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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Diese Analogie hinterläßt einen bleibenden, bildhaften Eindruck, so dass es dem mittelalterlichen Publikum vermutlich kaum gelang, sich der eindringlichen Logik der vorgeführten Umstände zu entziehen. Die im Prolog der Kaiserchronik angekündigte Einteilung der Herrscher in gute und schlechte, begegnet hier nicht, wie ich meine, auf den vorherigen Seiten aufgezeigt zu haben, im Sinne einer unabänderlichen Vorherbestimmung, sondern resultiert aus den Handlungsketten, die die Betroffenen selbstbestimmt als Antwort auf ein und dieselbe Provokation in Gang gesetzt haben.

572 Auch Wisniewski bemerkt, bezogen auf die Ungarneinfälle der Kaiserchronik: “Durch die starke Vereinfachung der historischen Geschehnisse entsteht eine ziemlich einheitliche Erzählstruktur.” (356) Die fast übermenschlich wirkende Karlsfigur profiliert sich in dieser Erzählung, wie leicht zu erkennen ist, auf Kosten der überaus schwächlichen Papstgestalt. Beide Figuren üben ihre ihnen von Petrus verliehenen Ämter aus, wobei Karls Aufgabe die ist, die christenhait, hier vertreten durch Papst Leo, zu beschützen und das ihr zugefügte Unrecht, die Verletzung Leos, mit dem Schwert zu bestrafen. Des Papstes Aufgabe als Oberhaupt der Christen ist, zu verzeihen. Diese Aufgabenteilung verpflichtet den Dichter, ein aktives Karlsbild wieder zu geben. Indem er Karl jedoch zum heiligen Priesterkönig erhebt und neben der stellenweise in den Hintergrund tretenden vita activa auch gerade die vita contemplativa aufgreift, nimmt diese Kaiserfigur eigentlich Funktionen ein, die man sonst eher mit der Papstfigur verbindet.

Wichtig erscheint aber, dass auch in dieser Geschichte Kaisertum und Papsttum als eine Einheit auftreten. So wird das Attentat auf Leo dann auch entsprechend als Beleidigung des Kaisers bezeichnet.

3.4. Aufbau von Geltungsansprüchen

Die dargestellten Sachverhalte bedürfen der mitunter sorgfältig konstruierten Legitimation.

Mit dem Aufbau von Geltungsansprüchen versucht die Kaiserchronik auch an den Bereich der rechtlichen Bräuche und der sozialen Normen ihrer Zeit anzuknüpfen. ``The text seeks to confirm that a case is socially valid or that a way of conduct is justified. Medieval chronicles can always be understood as a form of juridical instruction as well. The origin and nature of power and law-structures is represented on the h i s t o i r e –level in a particular and definite way (this is the way things are and there is no other way).... Has this position, this type, any validity?” 573 Innerhalb der Betrachtungen zur Kaiserchronik konnte bereits erfolgreich dargelegt werden, dass zum Zeitpunkt der Abfassung der Chronik geltende Rechtsprechung angeblich schon vom antiken Kaiser Trajan praktiziert wurde. 574 Auf diese Weise wurden Geltungsansprüche aufgebaut, die sowohl den Wahrheitsgehalt der Trajangeschichte legitimieren sollten 575 als auch die im 12. Jahrhundert bestehenden Rechts- und Vasallitätsbräuche, für die es außerhalb der frühhöfischen weltlichen und religiösen Dichtung scheinbar keine schriftliche Fixierung gibt. 576 Die Dichtung erfüllt demgemäß generell eine unschätzbar wichtige Funktion bei der Konservierung und Publikation von zeitgenössischen Rechtsgrundlagen.

573 Knape. Historiography as Rhetoric, 124.

574 Vgl. hierzu die Ausführungen Robert G. Sullivans. Justice and the Social Context of Early Middle High German Literature. New York – London 2001, 153 f.

575 vgl. Sullivan, 154.

576 vgl. Sullivan, 161.

3.4.1. Die politischen Handlungen Karls Neben dem offensichtlichen Anliegen der Kaiserchronik, Karl als eine Art pietätsvollen Priesterkönig zu präsentieren, hat diese Episode auch die Funktion, politische Themen aufzugreifen und dadurch die Grundlagen zum Verständnis der späteren Geschichte bis zur Gegenwart der Abfassung der Kaiserchronik zu bilden. Robert Folz hat die, seiner Auffassung nach, vier wichtigsten politischen Themen der Karlsgeschichte der Kaiserchronik

aufgelistet:

1. die unauflösliche Verbindung zwischen Papst und Kaiser,

2. die Unterscheidung zwischen Karls Machtbefugnissen vor und nach der Krönung,

3. die Wiederbelebung des Mitspracherechts der Römer bei der Kaiserwahl,

4. die Gesetzgebung Karls. 577 Wie wirken diese Handlungsabschnitte im Rahmen der für die Gesamtchronik entworfenen Geschichtsdarstellung? Folz behandelt lediglich, seiner Themenstellung entsprechend, deren Funktion in Bezug auf das Karlsbild.

Es ist bezeichnend, dass alle vier Punkte das Recht ansprechen. So erneuert Karl erst einmal gegenüber dem Papst die phahte Constantini. Damit aktualisiert er die Zugeständnisse an den Papst, die auch schon sein Vater Pippin bekräftigt hatte. Weiterhin wird jeder Schritt, den Karl auf dem politischen Parkett macht, genauestens dokumentiert, wobei die zeitliche Abfolge der Ereignisse – also vor oder nach der Krönung – genau eingehalten wird. Der Zweck einer solchen Vorgehensweise erscheint klar: Karl wird als Vorbild für Generationen von nachfolgenden Regenten porträtiert. Das Protokoll seiner Regierungsgeschäfte muss 577 Folz, Robert. Le souvenir et la légende de Charlemagne dans l´empire germanique médiéval. 3. Aufl.

Genf:

1973, 168f.

fehlerlos weiter gegeben werden. Es dient als Richtlinie.

Mit der Beteiligung der Römer an der Wahl des neuen Kaisers – die Initiative geht sogar ganz von den Römern aus – wird ein altes Privileg wieder aufgelebt. Dies geht in der Kaiserchronik soweit, dass sich die Volkssouveränität 578 bis zur Aberkennung der Krone bei den griechischen Herrschern und zur Heimholung dieser Krone nach Rom erstreckt. 579

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Schließlich folgen, neben der gerechten Bestrafung der papstblendenden Römer, noch die zahlreichen Gesetzgebungsakte Karls, wobei insbesondere die Verhaltensregeln für Bauern ausführlich aufgezählt werden.

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578 vgl. Goez, Werner. Translatio imperii. Exkurs III. Translatio imperii und Volkssouveränität, 386-392.

579 Vgl. Hennen, Karl-Heinz. Strukturanalysen.... “Die Kaiserchronik kennt nur die Übertragung des Reiches auf die Deutschen (translatio imperii ad Francos). Der Wechsel der Dynastie wird dabei als ein kontinuierlicher Übergang gestaltet.” (Hennen 136 f. und 231).

Zur Kleiderordnung, die Karl den Bauern vorschreibt, erklärt Karl Stackmann: “Hier erhält eine Ordnung, die sich in der Gegenwart des Erzählers zu bilden beginnt, ihre Legitimation durch die Zurückführung auf Karl den Großen als den Garanten des guten, alten Rechts.” 581 Diese Annahme läßt sich ohne Vorbehalt ausweiten auf die gesamte Rechtsprechung Karls, von der die Kaiserchronik berichtet. Von der Gegenwart des 12. Jahrhunderts ausgehend, wird die Proklamation eines geläufigen, gültigen Gesetzes betrachtet. Der behauptete Zusammenhang der Entstehung soll sicherlich beeindrucken und Verstößen vorbeugen.

Ausdrücklich klingt in Stackmanns Worten der Vorwurf an, es werde eine Sitte oder ein Gesetz, das erst in der Stauferzeit entstand oder am Entstehen war, in seinem Wortlaut Karl dem Großen in den Mund gelegt. Das ist denkbar. Dann besäße ein bis dahin nur üblicher Brauch plötzlich eine gesetzmäßige Gültigkeit, denn die Autorität Karls wagt niemand anzuzweifeln. Eine ähnliche Strategie offenbarte bereits die Konstantinische Schenkung.

Auch würde der beschriebene Brauch mit der Verschriftlichung in der Kaiserchronik seine endgültige Sanktionierung erhalten. “Die Bedeutung Konstantins und Karls des Großen liegt für das Mittelalter in der Vorbildlichkeit der von ihnen eingesetzten Weltordnung. In der Erinnerung an diese beiden Kaiser schuf sich das Mittelalter gültige Beispiele einer nachahmenswerten Reichsordnung.” 582 Die Funktionalität der politischen Handlungen der Karlserzählung der Kaiserchronik liegt demnach im Bereich der Rechtsprechung und Gesetzgebung. Karls Aktivitäten auf diesem Sektor werden herangezogen, um bestehenden und aktuell neu entstehenden Gesetzen ein in die Vergangenheit zurück reichendes Fundament zu geben. Die Gesetzgebungsszenen an sich – und darunter fällt auch im weitesten Sinne die Krönungszeremonie in Rom - haben oft Präzedenzcharakter beziehungsweise werden so präsentiert. Sie sollen in ihrer Ausgestaltung den Gesetzgebungs- und Krönungsakten der Nachwelt die entsprechende Form geben.

Es läßt sich an den Gesetzgebungsszenen beobachten, dass diesbezüglich beim Publikum 580 Zur Bedeutung Karls des Großen in Bezug auf die Tradierung und Neuschöpfung von Rechtsgrundsätzen siehe Gerhard Köbler. Das Recht im frühen Mittelalter. Köln – Wien 1971, 30 ff.

581 Stackmann, Karl. Erzählstrategie und Sinnvermittlung in der deutschen Kaiserchronik. In: Raible, Wolfgang. Erscheinungsformen kultureller Prozesse. Tübingen: 1990, 63-82; 69.

582 Lesser-Sherman, 74.

Erklärungsbedarf herrschte. Ein Interesse für juristische Belange und die historische Verankerung von Gesetzen oder vom Brauchtum der eigenen Gegenwart war vorhanden. Man wollte sicherlich auch wissen, wo der eigene Platz innerhalb der von Konstantin und Karl geschaffenen Weltordnung war; diesem Bedürfnis entsprach der Chronist, indem er, wie man bereits an der Konstantinepisode bemerken konnte, jeden Berufsstand und jede Bevölkerungsschicht ausdrücklich in diese Weltordnung mit einband und dadurch gleichzeitig mit Rechten und Pflichten versah.

3.4.2. Rechtsverhältnisse

Gleichfalls um rechtliche Belange geht es bei der Beurteilung der mit der Kaiserkrönung Karls neu zu begründenden Machtverhältnisse im Römischen Staat. Bei Lesser-Sherman liest man zur Wahl des neuen Kaisers durch die Römer: “Während der Vakanz in der Reihe der Kaiser fällt die Krone zurück an den Lehnsherren. Auch wenn also scheinbar die Römer die Kaiserkrone vergeben, so ist es doch letztlich der Apostel Petrus, der über die Krone verfügt.” 583 Weiterhin erkenne die Kaiserchronik aber auch die historische Tradition an, die den Römern die Verfügungsgewalt über die Krone, d.h. die Kaiserwahl, einräumt.584 Der Papst habe keinen Anteil an dem Geschehen, dessen Anerkennung den Fortlauf der Weltgeschichte, der ja auf dem Fortbestehen des Römischen Reiches beruhe, garantiere. 585 Diese Meinung äußert auch Werner Goez: “Nicht der Papst, sondern – wie in der Antike - die Römer handeln.” 586 Zumindest stellt die Chronik glaubhaft dar, dass das Bedürfnis und die Initiative, überhaupt einen neuen Kaiser ernennen zu wollen und auch die Wahl selbst, von den Römern ausgeht..

Die Rolle der Römer im Verlauf der Karlshandlung erscheint trotzdem etwas ambivalent.

“Der Chronist macht deutlich einen Unterschied zwischen dem weltlichen Rom, verkörpert in den Römern, und dem geistigen Rom, verkörpert im Apostel Petrus und dessen Kirche.

Während die Römer sich die Entscheidungsgewalt über die Krone und ihre Stadt anmaßen, sich aber dabei auch auf ihre vergangene Größe und Unabhängigkeit stützen können, zeigt der Chronist, dass die allein gültige Tradition Roms diejenige ist, die dem geistigen Rom den Vorrang gibt, die Tradition Konstantins. Der göttliche Auftrag bestätigt diese.” 587 Die Kaiserchronik habe in Rom den Weg von der Überwindung der weltlichen Macht Konstantins durch die Papstkirche Silvesters und der Überwindung Roms durch Karls christliches Weltkaisertum nachgezeichnet. 588 583 Lesser-Sherman, 80.

584 vgl. Lesser-Sherman, 81.

585 vgl. Lesser-Sherman, 81.

586 Goez, Translatio imperii, 73.

587 Lesser-Sherman, 86.

588 vgl. Lesser-Sherman, 88.

Lesser-Sherman resümiert in ihren Abschlußbetrachtungen: “Es ging dem Chronisten vor allem jedoch darum, die Ausbreitung des christlichen Weltreiches auf der Basis des römischen Reiches darzustellen. Den Höhepunkt dieser Geschichtsschau bildet das Reich Karls; es ist ein Endpunkt in der heilsgeschichtlichen Entwicklung. Karl ist die Erneuerung des römischen Reiches gelungen, die nachfolgenden Herrscher sind in diesem Rahmen immer nur als unvollständige Annäherungen an das Ideal gesehen. Streng genommen, hört die heilsgeschichtliche Entwicklung des irdischen Verlaufes mit Karls Idealreich auf; der Chronist weiß mit der nachfolgenden Reichsgeschichte wenig anzufangen....” 589 Ganz klar muss die Geschichte Karls den Zenit in der Entwicklung des Römischen Reichs markieren. Insbesondere die deutsche Interessen widerspiegelnde Chronistik des Mittelalters wird dem gerecht, indem sie den darauf zwangsweise folgenden kulturellen und politischen Abschwung unter den nachfolgenden Herrschern meist nicht verschweigt. Karl war dem Mittelalter neben Konstantin die herausragende Herrscherpersönlichkeit, die von der Nachwelt als nacheifernswertes, aber nie erreichtes Ideal interpretiert werden mußte.

Otto Neudeck geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er dem Kaiserchronisten unterstellt, dieser habe “typologieanalog” Wendepunkt und Sinnmitte der Heilsgeschichte, die gemeinhin durch das Erscheinen Christi gekennzeichnet sind, auf die Person Karl und seine Regierungszeit übertragen. 591 Neudeck rechtfertigt diesen Einschnitt in die Geschichte ganz im Sinne Friedrich Ohlys. 592 Die römischen Sagenvorbilder stellten demnach Typen dar, die der antitypischen Ergänzung durch christliche Legendenepisoden bedürften. 593 “Die Wahrnehmung einer solchen gesteigerten Analogie dürfte dadurch erleichtert werden, daß das zu Vergleichende, d.h. in diesem Falle die aktive Teilhabe deutscher Stämme an der Gewinnung der römischen Herrschaft, an zwei markanten Stellen der Geschichte dieses Reiches thematisiert ist: gleich an ihrem Beginn unter Caesar (V. 463-525), der dort als die Gründergestalt des römischen Reiches stilisiert ist, sowie später an einem zentralen Einschnitt, der – wie bereits gezeigt - über die Regierungsjahre der Herrscher auch numerisch 589 Lesser-Sherman, 88.

590 vgl. Neudeck, Otto. Karl der Große – der beste aller werltkunige. Zur Verbindung von exegetischen Deutungsmustern und heldenepischem Erzählen in der Kaiserchronik. In: Wiedemann, Conrad (Hg.).

Germanisch-Romanische Monatsschrift. Bd. 53, Heft 3, Sonderdruck. Heidelberg: 2003, 273-294.

591 Neudeck, 275.

592 vgl. Ohly, Friedrich. Sage und Legende in der Kaiserchronik. Untersuchungen über Quellen und Aufbau der Dichtung. 2. Aufl. Darmstadt: 1968.

593 vgl. Neudeck, 277.



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