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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Banners als Anerkennung der königlichen fränkischen Oberherrschaft an Karl hinweist, und zweitens die Tatsache anführt, dass Papst Leo III. im Lateran im Jahre 799, gerade aus Paderborn zurückkommend, ein Mosaik mit Petrus zwischen dem Papst und Karl anfertigen läßt. 518 Letzeres bezeichnet Heer sogar als “religiös-politisches Dokument ersten Ranges”.519 Jenes Mosaik, das Papst Leo III. 799 im Lateran anbringen ließ, ist jedoch nur als Ausschnitt erhalten und überliefert. 520 Bei Helmut Beumann heißt es diesbezüglich: “Im ganzen waren drei Investiturszenen dargestellt..... An den beiden Stirnwänden befand sich je eine Dreiergruppe, deren rechte am besten überliefert ist. Hier knieten zu Füßen des hl. Petrus Papst Leo und König Karl,.... Aus der Rechten des hl. Petrus empfängt Leo das Pallium, aus der Linken Karl eine Fahnenlanze. Weniger gut gesichert ist die Überlieferung für die linke Dreiergruppe. Folgt man dem von Alemanni 1625 veröffentlichten Stich, so war hier der thronende Christus dargestellt und zu dessen Füßen links 521 Konstantin,..., zu seiner Rechten eine geistliche Person. Dieser überreicht Christus ein Schlüsselpaar, während Konstantin eine Fahne erhält,....” 522 In seiner Deutung der szenenhaften Darstellungen weist Beumann auf die immediate Investitur Karls durch Petrus und die typologische Beziehung, die zwischen Konstantin und Karl hergestellt wird, hin. 523 Tatsächlich muß der Kaiserchronist eine bildliche Szene wie diese vor Augen gehabt haben, als er die Version des Papst-Kaiser-Verhältnisses, die das Paderborner Epos, sollte es ihm denn bekannt gewesen sein, anbietet, ablehnt und seine Papstfigur weniger eigenständig, Karl hingegen allgegenwärtig handelnd, auftreten läßt. Auch der knappen Schilderung des Sachverhalts in den Reichsannalen kann der Dichter wenig entnehmen.

Ebenso scheint Notkers Bericht vom nicht durch Karl bewirkten Wunder der päpstlichen Genesung den Chronisten nicht sehr angesprochen zu haben. Dass der hilfesuchende Papst sich hier zuerst an Michael, den amtierenden oströmischen Kaiser wendet, Karl also nur seine 2. Wahl ist, ist natürlich auch nicht mit dem Programm der Kaiserchronik 518 vgl. Friedrich Heer. Karl der Große und seine Welt. Wien – München – Zürich 1975, Kapitel 10; Papst und Kaiser, 123-138.

519 Heer, 130.

520 vgl. Beumann. Das Paderborner Epos und die Kaiseridee Karls des Großen, 39-47.

521 Hierfür verweist Beumann auf Percy Ernst Schramm. Kaiser und Könige. 1. Tafelband, Abb. 4.

522 Beumann, 41.

523 vgl. Beumann, 41.

524 Vgl. auch Brunhölzl, 85 f.

525 Siehe Schneider, 269, Notker 1, 26, II.

526 Siehe Schneider, 257, Notker 1, 26, I.

vereinbar.

Wie sich unschwer erkennen läßt, hat der Chronist schließlich den ungefähren Inhalt der Einhardschen Version übernommen und durch eigenes, an bildliche Darstellungen erinnerndes Gedankengut an den Stellen ausschmückend ergänzt, an denen Einhards Text sich durch Knappheit und Sachlichkeit auszeichnet.

Ein Beispiel für eine dieser ausschmückenden Ergänzungen ist Leos Fahrt zu Karl nach Ingelheim, wo er ihn persönlich um Hilfe bittet. Außerdem wird Karls Verweilen in Rom etwas ausführlicher abgehandelt; ein besonderes Gewicht erhält die durch Karl erwirkte und von Petrus vollzogene Heilung des Papstes. Hier könnte ich mir durchaus vorstellen, dass, wie bereits besprochen, eine Petrus-Karl-Leo-Abbildung aus der Darstellenden Kunst zum Verständnis des Dichters beigetragen hat, die Befugnisse und Handlungsspielräume von Papst und Kaiser in einer derart expliziten Weise auszugestalten, wie es in der Kaiserchronik geschehen ist. Beispielsweise sind das Christus- und das Petrus-Gebet Karls eine textliche Darstellung der kaiserlichen Pflichtauffassung, bei der der Chronist sich unter Umständen eine dem vorausgegangene, handlungsbestimmende bildhafte Investiturszene vorgestellt hat.

Zwar behandeln auch die hier angeführten textlichen Quellen die rechtlichen Aspekte, jedoch geschieht dies meist nur unzureichend, was eventuell auf Informationsdefizite schon beim jeweiligen Verfasser selbst schließen lassen könnte oder doch beabsichtigt ist. Der Rechtsbruch zum Beispiel, der durch das Attentat auf Leo entstanden ist und auch stets als solcher gewertet wird, wird zwar angeführt, jedoch verbergen sich die Ahndungen und angenommenerweise recht komplizierten Folgen dieser Verletzung hinter Abhandlungen wie “... der heilige Mann (Papst Leo)... forderte den unbesiegbaren Karl auf, nach Rom zu kommen” (Notker 1,26, I.) oder “Daher begab sich Karl nach Rom, um die verworrenen Zustände der Kirche zu ordnen...” (Einhard, 28). Dass Einhard von “verworrenen Zuständen der Kirche” spricht, läßt auf Erklärungsbedarf im Rechtsbereich der Kirche schon zu seiner Zeit schließen. Im Wesentlichen ist gerade Einhards Werk, 527 von dem auch gesagt wird, er habe es in enger Anlehnung an sein antikes Vorbild Sueton konzipiert, durch eine Anzahl vielversprechender Andeutungen gekennzeichnet; die weitere Ausgestaltung bleibt jedoch 527 Zur Bedeutung Einhards als Quelle der mittelalterlichen Literatur um Karl den Großen siehe auch Marianne Ott-Meimberg. Karl, Roland, Guillaume. In: Epische Stoffe des Mittelalters. Hg. von Volker Mertens und Ulrich Müller. Stuttgart 1984, 81-110. “Zusammen mit den Einhard-Annalen (auch bekannt als Reichsannalen) und den Gesta Karoli Magni... bildete die Einhard-Vita in der Überlieferung seit dem 12. Jahrhundert eine Art Kompendium des historisch beglaubigten Wissens über Karl den Großen. Dieses wird im gesamten Mittelalter – erstmals deutlich in der Chronik des Frutolf von Michelsberg (11./12. Jhd.) – vor allem von der Chronistik gerne benutzt und exzerpiert.” (Ott-Meimberg, 83)





der Fantasie des Lesers überlassen.

Ein anderer Erklärungsversuch wäre: Möglicherweise sah Einhard, in seiner Eigenschaft als zeitgenössischer Beobachter, der nach relativ kurzer Zeit besagte Ereignisse zu Papier bringt, gar nicht die Notwendigkeit, zu ausführlich auszubreiten, was noch allzu frisch in der Erinnerung des Volkes ruht.

Sei es, dass die zeitliche Dimension eine Rolle spielt, indem sie Fragen und Kritik erst nach einer Phase der Reflexion entstehen läßt, in jedem Falle sah der Kaiserchronist noch einen über die vorgefundenen Quellen weit hinausgehenden Bedarf an Informationen, die er seinen Rezipienten zukommen lassen wollte. Auffällig erscheint, dass er ein detailgetreues Verständnis der Zusammenhänge beweist und dazu die Fähigkeit besitzt, dies zu artikulieren und den Handlungen und Sprechakten seiner Personen zu Grunde zu legen.

Ein Hinweis, dass auch die Dichter der historischen Quellen im Großen und Ganzen ein ausreichendes Verständnis für die rechtlichen Zusammenhänge, die sie darstellen beziehungsweise nur andeuten, haben, ist die Tatsache, dass Karls Bestrafung der schuldigen Römer in allen zitierten Texten erst dann erscheint, nachdem dieser zum Kaiser gekrönt ist;

gefangen nehmen durfte er (Karl) die Sünder allerdings schon vorher.

3.2.4. Zu den Kriegszügen, zu Karls Sünde und Suche um Vergebung und zu den Wundererzählungen 3.2.4.1. Die Legende von Aegidius A. Entstehung Die lateinische Aegidiusvita wurde anonym gegen Ende des 9. Jahrhunderts, spätestens Anfang des 10. Jahrhunderts, verfaßt. 528 Der Inhalt erstreckt sich auf die bedeutenden Stationen im Leben des Heiligen. So nimmt das Eremitentum des Ägidius ein Ende, da die Aufmerksamkeit des Königs auf ihn gelenkt wird; er wird Klostergründer, Abt, Beichtvater des großen Karl; er verkehrt in Rom vertraulich mit dem Papst. 529 Wahrscheinlich war der entscheidende Grund für die Abfassung der Aegidiusvita ein Rechtsstreit, der sich um das von Aegidius gegründete Kloster entwickelt hatte. 530 Dem lateinischen Verfasser standen vermutlich nur wenige Fakten zur Verfügung, auf die er die Legende aufbauen konnte; 531 er stützt sich möglicherweise auf mündliche Überlieferung und vor allem auf die hagiografische Tradition, denn dem mittelalterlichen Hagiografen standen genügend Vorbilder innerhalb der Vitenliteratur zur Verfügung, nach deren Schema er ein neues Heiligenleben “erfinden” konnte. 533 528 Barbara Picard. Das altenglische Aegidiusleben in Ms CCCC 303. Textedition mit Einleitung und Anmerkungen. Freiburg 1980, 35.

529 Helmut de Boor. Die deutsche Literatur von Karl dem Großen bis zum Beginn der höfischen Dichtung. 1.

Band. München 1949, 194.

530 Picard, 35.

531 Picard, 35 f.

532 Picard, 36.

533 Picard, 36.

B. Überlieferung Die lateinische Vita ist in acht Handschriften erhalten und dient allen späteren lateinischen und volkssprachigen Lebensbeschreibungen dieses Heiligen als Vorlage. 534 C. Bezug zur Kaiserchronik Die Kaiserchronik hat aus der Aegidiusvita den Abschnitt über Karls Sünde und Suche um Vergebung beim Heiligen Aegidius übernommen und entsprechend ihrer literarischen Zielsetzung modifiziert. In der lateinischen Vita hat Karl “eine so schwere Sünde begangen, daß er sie nicht zu beichten wagt. Auf die Fürbitten von Aegidius läßt ein Engel während des Gottesdienstes einen Zettel auf den Altar fallen, in dem Karl die Vergebung seiner Sünde angezeigt wird.” 535 Die Kaiserchronik übernimmt genau diesen Inhalt, erweitert aber noch um die Suche Karls nach dem Eremiten Aegidius, um aufzuzeigen, dass Karl gewisse Mühen auf sich nimmt, den ihm bestimmten Beichtvater aufzuspüren. Bei der Geschichte vom “Sündenzettel” handelt es sich um ein geläufiges Motiv, das früh mit dem Namen Karls des Großen verknüpft wurde. 536 Nach der Meinung von Barbara Picard hat die Erzählung vom Sündenzettel im Norden Frankreichs in mündlicher Überlieferung fortgelebt, 537 bis der Kult des Aegidius sich dort ausbreitete und sein Name mit Karl dem Großen und der Sündenvergebung in Zusammenhang gebracht wurde. 538 534 Picard, 35.

535 Picard, 44.

536 Picard, 45.

537 Picard, 35 ff.

538 Picard, 45.

–  –  –

A. Entstehung Die Visio Wettini ist der Bericht von zwei Traumvisionen, die der Reichenauer Mönch Wetti, Leiter der Klosterschule und Lehrer Walahfrid Strabos, in der Nacht auf den 3. November 824 hatte. 539 Wetti starb, wie es ihm prophezeit gewesen war, am späten Abend des 4. November, nachdem er den Inhalt der beiden Visionen den Brüdern, die bei ihm gewacht hatten, diktieren konnte. 540 Walahfrid Strabo verarbeitet diese Prosa-Fassung schließlich zu dem uns heute bekannten Gedicht. 541

B. Überlieferung

Die Visio ist in sieben Handschriften aus dem 9. bis 12. Jahrhundert erhalten. 542 Das Original ist eine Sammelhandschrift Walahfrids, der Codex Sangallensis 878, der bis 900 entstand und in die dieser alles ihm der Verbreitung wert Erscheinende von seiner Schülerzeit bis zu seinem Lebensende eintrug. 543 Die erste gedruckte Ausgabe (Heinrich Canisius, 1604, in Ingolstadt) der Vision Wettis fußt jedoch auf den St. Galler Kodex 869, Entstehung ab 875 denkbar, der 114 Gedichte, allesamt von Walahfrid enthält und als Handschrift G bezeichnet ist. 544 539 Hermann Knittel (Hg.). Walahfrid Strabo. Visio Wettini. Die Vision Wettis. Übersetzt und erläutert von H.

Knittel. Sigmaringen 1986, 7.

540 Knittel, 7.

541 Knittel, 8.

542 Knittel, 101.

543 Knittel, 101.

544 Knittel, 101.

C. Bezug zur Kaiserchronik Bei der Vision Wettis handelt es sich um einen der ältesten Belege für die im Mittelalter verbreitete Erzählung vom schuldhaften Umgang Karls mit seiner Schwester, durch den er Vater Rolands geworden sei. 545 Hinzuzufügen bleibt, dass Karls Sünde in der volkssprachigen deutschen Literatur bis 1200 zwar angesprochen und durch Beichte beim Heiligen Aegidius vergeben wird (beispielsweise in der Kaiserchronik und dem davon abhängigen deutschen Rolandslied), aber nie ausgesprochen wird. 546 Der Inzest wird nie thematisiert oder stigmatisiert. Dass der Kaiserchronist die Visio Wettini nicht gekannt hat, erscheint mir unwahrscheinlich wegen der ungemein regen mündlichen Verbreitung, die Visionen von Geistlichen im Allgemeinen im Mittelalter erfuhren. Wahrscheinlicher ist, dass ihn die Art der Sünde Karls nicht interessierte, und ihm der Vorgang der Vergebung durch Ägidius thematisch ansprechender erschien.

3.2.4.3. Der Pseudo-Turpin A. Entstehung Eine Historia Karoli Magni et Rotholandi, angeblich von dem Erzbischof Turpin von Reims verfaßt, schildert die Taten Karls des Großen in Spanien und den Untergang Rolands mit der Nachhut im Kampf gegen die Sarazenen. 548 Dieses lateinische Gegenstück zum altfranzösischen Chanson de Roland war weit verbreitet; etwa 200 mehr oder weniger vollständige Handschriften sind erhalten. 549 In einem Widmungsschreiben an einen 545Vgl. u.a. Jacques LeGoff. Die Geburt des Fegefeuers. Stuttgart 1985.

546 Knittel, 101 f.

547 Knittel, 101 ff.

548 Klein, 12 ff.

549 Hans-Wilhelm Klein (Hg.). Die Chronik von Karl dem Großen und Roland. München 1986, 12.

Aachener Dekan Leobrand gibt sich Erzbischof Turpin von Reims als Verfasser dieses Berichts und als Augenzeuge des Geschehens aus, weshalb die Schrift als Turpinsche Chronik bekannt wird. 550 Den endgültigen Nachweis, dass es sich um eine um 1130 – 1140 entstandene lateinische Version und Falsifikation mit Elementen des französischen Rolandsliedes handelt, erbrachte G. Paris mit seiner 1865 veröffentlichten “Thèse De PseudoTurpino”. 551

B. Überlieferung



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