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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Einsatz der Vulgärsprache sei typisch beim Versuch, die laikale Sphäre unter geistlichen Prämissen zu durchdringen, die ´Welt´ in die Heilsgeschichte hineinzunehmen, behauptet Walter Haug. 666 Das prominenteste Beispiel böte das Annolied. 667 Man sollte sich überlegen, ob es nicht eher heißen müsse, die Heilsgeschichte sei in die ´Welt´ hineinzunehmen.

664 Vgl. Haug. Schriftlichkeit und Reflexion, 149 ff.

665 Vgl. Tibor Friedrich Pézsa. Studien zu Erzähltechnik und Figurenzeichnung in der deutschen Kaiserchronik.

Aufbauschemata, 197-229. “Die größte sinntragende narrative Einheit in der ´Kaiserchronik´ ist die einzelne Herrschergeschichte.” (Pézsa, 193) 666 Haug, 146.

667 Haug, 146 f.

Ein weltlicher Stoff erfährt eine von der geistlichen Sphäre her durchdachte Umstrukturierung. 668 Dies scheint zumindest das Merkmal frühmittelhochdeutscher Geschichtsdichtung zu sein, denn Annolied und Kaiserchronik handeln zunächst einmal von Caesar und den folgenden Königen, deren Aktivitäten man in dem einen oder anderen Fall eine Eignung für die – zu diesem Zeitpunkt noch unkonventionelle – Anbindung an die Heilsgeschichte abgewinnen kann.

Neben der Crescentia-Legende ist es vor allem die Caesargeschichte, die in der Kaiserchronik eine Doppelung in der Handlungsstruktur aufweist. Der Doppelweg, der keinesfalls zwingend einem bestimmten rigorosen Handlungsmuster folgen muss, scheint damit, einhergehend mit anderen bemerkbaren Doppelstrukturen in der weltlichen Epik der frühhöfischen Zeit, ein typischerweise in den Vulgärsprachen realisierter Neueinsatz in der Darstellung von Geschichte zu sein.

668 Vgl. Ingo Nöther. Die geistlichen Grundgedanken im Rolandslied und in der Kaiserchronik. Hamburg: Diss.

1970 und Volker Mertens. Rezension Nöther. Die geistlichen Grundgedanken im Rolandslied und in der Kaiserchronik. In: Germanistik 11 (1970), 722-723, sowie: Herbert Backes. Rezension Nöther. Die geistlichen Grundgedanken im Rolandslied und in der Kaiserchronik. In: ZfdPh 92 (1973), 124 – 128.

669 Im anglo-normannischen Sprachgebiet kommt es zur Bildung von Aventiure-Zyklen, bei denen aber meist ebenfalls im weitesten Sinne der Doppelweg in der Handlungsstruktur zu beobachten ist.

Dialogik in der Kaiserchronik: die Geschichten Konstantins und Karls Die Dialogik der Konstantingeschichte Nachdem Heinz G. Jantsch die von E.F. Ohly postulierte “Typologie als sinnvermittelndes Konzept” der Kaiserchronik grundsätzlich und in aller Ausführlichkeit abgelehnt hatte, 670 stellt sich auch weiterhin die Frage, welche darstellerischen Mittel denn nun zum Zwecke der Sinnkonstruktion in der Kaiserchronik zum Einsatz kommen. Jantsch hatte “gerade das Fehlen von Typologie und anderen förmlichen Systemen in der Kaiserchronik” als “Erweis einer neuen Unmittelbarkeit des Zugriffs” betrachtet, 671 blieb aber die nähere Betrachtung dieses “Neueinsatzes in der Darstellung von Geschichte” schuldig. 672 Im Folgenden soll mit Hilfe der Geschichten Konstantins und Karls aufgezeigt werden, dass mit “Unmittelbarkeit des Zugriffs” eine Art unmittelbares Erzählen gemeint sein könnte.

Wenn ich mich zur Veranschaulichung dieses Tatbestands des Begriffes der “Dialogik” bediene, so verwende ich ihn auch in Abgrenzung zu Bahtins “Dialogizität”. Wenn M.

Bahtins Dialogizitätsbegriff im Wesentlichen Sprachvielfalt zu meinen scheint, 673 (z.B.

wenn innerhalb eines kulturellen Kontexts mehrere Sprachen, Dialekte und Soziolekte koexistieren – also auch: Latein und Volkssprache -, die ihrerseits aufeinander reagieren) 674 möchte ich mit “Dialogik” einen enger gefaßten Sachverhalt beschreiben. Dialogik benennt in diesem Falle in erster Linie das Wechselgespräch zwischen den handelnden Personen eines Werkes oder zwischen einem Erzähler und den Rezipienten eines Werkes, mitunter auch das Spannungsverhältnis zwischen dem gesprochenen Wort und dem poetologischen Wahrheitsbegriff.

670 Vgl. Heinz G. Jantsch. Studien zum Symbolischen in frühmittelhochdeutscher Literatur. Tübingen 1959, 203-226.

671 Jantsch, 213.

672 Jantsch, 211.

673 Michail Bahtin. Das Wort im Roman. Übersetzt von R. Grübel. In: Michail Bahtin. Die Ästhetik des Wortes.

Hg. von R. Grübel. Frankfurt a.M. 1979, 154-300.

674 Das Beispiel erscheint auch bei Renate Lachmann: Die Zerstörung der schönen Rede. Rhetorische Tradition und Konzepte des Poetischen. München 1994, 329.

Walter Haug definiert den (poetologischen) Wahrheitsbegriff folgendermaßen: Mit Wahrheit sei der Sinn gemeint, den die Darstellung vermittelt. 675 Das Faktische sei an sich sinnlos, es gewinne seine Wahrheit erst in der deutenden Darstellung. 676 Haug spricht in diesem Zusammenhang von der Wahrheit des Beispielhaften. 677 Ein Musterfall in der Praxis antiker und mittelalterlicher Geschichtsschreibung sei das fingierte Gespräch zwischen historischen Persönlichkeiten, das die Positionen absteckt, um die es geht. 678 Innerhalb der Rhetorik – man denke an Platons Phaidros oder an Ciceros De Oratore nimmt das fingierte Gespräch einen breiten Raum ein. Doch nicht nur die Antike, auch das Früh- und Hochmittelalter bediente sich der verschriftlichten Form der Wiedergabe von in der Realität wahrscheinlich so genau nicht stattgefundenen Gesprächswechseln.

Dialogizität wird bei Bahtin als eine Vielfalt von Perspektiven, von ´Stimmen´ (z.B.





Figurenrede, Erzählerrede etc. im Sinne der Polyphonie), die in einem Text miteinander ´kommunizieren´, gedeutet. 679 Diese Stimmen können verschiedene Sinnansprüche repräsentieren, die konkurrierend nebeneinander stehen. 680 Den Begriff Dialogizität hat Bahtin überdies auf verschiedene Sprachen (Fremdsprachen, Dialekte) sowie auf verschiedene Gattungen und Stile bezogen, die in ein Werk integriert sind und die hier in eine Beziehung zueinander treten. 681 Im Hinblick auf die Kaiserchronik, die oft durch seitenlange fortlaufende Dialoge zwischen meist lediglich zwei “Akteuren” gekennzeichnet ist, erscheint mir das Dialogizitätskonzept Bahtins als zu amplifizierend und auf Allgemeingültigkeit drängend. Die Dialogik der Kaiserchronik begegnet in einfacherer Form und bezeichnet meist die direkte sprachliche Auseinandersetzung zwischen in der Regel jeweils zwei Figuren, die gegensätzliche Positionen vertreten.

Dialoge dienen grundsätzlich dazu, “den Leser erkennen zu lassen, daß die Performativität 675 Walter Haug. Die neue Poetologie der vulgärsprachlichen Dichtung des 12. Jahrhunderts. In: WolframStudien XVI. Aspekte des 12. Jhds. Freisinger Kolloquium 1998. Hg. von Eckard C. Lutz et al. Berlin 2000, 70 – 83.

676 Haug, 72.

677 Haug, 72.

678 Haug, 72 f.

679 Ingrid Kasten. Bachtin und der höfische Roman. In: bickelwort und wildiu maere. FS für Eberhard Nellmann zum 65. Geb. Hg. von Dorothee Lindemann et al. Göppingen 1995, 51-70.

680 Kasten, 54.

681 Kasten, 54.

des mündlichen Gesprächs schriftlich, das heißt zwischen Autor und Leser, uneinholbar ist, daß andererseits aber die Tradierung von Performativem überhaupt nur schriftlich möglich ist.” Wenn Dialoge “Wahrheitsfindung in einem performativen Prozeß vorführen”, 683 ist es nach meinem Erachten unumgänglich, nach den sich des Dialogs verstärkt bemächtigenden Gattungen zu fragen; Bahtin hatte triadisch die Bereiche Epik, Lyrik und Dramatik unterschieden. Auch diese Sichtweise spiegelt wiederum den Anspruch Bahtins auf ein hohes Maß an Allgemeingültigkeit seines Dialogizitätsbegriffs wider. Die Dialogizität oder den Dialog an sich als Gattung zu bezeichnen, wie es bei Hempfer geschieht, 684 halte ich für unzureichend definiert, wenn auch die Traktatliteratur sicherlich in einem engen Bedeutungszusammenhang steht.

Andererseits erscheint eine Dialogtheorie im Kontext einer Performativitätstheorie, wonach die sprachliche Handlung, also der Sprechakt, zugleich eine nichtsprachliche Handlung (eine Taufe, ein Ehegelöbnis etc.) mit einschließt, 685 in der Bedeutung zu spezifisch. Wenn auch Hempfer von der Generalisierbarkeit des Performativen von der Ebene der Sprechakte auf größere sprachliche Einheiten wie diejenige der “Gattung des Dialogs” spricht, so konstatiert er dennoch eine nicht zu übersehende “Hybridität” der Gattung. 686 Ob man nun den Dialog als Gattung oder als rekurrierendes Phänomen auffassen möchte, hängt sicherlich von literarkritischen Aspekten wie Textsorte, Häufigkeit des Auftretens oder Stellung im Textgefüge ab. Auf den folgenden Seiten soll der Dialog weiterhin im engen Zusammenhang zur Sinnvermittlung in der Kaiserchronik stehen.

Dass die mittelhochdeutsche Kaiserchronik, um Wahrheit in ihrem Sinne darzustellen, gern den Dialog gebraucht, läßt sich an vielen der in ihr behandelten Geschichten beobachten.

Almut Suerbaum behauptet hierzu: “Da im mittelalterlichen Rahmen die Frage nach der Lügenhaftigkeit der dargestellten Figuren und der Doppeldeutigkeit der Worte am ehesten in Gesprächsszenen erörtert wird, sollen sie hier im Vordergrund stehen.” 687 Gerade diese 682 Klaus W. Hempfer. Lektüren von Dialogen. In: Ders. Möglichkeiten des Dialogs: Struktur und Funktion einer literarischen Gattung zwischen Mittelalter und Renaissance in Italien. Stuttgart 2002, 1-38; 8.

683 Hempfer, 8.

684 Hempfer, 22.

685 Beispiele aus John Langshaw Austin. Zur Theorie der Sprechakte. Deutsche Bearbeitung von Eike von Savigny. Stuttgart 1989 oder im Original: John L. Austin. How to Do Things with Words. Oxford 1962.

686 Hempfer, 22.

687 Almut Suerbaum. Erzählte Geschichte. Dialog und Dialogizität in der Kaiserchronik. In: Wolfram-Studien XVI. Aspekte des 12. Jhds. Freisinger Kolloquium 1998. Hg. von Wolfgang Haubrichs et al. Berlin 2000, 235 – 255; 238.

Dialogpartien ließen eine Auseinandersetzung mit dem Problem der Wahrheitsfindung und dem Konflikt zwischen mündlichen und schriftlichen Aussagen erkennen, wie es programmatisch der Prolog angerissen hatte. 688 Anhand der Konstantingeschichte läßt sich besonders deutlich veranschaulichen, wie der Dialog die Struktur und Erzählweise des Textes dominiert. Dialogik bedeutet auch im Mittelalter Kommunikation, oft gekennzeichnet durch Wortaustausch mittels Rede und Gegenrede. Weiter gefaßt fällt aber auch die briefliche Nachrichtenübermittlung unter das Schlagwort “Dialogik”. “Der Brief mit seinen Unterformen erscheint als schriftliches Pendant zu den in der Rede aktualisierten Formen,....” In der Konstantingeschichte wird nun die ausschweifende, mehr als 2000 Zeilen umfassende, große Disputation mit einem Brief eingeleitet. Helena ist die Verfasserin; ihr Sohn Konstantin der Adressat. Dabei wird in der Kaiserchronik erst kurz der Anlaß und der Inhalt des Briefes umrissen.

8200 Helenâ dô si vernam, wiez umbe den sun was getân, daz er di christenhait hête enphangen,

si entwalte niht langer:

si hiez scrîben brieve, 8205 si enbôt ir sune sciere, dem tiurlîchen Constantînô semper augustô, muoterlîche minne, zuoversicht unde gedinge 8210 und alle chunichlîch êre enbôt si dem tiurlîchen hêrren.

688 Suerbaum, 239.

689 Renate Lachmann. Die Zerstörung der schönen Rede. Rhetorische Tradition und Konzepte des Poetischen.

München 1994, 15.

Darauf folgt der eigentliche Brief.

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Die mit ´ Owî ´ beginnende Einleitung ist in der Kaiserchronik nicht nur häufig als Eingangsformel für den Brief anzutreffen; sie kündigt auch an, dass eine Textpassage in direkter Rede beginnt. Diese Verfahrensweise ist in der mittelalterlichen Literatur nicht ungewöhnlich, denn ”both performer and listeners are better off when the markers for direct discourse precede the actual spoken words,...”. 690 Der direkte Wortaustausch wird vom Hörer leichter wahrgenommen, wenn er durch die Inquit – formula 691 oder die direkte Anrede des Adressaten angekündigt wird. 692 Indem der Kaiserchronist Helena direkt (per Brief) zu ihrem Sohn sprechen läßt, können nicht nur ihre Anliegen (Besorgnis um den Sohn, religiöse Belange) differenzierter ausgestaltet werden; es erhellt sich zudem ihre gesamte Denkweise. Die einzelnen Schritte ihres Vorgehens teilen sich dem Zuhörer mit und tragen so in nicht unerheblichem Maße zu einer profunden Charakterisierung der Helena-Figur bei. Der zentrale Topos der antiken und der mittelalterlichen Brieftheorie sei, dass der Brief Spiegel und Abbild der Seele des Schreibenden (oder in vielen Fällen auch Diktierenden) sei, und der Wechsel von Briefen wie ein Gespräch anzusehen sei, heißt es diesbezüglich bei Horst Wenzel. 693 Doch mit dem Eintreffen des Briefes nebst ihn überbringenden Boten entstehen dem Kaiser

Konstantin Probleme, die ihm in einer persönlichen Unterredung so nicht begegnet wären:

Wie verheimlicht er dem Hof den Inhalt des Briefes? Wie erreicht er es, dass die Boten nicht 690 Vgl. Frank Brandsma. The Presentation of Direct Discourse in Arthurian Romance: Changing Modes of Performance and Reception? In: The Medieval Opus. Imitation, Rewriting, and Transmission in the French Tradition. Ed. by Douglas Kelly. Amsterdam – Atlanta 1996, 245 – 260; 256.

691 Unter Inquit – formula versteht Brandsma Formulierungen wie “er fragte:...” oder “...”, antwortete sie.” Die Formel kann der Rede vorangestellt sein, sie unterbrechen oder abschließen. (Vgl. Brandsma, 245 – 260.) Anführungszeichen gab es im Mittelalter selbstverständlich nicht.

692 Brandsma, 256.

693 Horst Wenzel. Boten und Briefe. Zum Verhältnis körperlicher und nicht-körperlicher Nachrichtenträger. In:

Ders. Gespräche – Boten – Briefe. Körpergedächtnis und Schriftgedächtnis im Mittelalter. Berlin 1997, 86 – 105; 93.



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