalogieSchema 415 zu diesem Zeitpunkt abfallen, bedeutend erhöht. Doch auch Karl muß einen signifikanten Abfall der Römer hinnehmen; er ist hier nur auf später vertagt (Blendung Leos).

4. Insgesamt gesehen, reagieren Karl und Constantius auf denselben erlittenen Schaden ganz unterschiedlich: Karl ist angesichts der Blendung “seines” Papstes wütend und fordernd;

410 Nöther, 225.

411 vgl. Ohly, Aufbauschema, 230.

412 wie von Nöther, 225, behauptet,...

413 vgl. Nöther, 223 ff.

414 vgl. Ohly, Aufbauschema, 230.

415 Ohly, 230.

Constantius und Herena haben niemanden, den sie um Hilfe bitten könnten und geben auf.

Eine göttliche Verheißung für diese Unterschiede im Verhalten der Figuren verantwortlich machen zu wollen, halte ich für problematisch. Insbesondere Nöthers Ansicht: “Gegen alles menschliche Bemühen setzt sich Gottes Wille in der Geschichte durch.”, 416 trifft hier nicht zu, da sich Constantius und Herena einfach nicht sehr bemüht haben.

Alles in allem, kann ich lediglich Nöthers wiederholtes Hinweisen 417 auf die negativ geschilderten Römer als einzigen Grund der beiden - quellenbedingten – Blendungen befürworten. Die Nationalität der Geblendeten spielt auch meiner Ansicht nach keine Rolle.

416 noch einmal Nöther, 225.

417 vgl. Nöther, 221 ff.

3.1.3. 2. Romfahrt Zur 2. Romfahrt Karls stellt Karl-Ernst Geith folgende These auf: “Um dem Ziel zu dienen, Karl in der Erzählung als Auserwählten Gottes, als besonders fromm und vorbildlich darzustellen, werden die historiographisch bezeugten Ereignisse, die dem Dichter ohne Zweifel bekannt waren, von ihm verändert, in ihrer Reihenfolge verschoben und in ihrer Motivation umgedeutet. Dieses Verfahren zeigt, dass es dem Verfasser nicht darauf ankam, das wirkliche Geschehen darzustellen, sondern dass es seine Absicht war, in seiner Erzählung bestimmte Züge herauszuarbeiten, zu denen ihm die in den Quellen überlieferten Ereignisse nur den Rohstoff lieferten.” Als Beispiel für die Gültigkeit seiner Behauptung führt Geith die Figur Gerold von Schwaben an, eine historische Person, die in Frutolfs Chronik zum fraglichen Zeitpunkt (799) als gerade im Kampf gegen die Avaren gefallen angeführt wird.420 Geschickt würde der Kaiserchronist mit Hilfe dieser Figur das auf Karl den Großen zurückgehende Vorkampfrecht der Schwaben begründen.

Geith bietet noch ein 2. Beispiel an: die Pancratius-Legende, die in der Kaiserchronik bei der Bestrafung der schuldigen Römer eine Rolle spielt. 422 Geith stellt im Vergleich zur benutzten Quelle, die er mit Notkers Gesta Karoli Magni, Handschrift Z (Zwiefalten) angibt, eine Bereicherung um ein Gottesurteil und einen Zweikampf fest. 423 “Dass der Vorschlag, den Eid bei dem Heiligen Pancratius zu leisten, in den Gesta Karoli Magni vom Papst gemacht wird, in der Kaiserchronik aber von Karl ausgeht, entspricht ganz der Tendenz des Dichters, alles Geschehen auf Karl auszurichten. Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass der Kaiserchronikdichter hier eine Quelle benutzt und im Sinne seiner erzählerischen Absichten umgestaltet hat,....” 424 418 Karl-Ernst Geith, 59.





419 Geith, 59 f.

420 vgl. f.J. Schmale und I. Schmale-Ott (Hg.). Frutolfs und Ekkehards Chroniken und die anonyme Kaiserchronik. Darmstadt 1972, 169.

421 Geith, 60.

422 Geith, 60 f.

423 Geith, 61.

424 Geith, 62.

Eine Zentrierung der Handlung auf die Person Karls oder auf seine Funktion als Kaiser hatte bereits Nellmann am Beispiel der Krönungen Karls aufgezeigt. 425

–  –  –

Die Verse seien uns von der Kaiserkrönung Constantins durch Silvester vertraut, beschrieben hier aber nicht die päpstliche Krönungszeremonie. 426 Für diese müsse jetzt eine knappe Zeile

genügen:

–  –  –

Während zunehmend der entstehende Handlungsbedarf an Karl herangetragen wird, verkümmert die Papstfigur zu einer statischen Erscheinung, zum Eigentum, das verletzt wird.

Karl begegnet der erfolgten Verletzung “seines” Papstes mit Wut:

–  –  –

425 Nellmann, Eberhard. Die Reichsidee..., 125 ff.

426 vgl. Nellmann, 125.

427 Nellmann. Die Reichsidee, 125.

...

Nellmann führt Karls oben angeführte Forderung auf ein bestehendes Lehnsverhältnis zwischen Karl und Petrus zurück. 428 Karl sei im Recht, wenn er Petrus nicht nur mit Aufhebung der Treue droht, sondern sogar mit Fehde. 429 Nöther wertet diese Stelle als “Gipfel des selbstbewußten, kriegerischen Auftreten Karls” und spricht von einem späteren Einschub der Passage in die Chronik, da sie mit dem sonst vorherrschenden, geistlichen Grundgedanken nicht vereinbar ist. 430 Geith verweist auf die topische und artikulatorische Nähe zum vorausgegangenen Christusgebet: “Das Gebet zu Petrus... hat mit dem Gebet zu Christus nicht nur den gleichen Aufbau gemeinsam, sondern auch die Haltung Karls ist von der in jenem Gebet nicht sehr verschieden. Er bittet keineswegs demütig Christus um ein Wunder, wie E. Nellmann meint, sondern fordert ihn ziemlich heftig dazu auf.”

In der Tat ist in den besagten Zeilen von sanftem Flehen keine Spur zu entdecken:

–  –  –

Ohne Zweifel sind die Verse 14.692-94 als Anklage zu verstehen. Die folgenden Zeilen (14.695 f.) wirken zwar etwas relativierend – immerhin bezeichnet sich Karl selbst als Sünder – jedoch möchte ich die sich anschließenden Zeilen (14.697-14.700) gern als argumentativ und herausfordernd (14.701) bezeichnen. Die Verse 14.702-08 verstehe ich ebenfalls als versteckte Drohung; würde der Heilige Christ die Forderungen Karls nicht exakt so erfüllen, wie dieser es verlangt, stehe die göttliche Autorität auf dem Spiel.

3.1.4. Kriegszüge, Abschluß Der Kaiserchronist verfährt selektiv; mit dem generellen Hinweis ´karl hat ouch andere liet` (V. 15.072) wählt er diejenigen Kriegszüge Karls aus, die innerhalb der Chronik eine exemplarische Funktion einnehmen können.

Beginnend mit V. 15.015 stellt der Dichter das bereits innerhalb des Gebets zur Heilung des

Papstes angedeutete Thema “Karl der Sünder” dar. In Zeile 14.695 hieß es etwas unverhofft:

–  –  –

Während die lateinischsprachige Dichtung diesen Aspekt im Wesen Karls gern mit der Legende des Heiligen Aegidius verband, wurde er in der volkssprachigen deutschen Literatur, wahrscheinlich zurückgehend auf den Inhalt der Visio Wettini, 433 erstmalig in der Kaiserchronik aufgegriffen. 434 Auch hier begegnet die kausale Verbindung Sünde und Buße unter Mitwirkung des Heiligen Aegidius. 435 Geith bemerkt, dass “die Rolle des Heiligen Aegidius in der Kaiserchronik viel weniger aktiv” ist als in der lateinischen Vita.436 Tatsächlich erfüllt Aegidius in der Kaiserchronik nur die Funktion, Karl die Beichte abzunehmen und die Sündenvergebung, die dann mit dem ebenfalls von der Legende übernommenen Engelsbrief erfolgt, einzuleiten, während Karls innerem Prozeß der Reue und Reinigung deutlich mehr Raum zur Verfügung gestellt wird. 437 Abschließend folgt der in seiner Ausführlichkeit alle anderen Kaisergeschichten übertreffende Tugendkatalog (V.

15.073 – 15.087) und die übliche Schlußformel mit Angaben über Regierungszeit und 432 Siehe “Quellen der Karlsgeschichte”.

433 Zum Inhalt der Vision: H. Knittel (Hg.).Walahfrid Strabo. Visio Wettini. Sigmaringen 1986, 66f. Zur Vision Wettis in Bezug auf das Karlsbild: J. Jarnut. Karl der Große – Mensch – Herrscher – Mythos. Ein Rückblick nach 1200 Jahren. Paderborner Universitätsreden 66. 1999.

434 Geith, 77.

435 Zu Person und Abstammung des Aegidius siehe auch Müller-Römheld, 62 f.

436 Geith, 79.

437 vgl. Geith, 79.

Begräbnis.

Bemerkenswert im Vorgehen des Dichters, Karl als besonders gläubig und demütig hinzustellen, erscheint mir die gewählte Anordnung, die Übersichtlichkeit des Materials. Zwar wäre durchaus an einigen Stellen eine geschickte Überleitung angebracht gewesen, beispielsweise beim Übergang von Karls Kriegszügen auf das Sündenthema, dennoch präsentiert sich der Chronist in weiten Zügen kontinuierlich als befähigt, klar strukturierend und aus einer großen Quellenanzahl heraus, inhaltliche Schwerpunkte setzen zu können.

Nahezu jeder bis dahin bekannte charakteristische Aspekt der Handlungen Karls wird angesprochen und exemplarisch aufgelistet, so dass sich dem Rezipienten ein relativ vollständiges Bild der Taten und Wesenszüge Karls aufzeigt.

Andererseits scheint die Perspektive des Chronisten fast überall durch. 438 Bereits in der Auswahl der Taten manifestiert sich das Bestreben, nur diese Handlungen anzuführen, die im weitesten Sinne einen Bezug zu Karls göttlicher Auserwähltheit erkennen lassen. 439 Dieser Bezug wird sorgsam herausgearbeitet. 440 Dies gelingt auf manchmal mehr, manchmal weniger glaubhafte Weise.

E. Nellmann vertritt die Ansicht, dass in dieser Geschichte der Kaiser stets im Vordergrund

stehe. 441 So klage der Papst wörtlich seinem Bruder Karl:

14.500..., diu ougen hân ich durch dich verlorn, 438 So erhält Karl den schmeichelhaftesten aller Nachrufe: Karlem lobete man pillîche/in Rômiscen rîchen/vor allen werltkunigen/erhabete di aller maisten tugende (V. 15084-87). Und: “Mehr oder minder durch Hinweise des Erzählers verdeutlicht werden alle Nachfolger an den Tugenden Karls gemessen.” (Hennen, Karl-Heinz.

Strukturanalysen..., S. 202) 439 Die göttliche Auserwähltheit läßt Karl auf den Thron gelangen, nicht die Erbfolge.

440 Das Geblütsrecht spielt in dieser Episode keine Rolle. Es ist unerheblich, dass Karl sowie Leo Söhne Pippins sind. Vgl. Müller-Römheld, 97: “Seine (Karls) Herrschaft ist einerseits Auftrag Gottes, andererseits Wahl und Auftrag des römischen Volkes (14.355 ff.). Seine Kaiserkrönung steht in keinem Zusammenhang mit Pippin, dessen Tod nicht einmal erwähnt wird.” Wirklich nur auf die Karlsgeschichte läßt sich m.E. das folgende Zitat Müller-Römhelds beziehen: “Vor aller genealogischen Beziehung gilt in der Kaiserchronik die Eigenart des Menschen als das entscheidende Kriterium dafür, ob er “edel” ist oder nicht, - vorausgesetzt, daß die Bedingungen der freien Abstammung erfüllt zu sein scheinen. Adel erweist sich im persönlichen Verhalten und hängt von göttlicher Begnadung ab.” (98) Dies auf die Gesamtchronik zu beziehen, wie Müller-Römheld es tut, halte ich für unkritisch. Müller-Römhelds Argumentation, gewissermaßen als Gesamtbeurteilung der Genealogie in der Kaiserchronik, fährt in diesem Sinne fort (S.98).

441 Nellmann, 125.

daz ist dir ze lasten getân. 442

Andererseits räumt Nellmann auch ein, dass, von der Rangordnung Gott – Sankt Peter – der Kaiser – der Papst als sein geistlicher Helfer – einmal abgesehen, jeder Figur ein genau bezeichneter Handlungsspielraum zugewiesen würde. 443 Der Papst sei nun, seit Karls Übernahme der Krone, ganz auf sein geistliches Amt beschränkt, das von ihm Vergebung für die Schuldigen fordere. 444 Nellmann subsumiert: Während die Kirche vergeben dürfe, sei der weltliche Arm der christenhait verpflichtet, Angriffe gegen Leib und Leben mit dem Schwerte zu strafen. 445 Die Zweischwertertheorie klinge in diesen Worten nur entfernt an, da allein das kaiserliche Schwert erwähnt sei. 446 Damit kehre der Chronist seinem Ideal des gemeinsamen Regierens – im Prolog formuliert, unter Konstantin verwirklicht – deutlich den Rücken.



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