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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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636 vgl. Kapitel II.1. Caesar 637 Das Vorherrschen der direkten Rede in der Karlserzählung hatte sich rein rechnerisch ergeben, indem besagte Textpassagen auf den Gesamtumfang der Herrschererzählung bezogen wurden und der so ermittelte Wert mit den Werten der anderen Herrschergeschichten verglichen wurden. (vgl. Strauss, 7 f.) 638 Schon Jantsch war aufgefallen, dass die in der Kaiserchronik thematisierte Auseinandersetzung der Welt mit Gott sich in häufig anzutreffenden “Disputationen” niederschlägt (Jantsch, 221). Für die Darstellung von Disputationen scheint mir die oft verwendete direkte Rede ein approbates Mittel zu sein, auch im kleineren Handlungsrahmen, wie in der Geschichte Karls, den Eindruck von Authentizität durch wörtliche Wiedergabe der Gedanken und Ereignisse vorzutäuschen.

auszugehen, dass die Chronik auch eine entsprechende Taktik anwendet, um die Wichtigkeit Caesars formal, inhaltlich oder in struktureller Hinsicht hervorzuheben.

Die Anfangsposition, die die Caesarepisode in der Kaiserchronik einnimmt, muss nicht unbedingt die Großartigkeit des betreffenden Herrschers bedeuten; zu diesem Zeitpunkt ist das Publikum noch wenig geschult, die Verschiedenartigkeiten und die Abstufungen in der Darstellung der Herrscher wahrzunehmen. Dennoch wird vermutlich klar die heroische Komponente, die das Charakteristische dieser Episode ist, erkannt. Caesar bleibt bis zur Behandlung der Konstantingeschichte das heldische Vorbild. Zum Zeitpunkt, als Konstantin in Erscheinung tritt, hat das Publikum aller Wahrscheinlichkeit nach gelernt, den jeweiligen Protagonisten einer Erzählung an den Umständen seiner Zeit und den vorherrschenden Regierungsverhältnissen zu messen. Es kann behauptet werden, dass Caesar das Vorbild der Heidenzeit repräsentiert.

Diese Erkenntnis erreicht der Chronist bei seinen Rezipienten, indem er sich zu Beginn der Chronik auf ihr Niveau begibt, d.h. Zugeständnisse an ihr Weltverständnis macht. Das höfische Gewand, in das die Caesargeschichte gekleidet wird, ist Ausdruck dieses Zugeständnisses an die im geistlich-schriftlichen Bereich eher “ungebildeten” Rezipienten, die andererseits sehr wohl in der Lage sind, die höfischen Umgangsformen und Rituale der Zeit, in der sie leben, wahrzunehmen und darüber hinaus mit Bedeutung zu versehen. Die Aufgabe der Chronik ist hierbei, dem Publikum den Weg vom kämpferisch-heroischen Ideal weg zu höheren ethischen Werten aufzuzeigen. Auch ist es nicht gänzlich ausgeschlossen, dass das Höfische der Caesarepisode vielleicht eher unbewußt vom Chronisten übernommen oder durch orale Tradition beeinflußt, wiedergegeben wird.

In jedem Fall eignet sich die Caesargeschichte als Ausgangspunkt sowohl für den Chronisten als auch für das Publikum, um sich langsam, aber stetig vom Heldenlied abzuwenden und den dafür nötigen Sensibilisierungsprozeß beim sonst angenommenerweise eher mit Oral Poetry bekannten Publikum einzuleiten. Isoliert betrachtet, scheint es sich bei der Caesargeschichte der Kaiserchronik um die erste bekannte deutschsprachige Verschriftlichung von ritterlichhöfischer Literatur 639 zu handeln. 640 639 genauer, einer Aventiure – Erzählung. Die Caesarerzählung des Annolieds hingegen enthält noch nicht die nötigen Elemente einer höfischen Erzählung. Der Kaiserchronist muss erst die höfische Individualisierung des Kampfgeschehens, die herbeigeführten Vasallenverhältnisse, deren Konsequenzen Rat und Hilfeleistung sind, und die Barmherzigkeit gegenüber des überwundenen Gegners einführen.

640 vgl. meine Ausführungen in Kap. II.1. Caesar Bevor das vierte Kapitel dieser Arbeit aufzeigen wird, wie der Fortsetzer der Kaiserchronik die Linie der Begründer und Erneuerer des Römischen Reichs weiter zeichnet, werden noch einmal die in der Darstellung zur Anwendung gekommenen Mittel betrachtet.

Handlungsmotivationen: noch einmal die Caesarerzählung Initialhandlung In der Caesargeschichte der Kaiserchronik läutet das Ertönen einer Schelle die Initialhandlung ein.

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Die Beschreibung des großen Wunders der sich selbst läutenden Schellen ist im Zusammenhang mit dem antiken Erzählstoff, von dem die Episode berichtet, zu betrachten.

Ein Anklang an die Sieben Weltwunder oder an andere bestaunenswerte bauliche oder mechanische Konstruktionen des Altertums scheint beabsichtigt. Edmond Faral schildert im Hinblick auf die Aeneas-Sage eine ähnliche Vorrichtung, die Abwesendes sichtbar machen kann. 641 641 Vgl. Edmond Faral. Recherches sur les Sources Latines des Contes et Romans Courtois du Moyen Age.

Neudruck. Genf – Paris 1983, 166. Faral unterstreicht auch die augenscheinlichen Parallelen zwischen dem Wunderspiegel an Camillas Grab und den Wunderschellen des römischen Kapitols, die sich gegen Rom erhebende Stämme sichtbar und hörbar werden lassen können. (Faral, 78).

Haiko Wandhoff greift dieses Beispiel von der gigantischen Säule, “auf der ein Wunderspiegel angebracht ist”, der anzeigt, “wo immer in den Reichen des Königs sich Mißstände erheben”, 642 auf.

Wandhoff beschäftigt sich mit der Funktion, die ein literarischer Nachbau eines derartigen Wunderbauwerks in den mittelalterlichen Aeneas-Bearbeitungen haben könnte 643 und kommt zu der Einsicht: “Die Welten der griechischen Mythologie einerseits und der römischen Geschichte andererseits werden im Sinn einer translatio imperii miteinander gekoppelt; dabei entsteht ein Modell historischer Kontinuität,.... Mit dem Weg seines Helden, der, aus trojanischem Geschlecht stammend, das römische Reich begründet, schafft Vergil einen Gründungsmythos des von Augustus zu höchster Macht geführten Imperiums, in dem Aeneas schließlich zur Präfiguration des Kaisers selbst wird.” 644 Dieser sich auf Aeneas beziehende Gründungsmythos wird nun in der Caesargeschichte der Kaiserchronik mit der Person Caesars überschrieben. Aeneas kommt nur noch in Andeutungen und als den genealogischen Hintergrund und Zusammenhalt sämtlicher Personen und Volksstämme stiftender Ahn vor.





Dennoch rücken sowohl die Verknüpfung der Handlung mit Aeneas als auch das Einläuten der Episode mit einer mythologisch anmutenden Wunderkonstruktion die Caesargeschichte in die Nähe der antikisierenden Erzählung, die sich in der höfischen Literatur des Mittelalters vor allem in den Bearbeitungen des Aeneas- und Theben-Stoffes finden läßt. Aber auch nicht ausdrücklich von der Aeneas- und Theben-Sage handelnde literarische Erzeugnisse des Mittelalters berufen sich auf Aeneas als Autorität. 645 In der Caesarerzählung der Kaiserchronik wird zu Legitimationszwecken nicht nur Aeneas herangezogen, sondern ebenfalls eine antike Wunderkonstruktion. Die Legitimation soll nicht 642 Haiko Wandhoff. Ekphrasis. Kunstbeschreibungen und virtuelle Räume in der Literatur des Mittelalters.

Berlin – New York 2003,79.

643 Wandhoff. Ekphrasis, 79 ff.

644 Wandhoff. Ekphrasis, 190.

645 Vgl. Haiko Wandhoff. Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche Studie zur höfischen Literatur. Berlin 1996, 116. Beispiele, insbesondere aus der Literatur der ``Arthurian Romances”, bei Wandhoff. Ekphrasis, 199ff. Dort findet sich auch die folgende Erklärung für den literarischen Rückbezug auf den Troja-Stoff: “Indem nämlich durch die Implementierung der Troja-Memoria eine kontinuierliche Zeitachse entsteht, die von den unzweifelhaft historischen Ereignissen vor den Toren Trojas bis zum König Artus reicht, erhält nicht nur das Konzept der Ritterschaft eine historische Basis, sondern letztlich auch der gegen den Vorwurf der Fiktionalität und Lügenhaftigkeit zu verteidigende Artusstoff selbst. Artus und sein Reich werden, indem sie das Andenken Trojas in Ehren halten, in einen homogenen historiographischen Raum gestellt, in dem man bis auf das durch Augenzeugen verbürgte Gründungsereignis des trojanischen Krieges zurückgehen kann.” (199) nur mittels Rückbezug auf einen verschriftlichten Mythos (von Aeneas) hergestellt werden, sondern auch durch einen gleichzeitigen Rückbezug auf die Antike mittels eines (wahrscheinlich ebenfalls nur in schriftlicher Form zugänglichen) bildlich-gegenständlichen Motivs: hier einer bestaunenswerten Schellenkonstruktion. 646 Dieses beschriebene Wunderwerk fungiert als eine Art Repräsentationsmechanismus oder Reduktionsform der nicht physisch anwesenden deutschen Stämme. Das Läuten der Schellen bedeutet die Empörung dieser Stämme gegenüber Rom. Diese Störung der römischen Amtsgeschäfte wird nun durch ein audiovisuelles Medium lautbar gemacht: man kann den Klang der Schelle hören und die Beschriftung der jeweiligen Schelle entziffern, wobei mehrere Schellen vorhanden sind, die jeweils eine Ethnizität des expandierenden Rom vertreten.

646 Die Schellenkonstruktion des Römischen Kapitols wird auch als das erste der sieben Weltwunder beschrieben. (Vgl. Edmond Faral. Recherches sur les Sources Latines des Contes et Romans du Moyen Age.

Neudruck. Genf – Paris 1983, 78) Der Doppelweg als Gliederungsprinzip Wie bereits beobachtet, erfährt der Weg des Protagonisten in der Caesargeschichte der Kaiserchronik eine Doppelung. Es ist dabei anzumerken, dass die antiken Königsviten, die das Leben Caesars behandeln, diese Doppelung nicht aufweisen. Vielmehr reihen diese episodenhaft Einzelaventiuren und ganze Königsdarstellungen aneinander, ohne besondere Gliederungsabsichten oder strukturelle Verbindungen erkennen zu lassen. Erst in Annolied und Kaiserchronik ist ein zweifaches Ausschwärmen Caesars unter Vorhandensein einer Steigerung des zu bewältigenden Aventiureweges beim zweiten Anlauf zu erkennen.

Unter den zeittypischen Gegebenheiten des ausgehenden 11. bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts erscheint die Doppelung der Handlung als Neueinsatz in der Weise, wie Historie im literarischen volkssprachigen Medium präsentiert wird. Diese Erkenntnis sollte näher betrachtet werden.

Zunächst ist zu beachten, dass das Doppelungsschema kein Phänomen ist, das nur den höfischen Ritterroman betrifft, sondern einherzugehen scheint mit der volkssprachigen Verschriftlichung von Sagenstoffen im Mittelalter. 647 Hans Fromm beschreibt die Unterschiede zwischen der Doppelung in den Antikenromanen und den Brautwerbungsepen einerseits und dem höfischen Ritterroman andererseits. 648 Der Ritterroman sei grundsätzlich geschichtslos, während der Antikenroman auf ein zyklisches Geschichtsverständnis hindeute. 649 Insbesondere der Aeneasroman weise eine Zweiteilung auf, die vom Zweiwegschema des Artusromans wesenhaft verschieden sei. 650 Letzerer habe eine sich steigernde Zweiteilung, ersterer eine deutende Parallelisierung der Handlungselemente. 651 Meinem Empfinden nach tritt in beiden beschriebenen Fällen eine jeweils unübersehbare Steigerung auf, ohne die die Gesamterzählung nicht zu ihrem glücklichen Ende geführt werden könnte.

647 Vgl. Hugo Kuhn. Dichtung und Welt im Mittelalter. Stuttgart 1959, 133 – 180 und Hans Fromm.

Doppelweg. In: Ders. Arbeiten zur deutschen Literatur des Mittelalters. Tübingen 1989, 122 – 136.

648 Siehe Fromm, 129 ff. und weiterführend: Reto R. Bezzola. Les origines et la formation de la littérature courtoise en Occident (500 – 1200).Paris 1967 sowie Michael Curschmann. Der Münchner Oswald und die deutsche spielmännische Epik. München 1964.

649 Fromm, 130.

650 Fromm, 130 f.

651 Fromm, 126.

Was im Rahmen der Behandlung der Caesargeschichte der frühmittelhochdeutschen Kaiserchronik interessieren könnte, ist die Frage, welche Funktion ein Doppelwegschema in chronikalischer Literatur haben könnte. “Wie im Raume der Geschichte strukturell gelehrt wurde, zeigt uns die Kaiserchronik ebenso wie der doppelte cursus des Annolieds.” 652 Während sich beispielsweise der Spielmannsroman durch eine oft nur lose Anknüpfung an die Historie, die zudem nicht einmal mit der Haupthandlung verbunden sein muss, auszeichnet, stellt das Historische in einer Chronik selbstverständlich das Charakteristische der Gattung dar. Die Beschäftigung mit der Kaiserchronik hat gezeigt, dass Struktur erzeugt wird, indem einzelne Episoden als Lektionen innerhalb eines zu bewältigenden Curriculums aufbereitet werden. Eher heilsgeschichtlich beeinflußt, gestaltet sich der “doppelte Kursus” des Annoliedes. 653 In der Kaiserchronik könnte eine Doppelung des Handlungsstrangs innerhalb der einzelnen Herrschergeschichte auch schlicht mit Strategien zur Verbesserung der Merkfähigkeit der Rezipienten zu tun haben. Die Doppelung bleibt dem Gedächtnis besser in Erinnerung.

Jedoch ist nicht davon auszugehen, dass das zweimalige Handeln als Parallelisierung oder bloße Wiederholung des bereits Erzählten gewertet werden muss. Wahrscheinlicher ist, dass, bezogen auf die zu erlernende “Lektion”, eine Weiterführung der Handlung mittels Steigerung oder bewußter Kontrastierung des vorher Geschilderten erfolgt.

Bevor dies an der Caesargeschichte erörtert wird, weise ich kurz auf das bei Fromm aufgeführte Beispiel der Crescentia-Legende der Kaiserchronik hin. 654 Der Aufbau dieser Geschichte mit zweimaliger Keuschheitsbedrohung, Zurückweisung sowie Bestrafung des Mannes und Errettung der Frau und der gleichfalls zweimaligen Erhöhung Crescentias durch Beichtabnahme und Krankenheilung habe keinen handlungsimmanenten Sinn, sondern diene, durch Amplifikation und Steigerung in der Wiederholung, der Intensivierung. 655 Mit “Intensivierung” scheint mir doch die besondere Einprägsamkeit der Handlung beim 652 Fromm, 133.

653 Die mutmaßliche heilsgeschichtliche Beeinflussung einiger der vorhöfischen bzw. höfischen Literatur zuzuordnenden Werke wird u.a. ausführlich diskutiert bei Haiko Wandhoff. Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche Studie zur höfischen Literatur. Berlin 1996, 269 ff.

654 Fromm, 134. Ausführlicher: Karen Baasch. Die Crescentialegende in der deutschen Dichtung des Mittelalters. Stuttgart 1968, und Siegfried Jäger. Studien zur Komposition der Crescentia der Kaiserchronik, des Vorauer und des Straßburger Alexander und des Herzog Ernst B. Bonn: Diss. 1968.

655 Fromm, 134.

Rezipienten gemeint zu sein. Auch Variation und Zuspitzung des Erzählstoffs auf einen Endpunkt hin, der sich schließlich nach dem zweimaligen “Vorführen” eines Sachverhalts unter geändertem Blickwinkel oder steigerndem Aspekt vollziehen kann, sind zu beobachten.



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