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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Fromm resümiert: “Auch der Artusroman kennt noch das von der ´Crescentia` lupenrein vorgeführte Prinzip des repetierten Handlungsstranges mit aufeinander bezogenen Episoden.” Festzuhalten bleibt: Was sich bis hierher herausgebildet hat, ist die in den Spielmannsepen, in der chronikalischen Dichtung sowie in den Ritterromanen je unterschiedliche Bedeutung, die so ein “Doppelweg”, “Doppelschema” oder “doppelter Handlungsstrang” für das betreffende literarische Werk oder einen bestimmten Teil des Werkes hat. Es würde zu weit führen, auf die einzelnen volkssprachigen Texte der höfischen oder auch nur der frühhöfischen Zeit einzugehen.

Man kann in der Regel nicht einmal gattungsgeschichtlich abgrenzen oder motivspezifisch zusammenfassen, sondern muss das einzelne Werk oder das einzelne Teilstück eines Werkes für sich sprechen lassen. Bestehende Interdependenzen zwischen einzelnen Werken und Literaturen können, so interessant sie auch erscheinen mögen, in diesem Rahmen nicht untersucht werden.

Nach dem Abschluß obiger Vorüberlegungen wende ich mich nun erneut der Caesargeschichte der Kaiserchronik zu.

Caesars Doppelweg erweist sich als zwingend notwendig, da das im ersten Handlungsstrang Erreichte vor den Augen der Römer zunächst nicht bestehen kann. Das Erreichte muss folglich dem heimischen römischen “Hof” auch begreiflich gemacht werden. Caesar bewerkstelligt dies durch eindrucksvolles Vorführen der von ihm bezwungenen und per Lehen an seine Person (und später an das Römische Reich) gebundenen deutschen Truppen oder besser gesagt: Gefolgsleute.

Das zweite Ausschwärmen des Recken Caesar dient demgemäß der Aktivierung und Sammlung der auf dem ersten Aventiureweg gewonnenen Gefolgschaft. Diese Gefolgschaft benötigt Caesar, um nicht nur die alten Zustände im durch innere Krisen geplagten Rom wiederherzustellen, sondern diese bei Weitem noch zu überbieten, indem das für den weiteren Verlauf der Heilsgeschichte so wichtige Römische Reich von ihm erst gegründet wird. Die Kaiserchronik erklärt dies mit der Abschaffung der Gewaltenteilung und Vereinigung der Machtverhältnisse durch Caesar.

Die Parallele zu Aeneas scheint mit der Gründung des neuen Rom auf und wird mit der direkten Namensnennung bei der Herleitung der Stammesursprünge noch intensiviert.

Im Vergleich zum ersten Handlungsabschnitt ist folglich der Aspekt Steigerung zu bemerken.

Ebenso wird Caesars Herrschaft durch den zweiten Handlungsabschnitt erst gefestigt und erreicht den Charakter des Endgültigen. Über den physischen Tod des Einzelhelden hinaus ist das Römische Reich auf eine lange Lebensdauer hin begründet worden.

Neben der Steigerung vollzieht sich eine, jedoch nicht sehr weit ausgeführte, Parallelisierung einzelner Aspekte der Handlung. So werden dieselben geografischen Orte zweimal aufgesucht, und man hat es auch zweimal mit demselben Handlungspersonal zu tun. Die Funktion dieses Handlungspersonals ändert sich jedoch beim zweiten Anlauf. Diese Funktionsänderung, also vom ehemaligen Gegner zum Verbündeten, macht den im zweiten Handlungsstrang erreichten und auf Dauer sichergestellten Zugewinn des Helden möglich und formt auf diese Art die Voraussetzung zur Überwältigung des alten Roms und zur Gründung des neuen.

Durch den Umstand, dass das alte Rom durch Caesars kriegerische Handlungen buchstäblich ausgelöscht wird, und nur unter der Voraussetzung des Todes des alten das neue Rom “auferstehen” kann, könnte man eine ausdrückliche Stilisierung der Geschehnisse auf das Heilsgeschichtliche hin bemerken wollen.

Doppelweg und chronikalisches Geschichtsbild

Wenn man den Doppelweg als a m p l i f i c a t i o des zu behandelnden Stoffes betrachten möchte, eine epische Verbreiterung der Einzelaventiure bemerkbar erscheint, so liesse sich den Literaturschaffenden und Rezipienten von Literatur im Mittelalter der Wunsch nach möglichst vollständigen oder zumindest umfassenderen Betrachtungen vom Leben einzelner Helden, Könige oder Heiliger nachsagen. Die frühen und hochhöfischen Ritterromane, die einen Doppelweg aufweisen, zeichnen sich jedoch durch ein besonderes Geschichtsbild, nämlich das der “Ungeschichtlichkeit” aus. Ungeschichtlichkeit bedeutet in diesem Zusammenhang keine “echtzeitliche” Lebensschilderung des jeweiligen Protagonisten, nur ausschnitthafte Vergrößerung eines bestimmten Abschnitts, in den meisten Fällen von etwa ein paar Jahren (Erec, Iwein) im Leben eines jungen Helden.

In der Caesargeschichte der Kaiserchronik und des Annoliedes, das ebenfalls der chronikalischen Dichtung zugeordnet wird, trifft der Handlungsauftrag, durch äußere Umstände motiviert, den als jung bezeichneten Helden relativ unvorbereitet und mitten im Leben stehend. Weder gibt es Auskünfte über Eltern, noch über Caesars Kindheit und Jugend.

Am Ende der Geschichte hat der immer noch als jung deklarierte Caesar die auf ihn persönlich zugeschnittene Bewährungsprobe bestanden, für endgültigen Bestand des Erreichten gesorgt und seine neue Rolle als Gründungsvater des Römerreichs eingenommen.

Es entsteht damit nicht der Eindruck, dass mehr als ein paar Jahre zwischen Anfang und Ende der Caesarerzählung liegen.

Die festgestellte ausschnitthafte Vergrößerung einer begrenzten Zeitspanne im Leben Caesars kann jedoch nicht auf “Ungeschichtlichkeit” hindeuten. Auskünfte über biografische Lebenszusammenhänge werden insoweit ausgespart, als sie nicht unmittelbar die Romgewinnung Caesars tangieren. Die Handlung erweist sich als geschickt auswählende Komposition einzelner Bausteine oder Einzelaventiuren aus den mit der Person Caesars verbundenen, verfügbaren Geschichten.





Die uns bekannten Quellen der Caesarerzählung der Kaiserchronik – also Annolied und Gesta beziehungsweise Hystoria Treverorum – sind bereits ähnlich konzipiert: Sie setzen sich zusammen aus einer Mischung aus Sagenkreisen (Sage um das Hilfsbegehren Caesars) und historischen Informationsquellen (die antiken Königsviten).

Allen Quellen ist somit gemein, dass sie verschiedene Einzelaventiuren aneinanderreihen, um Kohärenz in der (textlichen) Darstellung zu erhalten. Dabei haben aber die auch in der Caesargeschichte von Annolied und Kaiserchronik verwendeten Einzelepisoden bereits die mehr oder weniger auffällige Doppelstruktur. Der historische Caesar unternimmt zwei Reisen, die Nordregionen zu befrieden. Die in den Gesta und Hystoria Treverorum verarbeitete Sage um das Hilfsbegehren Caesars an die germanischen beziehungsweise im Original zur Hälfte gallischen Stämme kennt die Zweiteilung, die die erneute Reise Caesars notwendig erscheinen läßt, um die nordischen Truppen mittels Geldzahlung zu mobilisieren und eindrucksvoll ein zweites Mal in Rom einzumarschieren und dort die Ordnung wiederherzustellen. Die Zweiteilung bezieht sich hier jedoch nur auf einen kleineren Abschnitt innerhalb einer Gesamterzählung, die mehrere Sagenkreise mittels Reihung von episodenhaften Einzelaventiuren verarbeitet. In der Caesarerzählung der Kaiserchronik teilt sich hingegen die durch ausschnitthafte Vergrößerung eines begrenzten Lebenszeitraums des Helden Caesar bestimmte Handlung in genau zwei steigernd aufeinander aufbauende Hälften.

Doppelweg: Neueinsatz in der Darstellung von Geschichte?

“Doppelung eines einfachen Handlungsschemas unter wechselnden Vorzeichen setzt im übrigen ein Denkmodell voraus, das sich kaum im Rahmen mündlich-profaner Traditionen entwickeln konnte. Es ist formal am ehesten als Anlehnung an das figurale Konzept christlicher Geschichtsdeutung zu sehen, womit nicht gemeint ist, daß damit schon von Typologie im strengen Sinne gesprochen werden müßte.” 656 Walter Haug betont hier aus gutem Grund die Offenheit und vielfältige Auslegbarkeit eines geistlichen Denkmodells, das seiner Ansicht nach der Doppelstruktur in frühmittelhochdeutscher Literatur zu Grunde liegt.

Dies sei “die Lösung, die man der laikalen Welt von geistlicher Seite anzubieten hat.” 657 Damit sind die in diesem Zusammenhang interessanten Entstehungs- und Rezeptionsbedingungen frühmittelhochdeutscher Literatur gleichermaßen angesprochen.

Demnach entwerfen Kleriker Geschichtsdarstellungen, sogar höfische Literatur, für die laikale Bevölkerung. Das Ergebnis muss zwangsläufig ein Kompromiss sein, der beide Seiten zufrieden stellen kann. Dabei geraten Vergegenwärtigung und Deutung der Vergangenheit “in der Hinwendung an den Adel zum ´Fürstenspiegel´, für den dritten Stand zu ethische Normen illustrierenden und zugleich unterhaltsamen Passagen in der Predigt.” 658 Die meisten Überlegungen zur gegenseitigen Beeinflussung von Literaturschaffenden und ihren Rezipienten setzen auf beiden Seiten relativ homogene Gruppen voraus. So ist eigentlich immer die Rede von “den Klerikern” die “dem Adel” das Literaturgut schaffen.

Zumindest auf der Rezipientenseite ist eine solche Annahme jedoch mit Vorsicht zu behandeln, denn wir wissen im Falle der frühmittelhochdeutschen Periode meist erschreckend wenig über die Zusammensetzung der Hörerschaft von Literaturvorträgen. Insbesondere in den Städten darf wohl kaum eine rein laikale Adelsschicht als Publikum vorausgesetzt werden. Gerade die die nicht verschriftlichten Sagen vortragenden Spielleute stellen “offenbar 656 Walter Haug. Schriftlichkeit und Reflexion. Zur Entstehung und Entwicklung eines deutsch-sprachigen Schrifttums im Mittelalter. In: Schrift und Gedächtnis. Beiträge zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Hg. von Aleida Assmann et al. München 1983, 141 – 157; 152.

657 Haug, 148.

658 Hans-Ulrich Gumbrecht. Schriftlichkeit in mündlicher Kultur. In: Schrift und Gedächtnis. Beiträge zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Hg. von Aleida Assmann et al. München 1983, 158-176; 167.

auch Kontaktzonen zwischen adlig-höfischen und geistlichen Informationssystemen her, suchen sie doch gern auch die Klöster und Bischofssitze auf, da hier anscheinend ebenso reiche Entlohnung lockt. Man hat sogar gemutmaßt, daß an den bischöflichen Hofhaltungen oft der gleiche Spielmannstrubel herrscht wie an den weltlichen Höfen.” 659 Mit dem Einsetzen von volkssprachigen Verschriftlichungen der Erzählstoffe änderte sich die Situation möglicherweise dahingehend, dass nun ein des Lesens kundiger, wohl anfangs nahezu ausschließlich geistlicher Adel in höfischer Funktion für Unterhaltung sorgte. Für die Zusammensetzung des höfischen Publikums bedeutet dies, dass von vorn herein eine gegenseitige Durchdringung, und damit auch gegeneinander gar nicht so abgrenzbar wie bisher unterstellt, von weltlichem und geistlichem Adel behauptet werden kann.

Es sei denkbar, dass an den Höfen auch geistlichen oder geistlich geschulten Benutzern der Zugang zu epischer Literatur erleichtert worden sein konnte, indem diese mit einer an die Heilsgeschichte erinnernde Doppelstruktur ausgestattet worden wäre. 660 “Dabei müssen solche Strukturen gar nicht konsequent und durchgängig angewendet werden.” 661 Erst in der Artusepik werde die narrative Durchsicht auf die Heilsgeschichte direkt auf die Handlung und den Weg der Helden im Ganzen angewendet. 662 “Demgegenüber weisen alle vorausgehenden epischen Stoffe oder Bearbeitungen mehr oder weniger deutliche Anknüpfungspunkte zur geistlich dominierten und lateinisch codierten imperialen Geschichtsauffassung auf: Die Antikenstoffe haben – ganz abgesehen von der offen geistlichen Historiographie des ´Annoliedes´ oder der ´Kaiserchronik´ - ihren festen Platz in der Theorie der translatio imperii.” 663 Obschon die Nähe zur lateinischen imperialen Geschichtsschreibung erkennbar erscheint, weisen gerade die frühen volkssprachlichen Bearbeitungen der Antikenstoffe und anderer Geschichtsdarstellungen eine gewisse Experimentierfreude mit aus der lateinischen Epik bekannten literarischen Bräuchen und Strukturen auf. So könnte die heilsgeschichtliche Anbindung des Erzählstoffes bereits vor der Artusepik durch Umstrukturierungen in der Gesamthandlung auf den Einzelhelden bezogen worden sein, was in einem in jener Zeit prävalenten höfischen Umfeld, das beispielsweise 659 Haiko Wandhoff. Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche Studie zur höfischen Literatur. Berlin 1996,

50. Ebenso: Joachim Bumke. Mäzene im Mittelalter. Die Gönner und Auftraggeber der höfischen Literatur in Deutschland 1150-1300. München 1979, 78-85.

660 Vgl. Wandhoff. Epischer Blick, 291.

661 Wandhoff. Epischer Blick, 291.

662 Vgl. Wandhoff. Epischer Blick, 287.

663 Wandhoff. Epischer Blick, 287.

Kampfhandlungen in individualisierter Form präferiert, wahrscheinlich ist.

Um noch einmal ganz deutlich die so genannten Spielmannsepen, für die der ´König Rother´ das geläufigste Beispiel bietet, 664 von der mit heilsgeschichtlichen Strukturen mehr oder minder vollständig durchzogenen Artusepik oder frühmittelhochdeutschen chronikalischen Literatur abzugrenzen, sei darauf verwiesen, dass die Doppelung der Spielmannsepik eher dem Zwecke der Themenvariation dient. Die so genannte höfische Literatur hingegen braucht die, mitunter auch nur sehr lose erscheinende, heilsgeschichtliche Anbindung zur Legitimierung des Erzählstoffes, und um Vorwürfe der lugene gar nicht erst aufkommen zu lassen. Beginnend mit der frühhöfischen Literatur hat sich die mittelhochdeutsche weltliche Epik ihre eigenen Beglaubigungsstrategien entwickelt, die allerdings mit denen der geistlichen lateinischen Epik nur noch wenig gemein haben.

In dieser besonderen Situation sind es gerade das Annolied und die Kaiserchronik, die als volkssprachliche chronikalische Dichtung akzeptiert werden, die andererseits aber gerade mit der lateinischsprachigen chronikalischen Dichtung, aus der man sie sich ja ursprünglich entwickeln sieht, kaum zu vergleichen sind. Die Nähe zu den weltlichen volkssprachlichen Epen scheint greifbarer; der Zwang, die Inhalte in besonderer Weise zu legitimieren, deutet sich in Annolied und Kaiserchronik schon im Prolog an und liegt der strukturellen Planung des gesamten Werkes zu Grunde. In der Kaiserchronik, deren Inhalt sich auf 55 665 einzelne Herrschergeschichten verteilt, muss, anders als im Annolied, mit der Legitimationsabsicht speziell auf der Basis der Einzelepisode gerechnet werden. Damit soll allerdings nicht angedeutet sein, dass sich nun unbedingt in jeder Episode eine augenfällige Legitimationsstrategie erkennen läßt.



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