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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Es hat sich gezeigt, dass sich das erzählerische Darstellungsmittel der Dialogik als besonders geeignet erwiesen hat, eine fortlaufende Gegenwärtigkeit des Dargestellten zu gewährleisten.

Formen und Funktionen des Dialogs in der frühmittelhochdeutschen Kaiserchronik wurden, auf bereits vorhandene Studien aufbauend, 725 am Beispiel der Konstantinerzählung veranschaulicht. Ein Sonderfall des Dialogs, die Erzählerrede, in der ein Erzähler mit seinen Rezipienten kommuniziert, wurde innerhalb der Karlserzählung aufgegriffen.

Eine Neuerung gegenüber den antiken Vorlagen stellt die Doppelwegstruktur in der Caesargeschichte dar. Doppelung der Handlung war bereits in mehreren volkssprachigen Epen (Spielmannsdichtung, antikisierendem und höfischem Roman) aufgezeigt worden. Die spezielle Art der a m p l i f i c a t i o, wie sie durch die Doppelung gegeben ist, wurde hier insbesondere für die mittelalterliche chronikalische Literatur untersucht, ist aber ein Phänomen, das sich nicht auf eine bestimmte Gattung innerhalb der höfischen Epik beschränken läßt.

725 Vgl. Ingrid Kasten. Studien zu Thematik und Form des mittelhochdeutschen Streitgedichts. Hamburg: Diss.

1973, Wolfgang Schulte. Epischer Dialog. Untersuchungen zur Gesprächstechnik in frühmittelhochdeutscher Epik (Alexanderlied, Kaiserchronik...). Bonn: Diss. 1970 und Almut Suerbaum. Erzählte Geschichte. Dialog und Dialogizität in der Kaiserchronik. In: Wolfram-Studien XVI. Aspekte des 12. Jahrhunderts. Freisinger Kolloquium 1998. Hg. Wolfgang Haubrichs et al. Berlin 2000, 235-255.

IV. DIE HERRSCHERDARSTELLUNG IN DER BAYRISCHEN FORTSETZUNG

Grundsätzliches zur ersten Fortsetzung Die erste Fortsetzung der Kaiserchronik, die Bayrische, von der Schröder annimmt, dass sie in den 1260er Jahren zustande gekommen sei, 726 ist Gegenstand dieser Untersuchung. Wie Schröder zudem festgestellt hat, geht dieser Fortsetzung eine überarbeitete Fassung der Original-Kaiserchronik voraus, wobei Überarbeiter und Chronik-Fortsetzer identisch sind. 727 Wie schon für die ursprüngliche Chronik wird auch für die erste Fortsetzung als Entstehungsort Regensburg angenommen. 728 Der Zielsetzung dieser Arbeit entsprechend, werde ich auch hier ausgewählte Herrschergeschichten, - die Friedrichs I. und die Friedrichs II., - auf ihre Darstellung und Funktionalität hin betrachten.

Als erstes sollte die Frage interessieren, ob die Fortsetzung dieselben Wertungskriterien und Gestaltungsabsichten aufweist wie die alte Chronik. Die Original-Chronik hatte alle Herrscher des Römischen Reiches in gute und schlechte eingeteilt. Ein Herrscher war entweder von Grund auf gut oder durchweg schlecht. Bedient sich auch die Fortsetzung dieses Bewertungsschemas? Oder bricht sie zumindest ansatzweise mit der strengen Kategorisierung? Gibt es Zeichen der Wandlung von gut nach schlecht und umgekehrt?

Dürfen sich als gut kategorisierte Herrscher Schwächen erlauben? Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass das Gut – Schlecht –Schema der Kaiserchronik übernommen wurde, da die 726 vgl. Schröder, E. Die Kaiserchronik. Anhang I, 396.

727 Schröder legt für diese Behauptung die Auswertung sprachlicher und stilistischer Eigenheiten zu Grunde.

Vgl. Schröder, 393-396.

728 Schröder, 395.

Fortsetzung, die mit dem abgebrochenen letzten Satz 729 der Chronik 730 einsetzt 731 und neue Herrschergeschichten anfügt, sich nicht explizit dagegen abgrenzt.

Als nächstes geht es um die Figurendarstellung. Wie zeichnet sich in der Fortsetzung ein besonders guter Herrscher aus? Gelten hier noch die für die Original-Chronik aufgestellten Tugendkataloge? Ebenso muss im Hinblick auf die Funktionalität die Bedeutung eines jeden zu besprechenden Kaisers innerhalb der Chronik-Fortsetzung herausgearbeitet werden.

Außerdem geht es um das jeweilige Verhältnis eines Herrschers zum zeitgleich amtierenden Papst. Die Stellung von Papst und Kaiser verrät eine eher geistlich oder weltlich orientierte Haltung des neuen Chronisten.

Zu guter Letzt beschäftigt die Frage: Ist die erste Fortsetzung der Kaiserchronik wirklich eine Fortsetzung oder ein Neueinsatz ?

729 Zum abgebrochenen letzten Satz der Original-Kaiserchronik hatte bereits Hennen einige relativierende Äußerungen für angebracht gehalten: “Eine abgeschlossene Kaisergeschichte als Ende der Kaiserchronik ist nicht unbedingt erforderlich. Zumindest wird das im Prolog nicht verlangt: iz (= daz buoch, die crônicâ) chundet uns dâ/von den bâbesen unt von den chunigen,/baidu guoten unt ubelen/ die vor uns wâren/unt Rômisces rîches phlâgen/unze an disen hiutegen tac.” (V. 18-23) (Hennen, 164).

Weiterhin hält Hennen den letzten Chroniksatz nicht für abgebrochen und nimmt an, das Ende der Kaiserchronik sei in der vorliegenden Form geplant gewesen. (Hennen, 165) Hennen übersetzt die Schlußworte der

Kaiserchronik, die Punktuation Schröders nicht übernehmend:

er (=Bernhard) sprach, daz selbe unser hêrre in (=Konrad) dar zuo erwelte, der chunich nicht langer netwelte. (V.17281-3) mit “er sagte, der Herr selbst habe ihn dazu auserwählt, woraufhin der König nicht mehr zögerte.” (vgl. Hennen, 165) 730 Zu Datierung und Ende der Kaiserchronik vgl. auch Fr. Neumann. Wann entstanden Kaiserchronik und Rolandslied? ZfdA 91 (1961/2) 263-329, S. 293 f., Welzhofer, Heinrich. Untersuchungen über die deutsche Kaiserchronik des 12. Jahrhunderts. München 1874, S. 9, Nellmann, S. 142, Schröder, S. 39, Schwietering, S.





96, Wentzlaff-Eggebert, S. 72.

731 An anderer Stelle betont Hennen nochmals, dass der Zielpunkt der Kaiserchronik mit der Zustimmung Konrads III, das Kreuz zu nehmen, erreicht ist. (Hennen, 203) 732 Der Gedanke der sich unmittelbar anschließenden Fortsetzung begegnet bei Thelen: “Nach mittelalterlichem Verständnis ist die Chronik prinzipiell unvollendbar, da die Geschichte, solange die Welt besteht, nicht endet, kann auch ihre Aufzeichnung an kein natürliches Ende kommen. Diese Auffassung belegen die vielen Fortsetzungen zum Stillstand gekommener Chroniken,....” (Christian Thelen. Das Dichtergebet in der deutschen Literatur des Mittelalters. Berlin 1989, 609). Auch Jaurant spricht von lückenlos einsetzenden Fortsetzungen von Chroniken, zu denen die Originale geradezu auffordern würden. (vgl. Danielle Jaurant. Rudolfs Weltchronik als offene Form. Überlieferungsstruktur und Wirkungsgeschichte. Tübingen, Basel 1995.) 733 Gegen einen Neueinsatz würde z.B. die Beobachtung Thelens sprechen, dass es sich bei der Chronik generell gar nicht um ein abgeschlossenes Ganzes handelt: “In der Chronik sind Schlußgebete sehr selten....

Unabhängig von seinem ersten Verfasser und über dessen Tod hinaus zielt das Geschichtswerk – wenigstens die Weltchronistik -... auf Darstellung des erst noch Kommenden; die Chronik ist offen für die Fortschreibung....

Daher brechen die meisten Chroniken ohne Epilog oder Schlußgebet ab.” (Thelen. Dichtergebet, 609)

INTERTEXTUALITÄT UND QUELLENFORSCHUNG

Zunächst sollte versucht werden, zwischen Quellenverarbeitung und Intertextualität näher zu unterscheiden. Ein literarisches Werk kann aus einer oder mehreren Quellen unterschiedlichster Art gespeist werden, das heißt, vom zu untersuchenden Werk ausgehend, können intertextuelle Bezüge zu vorherigen literarischen Erzeugnissen hergestellt werden.

Dies wird in der Literaturwissenschaft meist ausgiebig unter dem Stichwort “Quellenforschung” durchgeführt.

Intertextualität sollte aber nicht bloß Quellenforschung bedeuten. Man sollte sich nicht damit zufrieden geben, eine bestimmte Quelle ausfindig gemacht zu haben, sondern dies allenfalls als Ausgangspunkt für die nähere Betrachtung der Art der Beeinflussung, der funktionellen Anpassung an den neuen Textzusammenhang werten.

“Der Intertextualitätsbegriff hat gewiß dann keinerlei Sinn, wenn er nur ein neues Wort für Quellenforschung darstellt, er hat jedoch einen ganz präzisen Sinn, wenn er als kommunikativ-semiotischer Begriff dem genetischen Begriff der ´Quelle` gegenübergestellt wird. Die traditionelle Quellenforschung war ganz ausschließlich produktionsästhetisch orientiert und betrachtete Texte unter dem Aspekt, ´ woher ` bestimmte Elemente des untersuchten Textes stammten beziehungsweise möglicherweise stammen konnten. Ihr war es in der Regel genug, wenn sie die Herkunft von Elementen angeben konnte, die Funktion dieser Elemente im neuen Kontext, deren Veränderung oder gar die Frage, was es bedeutet, daß ein Text sich in Relation zu einem anderen konstituiert: all dies interessiert die Quellenforschung wenig. Und genau hier ist nun die Lücke für einen Intertextualitätsbegriff, der sich nicht auf Umbenennung von Bekanntem beschränkt.” 734 734 Klaus W. Hempfer. Grundlagen der Textinterpretation. Stuttgart 2002, 52.

Diesen Intertextualitätsbegriff stellt sich Hempfer so vor, dass “an die Stelle der Lektüre eines Textes die Lektüre der Differenz von zwei – oder mehr - Texten tritt.” 735 Intertextualität stellt sich in diesem Argumentationszusammenhang als Schnittmenge der beteiligten Texte dar. Dieser Sachverhalt negiert jedoch -- ebenso wie die bloße Quellenforschung, von der Hempfer sich zu emanzipieren sucht – das Gesamtbild des neu entstandenen Texts, indem dieser erst in seine einzelnen Bestandteile aufgesplittet wird, und diese Teilstücke dann mikroskopisch vergrößert in das Blickfeld des Betrachters geraten. Das neue Textgefüge als Ganzes ist aber von Interesse. Ebenso sollte evaluiert werden, wie die einzelnen Elemente aus ihrem Ursprungszusammenhang herausgelöst wurden und in einem neuen Textgewebe einen neuen Bedeutungszusammenhang erfahren. Dabei sollte der neue Bedeutungszusammenhang, der sich konstituiert, das entscheidende Kriterium für die Evaluation bilden.

Wenn Intertextualität als ein kommunikativ-semiotischer Begriff verstanden würde, der die differentielle Lektüre eines Textes im Hinblick auf zumindest einen anderen Text meint, dann ergäbe sich nicht nur ein deutlicher Unterschied zur Quellenforschung, sondern der Begriff sei dann auch eindeutig abgrenzbar gegenüber Erscheinungen wie Übersetzung, Plagiat, Einfluß und Epigonentum, verteidigt Hempfer sein Intertextualitätsverständnis. 736 Diese scheinbare Abgrenzung zur Quellenforschung kann ich nicht recht erkennen, da die Differenz zweier oder mehrerer Texte doch auch nur das “Neue” unter Isolation der speisenden Quellen herausfinden kann. Auch intertextuelle Erscheinungen wie Übersetzung, Plagiat, Einfluß und Epigonentum werden mit Hempfers kommunikativ-semiotischem Begriff der Intertextualität nicht verdeutlicht.

Von einem noch nicht näher erläuterten progressiven Intertextualitätsbegriff ausgehend, der Rückschauen und “Plagiatismus” vermeidet, sollen die Besonderheiten des vorliegenden Werks unter Berücksichtigung einer zu Grunde liegenden “Schablone”, der der den intertextuellen Vergleich ermöglichenden Ursprungschronik, betrachtet werden.

735 Hempfer, 52f.

736 Vgl. Hempfer, 53. Hempfer versucht sich damit insbesondere gegen die bei Pfister zur Anwendung kommenden und von diesem als intertextuell verstandenen Phänomene zu behaupten. Vgl. Manfred Pfister.

Konzepte der Intertextualität. In: Ders. Intertextualität. Formen, Funktionen, anglistische Fallstudien. Tübingen 1985, 1-30;25.

Bezogen auf die erste Fortsetzung der Kaiserchronik sollte man den in diesem Fall ganz offensichtlichen Quellenbezug jedoch nicht überbewerten. Was vielmehr interessiert, ist gerade das Innovative, das sich auch in der Abkehr oder der Deviation von den Ursprüngen niederschlagen kann.

INTERTEXTUALITÄT UND FORTSETZUNGSPOETIK

Einige wesensbestimmende Beobachtungen zu Intertextualität 737 und Folgetext sollen helfen, das Verhältnis von frühmittelalterlicher Kaiserchronik und ihrer spätmittelalterlichen ersten Fortsetzung zu untersuchen. Innerhalb der Intertextualität kann leider nicht auf ein einheitliches methodisches wie terminologisches Konzept zurückgegriffen werden. 738 Zu vielfältig erscheinen die Sichtweisen, die unter diesem Begriff subsumiert werden können.

Möglicherweise lassen sich jedoch einige grundlegende Überlegungen mit dem Begriff “Intertextualität” verknüpfen.

Die Kategorie der Intertextualität beschreibt, ganz allgemein gesprochen, Phänomene der Rekurrenz und der Differenz. 739 Resultat der intertextuellen Relation ist die Doppelkodierung von Textelementen. 740 Ihre Bedeutung wird einerseits von ihrer Denotation und ihrem aktuellen Kontext bestimmt, andererseits allgemein von ihren kulturellen Konnotationen und spezifisch von einem literarisch vorgängigen Kontext, dessen `Spur´ sie in den neuen hereinzitieren. 741 Diese Spur kann hinsichtlich struktureller oder topischer Ähnlichkeiten zwischen Prätext und Folgetext betrachtet werden.

Der Folgetext als die entscheidende und wertende Instanz setzt dabei allein die Maßstäbe. 742 Bezogen auf eine etwaige `Dialogizität´ der Texte bedeutet dies, dass sich hier deutlich keine Dialogbeziehung im Sinne eines gleichrangigen Verhältnisses der Texte ergibt. 743 Weiterhin geht es um die Bestätigung oder Ablehnung des Prätextes durch den Folgetext.

Wie wird mit dem Prätext umgegangen? Ob die Inhalte des vorgängigen Texts affirmiert 737 Zum Intertextualitätsbegriff in mittelhochdeutscher Literatur vgl. u.a. Ulrike Draesner. Wege durch erzählte Welten. Intertextuelle Verweise als Mittel der Bedeutungskonstitution in Wolframs Parzival. Frankfurt a.M.

1993, 37 ff.

738 Allgemein zum Thema Intertextualität vgl. M. Bachtin. Zur Methodologie der Literaturwissenschaft. In: Die Ästhetik des Wortes. Hg. von R. Grübel. Frankfurt a. M. 1979, 352 f. und J. Kristeva. Bakhtine, le mot, le dialogue et le roman. In: Critique 23, Nr. 239 (1967), 438 – 465.

739 Armin Schulz. Poetik des Hybriden: Schema, Variation und intertextuelle Kombinatorik in der Minne- und Aventiureepik: Willehalm von Orlens – Partonopier und Meliur – Wilhelm von Österreich – Die schöne Magelone. Berlin 2000, 37.

740 Schulz, 37.

741 Schulz, 37.

742 Andreas Daiber. Bekannte Helden in neuen Gewändern?: intertextuelles Erzählen im ´Biterolf und Dietleib` sowie am Beispiel Keies und Gaweins im `Lanzelet´, `Wigalois´und der `Crone´. Frankfurt a. M. 1999, 22.

743 Daiber, 22.

744 Daiber, 23.

werden, hängt ganz von der Intention, dem literarischen Zweck und der grundsätzlichen Beschaffenheit des neuen Textes ab.



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