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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Hans Robert Jauß 745 hatte es so formuliert: “Der neue Text evoziert den aus früheren Texten vertrauten Horizont von Erwartungen und Spielregeln, die alsdann variiert, korrigiert, abgeändert oder auch nur reproduziert werden." 746 Die Wesensmerkmale einer Fortsetzung beschreibt Andrea Lorenz: 747 Fortsetzungen verdanken ihre Existenz der Lückenhaftigkeit einer unvollständig gebliebenen Dichtung von etabliertem Rang; ihr Zweck besteht augenscheinlich darin, den fehlenden Schluß zu ergänzen. 748 Zwischen dem Anlaß und der Form einer Fortsetzung sei stärker zu unterscheiden. 749 Es gäbe Rahmenbedingungen, die den Freiraum eines Autors beschneiden, sofern die intertextuelle Identität der Fortsetzung gewahrt bleiben soll. 750 Als Anlaß für eine Fortsetzung könnte eine neue Auftragssituation fungieren. Denkbar wäre einerseits, dass ein Originalwerk einem bestimmten Gönner so gut gefallen hat, dass er den Auftrag zu einer Fortführung des Textes erteilt, andererseits könnte auch, Generationen später, ein neuer Auftraggeber ein bestehendes Werk fortsetzen wollen. Die letzere Konstellation ist besonders interessant, da sich die Frage nach der Stellung des Prätextes in Bezug auf den Folgetext aufdrängt. Unter Umständen tritt so das neue Werk in eine Konkurrenzlage zum ursprünglichen.

In jedem Fall aber kommt der Form einer Fortsetzung eine große Bedeutung zu. Im Zuge der Emulation lehnt sich die Form des Folgetextes oft eng an den Prätext an. Dies ist zumindest für den Fortsetzungsbeginn erklärbar: durch die Ähnlichkeit der Form kann der Folgetext überhaupt erst als Weiterführung eines vorgängigen Textes wahrgenommen werden und ein oder mehrere spezifische(r) Prätext(e) angenommen werden. Ob dabei ein Übergang von Prätext zu Folgetext sichtbar in Erscheinung treten soll, kann nur die jeweilige Intention des Folgetexts entscheiden.

Die Fortsetzung steht unter gegenüber dem Ausgangswerk veränderten strukturellen und 745 Hans Robert Jauß. Literaturgeschichte als Provokation. In: Ders. Literaturgeschichte als Provokation.

Frankfurt a.M. 1970, 144 – 207.

746 Jauß, 175.

747 Andrea Lorenz. Der Jüngere Titurel als Wolfram-Fortsetzung. Eine Reise zum Mittelpunkt des Werkes.

Bern et al. 2002.

748 Lorenz, 24.

749 Lorenz, 27.

750 Lorenz, 34.

kompositorischen Bedingungen, was aber weder die Fortsetzbarkeit an sich noch die Wahl unter verschiedenen Fortsetzungsmöglichkeiten wie “Kontinuation”, “Alternative”, “Neukonzeption” oder “Gegenentwurf” einschränkt. 751 Der intertextuelle Bezug 752 bleibt dabei in der Regel erkennbar, eine oder mehrere der Fortsetzung vorausgegangene Textkomposition(en) identifizierbar. Oft wird dieser intertextuelle Bezug 753 auch durch Übernahme bestimmter kompositorischer Kriterien wie Thema, Motiv und handelnde Personen durch den Folgedichter erreicht. Dieser Folgedichter handelt dann zunächst im Sinne einer sich am Prätext orientierenden imitatio, um sich dann eventuell durch Veränderungen und Neuerungen von eben diesem abzugrenzen. Die Abgrenzung kann absichtsvoll oder ungewollt erfolgen.

Die “Übernahme” eines Textes durch einen Continuator kann in offensichtlicher Weise hervorgehoben werden oder vom Rezipienten gänzlich unbemerkt bleiben. Über letzere Annahme fehlen solide Erkenntnisse im Sinne einer “Rezipientenforschung”. Die intertextuelle Relation 754 selbst kann als Bestandteil der besonderen Identität des Folgewerkes verstanden werden, wobei auch berücksichtigt werden muß, dass der neu

entstehende Text häufig gerade in Abhebung von seinem Muttertext gelesen werden will:

Dies trifft insbesondere auf mittelalterliche Texte zu, 755 insofern sie sich dem Gedanken der aemulatorischen imitatio verdanken. 756 Wird ein Werk, - zum Beispiel eine Chronik, - fortgesetzt, so kann dies in rezeptionstechnischer Hinsicht als ein Erweis der Wertschätzung gegenüber dem Opus gelten oder aber als Versuch, eine empfundene Lücke zu schließen oder einen vom Fortsetzer so gesehenen Mangel zu beheben. Im Zuge der Erneuerung kann das ursprüngliche Werk eine geänderte Funktion gegenüber der Continuatio einnehmen. Ein Beispiel für diesen Sachverhalt bietet Ursula Peters, 757 die darauf hinweist, dass in der Sammelhandschrift des 751 Lorenz, 51.

752 Siehe zur weiterführenden Begrifflichkeit der Intertextualität auch Renate Lachmann. Ebenen des Intertextualitätsbegriffs. In: Das Gespräch. Hg. von Karlheinz Stierle und Rainer Warning. München 1984, 133-138 oder Renate Lachmann. Gedächtnis und Literatur. Intertextualität in der russischen Moderne. Frankfurt a.M. 1990.

753 Siehe dazu besonders Manfred Pfister. Konzepte der Intertextualität. In: Intertextualität. Formen, Funktionen, anglistische Fallstudien. Hg. von Ulrich Broich und Manfred Pfister. Tübingen 1985, 1-30.

754 Siehe auch Karlheinz Stierle. Werk und Intertextualität. In: Das Gespräch. Hg. von Karlheinz Stierle und Rainer Warning. München 1984, 139-150.

755 Siehe hierzu: Friedrich Wolfzettel. Intertextualitätsforschung und Mittelalter. In: Ders. Artusroman und Intertextualität. Gießen 1990, 1-17.

756 Draesner, 54.

757 Ursula Peters. Dynastiengeschichte und Verwandtschaftsbilder. Die Adelsfamilien in der volkssprachigen Literatur des Mittelalters. Tübingen 1999.

Pfarrers Albert von Waldkirchen die historischen Aufzeichnungen der Continuatio Florianensis mit der Königswahl Rudolf von Habsburgs einsetze, so dass die auf diese Weise fortgesetzten Genealogien der Babenberger plötzlich als Vorgeschichte der HabsburgerHerrschaft in Österreich fungierten. 758 Die eigentliche Intention des Werkes, die Präsentation der Herrschaftslinie der Babenberger wird demnach in der Continuatio mit einer stark veränderten literarischen Zielvorgabe ersetzt.





Eng mit der Frage nach den in der Fortsetzungspoetik angewandten Kriterien verbunden ist ohne Zweifel das Problem der Überlieferung. Chroniken wurden oftmals in Sammelhandschriften mit anderen Chroniken beziehungsweise mit Werken anderer Gattung zusammengefaßt. Ein bekanntes Beispiel ist die Vorauer Sammelhandschrift 759 aus dem letzten Viertel des 12. Jahrhunderts. 760 Die in sich abgeschlossenen generisch unterschiedlichen Texte sind hier zu einem Zyklus mit universalgeschichtlichem Programm zusammengestellt. 761 Das Interessante an dieser Sammelhandschrift ist die Tatsache, dass sie sowohl die Kaiserchronik, als auch, darauf folgend, die Gesta Friderici, die mit Rahewins Fortsetzung bis 1160 über Ereignisse in der Regierungszeit Friedrichs I. Barbarossa berichten, enthält. Dabei konnten die Gesta Friderici durchaus, trotz der Unterschiedlichkeit in der Sprache, als Weiterführung der älteren mittelhochdeutschen Kaiserchronik verstanden worden sein. 762 Damit wäre dann beim hochmittelalterlichen Publikum ganz selbstverständlich ein intertextueller Bezug vollzogen worden, wo aus der altphilologischen Sicht der letzten 200 Jahre gerade Unabhängigkeit und Wesensverschiedenheit attestiert wurden und keine Intertextualität intendiert gewesen sein konnte.

Es war demnach nicht unüblich, dass eine Continuatio einsetzte, ohne dass der Übergang vom alten Text zum neuen in besonderer Weise hervorgehoben worden wäre. Dieser Umstand erklärt dann auch das Nichtvorhandensein eines neuerlichen Prologs oder ähnlicher, die geschilderte Handlung unterbrechender, Worte von der Seite des Continuators.

758 Peters, 118.

759 Codex 276 aus der Stiftsbibliothek Vorau. Näher beschrieben bei: Dorothea Klein. Volkssprachige Weltchroniken bis 1300. In: Eine Epoche im Umbruch. Volkssprachliche Literalität 1200 – 1300. Cambridger Symposium 2001. Hg. von Christa Bertelsmeier-Kierst und Christopher Young. Tübingen 2003, 73-90.

760 Vgl. auch Karin Schneider. Gotische Schriften in deutscher Sprache. Bd. 1: Vom späten 12. Jhd. bis um

1300. Wiesbaden 1987, 37.

761 Klein, 78.

762 Auf diesen Umstand weist Christa Bertelsmeier-Kierst hin. Vgl. Christa Bertelsmeier-Kierst. Verortung im kulturellen Kontext: Eine andere Sicht auf die Literatur um 1200. In: Eine Epoche im Umbruch.

Volkssprachliche Literalität 1200 – 1300. Cambridger Symposium 2001. Hg. von Christa Bertelsmeier-Kierst und Christopher Young. Tübingen 2003, 23-44, S. 25.

Die Fortführung eines bestehenden Textes bedeutet aber auch, dass der ursprüngliche Text tradiert und weiterverarbeitet wird. Dabei wird unter Umständen der alte Text in seiner Qualität verbessert, in einen neuen Gebrauchs- und Lebenszusammenhang eingebettet und dem aktuellen Wissensstand der Zeit angepaßt, d. h. aktualisiert. In Bezug auf den Tradierungsprozeß der Kaiserchronik im 13. Jahrhundert schreibt Christa BertelsmeierKierst:763 “Angesichts der ungebrochenen Wirkung, die die Kaiserchronik im 13.

Jahrhundert entfaltete, gehörte sie ganz wesentlich in den Kontext der neuen höfischen Kultur.” 764 Die Kenntnis der Kaiserchronik sei Pflichtprogramm gewesen, ihre Reichsideologie fester Bestandteil des Wissens der Eliten. 765 Die “archaische Reimtechnik” habe das spätmittelalterliche Publikum angesichts des profunden Wissens, das die Kaiserchronik zur Reichsgeschichte lieferte, offenbar weniger als den modernen Leser gestört. 766 Joachim Bumke spricht in diesem Zusammenhang von einer produktiven Rezeption der frühhöfischen Texte im 13. Jahrhundert. 767 “Höfische Lyrik und höfische Epik wurden nicht einfach fortgesetzt; sie wurden in neuartiger Weise reflektiert und diskutiert.” 768 Von einem Werkbegriff ausgehend, der fließend ist, behauptet Bumke, dass literarische Werke im Mittelalter unfeste Größen gewesen seien. 769 Generell hätten alle literarischen Werke nur in bearbeiteter Form weitergelebt. 770 Als ein Mangel sei es empfunden worden, wenn ein Werk unvollständig geblieben war: hier wurde der Bearbeiter als Weiterdichter gefragt. 771 Ein Werk wie die Kaiserchronik mußte daher als unvollständig und der Fortsetzung(en) bedürfend, erachtet worden sein. Dabei, so Bumke, wollte in der Mehrzahl der Fälle der Bearbeiter nicht dem eigentlichen Werk Konkurrenz machen, sondern es verbessern. 772 Als ein mögliches Intertextualitätsmodell kommt innerhalb der mittelalterlichen Chronistik, Heldendichtung oder höfischen Epik auch immer die Genealogie in Frage. 773 Dabei wird 763 Bertelsmeier-Kierst, 23 ff.

764 Bertelsmeier-Kierst, 32.

765 Bertelsmeier-Kierst, 33.

766 Bertelsmeier-Kierst, 33.

767 Joachim Bumke. Retextualisierungen in der mittelalterlichen Literatur, besonders in der höfischen Epik. In:

ZfdPh. Sonderheft Hg. von Joachim Bumke und Ursula Peters. 124. Bd. 2005, 1-46, S.46.

768 Bumke, 46.

769 Bumke, 44.

770 Bumke, 45.

771 Bumke, 45.

772 Bumke, 45.

773 Siehe Beate Kellner. Kontinuität der Herrschaft. Zum mittelalterlichen Diskurs der Genealogie am Beispiel des “Buches von Bern”. In: Mittelalter. Neue Wege durch einen alten Kontinent. Hg. von Horst Wenzel und Jannicht nur der Zusammenhang der handelnden Personen, sondern auch der der Texte garantiert.

Unter diesem Aspekt, dem genealogischen Zusammenhang der Herrscherpersonen, wäre es dann auch erklärbar, dass die hochmittelalterlichen Rezipienten die Gesta Friderici als Fortführung der Kaiserchronik begriffen hätten. In der Kaiserchronik spielt die Genealogie generell eine wichtige Rolle. Schon die erste in ihr behandelte Herrschergeschichte, die Caesargeschichte, weist ausführlich auf das Thema Abstammung hin. Dabei ist eine Stilisierung der Genealogie nach biblischem Muster erkennbar. In der Kaiserchronik kann Genealogie auf Verwandtschaft begründet sein oder aber auf die Nachfolge im Amt beschränkt bleiben. Das Verhältnis der Reihen von Vorgängern und Vorfahren kann sehr unterschiedlich profiliert sein. 775 Die Dynastien stiften folglich Zusammenhänge, die sich in der Kontinuität und Stabilität von Herrschaft bemerkbar machen. Zusammenhänge dieser Art lassen sich sehr deutlich an der Entwicklung und Entfaltung der höfischen Geschichtsschreibung 776 darlegen, die im Wesentlichen der Darstellung des “Herkommens”, d.h. der genealogischen Legitimierung des Landesfürsten gewidmet ist und als Exemplum die Taten der Angehörigen der Dynastie erzählt. 777 Unter diesem Gesichtspunkt sollte auch die erste Fortsetzung der Kaiserchronik betrachtet werden. Die an der Entstehung beteiligten Faktoren lassen einen höfischen Hintergrund bei der Nachforschung nach Auftraggeber, Dichter und Rezipienten vermuten. Die genealogische Legitimierung kann sich dabei auf die handelnden Personen der Chronikfortsetzung beziehen oder sich darüber hinaus auch auf den Auftraggeber und das mit ihm verbundene Adelsgeschlecht oder den Herrscherhof erstrecken.

Inwieweit diesen Überlegungen zu Intertextualität, Dynastie und Herrscherrepräsentation bei der Darstellung und Funktionalität der Geschichten Friedrichs I. Barbarossa und Friedrichs II.

Rechnung getragen wird, soll in den folgenden Kapiteln 778 thematisiert werden.

Dirk Müller. Stuttgart-Leipzig 1999, 43-62.

774 Kellner, 56.

775 Kellner, 61.

776 Vgl. Peter Johanek. Höfe und Residenzen, Herrschaft und Repräsentation. In: Mittelalterliche Literatur im Lebenszusammenhang.. Hg. von Eckard Conrad Lutz. Fribourg 1997, 45-78, S. 72.

777 Johanek, 73.

778 Im Wesentlichen Kap. IV. 1 und Kap. IV. 2

1. FRIEDRICH I. (BARBAROSSA)

1.1. Sachinstruktion In formaler Hinsicht handelt es sich hier um die auf der aristotelischen Rhetorik beruhende Gattung der Vorzeigerede. Die Rhetorik teilt ihre Materia (subject matter, Sachinstruktion) einer der drei Redegattungen – Genus judiciale, demonstrativum oder deliberativum - zu. 779 Notker der Deutsche hatte den Begriff G e n u s d e m o n s t r a t i v u m für sein althochdeutsches Publikum mit “die auf Personen bezogene positiv oder negativ darstellende Qualifizierungsrede, ahd. tiu zeigonta. unde diu chîesenta, die Qualitäten oder Mängel aufzeigende und ausfindig machende Redegattung” umschrieben. 781 Zur Bedeutung Notkers für die Tradierung der Redegattungen heißt es bei Rudolf Lauda: 782 “Mit der rhetorisch-kunstvollen Lobrede über die Tauglichkeit eines Königs oder Bischofs im Rahmen einer neuen Amtsbesetzung hat Notker das gesamte rhetorische Regelwerk in das politische Leben seiner Gegenwart herübergeholt und den Redezwecken des eigenen Verfassungslebens unterworfen.” 783 Ebenso ist davon auszugehen, dass der Continuator der Kaiserchronik eine von der Antike übernommene Form – die Gattung der Lob- beziehungsweise Vorzeigerede – mit politisch aktuellem Inhalt seiner eigenen Zeit füllen kann.



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