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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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“Breite Erzählung widmet der Dichter der Wahl Heinrichs I. (Z. 15760 ff.). Die Vorzüge seiner Person werden dadurch unterstrichen, daß er nur mit Mühe gewonnen werden kann, die Krone zu übernehmen.” (S.90) andere Versionen der Vita Karls gibt. Die Barbarossa-Sage hingegen war zum Zeitpunkt der Niederschrift der Chronik-Fortsetzung noch nicht sehr ausgeformt und entbehrte auch im Großen und Ganzen der Variation.

Noch ein Grund ist, dass Karls Mädchenheer überhaupt nicht mit seinem Tod in Verbindung gebracht werden kann, sondern als eine weitere Ausschmückung des meist von Sieg und Ruhm gekrönten Lebens Karls verstanden werden muss. Die Geschichte hätte sich durchaus so ereignen können. Ein spektakulärer Tod wie das Ertrinken Friedrichs I. hingegen ist für immer in den Köpfen der christlichen Menschheit verankert.

Eine beabsichtigte enge Anbindung an Karl den Großen kann demnach aus der Episode Barbarossas nicht herausgelesen werden. Auch zu Konstantin bietet sich nur die Parallele der Heidenbekämpfung an, wobei Barbarossas Aktion unter anderen Gesichtspunkten gewertet werden muss. Kreuzzüge hat es schon vorher gegeben. Die Besonderheit des Kreuzzugs Barbarossas ist die, dass erstmals ein immens großes deutsches Heer aufgeboten wird und sich ein deutscher Herrscher, der Kaiser selbst, bei der Planung und Führung dieser Heerfahrt profilieren kann.

Es läßt sich feststellen, dass die Anbindung Friedrichs I. an die herausragenden Herrscher Caesar, Konstantin und Karl der Originalchronik nur noch sehr lose erscheint. Die Funktionalität dieser Episode ist sicherlich die, diese Reihe fortzusetzen, jedoch könnte sie auch zu Beginn eines von der Originalchronik abgenabelten, neuen literarischen Werkes stehen. Dafür spricht, dass Bezugnahmen, Anspielungen, direkte Vergleiche zur Originalchronik unterbleiben. Es gibt keine wehmütigen Rückblicke auf glänzendere Epochen. Die Handlung spielt fast in der Jetzt-Zeit; die Problemkreise sind noch gegenwärtig und bedürfen keiner langatmigen Einführungen oder Erklärungen. Das Zeitalter der Kreuzzüge ist noch nicht beendet, das der Ketzerverfolgungen und der Inquisition bricht gerade in diesen Jahren an. Fast scheint es, als werde mit dem Regierungsantritt Barbarossas ein neues Zeitalter etabliert, das so gar nichts mehr mit dem krisenhaften Ausgang der Originalchronik gemeinsam hat. Insofern stellt gerade diese Stelle, der fast perspektivenlose Zustand des Reichs unter Konrad III., mit dem die Chronik ausklingt, und der sich anschickende Aufschwung unter Friedrich I., mit dem die Fortsetzung anfängt, einen bedeutenden thematischen Einschnitt in die Geschichte dar. 823 823 Auch Ottos von Freising Gesta Friderici geben ein ähnliches Geschichtsbild dieser Zeit wieder. Vgl. hierzu Hans-Werner Goetz. Das Geschichtsbild Ottos von Freising. Ein Beitrag zur historischen Vorstellungswelt und Unverzüglich entwickelt die Chronik-Fortsetzung dann auch ihre eigenen Richtlinien, an denen sie erfolgreiche Herrscher mißt. Dies zeigt sich erstmals kurz nach dem Tod Barbarossas, als, relativ ausführlich, gemessen an der Kürze der gesamten Episode, sämtliche hinterbliebenen Söhne vorgestellt werden.

Das besondere Gewicht, dass der Genealogie zuerkannt wird, die Aufzählung sämtlicher Eheverbindungen und Verlöbnisse dieser Söhne deuten erstens auf die der Zeit eigenen Politik der Dynastien, weisen darüber hinaus Friedrich I. eine Art Stammesvaterrolle zu, auf die ich noch näher einzugehen habe. An dieser Stelle sei lediglich erwähnt, dass die Situation vergleichbar mit der Ehepolitik Karls des Großen ist. Dieser hatte eine wohldurchdachte Ehepolitik betrieben, um Landgewinn zu erzielen, das Reich zu mehren. Jedoch blieben in der Original-Kaiserchronik sämtliche dieser Verbindungen unerwähnt; nur das Endresultat – mehr Land, ein Zuwachs an politischer Stabilität – hatte gezählt und wurde daher thematisiert.

zur Geschichte des 12. Jahrhunderts. Köln 1984. Es heißt, Otto feiere die Regierungszeit Barbarossas als eine neue Friedenszeit. (Goetz, 275) Ähnliche Wertungen erscheinen bereits bei Johannes Spörl. Das Alte und das Neue im Mittelalter. Studien zum Problem des mittelalterlichen Fortschrittsbewußtsein. Hist. Jahrbuch 50.

Darmstadt 1930, 498-524 und bei Walter Lammers. Weltgeschichte und Zeitgeschichte bei Otto von Freising.Wiesbaden 1977, 68-99. Lammers betont auf besondere Art den Einschnitt, den die Regierungszeit Barbarossas in die Geschichte nach Konrad III. darstellt. Die veränderte Perspektive begründe sich nicht zuletzt aus der Tatsache, dass Otto jetzt nicht mehr wie in seiner Chronik Universalgeschichte, sondern Zeitgeschichte schreibe. (Lammers, 81 f.) Es läge jedoch nicht an der unterschiedlichen literarischen Gattung (Lammers, 95), obwohl Otto beide Werke als h i s t o r i a bezeichne. Die pädagogischen Aufgaben des Weltgeschichtsschreibers und des Zeitgeschichtsschreibers seien verschieden. (Lammers, 81 ff.)

Die Bedeutung Friedrichs I. innerhalb der Chronik- Fortsetzung

Dass die Continuatio der Kaiserchronik Friedrich I. als Begründer oder Stammesvater einer sich im weiteren Verlauf des Textes etablierenden Dynastie sieht, bedeutet nicht, dass sich lange mit den Taten und Eigenheiten dieses großen Kaisers aufgehalten wird; vielmehr brauchen die Herrscher der folgenden Episoden eine Verankerung in der Geschichte. Konrad III., ebenfalls aus staufischem Geschlecht, hatte sich aus Mangel an Erfolg und direktem Verwandtschaftsgrad zu den Nachfolgenden als nicht geeignet genug erwiesen, diese dynastische Verankerung zu bieten. So erfüllt Friedrich I. diese Funktion, die erfolgreichste Dynastie des deutschen Hochmittelalters begründet zu haben. Die Chronik schildert sicherlich, wenn auch nur kurz, einige der Ruhmestaten Friedrichs, bemißt aber der Tatsache, dass dieser mehrere spätere Könige hervorgebracht hat, ein weitaus größeres Gewicht zu.





Im Vergleich zur ursprünglichen Chronik hat die Geschichte Barbarossas am Beginn der Fortsetzung eine ähnliche Funktion wie die Geschichte Caesars, der als erster Kaiser des Römischen Reiches am Anfang der Kaiserchronik gestanden hatte. Friedrich I. ist hier nicht als Begründer der Kaiserreihe, aber als Begründer des dem Reich zu erneutem Aufschwung verhelfenden Königsgeschlechts portraitiert. Als ein solcher vollbringt er durchaus heldenhafte Taten, ist bei seinen Feinden gefürchtet und erleidet – ähnlich wie Caesar – einen nicht alltäglichen Tod. Die Caesarepisode hatte sich mit den in das Reich zu integrierenden deutschen Stämmen beschäftigt; in ähnlicher Weise zählt die Barbarossaepisode jetzt die Söhne auf, die in gleicher Funktion wichtige Komponenten des neu erstarkenden Reiches sind.

Darüber hinaus bietet sich der Vergleich zu Karl dem Großen an, und zwar dadurch, dass beide Herrscher, – sowohl Karl als auch Friedrich I., – Begründer bedeutender Dynastien sind. Jedoch lassen die Zeiten und politischen Hintergründe einen solchen Vergleich der Funktionalität beider Kaiser nur bedingt zu. Karl, der nicht nur als Namensgeber für das Geschlecht der Karolinger fungiert, sondern durch den Beinamen “der Große” auch noch als herausragendstes Mitglied dieser Sippe bezeichnet ist, ist der erste deutsche Kaiser des Römerreichs. Die damalige Krise dieses Reichs, - in der Kaiserchronik ausgedrückt durch eine Thronvakanz infolge einer zuvor erfolgten und von den Römern ausgeführten Wegnahme der Krone von den Griechen -, wiegt schwerer als es die Umstände im Römischen Reich zu Zeiten Barbarossas tun. Auch wertet die Chronik-Fortsetzung Friedrich I. nur als den Begründer, nicht als das erfolgreichste Mitglied der habituell den König stellenden Dynastie der Staufer.

Erwägungen dieser Art könnten als Begründung dienen, weswegen die Fortsetzung so sorgfältig auf die Söhne und deren Verbindungen eingehen muss. Karl der Große hatte selbst den Höhepunkt des Reiches unter den Karolingern verkörpert; die Regierung Barbarossas stellt nun immerhin den entscheidenden Schritt in die Richtung eines weiteren Höhepunkts im Römerreich unter den Staufern dar. Das Reich unter den Söhnen Karls erfuhr nur noch Verkleinerung und Schwächung; das Reich unter Barbarossas Kindern und Kindeskindern erstarkt zusehends und findet den nach außen hin deutlich sichtbaren Höhepunkt im – wenn auch zeitlich begrenzten – Gewinn des Heiligen Landes.

Demnach ist für die Continuatio der Kaiserchronik die Bedeutung Friedrichs I. die, durch seine mit Erfolg und Stabilität gekennzeichnete Politik den Weg für seine Nachfolger geebnet zu haben. Durch ihn erlebt das Reich einen neuen Aufstieg; die Reichsmacht, die Ordnung in der Welt, verkörpert durch das Römische Reich, ist noch eine Weile unbestritten durch Fortbestand dieses Reiches gesichert. Aber auch der Frieden vor dem drohenden Zeitalter des Antichristen erscheint unter Friedrich I. und seinen Söhnen und Enkeln für ein weiteres Jahrhundert gewährleistet. Das und nicht mehr scheint dem Continuator die Bedeutung Barbarossas zu sein: den Grundstein für diese relativ lang währende Periode des Friedens und des sich erneuernden Glanzes des Römerreichs gelegt und über immerhin fast die Hälfte dieser Zeitspanne weiter verfestigt und ausgebaut zu haben. Der eigentliche Höhepunkt dieser Ära vollzieht sich zwar nicht mehr unter Friedrich I., aber als Stammesvater der StauferKaiser, als Großvater Friedrichs II. ist er doch indirekt daran beteiligt.

Das in sich abgeschlossene Erscheinungsbild der Chronik-Fortsetzung weist Friedrich Barbarossa den Stellenwert eines Erneuerers, mehr als eines Fortsetzers bestehender Regierungsprinzipien zu. Zwischen Konrad III., dem letzten König der Original-Chronik, und ihm scheint es mit dem Verfasserwechsel einen Perspektivwechsel gegeben zu haben. Hatte der Beender der Kaiserchronik aus seiner Sicht der Gegenwart heraus wenig Kenntnis über die Richtung, die seine Hauptfigur Konrad III. einschlagen würde, so präsentiert uns der Nachfolgedichter wieder eine geradlinige Verfolgung reichszuträglicher Ziele und Neuerungen. Das Reich ist unter Friedrich I. wieder in geordnete Bahnen gelenkt worden.

824 vgl. nochmals Hennen, Karl-Heinz. Strukturanalysen und Interpretationen zur Kaiserchronik Köln: Diss.

1973, 165. Hennen hält gerade dieses Ende - den Aufbruch Komads zum Kreuzzug - für gewollt und als positiv ausklingenden Endpurikt der Original-Chronik für durchaus geplant: "Die Kaiserchronik endet damit, daß Komad III. als erster deutscher König das Kreuz nimmt. Sieht man vorn Ende einer Regierungszeit eines Königs ab, dann ist kaum ein günstigerer Zeitpurikt zur Beendigung der Chronik denkbar als der Auftakt zu einem Ereignis, dessen Verlauf die ganze christliche Welt gebannt verfolgen würde." (Hennen, 165). Das Fehlen des sonst üblichen chronistischen Schlusses in der letzten Kaisergeschichte erklärt sich Hennen mit dem entsprechenden Fehlen des chronistischenEingangs in der ersten Kaisergeschichte. (Hennen, 165 f.)

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2.1. Sachinstruktion ``Are chronicles directories for rulers?” fragt Joachim Knape in seiner Untersuchung zur Rhetorik in der Historiographie. 825 ``A chronicle such as the Chronicle of Emperors (Kaiserchronik), which in its structure follows the lives of rulers, could be read as a ´Fürstenspiegel`, i. e. as a didactic work for the education of princes.” 826 Die Darstellung des Herrscherlebens könne so zur Nachahmung benutzt werden. 827 Nach den karolingischen Fürstenspiegeln, 828 die eine geschlossene Gruppe für sich bildeten, setzte die hoch- und spätmittelalterliche Tradition der Fürstenspiegelliteratur wieder in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in größerem Umfang ein. 829 Es gibt in der deutschen Literatur des Mittelalters verschiedene Arten von Fürstenspiegeln.

Abgesehen von allgemeinen Ständelehren, exemplarischen Abschnitten in Epen und Chroniken, der politischen Spruchdichtung u.ä., die im Sinne der Mahnung zur Vorbildlichkeit teilweise den Charakter von Fürstenspiegeln haben, enthält die deutsche Literatur des Spätmittelalters eine Anzahl von Übersetzungen und zum Teil sehr freien Bearbeitungen von bedeutenden Fürstenspiegeln des Früh- und Hochmittelalters und eine Reihe von Schriften, die kompilatorischen Charakter haben oder Florilegien sind. 830 825 Knape. Historiography as Rhetoric., 124.

826 Knape. Historiography as Rhetoric, 124.

827 Knape. Historiography, 124.

828 Zum Gattungsbegriff und zur Gattungsabgrenzung des Fürstenspiegels siehe auch Otto Eberhardt. Via Regia.

Der Fürstenspiegel Smaragds von St. Mihiel und seine literarische Gattung. München 1977, 281 f., der die Gattung folgendermaßen definiert: “Ein Fürstenspiegel ist ein geschlossenes Werk, das mit dem Zweck der grundsätzlichen Wissensvermittlung oder Ermahnung möglichst vollständig das rechte Verhalten des Herrschers im Blick auf seine besondere Stellung erörtert; dabei liegt meist eine persönliche Beziehung zum Herrscher zugrunde.” (280). Innerhalb der Historiographie sei der Begriff “Fürstenspiegel” allerdings undenkbar (282).

“Auf der anderen Seite kann ein ähnlicher oder gleicher Sitz im Leben auch bei weiteren Texten vorkommen, ohne dass wir sie zur Gattung zu zählen haben. Das gilt zumal bei Geschichtswerken mit dezidiert pädagogischer Tendenz. Unterscheidungskriterien im Vergleich zu den Fürstenspiegeln sind hier Form und Inhalt in ihrer entsprechenden Verknüpfung: die unmittelbare Darstellung von Ereignissen ohne systematische Thematisierung der Lehren gemäß den historiographischen bzw. erzählenden Gattungen.” (282).

829 Michael Menzel. (Hg.). Die Katharina Divina des Johann von Vippach. Ein Fürstenspiegel des 14.

Jahrhunderts. Köln – Wien: 1989, Einleitung, S. 12.

830 Gerd Brinkhus. Eine bayerische Fürstenspiegelkompilation des 15. Jahrhunderts. München 1978, allgemein zu den Fürstenspiegeln: S. 6.

Gemeinsam ist den deutschsprachigen Fürstenspiegeln, dass sie in der Regel in ihrer Wirkung nicht auf die eigentliche Zielgruppe, die Fürsten, beschränkt bleiben, sondern wegen ihres allgemeinen moralischen Lehrgehalts eine weitere Verbreitung auch bei nichtadeligen Personen findet. 831 Mit Blick auf die Kaiserchronik und ihre Fortsetzungen darf man zumindest für eine Großzahl der behandelten Herrschergeschichten einen Fürstenspiegelcharakter unterstellen.

831 Brinkhus, 9.

Handlungsaufteilung Um eine bessere Übersicht zu erhalten, gliedere ich die Episode nach inhaltlichen Gesichtspunkten in neun Einzelabschnitte. Diese sind nicht immer miteinander verbunden.

Der chronologische Ablauf bleibt erhalten.



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