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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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779 Ausgeführt ist dies u.a. bei Richard Mc Keon. Rhetoric. Essays in Invention and Discovery. Woodbridge, CT: 1987, S. 125 und 139.”Of the three ancient fields deliberative, forensic, and occasional, the characteristically medieval use was of the third.”behauptet Charles S. Baldwin. Medieval Rhetoric and Poetic to 1400. Gloucester, MA 1959, 303.

780 vgl. Stefan Sonderegger. Rechtssprache in Notkers des Deutschen Rhetorik. In: Sprache und Recht. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters. Hg. von S. Sonderegger et al. 2. Bd. Berlin – New York 1986, 870-95, Abb. 1, S. 879.

781 Sonderegger. Rechtssprache, 880.

782 Rudolf Lauda. Kaufmännische Gewohnheit und Burgrecht bei Notker dem Deutschen: zum Verhältnis von literarischer Tradition und zeitgenössischer Realität in der frühmittelalterlichen Rhetorik. Frankfurt a. M.1984.

783 Lauda, 64.

Aufteilung der Handlungsabschnitte

–  –  –

1.1.1. Amtsantritt und kurze Charakterisierung (Z. 23-46) Der unbekannte bayrische Fortsetzer der Kaiserchronik beweist mit der Darstellung des Regierungsantritts Friedrich Barbarossas, dass er der schriftstellerischen Nachfolge des Original-Chronisten würdig ist. Er läßt den bis dahin das Amt des Herzogs von Schwaben

vertretenden Friedrich sagen:

–  –  –

784 Die Zeilenangaben beziehen sich auf E. Schröder. Die Kaiserchronik. Anhang. Bayrische Fortsetzung, 397ff.

Damit wird Friedrich in die Reihe der gläubigen, frommen Herrscher aufgenommen, die sich durch Demut und Gottesnähe auszeichnen. Diese Tradition hatte in der ursprünglichen Chronik mit Konstantin begonnen und einen weiteren herausragenden Höhepunkt in der Figur Karls des Großen gefunden. Wie zuvor Karl die Krone “aufgedrängt” worden war, 785 so findet hier Friedrichs Verweis, für den der Chronist, vermutlich um die Textstelle zu betonen, die direkte Rede verwendet, auf den nach Geblütsrecht vorbestimmten Erben der Krone bei den Wahlfürsten keine Resonanz. Friedrich muss sich des rîches u n d e r w i n d e n, 786 d.h. des Reiches annehmen. 787 Wichtig hierbei ist, dass andere die Handelnden sind und der vorbildlich fromme Herrscher der die fremde Handlung Erduldende ist. Dieses Handlungsmuster hatte der ursprüngliche Chronist in der Karlsgeschichte etabliert.

Der Fortsetzer greift diesen Aspekt auf, um mit seiner Figur an die Reihe der einem Geistlichen ähnlichen Könige anzuschließen.

Ottos von Freising G e s t a F r i d e r i c i berichten, dass Konrad III. kurz vor seinem Tod dem Herzog von Schwaben die Insignien und seinen einzigen Sohn übergab, da er der Ansicht gewesen wäre, seines Bruders Sohn würde auf Grund seiner hervorragenden Eigenschaften dem Reich besser dienen als der junge Knabenkönig. 788 Zwar schweigt sich hier der Continuator der Kaiserchronik über die Designation Friedrichs aus, was möglicherweise an der gestrafften Handlungsführung liegt, behauptet aber, dass die Fürsten Friedrich einstimmig zum König wählen. 789 Es folgt eine kurze Charakterisierung des Herrschers und der Bedeutung seiner Taten für das Reich. 790 Glück, Urteilskraft und Minne scheinen dabei die besonderen Merkmale zu sein.

785 siehe Kapitel II.3. Karl der Große 786 vgl. Z. 37 der Bayrischen Fortsetzung 787 Un d e r w i n d e n kann auch andere Bedeutung haben. Vgl. Hennig, Beate. Kleines mittelhochdeutsches Wörterbuch. 3. Aufl. Tübingen 1998, z.B. ´in Besitz nehmen`.

788 vgl. Schmale, Franz-Josef (Hg.). Bischof Otto von Freising und Rahewin. Die Taten Friedrichs oder richtiger: Cronica. Übersetzung: Schmidt, Adolf. Freiherr vom Stein- Gedächtnisausgabe, Bd. 17. Darmstadt 1986, Gesta Friderici I, 71.

789 vgl. Fortsetzung, Z. 26f. Dies behaupten auch die Gesta Friderici, 97.

790 vgl. Z. 38-46.

1.1.2. Heerzüge nach Mailand und Sachsen Dieser Teil umfaßt die Verse 47 bis 72 der Bayrischen Fortsetzung.

Auf knappem Raum wird das Portrait des stets siegreichen Kämpfers Friedrich skizziert. Eine

weitere Tugend wird in Zeile 55 f. beschrieben:

dô lag er niwan ain jâr dâ vor, unz man im ûf tet elliu tor.

Gemeint ist der Hinweis auf die Standhaftigkeit Friedrichs, der mit seinem Heer beharrlich die Stadt Mailand bedrängt, bis ihm die Tore geöffnet werden. Zu den üblichen kaiserlichen Herrschertugenden wie Schlagkraft oder strategisches Geschick gesellt sich hier Ausdauer, Geduld und Besonnenheit als Charakterfärbung des Regenten.

Wenige Verse erzählen vom Konflikt zwischen Friedrich I. und Heinrich dem Löwen.

Wiederholt weist der Chronik-Fortsetzer auf die kämpferische Überlegenheit Barbarossas hin (Z. 68; 71; 72), in zwei Fällen wird das Wort vertraip gebraucht.

65 Dô fuor er in der Sahsen lant, ûf den herzogen zehant, der was gehaizen Hainrich, den vertraip chaiser Friderich.

er rait von im ze Mailân, 70 sîn hulde muost er verlorn hân:

von Sahsen er in vertraip, in dem rîche er niht belaip.

Insgesamt werden im Abschnitt Heerzüge in 26 Zeilen 47 der 48 Herrscherjahre Barbarossas abgehandelt. Die Tatsache, dass dieser Zeitraum weitestgehend durch Friedrichs Fähigkeit, Frieden und Stabilität 791 im Reich zu bewirken und über lange Jahre aufrecht zu erhalten, bestimmt ist, wird in diesen wenigen Versen nur angedeutet und erfährt keine weitere Behandlung. Ich werte dies als Hinweis darauf, dass sich der Continuator zumindest für diesen Abschnitt nur auf mündliche Überlieferung und nicht auf schriftliche Quellen stützt. 792 Möglicherweise kann aber auch ein nicht sehr ausgeprägtes Interesse des Chronisten an der Regierungszeit oder der Person Friedrichs I. dahinterstecken.





1.1.3. Kreuzzug, Weissagung und Tod (Z. 73 – 106)

Dieser Teil der Handlung hebt sich von den beiden vorherigen dadurch ab, dass er durch eine Lebendigkeit des Erzählflusses besticht. Die Geschehnisse werden auf einen dramatischen Höhepunkt hingeführt, wobei der Höhepunkt ganz auf die Vita Friedrichs bezogen ist und nicht auf die Entwicklung des Reichs. Während der ursprüngliche Chronist dramatische Ereignisse, die einen entscheidenden Wendepunkt im Leben eines Herrschers markieren, weitestgehend versucht, aus seiner Chronik heraus zu halten, - der schändliche Mord an Julius Caesar hätte beispielsweise als klimaktisch vorherrschender Endpunkt die ganze Handlung der Episode überschatten können, - und nur die Ereignisse, die die Reichsentwicklung unmittelbar beeinflussen, thematisiert, schreibt der Fortsetzer personenbezogen. Dies ist zumindest der erste Eindruck, der sich möglicherweise an späterer Stelle noch bestätigen läßt.

Der Unterschied in der Gewichtung des Themas, also Herrschervita versus Reichsgeschichte, fällt insbesondere hier, in dieser ersten vollständigen Episode der Chronik-Fortsetzung sofort auf.

Zügig und ohne Unterbrechungen führt der Chronik-Fortsetzer nun die Handlung auf ihren 791 Barbarossa wird allgemein in der Chronistik des 12. Jahrhunderts als der “Friedenskaiser” bezeichnet. Vgl.

Johannes Spörl. Das Alte und das Neue im Mittelalter. Studien zum Problem des mittelalterlichen Fortschrittsbewußtsein. Hist. Jahrbuch 50. Darmstadt 1930; 503 f.. Oder Walter Lammers. Weltgeschichte und Zeitgeschichte bei Otto von Freising. Wiesbaden 1977, 78 f..

792..., obwohl auch die Gesta Friderici ausdrücklich erwähnen, dass mit Friedrich “Frieden und Ordnung ins Reich zurückkehrten”, vgl. Schmale, Einleitung, 4.

Höhepunkt zu. Der Aufbruch des Heeres zum Kreuzzug, die Spannung erzeugende Weissagung und das tatsächlich eintretende fatale Ereignis des Ertrinkens des Kaisers sind die wesentlichen biografischen Informationen über diesen Regenten, die zu einem Teil aus der Chronik Ottos von St. Blasien übernommen worden sein könnten, 793 und die geradlinig auf den unvermeidbaren Wendepunkt, das Ertrinken, zulaufen. Ob dieser gleichzeitig einen Wendepunkt der deutschen Geschichte des Römischen Reichs darstellt, wird zumindest an dieser Stelle nicht erwähnt. Eine eventuelle Wertung von der Seite des Continuators oder eine Rückschau würden hier auch sehr den Handlungsfluß stören. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass sich der Dichter über seine Beurteilung der Dinge bis zur letzten Zeile der Fortsetzung ausschweigt.

1.1.4. Klage, Ausklang (Z. 107 – 152)

Es schließt sich eine knappe Darstellung des klagenden Heeres an (Z. 107-110). Dann folgt eine kurze Einführung und Charakterisierung der fünf Söhne Friedrich Barbarossas, von denen drei als zukünftige Kaiser vorgestellt werden. Die abschließende Würdigung Friedrichs I. bezieht sich auf dessen Herrscherqualitäten ê r e, z u h t, w î s h a i t, und u r t a i l e.

Der von diesem Herrscher erreichte Reichszugewinn findet sich in den Zeilen 146 bis 147 wieder: 795

145...146 gewan er manege huobe brait,147 dar zuo bürge unde stete.

793 Franz Josef Schmale (Hg.). Die Chronik Ottos von St. Blasien und die Marbacher Annalen. Herausgegeben und übersetzt von Franz Josef Schmale.Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters.

Darmstadt 1998. Die Chronik berichtet vom Aufbruch des Heeres zum Kreuzzug und einem plötzlich einsetzenden Tod des Kaisers, 201.

794 Auch H.W. Goetz bemerkt in seiner Interpretation der Gesta Friderici Ottos von Freising, dass dank der Tugenden des Herrschers Friedrich I. Friede und Autorität des Reiches wiederhergestellt seien. (Hans-Werner Goetz. Das Geschichtsbild Ottos von Freising. Ein Beitrag zur historischen Vorstellungswelt und zur Geschichte des 12. Jahrhunderts. Köln 1984, 281.) 795 Das positive Gesamtportrait Barbarossas deckt sich mit der Darstellung bei Otto von Freising. Goetz schreibt, die Gesta Friderici feierten die Staufische Zeit als “einen neuen Aufstieg des Römerreiches zu einem weiteren Gipfelpunkt.” (vgl. Goetz, 281 ff.) Die Feststellungen, dass Friedrich I. das Reich 48 Jahre regierte, und sein Tod in der Ferne und Nähe beklagt wird, runden die Erzählung in der sich schon in der Original-Chronik bewährten Form ab.

1.2. Die Quellen der Geschichte Friedrichs I.

1.2.1. Die Gesta Friderici A. Entstehung 1157 ließ Otto von Freising seinem Neffen Friedrich I. durch Kaplan Rahewin seine “Historia sive duabus civitatibus” zukommen mit dem begleitenden brieflichen Angebot, dass, falls der junge König es begrüßen würde, dass auch seine Taten dem Gedächtnis der Nachwelt überliefert würden, er ihm einen der Reihenfolge der Geschehnisse entsprechend geordneten Bericht zukommen lassen möge. 796 Der angeforderte Bericht kam und enthielt eine knappe Beschreibung der Taten Friedrichs von dessen Regierungsantritt bis zum Reichstag zu Regensburg. 797 Es entstanden die Gesta Friderici in vier Büchern; ab dem Ende des zweiten Buches führte der Kaplan Rahewin das Werk fort, da Otto von Freising inzwischen verstorben war. 798

B. Überlieferung

Das Exemplar, das Rahewin nach Beendigung des ganzen Werkes im Frühsommer 1160 an den Kaiser sandte, ist ebenso verschollen wie das Widmungsexemplar der Chronik. 799 Aber ebenso wie von dem kaiserlichen Exemplar der Chronik scheint sich auch von der kaiserlichen Gesta-Handschrift eine Abschrift erhalten zu haben in der Hs. Paris B.N. lat.

18408 (15. Jahrhundert, Handschrft C1). 800 Die Handschrift besteht heute aus 133 Folien in 796 Gesta Friderici, 1.

797 Gesta Friderici, 2.

798 Gesta Friderici, 2.

799 Gesta Friderici, 58.

800 Gesta Friderici, 58.

17 Quaternionen; zwei Hände aus dem ausgehenden 12. oder beginnenden 13. Jahrhundert haben den Text geschrieben. 801 Zwei weitere Chronik-Handschriften sind Abschriften. 802 Die Handschrift C hat dem frühesten Druck der Gesta Ottos und Rahewins als Vorlage gedient (16. Jahrhundert). 803 Alle sonstigen erhaltenen Handschriften sind im Südosten Deutschland beheimatet; es gibt 5 verschiedene Rezensionen von C; dies sind von Rahewin selbst herrührende Bearbeitungsstufen. 804

C. Bezug zur ersten Fortsetzung der Kaiserchronik

Der Fortsetzer der Kaiserchronik konnte den Gesta Friderici einige Details zur Königswahl und der anschließenden Weihe Friedrichs in Aachen entnehmen. Beispielsweise könnte die vom Chronisten aufgenommene Behauptung, die Fürsten wären sich bei der Königswahl alle einig gewesen, auf die Gesta zurückgehen. 805 Andere Details hingegen, insbesondere die Designation Friedrichs, übernimmt der Chronist nicht, sondern läßt seine Figur Friedrich selbst darüber reflektieren, dass nach Geblütsrecht die Krone eigentlich dem jungen Sohn Konrads zustehen würde. 806 801 Gesta Friderici, 59.

802 Gesta Friderici, 61.

803 Gesta Friderici, 63.

804 Gesta Friderici, 63.

805 Gesta Friderici, 97.

806 vgl. Z. 30 ff. der Chronik-Fortsetzung 1.2.2. Die Chronik Ottos von St. Blasien A. Entstehung Die bis 1209 reichende Chronik, die unter dem Namen Ottos von St. Blasien überliefert ist, gibt sich als eine Weiterführung der Chronik Ottos von Freising und desselben sowie Rahewins Gesta Friderici aus. 807 Auf das Kapitel 47 des 7. Buches der Chronik fährt sein Autor im Kapitel 48 mit der Geschichte des Kaisers Friedrich fort. 808 Otto von St. Blasien schreibt vermutlich aus dem Gedächtnis heraus; es haben sich, behauptet Schmale, zahlreiche Irrtümer eingeschlichen. 809

B. Überlieferung

Das Werk sei frühestens 1209 oder 1210 entstanden, meint Schmale. 810 Es sind 4 Handschriften erhalten: Die erste, aus der Kantonalbibliothek Zürich C. 33, aus dem 13.

Jahrhundert enthält die Chronik Ottos von Freising und den Text der Chronik Ottos von St.

Blasien. 811 Von dieser Handschrift gibt es zwei Abschriften aus dem 14. Jahrhundert. 812 Die zweite, die die Bezeichnung “Wiener Codex Nr. 3334” trägt, ist eine Papierhandschrift von 1482. 813 807 Franz Josef Schmale (Hg.). Die Chronik Ottos von St. Blasien und die Marbacher Annalen. Herausgegeben und übersetzt von Franz Josef Schmale. Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters.

Darmstadt 1998, 1.

808 Otto von St. Blasien, 1.

809 Otto von St. Blasien, 1.

810 Otto von St. Blasien, 3.

811 Otto von St. Blasien, 3.

812 Otto von St. Blasien, 3.

813 Otto von St. Blasien, 3.

C. Bezug zur Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik



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