WWW.DISSERTATION.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Dissertations, online materials
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 36 | 37 || 39 | 40 |   ...   | 48 |

«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

-- [ Page 38 ] --

Belege für eine gegenseitige oder einseitige Beeinflussung zwischen dem Fortsetzer der Kaiserchronik und Otto von St. Blasien gibt es nicht. Ähnlichkeiten in der Darstellung des Todes Friedrichs I. sind vorhanden. Dennoch erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass beide Chronisten dieselben Ereignisse ohne Benützung von schriftlichen Quellen aus dem Gedächtnis heraus aufzeichnen. 814 814 Vgl. Otto von St. Blasien, 1.

1.3. Aufbau von Geltungsansprüchen Für den Aufbau von Geltungsansprüchen kann der Continuator bei dieser Herrschergeschichte in erster Linie den Bezug zur Original-Chronik und ihren bereits legitimierten Inhalten ausarbeiten.

Formal wird das Schema zur Gliederung der Einzelepisode aufrecht erhalten. So beginnt die Geschichte mit der viel versprechenden Ankündigung, ein m a e r e solle erzählt werden von einem Staufer namens Friedrich, Herzog von Schwaben (Z. 23-26). Es folgen die Umstände der Inthronisierung (Z. 27-39) und eine lobende Zusammenfassung der Regierung Friedrichs (Z. 40-46). Dann werden einige Heerzüge und Friedrichs Umgang mit Widersachern thematisiert (Z. 47-72), bis übergangslos die Schilderung des Kreuzzugs einsetzt (Z. 73-110).

Obwohl die Handlung des klagenden Heers unterbrechend, erscheint die sich nun anschließende Aufzählung der Söhne nebst ihrer bezeichnenden Tugenden und Verdienste für das Reich angebracht im Hinblick auf die Wichtigkeit der für die männlichen Vertreter vollständigen Genealogie (Z. 111-142). In den Zeilen 143 bis 152 erfolgt der von der Original-Chronik übernommene, übliche Ausklang einer Herrscherepisode.

Ebenfalls von der Original-Chronik inspiriert, gestaltet sich die Wortwahl, insbesondere die Beschreibung Friedrichs und seiner Lebensumstände betreffend. Friedrich wird als a i n e m f r u m e n m a n g e l î c h (Z.36) geschildert. Von diesem einen Beispiel abgesehen, verzichtet der Continuator sichtlich auf den Gebrauch von Adjektiven und deskriptiven Details zur Darstellung der Person. Der rege Erzählfluß wird erreicht durch die Hervorhebung der Tätigkeit Friedrichs. Die Wahl des geeigneten Verbes bewirkt das Bild eines handelnden, fortwährend die Reichsgeschäfte ausübenden Kaisers. Dies geschieht durch die den Eindruck von Aktivität erzeugenden Formulierungen: ´des rîches er sich underwant´ (Z. 37), ´chund er... gewinnen (Z. 41), ´daz zôch er in des rîches gewalt´ (Z.47).

Die Charakterisierung wird hier weitgehend durch Beschreibung der speziell diesem Kaiser eigenen Unternehmungen und nicht durch die sonst für das Mittelalter übliche und teilweise auch in der Original-Chronik anzutreffende Häufung der positiven Herrscherattribute hergestellt. Diese Art der Beschreibung hat ihre Wurzeln bereits in der Caesargeschichte der Original-Chronik und verleitet mich dazu, von einer im Rahmen der mittelalterlichen Literatur vorsichtig zu verwendenden Begrifflichkeit der Individualisierung zu sprechen und damit vielleicht auch ein wenig die sich auf die Original-Chronik beziehende Behauptung Obermüllers, 815 die Tugenden der Herrscher seien so variabel eingesetzt, dass daraus eine Intention zur individuellen Charakterisierung der Herrscherpersönlichkeiten zu erkennen ist, 816 zu unterstützen. Das würde dann bedeuten, dass, bezogen auf die Darstellungsabsichten zur Individualität der Herrscher, der Fortsetzer einen in der OriginalChronik – in der Caesargeschichte - vorhandenen Ansatz übernimmt und als Neuerung mit der, besonders im Falle Karls des Großen angewandten, attributiven Beschreibung, mit der gewöhnlich ein Herrscher in die Handlung eingeführt und in der Schlußformel gewürdigt wird, nahezu vollständig bricht.

Inhaltlich wird die Anbindung an die in der Original-Chronik aufgestellte Reihe der herausragenden Kaiser (Caesar, Konstantin und Karl) durch zwei Dinge bewirkt: Friedrichs bewiesene Demut bei der Königswahl 817 und die seinen Tod antizipierende Weissagung.

Demnach ist die Art der Anbindung nur sehr allgemein gehalten; auf ausschmückendes Beiwerk wird ganz verzichtet. Ein einziges Schlagwort - Weissagung - kann oder soll so verstanden werden, dass auch Friedrich I. in Kommunikation zu einer höheren Macht steht.

Der Unterschied zu Konstantin und Karl dem Großen besteht darin, dass hier die Form der “überirdischen” Kommunikation deutlich abgewertet erscheint: nicht näher bezeichnete Weissagungen sind und waren nicht sehr spektakulär im Vergleich zu den Kontakten, die Konstantin und Karl zu Engeln oder Gott selbst hielten. Friedrichs Demut angesichts der erfolgten Herrscherwahl der Fürsten 818 wirkt dagegen wie aus der Karlsgeschichte abgeschaut. Es wurde bereits in der Karlserzählung festgestellt, dass Karl der Große das Vorbild für den mittelalterlichen Herrscher ist und Friedrich I. sowie alle anderen Nachfolger Karls nur noch Abbild sein können. Die Geschichte des Römischen Reiches hatte bereits unter Karl ihren Höhepunkt gehabt, und den Staufern gelingt es nur kurzzeitig, diesen alten 815 Obermüller, Dagmar. Die Tugendkataloge der Kaiserchronik. Studien zum Herrscherbild in frühmittelhochdeutscher Dichtung. Heidelberg: Diss., 1971.

816 Obermüller, 222.

817 Zur Königsfolge in der Kaiserchronik siehe Müller-Römheld. Formen und Bedeutung genealogischen Denkens in der deutschen Dichtung bis um 1200. Frankfurt a.M.. Diss 1958, 89 ff. Die für die Original-Chronik getroffenen Feststellungen können ohne Weiteres auch auf den in der Fortsetzung behandelten Friedrich I.





bezogen werden.

818 Bei Müller-Römheld heißt es, bezogen auf die Original-Kaiserchronik: “Die chronologische Abfolge der Herrscher in der Kaiserchronik bringt eine ganze Anzahl von direkten Erbfolgen mit sich, bei denen aber die Erstgeburt nie als Rechtsanspruch vorausgesetzt wird, weil immer wieder bei der Nachfolge die persönliche Befähigung des Thronfolgers im Vordergrund steht.” (S. 89) Die persönliche Befähigung (also auch Erziehung, Alter, usw.) läßt in den Augen der Fürsten Friedrich I. als dem natürlichen Sohne Konrads in der Thronfolge vorzuziehen erscheinen. Die Erwartung der Fürsten bestätigt sich unmittelbar in der Demutsrhetorik Friedrichs I.

Glanz zu kopieren. Dies scheint dem Verfasser der Fortsetzung, wie die nun nicht mehr zur Steigerung fähige Anlehnung an Konstantin und Karl beweist, durchgehend bewußt zu sein.

Zusammenfassend läßt sich bemerken, dass sich die Barbarossageschichte insgesamt, durch die Knappheit der Darstellung bedingt, auf wenige Akzente aus dem Leben Friedrichs beschränkt oder beschränken muss. Die lange Regierungszeit Friedrichs wird weitgehend als ereignisfrei und stabil geschildert; nur sein Ende wird dramatisiert. Weltliche Konflikte wie die Auseinandersetzung mit Heinrich dem Löwen werden kurz angesprochen, vielleicht auch stellvertretend für andere dieser Art, um Friedrich als seinen Feinden überlegen und siegreich hervortreten zu lassen. Unstimmigkeiten mit der Geistlichkeit bleiben außen vor; der Papst wird mit keinem Wort erwähnt.

Damit entfernt sich die Fortsetzung der Kaiserchronik vom Programm der Original-Chronik;

dies ist die erste Herrschergeschichte, die ohne die Darstellung eines Papst-KaiserVerhältnisses auskommt. Der ältere Kaiserchronist war zwar ebenfalls stets bestrebt, seine Kaiser nicht an Konflikten mit der geistlichen Obrigkeit scheitern zu lassen, - die Geschichte Heinrichs IV. bezeugt dies eindrucksvoll, - indem er besagte Auseinandersetzungen einfach aus seiner Chronik heraushielt. Dass aber innerhalb einer Herrschergeschichte überhaupt kein Papst und keine päpstliche Handlung erwähnt wird, ist neu.

1.4 Evaluation

Die am Anfang des Kapitels getroffene Einschätzung, dass die Geschichte Friedrichs I. der rhetorischen Gattung des g e n u s d e m o n s t r a t i v u m zuzuordnen ist, erscheint gerechtfertigt angesichts der starken Hervorhebung der Tugenden des Kaisers. Bei der Vorzeigerede stehen im Allgemeinen die Qualitäten eines Herrschers im Vordergrund, nicht die Handlung an sich. 819 Die Vorzeigerede ist stets an der zu beschreibenden Person orientiert. 820 Wenn hier auch in erster Linie die Taten Friedrichs I. herausgestellt werden, so erlauben gerade sie Rückschlüsse auf die sich dadurch auszeichnende agierende Person.

Trotz der oft nicht ausreichend vorgenommenen expliziten Würdigung sämtlicher zahlreicher Regierungstätigkeiten Friedrichs I. gelingt es dem Fortsetzer doch, das Bild eines die Reihe Caesar - Konstantin - Karl würdevoll ergänzenden Herrschers zu beschreiben. Das Wort “ergänzend” muss hier besonders betont werden, denn eine Steigerung erfolgt in der in der Kaiserchronik samt Fortsetzung erzählten Geschichte des Römischen Reiches seit Karl dem Großen nicht mehr. Jedoch kann auf Grund der Darstellung Friedrich I. durchaus als ein herausragender Herrscher, dem die Nachahmung Karls in großen Teilen gelingt, gesehen werden. Diese Beziehung hätte natürlich noch sehr viel umfassender gestaltet werden können.

Beispielsweise hätte die mit dem historischen Friedrich I. Barbarossa verbundene Karlsverehrung, die in der von Friedrich veranlassten Umbettung der Gebeine Karls ihren Höhepunkt erfährt, erwähnt werden können. Als Schlußfolgerung zu dieser Episode möchte ich behaupten, Friedrich Barbarossa dient in erster Linie als Wegbereiter, als Glied in einer Kette, die zu Friedrich II. führt. Wie noch zu sehen sein wird, nimmt dieser innerhalb der Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik die höchste Stellung ein.

819 vgl. Notker (Labeo). Die Werke Notkers des Deutschen. Begonnen von Edward H. Sehrt und Taylor Starck.

Fortgesetzt von James C. King und Petrus W. Tax. Tübingen: Altdeutsche Textbibliothek. Buch 1-2, 1986, Liber secundus (B21, 20-5p), S.55.

820 vgl. Sonderegger. Rechtssprache, 877.

1.5 Botschaft und Funktionalität der Geschichte Friedrichs I.

Wie das vorige Kapitel aufgezeigt hatte, waren die Darstellungsabsichten der ChronikFortsetzung nicht mehr die der Original-Chronik. Es gilt anzunehmen, dass die Fortsetzung sich auch in der Funktionalität ihrer einzelnen Herrschergeschichten von der Original-Chronik unterscheidet. Welche Unterschiede dies sind, gilt es zu ergründen.

Vordergründig wird auch hier die aus der Original-Kaiserchronik übernommene Reihe der Regenten des Reiches fortgesetzt. War in der ursprünglichen Chronik noch von Königen u n d Päpsten die Rede, so werden die Päpste in der Fortsetzung nicht mehr namentlich erwähnt beziehungsweise ganz weggelassen. Ihre dennoch bisweilen stillschweigend angenommene Funktion ist es, den weltlichen Kaiser zu krönen. Andere Funktionen haben sie nicht. So gerät dann auch der Kreuzzug Friedrichs I. zu einer reinen Angelegenheit des weltlichen Herrschers, des Kaisers, an der der Papst keinen Anteil hat.

Der chaiser nam daz criuce an sich,73....

Da das w î s s a g e n, 821 das Friedrich I. aus unbekannter Quelle erfährt, nur sehr oberflächlich an die Reihe der großen Herrscher Karl und Konstantin, die ebenfalls in mehr oder weniger direktem Kontakt zu einer überirdischen Macht gestanden hatten, anknüpft, kommt der zweiten Verbindungslinie, der Kreuzfahrt, ein größeres Gewicht zu. Auch Konstantin hatte die christliche Religion gegen Andersgläubige – in der Kaiserchronik pauschal unter dem Begriff Heiden zusammengefaßte Glaubensgruppierungen – durchsetzen müssen. Zwar handelte es sich dabei um ein mit Worten geführtes Gefecht, doch ist diese Handlung durchaus mit dem Kreuzzug Friedrich Barbarossas zu vergleichen, welcher übrigens als eine “Nachahmung” des Spanienfeldzuges Karls des Großen gewertet werden kann.

821 vgl. zum wîssagen-Problem: Franz Kampers. Kaiserprophetien und Kaisersagen im Mittelalter. München 1895, 179-181.

Auch andere (staufische) Herrscher wie Konrad III. oder Heinrich VI. waren maßgeblich an Kreuzzügen in das gelobte Land beteiligt. Der Kreuzzug Friedrichs I. hebt sich diesen gegenüber durch eine detaillierte und umfangreiche Schilderung sowie die vom Kaiser selbst ausgehende Initiative, strategische Planung und religiöse Ergriffenheit ab. Friedrich Barbarossas Kreuzzug kann daher trotz des tragischen Ausgangs nicht nur als einer unter mehreren gesehen werden.

Eine auf besondere Weise beabsichtige Anbindung gerade an Karl den Großen wird jedoch meines Erachtens nach trotz der Parallele Kreuzzug – Spanienfeldzug nicht angestrebt, denn dessen unter dem historischen Friedrich I. durchgeführte Heiligsprechung fehlt in der Chronik- Fortsetzung. 822 Dass die glorreichen Zeiten Karls des Großen endgültig der Vergangenheit angehörten und durch Barbarossa nur noch nachgeahmt, aber nicht erreicht werden konnten, belegt die Vorgehensweise des Continuators, der relativ wahrheitsgetreu das tragische Ende Friedrichs I. und auch des Kreuzzuges wiedergibt. Der Original-Chronist hatte im Vergleich dazu dem in ähnlicher Weise auf seinem Pyrenäenfeldzug bedrängten Karl mit Hilfe des durch Gottes Gnade im entscheidenden Moment auftretenden Mädchenheers doch noch den Sieg gegen die Heiden beschert. Wie mag hier wohl des Kaisers Tod durch Ertrinken auf das Publikum des 13. Jahrhunderts gewirkt haben?!

Wie kann es angehen, dass das Publikum des 12. Jahrhunderts eine kleine Beschönigung der Lebensumstände Karls des Großen nicht übelnahm, während eine ähnliche Maßnahme des Chronik-Fortsetzers betreffend Barbarossa bei den Rezipienten des 13. Jahrhunderts allem Anschein nach kaum Aussicht auf Verständnis gehabt hätte?

Der erste Grund ist die verstrichene Zeit, die zwischen Karl dem Großen und dem ChronikPublikum des 12. Jahrhunderts liegt. Dieser zeitliche Abstand ist in der Chronik-Fortsetzung nicht gegeben, da Friedrich I. nur etwa drei Generationen zuvor sein tragisches Ende fand. Ein anderer Grund ist die Deutlichkeit, mit der der Original-Chronist auf die Tatsache hinweist, dass Karl auch andere Sagen gewidmet sind, was wohl soviel bedeuten soll, dass die Kaiserchronik eine bestimmte Wahrheit darzustellen geneigt erscheint, während es nebenher 822 Die bereits besprochene Demutsgeste anläßlich der Herrscherwahl durch die Fürsten ist zwar rhetorisch ähnlich ausgeformt wie in der Geschichte Karls des Großen, aber inhaltlich gibt es ebenso Parallelen zu anderen

Kaisern der Original-Chronik. So heißt es beispielsweise bei Müller-Römheld zur Original-Kaiserchronik:



Pages:     | 1 |   ...   | 36 | 37 || 39 | 40 |   ...   | 48 |


Similar works:

«Recognition of Diversity: Charles Taylor’s Educational Thought By Anthony Joseph Palma A thesis submitted in conformity with the requirements for the degree of Doctor of Philosophy Department of Humanities, Social Sciences, and Social Justice Education Ontario Institute for Studies in Education University of Toronto © Anthony Joseph Palma (2014) RECOGNITION OF DIVERSITY: CHARLES TAYLOR’S EDUCATIONAL THOUGHT Doctor of Philosophy (2014) Anthony Joseph Palma Department of Humanities, Social...»

«T h e K y b a li o n Hermetic Philosophy by THREE INITIATES The Kybalion Resource Page http://www.kybalion.org The Kybalion A Study of The Hermetic Philosophy of Ancient Egypt and Greece by Three Initiates The lips of wisdom are closed, except to the ears of Understanding The Yogi Publication Society Masonic Temple Chicago, Ill. The Kybalion Resource Page http://www.kybalion.org The Kybalion Copyright 1912 Yogi Publication Society Copyright, 1940 The Kybalion Resource Page 20091029...»

«Performing Abroad: ‘Lúčnica – Slovak National Folklore Ballet’ in Melbourne, 2007 Diane Carole Roy A thesis submitted for the degree of Doctor of Philosophy of The Australian National University 3 August 2011 DECLARATION I, Diane Carole Roy, hereby declare that, except where otherwise acknowledged in the customary manner, and to the best of my knowledge and belief, this work is my own, and has not been submitted for a higher degree at any other university or institution.. ii DEDICATION...»

«THE PHILOSOPHY OF HUMANISM CORLISS LAMONT EIGHTH EDITION, REVISED HALF-MOON FOUNDATION, INC. The Half-Moon Foundation was formed to promote enduring international peace, support for the United Nations, the conservation of our country’s natural environment, and to safeguard and extend civil liberties as guaranteed under the Constitution and the Bill of Rights. AMHERST, NEW YORK 14226 To My Mother FLORENCE CORLISS LAMONT discerning companion in philosophy Published 1997 by Humanist Press A...»

«DIRECT MEASUREMENT OF THICKNESSES, VOLUMES OR COMPOSITIONS OF NANOMATERIALS BY QUANTITATIVE ATOMIC NUMBER CONTRAST IN HIGHANGLE ANNULAR DARK-FIELD SCANNING TRANSMISSION ELECTRON MICROSCOPY by BIAO YUAN B.S., Inorganic Materials Science & Engineering, Zhejiang University, 1984 M.S., Inorganic Nonmetallic Materials Science & Engineering, Zhejiang University, 1987 M.C.I.S., Computer & Information Science, Cleveland State University, 2003 A dissertation submitted in partial fulfillment of the...»

«DEALING WITH DERIVATIVES Prof Alastair Hudson 1 www.alastairhudson.com | © professor alastair hudson DEALING WITH DERIVATIVES DAY ONE Session One (1) Commercial and structural aspects of financial derivatives What is a derivative and what is its purpose? Law as risk management The structure of derivatives: from options and forwards to interest rate swaps Complex derivatives: equity swaps and credit derivatives Repackaging derivatives using alternative legal analyses Session Two (2) Standard...»

«ALAIN LOCKE: CULTURE AND THE PLURALITY OF BLACK LIFE A Dissertation Presented to the Faculty of the Graduate School Of Cornell University In Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree of Doctor of Philosophy By Michelle Renée Smith August 2009 © 2009 Michelle Renée Smith ALAIN LOCKE: CULTURE AND THE PLURALITY OF BLACK LIFE Michelle Renée Smith, Ph.D. Cornell University 2009 Better representation of ‘the black’ and of ‘black life’ in ‘public’ and recognition of black...»

«Loughborough University Institutional Repository Invented tradition and translated practices: the career of Tai Chi in China and the West This item was submitted to Loughborough University's Institutional Repository by the/an author.Additional Information: • A Doctoral Thesis. Submitted in partial fulllment of the requirements for the award of Doctor of Philosophy of Loughborough University. https://dspace.lboro.ac.uk/2134/6865 Metadata Record: c Gehao Zhang Publisher: Please cite the...»

«Center for TECHNICAL Reliable REPORT Computing Diversity Techniques for Concurrent Error Detection Subhasish Mitra 00-7 Center for Reliable Computing Gates Building 2A, Room 236 Computer Systems Laboratory June 2000 Dept. of Electrical Engineering and Computer Science Stanford University Stanford, California 94305 Abstract: This technical report contains the text of Subhasish Mitra’s PhD thesis “Diversity Techniques for Concurrent Error Detection.” Funding: This research was supported by...»

«EPHEMERAL SPACES, UNDYING DREAMS: SOCIAL JUSTICE STRUGGLES IN CONTEMPORARY PUERTO RICO A Dissertation Presented to the Faculty of the Graduate School of Cornell University in Partial Fufillment of the Requirements for the Degree of Doctor of Philosophy By Melissa Lynn Rosario August 2013 © 2013 Melissa Lynn Rosario ALL RIGHTS RESERVED EPHEMERAL SPACES, UNDYING DREAMS: SOCIAL JUSTICE STRUGGLES IN CONTEMPORARY PUERTO RICO Melissa Lynn Rosario, Ph.D. Cornell University, 2013 The premise of this...»

«LANGUAGE OUTCOMES IN SCHOOL-AGED CHILDREN ADOPTED FROM EASTERN EUROPEAN ORPHANAGES by Susan D. Hough B.A. Pennsylvania State University, 1976 M.A. University of Pittsburgh, 1979 Submitted to the Graduate Faculty of Education in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy University of Pittsburgh 2005 UNIVERSITY OF PITTSBURGH SCHOOL OF EDUCATION This dissertation was presented by Susan D. Hough It was defended on April 25, 2005 and approved by Dr. Naomi...»

«GRAPHENE MODIFIED INDIUM TIN OXIDE ELECTRODES FOR ORGANIC SOLAR CELLS CHANG CI’EN SHARON (B. Sc.(Hons.), NATIONAL UNIVERSITY OF SINGAPORE) A THESIS SUBMITTED FOR THE DEGREE OF DOCTOR OF PHILOSOPHY NUS GRADUATE SCHOOL FOR INTEGRATIVE SCIENCES AND ENGINEERING NATIONAL UNIVERSITY OF SINGAPORE & DEPARTMENT OF MATERIALS IMPERIAL COLLEGE LONDON Declaration I hereby declare that this thesis is my original work and it has been written by me in its entirety. I have duly acknowledged all the sources of...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.dissertation.xlibx.info - Dissertations, online materials

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.