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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Meiner Ansicht nach regieren Kaiser und Papst durchaus gemeinsam. Die eben beschriebene Aufgabenteilung erweist sich als sinnvoll; jedoch ist eine Tendenz der Chronik zu spüren, Karl immer weitere Bereiche innerhalb dieser Aufgabenteilung zuzuschreiben. Hatte sich in der Konstantinepisode die Papstgestalt zeitweilig zu sehr um die weltlichen Belange bemüht, so begegnet nun hier der umgekehrte Fall. Damit eine politische Stellungnahme des Dichters aufzeigen zu wollen, halte ich für unangemessen. Vielmehr erkenne ich eine ideelle Haltung, das erfolgreiche Zusammenwirken der Inhaber der geistlichen und der weltlichen Macht darstellen zu wollen. Es geht hierbei allein um die Idee; eine akribische Dokumentation, welche Seite letztendlich welchen Anteil am Ganzen beigesteuert hat, kann nicht im Sinne des Interesses der Kaiserchronik gelegen haben.

So kann es gelegentliche, temporär auftretende Machtverschiebungen geben, die das gesamte Gleichgewicht der Kräfte aber nicht zu stören vermögen.

Die Bedeutung der Translatio imperii ist, gemäß E.F. Ohly, 448 “der Gedanke einer Übertragung des letzten, d.h. des römischen Weltreichs von einem Volk zum anderen, wie er 442 Nellmann, 125.

443 Nellmann, 125 f.

444 Nellmann, 126.

445 Nellmann, 126.

446 Nellmann, 126 f.

447 Nellmann, 127f.

448 E.F. Ohly. Sage und Legende in der Kaiserchronik, 224.

ausgebildet wurde nicht ohne Zusammenhang mit der eschatologischen Anschauung, dass der Fortbestand des imperium christianum auch unter der Führung außerrömischer Kaiser die Ankunft des Antichrists und den mit der Auflösung des Reiches beginnenden Weltuntergang hinzögern müsse. Dieser Gedanke erst konnte dem in seiner geschichtlichen Erscheinungsform wandelbaren römischen Reiche seine bleibende Einheit und Identität garantieren.” Die Vorstellung, eine ebensolche translatio imperii ad Grecos habe in der Konstantingeschichte der Kaiserchronik stattgefunden, lehnt Ohly kategorisch ab. 450 Er führt aus: “Schon bei der Gründung Constantinopels war es auffällig, sie nur äußerlich durch eine Hungersnot in Rom erklärt zu finden.... Der Gründung fehlt hier jeder Zug einer politisch-ideellen Bedeutsamkeit im Sinne einer translatio, wie es der mittelalterlichen Geschichtsschreibung sonst geläufig ist. Es wird vielmehr ausdrücklich betont, dass das imperium in Rom bleibt, wo der Kaiser es dem Papste zur Stellvertretung anvertraut....”451 An anderer Stelle betont Ohly noch einmal ausdrücklich: “Die Kaiserchronik kennt nur eine einzige translatio, diejenige, die das in seiner Idee bei den Griechen gefährdete Reich in die Hände der Deutschen verlegt.” 452 Mit dieser Erkenntnis und dem Verweis auf die bereits besprochene Analogie der Karlsepisode zur Geschichte des letzten griechischen Kaisers Constantius enden Ohlys Betrachtungen zum Thema Machtübertragung. 453 Anzumerken bleibt, dass auf Grund von Ohlys Verneinung einer Translatio imperii ad Grecos für die Kaiserchronik, die Translatio imperii ad Francos eine Art Zenitstellung innerhalb der Chronik einnehmen muß. Die dorthin führenden Handlungsstränge wurden ja bereits in der Caesargeschichte angelegt. 454 Eine etwaige translatio imperii ad Francos als Zenit der Chronik anzusehen, würde aber nach meinem Empfinden nicht der angewandten Sorgfalt und Ausführlichkeit des Dichters bei der Gestaltung der Konstantinepisode gerecht werden. Nebenbei bemerkt, widerspricht sich Ohly selbst, wenn er einerseits behauptet, das Imperium sei in Rom verblieben und dem Papste anvertraut worden, 455 andererseits aber das in seiner Idee bei den Griechen gefährdete Reich per translatio in die Hände der Deutschen 449 Ohly, 224 f.

450 Ohly, 227.

451 Ohly, 227.

452 Ohly, 228.

453 Ohly, 228 ff.

454 vgl. Kapitel II. 1. 5. Botschaft und Funktionalität der Caesargeschichte 455 vgl. Ohly, 227.

verlegt werden muss. 456 Frank Shaw benennt die Szene, in der Karl den Anführer des schwäbischen Volksstamms Gerolt feierlich empfängt, als besonders bedeutsam, da im Zusammenhang mit der Translatio imperii stehend. 457 “Dass Gerolt eine solche Bedeutung in Karls Feldzug... zugeschrieben wird, beruht vielleicht auf einem... Bericht über Gerolt. Auf alle Fälle dient das Feierliche...

wohl dazu, dem Leser anzudeuten, dass mit der Schilderung von Karls Feldzug gegen Rom die Kaiserchronik an einen Punkt in der Weltgeschichte gelangt ist, dem der Dichter große Wichtigkeit beimißt und auf den er.... schon öfters vorausgedeutet hatte: die translatio imperii, der Übertragung der Reichsgewalt aus den Händen der Römer in die Hände der Deutschen.” 459 Shaw spricht hier von einer translatio imperii; meiner Ansicht nach sind es vor allem Schlagworte wie Schwäbischer Volksstamm und Feldzug gegen Rom, die eine eindeutige Parallele, um nicht zu sagen Wiederholung der Caesargeschichte andeuten. In der Caesargeschichte hat der Gedanke der translatio imperii einen zweifelsfrei machtbegründenden Charakter, da sich das Imperium in und mit ihr erst konstituieren kann.

Ich denke, in beiden durchaus vergleichbaren Episoden bezeichnet das Wort Neugründung anstelle von Translatio imperii das Geschehen trefflicher. Die Vergleichbarkeit von Caesarund Karlsepisode stellt zumindest ansatzweise auch Christian Gellinek heraus.

Im Großen und Ganzen lehnt Christian Gellinek die Anwendung einer translatio imperii – Idee für die Kaiserchronik ab und verweist statt dessen auf die enge Verwandtschaft zwischen Papst und Kaiser, mit der der Chronist die deutsche Herrschaftsbegründung erklären würde. 460 “Hatten sich Caesar und die Deutschen militärisch die Hand gereicht, so wird dieser Anspruch, dass die Deutschen Diener des Reichs seien, durch Blutsverwandtschaft und Waffenbrüderschaft zwischen Karl und Leo neuaufgenommen und erhöht. Es ist gut möglich, dass der Dichter wegen der anstehenden Neugründung des Reiches auch an eine Parallele zu 456 vgl. Ohly, 228 ff.





457 vgl. Shaw, 224 ff.

458 Shaw, 224, führt, auf Nellmann zurückgreifend, die Integration der deutschen Stämme ins Römerreich aus der Caesarepisode an.

459 Shaw, 224.

460 Gellinek, 174.

Romulus und Remus gedacht hat.” 461 Gellinek spricht also ebenfalls von einer anstehenden Neugründung und nicht von Translation.

Die Blendungen des Papstes und des Constantius sollen sowohl das geblendete griechische Kaiserhaus als auch die Römer, als die in beiden Fällen Blendenden für die Herrschaftsfortsetzung disqualifizieren. 462 Mir leuchtet dabei nicht ganz ein, warum die Griechen durch die Blendung abgewertet werden, der deutschstämmige Papst aber nicht. (In den historischen Quellen 463 war der Papst übrigens auch nicht unschuldig der Bestrafung durch Blendung anheimgefallen.) Beide Parteien zeichnen sich in dieser Situation durch Schwäche aus; nur dem Papst gelingt es, durch Inanspruchnahme der Hilfeleistung Karls, sich aus der Misere zu befreien, während es Constantius und Herena versäumt hatten, zur Hilfe befähigte Vasallen an sich zu binden. Es ist folglich die jeweilige Reaktion auf das Attentat, nicht die Blendung selbst, die auf der Seite der Griechen die wirkliche Schwäche aufzeigt, auf der Seite des deutsch-römischen Papstes die verborgene Stärke (Karl) ans Tageslicht kommen läßt.

Weiterhin wertet Gellinek das brüderliche Verhältnis zwischen Kaiser und Papst als gleichrangig; der Papst sei mit der Krönung Karls von der Bürde des weltlichen Herrschaftsanteils in Rom entlastet. 465 Man kann sicherlich auch Gellineks Worte dahingehend auslegen, dass die Blendung des Papstes als äußeres Zeichen der Doppelbelastung Leos gelten kann, - als eine Demonstration der Notwendigkeit der wieder zu erfolgenden Zweiteilung der Macht.

Die nun tatsächlich wieder erfolgte Zweiteilung der Macht auf Papst und Kaiser läßt jedoch den Gedanken einer Translatio imperii, das heißt der Machtübertragung von einem Volkoder Reich auf ein anderes, für den gerade beschriebenen Sachverhalt als eben nicht anwendbar erscheinen.

461 Außerdem, so Gellinek, 174, Fußnote 65, der sich auf P. Knoch.ZfdPh, LXXXIII (1964), 290, beruft, enthalte auch das Annolied nicht einmal einen “Ansatz” zu einer geregelten translatio imperii – Vorstellung.

462 Gellinek, 174.

463 Siehe nächstes Unterkapitel, II. 3.2.

464 im Gegensatz zu Nellmann, der Karl als übergeordnet sieht, vgl. Gellinek, 176.

465 Gellinek, 176 f.

3.2. Karl in den historischen Quellen 3.2.1. Zum Papst-Kaiser-Verhältnis 3.2.1.1. Die Reichsannalen (Annales regni Francorum) A. Entstehung Bei den so genannten “Reichsannalen” handelt es sich um die offizielle Geschichtsschreibung des Fränkischen Reichs; die genauere Bezeichnung lautet daher Annales regni Francorum.

Schon Pippin der Mittlere veranlasste solche Aufzeichnungen am Hofe durch Geistliche oder wenigstens in den karolingischen Hausklöstern; sie sind fast nur in ihrer späteren, überarbeiteten Form erhalten. 466

B. Überlieferung

Die Überlieferung besteht aus den Handschriftengruppen A bis E. 467 Die Gruppe A geht auf eine verlorene Handschrift aus dem Kloster Lorsch zurück, weswegen diese Gruppe auch unter dem Namen Lorscher Annalen bekannt wurde. 468 Die berichteten Ereignisse datieren bis 788 und wurden mit Hilfe der Annales Laureshamenses bis zum Jahr 793 ergänzt.

Die Gruppe B umfaßt mehrere Handschriften; der Text bricht im Jahr 813 ab. 470 Die Gruppe C enthält Zusätze zu den Jahren 773 und 776 an einer von den übrigen Handschriften abweichenden Stelle; die Handschrift Cy ist bis zum Jahre 837 fortgeführt. 471 Die 466 Rudolf Buchner (Hg.). Die Quellen zur Karolingischen Reichsgeschichte. 1. Teil. Die Reichsannalen.

Einhards Leben Karls des Großen. Zwei Leben Ludwigs. Nithard Geschichten. Neubearbeitet von Reinhold Rau.

Darmstadt 1962, 1.

467 Buchner, 4.

468 Buchner, 4 f.

469 Buchner, 4 f.

470 Buchner, 5.

471 Buchner, 5.

Handschriftengruppe D reicht bis 827 und enthält Zusätze zu den Jahren 785 und 792. 472 Bei der Gruppe E schließlich, den Annales Einhardi, handelt es sich um stark überarbeitete Fassungen der Reichsannalen; eine Untergruppe vereinigte Einhards Vita Karoli und die Reichsannalen mit Notkers Gesta Karoli Magni zu einem mit Gesta Caroli betitelten Ganzen. 473

C. Bezug zur Kaiserchronik

Der Kaiserchronist könnte in einigen Punkten auf direkte oder indirekte Weise auf die Reichsannalen zurückgegriffen haben: bei der Blendung des Papstes und dessen Reise an den Hof Karls des Großen, um ihn um Hilfe zu bitten, bei Karls Kaiserkrönung und Karls ordnendem Eingreifen in die verworrenen Zustände Roms.

3.2.1.2. Einhards Vita Karoli A. Entstehung Das Werk, das Einhards Ruhm durch die Jahrhunderte getragen hat, ist die Vita Karoli Magni. 474 Die Bedeutung der Vita liegt nicht zuletzt darin, dass Einhard ein Zeitgenosse Karls war. 475 In seiner Wortwahl hat Einhard sich häufig eng an die Beschreibungen der römischen Kaiser “De vita Caesarum” (Caesar bis Domitian) von Sueton (ca. 75-150) gehalten. 476 Einhards Hauptwerk ist bald nach 830 entstanden, entweder hat der Dichter die dargestellten Ereignisse selbst miterlebt oder den Reichsannalen entnommen. 477 Schon in der Jugend an den Hof König Karls gekommen, wird Einhard (geboren 770) der Schüler 472 Buchner, 6.

473 Buchner, 7.

474 Wolfgang Milde/Thomas Wurzel. Einhardus Vita Karoli Magni. Kommentar, Transkription, Übersetzung.

Graz 1991, 19.

475 Milde/Wurzel, 19.

476 Milde/Wurzel, 21.

477 Milde/Wurzel, 20.

Alkuins, dann selbst Lehrer an der Hofschule. 478 Er wird Berater Karls und zum Bearbeiter der Reichsannalen. 479 Seine bedeutendste Schrift, die Vita Karoli, wird in zahlreichen Bibliothekskatalogen des Mittelalters geführt. 480 B. Überlieferung Der Text ist in rund 80 Handschriften erhalten, die in 3 Klassen zerfallen; die Klasse A1 Vindobonensis 510 (vor 850) entspricht der Klasse E1 der Reichsannalen. 481 Eine Handschrift der Klasse B3 lag Walahfrid Strabo vor. 482 Die Klasse C4 entspricht E 4 der Reichsannalen. 483 Die Zusammenhänge der Überlieferung der Vita Karoli mit den Reichsannalen habe ich in Kapitel 3.2.1.1. beschrieben.

C. Bezug zur Kaiserchronik In den Punkten Karls Romreise, Kaiserkrönung und Ordnung der römischen Verhältnisse sowie beim Attentat auf Papst Leo könnte der Kaiserchronist sich von Einhards Vita Karoli beeinflussen haben lassen.

478 Buchner, 157.

479 Buchner, 159.

480 Buchner, 160.

481 Buchner, 161.

482 Buchner, 161.

483 Buchner, 161.

3.2.1.3. Notker Balbulus´ Gesta Karoli Magni A. Entstehung Am Anfang und am Ende verstümmelt sind die Gesta Karoli Notkers im Mittelalter anonym durch Abschriften verbreitet worden. 484 Aber schon dem ersten Herausgeber des Werkes Hermann Canisius (Lectiones antiquae 1, 1601, S. 360-428) ist die Zuschreibung an Notker Balbulus bekannt. 485 Notker, 840 in St. Gallen geboren, genoß seine Erziehung im Kloster St. Gallen, wo er trotz seines Sprachfehlers Lehrer wurde und 912 verstarb. 486 Die Gesta Karoli Magni sind ein wertvolles Zeugnis für das frühe Einsetzen der Sagenbildung um die Person Karls des Großen. 487 Wie er im Text angibt, benutzt Notker für die Abfassung der Taten Karls eine Vita S. Ambrosii, Bedas Ecclesiastica historia, Schriften des Sulpicius Severus, eine Vita S. Antonii, eine Vita Alchuini abbatis, Einhards Vita Karoli, Walahfrid Strabos Schrift De ecclesiasticarum rerum exordiiset incrementis. 488

B. Überlieferung

Notkers Werk wurde in St. Gallen mit Einhards Vita Karoli und den Reichsannalen zu einem Corpus zusammengefaßt. Von den erhaltenen Handschriften dieses Corpus, die sich in 4 Klassen ordnen lassen, scheint keine älter zu sein als der Anfang des 12.

Jahrhunderts. 490 Klasse 1 enthält 3 Handschriften; Klasse 2 ist in 4 Handschriften überliefert, die 3. Klasse in 2 und die 4. Klasse ebenfalls in 2 Handschriften, wovon die eine, die Zwiefaltener Handschrift, die Gesta nicht in der üblichen Verbindung bringt, sondern überarbeitet und ergänzt aus anderen St. Galler Quellen. 491 484 Buchner, 11.

485 Rudolf Buchner (Hg.). Quellen zur Karolingischen Reichsgeschichte. 3. Teil. Jahrbücher von Fulda. Regino Chronik. Notker Taten Karls. Darmstadt 1964, 11.

486 Buchner, 12.

487 Buchner, 13.

488 Buchner, 13.

489 Buchner, 13 f.

490 Buchner, 14.

491 Buchner, 15.

C. Bezug zur Kaiserchronik



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