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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Jede Zeit zeichnet sich durch die in ihr prävalente Interpretationsmethode aus. Bei der 50 Vgl. Klaus W. Hempfer. Grundlagen der Textinterpretation. Hg. von Stefan Hartung. Stuttgart 2002, insbesondere Kapitel 8: Schwierigkeiten mit einer ´Supertheorie`. Bemerkungen zur Systemtheorie Luhmanns und deren Übertragbarkeit auf die Literaturwissenschaft, 211-230.

51 Vgl. Niklas Luhmann. Sinn als Grundbegriffder Soziologie. In: Ders. Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie – Was leistet die Systemforschung? Frankfurt a.M. 1971, 25 – 100.

52 Hempfer, 224.

53 Hempfer, 225 und Niklas Luhmann. Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. 2. Aufl. Frankfurt a.M. 1985, 95.

54 Hempfer, 227.

55 Vgl. Hempfer, 231 sowie Umberto Eco. The Limits of Interpretation. Milan 1990, 12.

Sinnzuweisung an literarische Texte, so Hempfer, sollte die generelle Zielsetzung von Ecos Theorie, nämlich den Text vor seinen Interpreten zu schützen, nicht aus den Augen verloren werden. 56 Das Sinnangebot gehört damit zu den Ausstattungsmerkmalen eines Textes. Der Textbenutzer entscheidet vom Umgang mit diesem Angebot bis hin zum Grad der Erschließung des vorhandenen Sinns.

Für Hans Robert Jauß bedeutet Sinn in Literatur “die sukzessive Entfaltung eines im Werk angelegten, in seinen historischen Rezeptionsstufen aktualisierten Sinnpotentials, das sich dem verstehenden Urteil erschließt.” Es ist davon auszugehen, dass Sinnanbieten und Sinnerschließung unter den Gesichtspunkten der Entstehungs- und Rezeptionsbedingungen von literarischen Werken gesehen werden sollten.

Die Herstellung von Sinn sei, zumindest in höfischer Literatur, im Modus des Sinnlichen omnipräsent, schreibt Christina Lechtermann: Die Kleidung, die Position im Raum, jede sichtbare Bewegung, die Besetzung aller Sinneskanäle gehört zur öffentlichen Darstellung und erzählt denen, die sie erleben, beredt vom Status der Person, die sie ausführt, und vom Status der Gruppe, der sie zugehört. 58 Dahinter steckt “die Annahme, dass Sinn nicht unabhängig von den Sinnen existiert, dass er nicht bloß in ihnen ausgestellt werden muss, sondern dass er in und mit ihnen vollzogen, sogar erst hergestellt wird.” Medium und Inhalt, sinnliche Wahrnehmung und Sinn seien somit gerade nicht gegeneinander auszuspielen, sondern als Gleichzeitiges, als ein ´Mit da` zu denken. 60 Meiner Ansicht nach läßt sich der Sinn im literarischen Werk auf ganz unterschiedlichen Ebenen herausstellen, eine davon ist die, die sich auf die sinnliche Wahrnehmung konzentriert.

In jedem Fall läßt sich aber meist nachweisen, dass es einer Prädisposition des Rezipienten 56 Vgl. Hempfer, 231.

57 Vgl. Hans Robert Jauß. Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft. In: Rainer Warning (Hg.). Rezeptionsästhetik. Theorie und Praxis. München 1975, 126 – 162; 138.

58 Siehe Christina Lechtermann. Berührt werden. Narrative Strategien der Präsenz in der höfischen Literatur um

1200. Berlin 2005, 13. Ähnlich: Horst Wenzel.Hören und Sehen. Schrift und Bild. Kultur und Gedächtnis im Mittelalter. München 1995, 21 ff.

59 Lechtermann, 47.

60 Lechtermann, 45 f.

von höfischer Literatur bedarf, um die möglicherweise auch subtilen oder im epochalen kulturellen Verständnis gefangen erscheinenden Sinnangebote zu erfassen und mit Bedeutung zu versehen. Eco spricht auch von einem prätextuellen Verständnis, also von einer Disponiertheit, die bereits vor der Begegnung mit dem Text im Rezipienten selbst vorhanden sein muss. 61 Von einem “unwissenden”, nicht vorgebildeten Rezipienten kann daher nicht die Rede sein.

Sowohl Eco als auch Hempfer und Jauß wollen die Möglichkeiten der Interpretationen, das scheinbar mannigfaltige Sinnangebot des “offenen” literarischen Werkes nun aber

begrenzen. 62 Eco:

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Was sich abzeichnet, ist demnach ein Textverständnis, das den Text immer noch an seine Entstehungs- und intendierten Rezeptionsbedingungen rückbinden sollte. Nach der ursprünglichen intentio operis sollte gefragt werden; ein prätextuelles Verständnis sollte zuvor erworben sein. Es scheint deshalb unumgänglich, sich mit dem Werkbegriff, seiner Bedeutung in einer bestimmten Epoche, auseinanderzusetzen.

Weiterhin glaube ich, dass Sinnvermittlung eng an bestimmte Darstellungsmodi geknüpft ist. Diese Darstellungsmodi, auf die es in der Literatur, dem Drama und den Performativen Künsten ankommt, möchte ich in den folgenden Kapiteln aufzeigen.

61 Eco, 62.

62 Vgl. Eco. The Limits of Interpretation (Titel !), Hempfers Unterkapitel 9: Die Grenzen der Interpretation und die unterschiedliche Auslegbarkeit des literarischen Textes..., 231 ff. sowie Jauß. Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft, 126 – 162.

63 Eco, 62.

DER WERKBEGRIFF IN FRÜHMITTELHOCHDEUTSCHER LITERATUR

Zum mittelalterlichen Werkbegriff sollen einige geläufige Positionen herangezogen werden.

Ein personifizierter Autor als die einzelne Instanz, die mittelalterliche Texte verfaßt und damit zu verwalten und zu verantworten hat, ist für die frühmittelhochdeutsche Zeit eher nicht die Regel. “Stattdessen besteht die germanistische Praxis häufig darin, den Autorbegriff durch ein Begriffsfeld zu ersetzen.” 64 Man spricht in diesem Sinne dann vom Textverständnis oder Werkbegriff, oft ohne genau zu wissen, was damit gemeint sein soll. Auch ist vermutlich das Vorherrschen eines einzelnen festen Textes als unverletzbares Eigentum seines “Autors” nicht vereinbar mit der Varianz einer Manuskriptkultur und den mittelalterlichen Praktiken des “Plagiats”. 65 So beschränkt sich der lateinische Begriff a u c t o r, verstanden als Urheber von Texten, hauptsächlich auf die scholastische Sphäre. 66 Aber auch hier galt: ”Rewriting, therefore, is the sphere within which medieval writers in the scholastic tradition sought and achieved originality.” Die Frage der Intertextualität wird dabei angesprochen. ”This requires comparison based on allusions in the rewritten work to its antecedent sources and models: to be original is to be, if not unique, at least different.” 68 Es ist demnach das Werk, das Autorität auf Folgewerke ausüben kann.





Mit diesem Hintergrundwissen erklären sich manche mittelalterlichen Schreibpraktiken.

``Medieval practice stressed original rewriting of canonical works over writing of new material.” 69 Lieber wurden bereits sanktionierte Texte abgeschrieben oder neu konzipiert, als dass man sich auf noch unbegangenes Terrain begab und neue m a t e r i a zu legitimieren 64 Jochen Weisweiler. Zur Problematik der Begriffe Autor und Werk bei der Interpretation mittelalterlicher Texte. Marburg: Microfiche-Ausg. 1995, 78.

65 Sebastian Coxon. The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220 – 1290.

Oxford 2001, 4. Der Gedanke des “unfesten” Text- und Werksverständnis im mittelalterlicher Literatur begegnet auch bei Joachim Bumke. Der unfeste Text. Überlegungen zur Überlieferungsgeschichte und Textkritik der höfischen Epik im 13. Jhd. In: Aufführung und Schrift in Mittelalter und früher Neuzeit. Hg.: Jan-Dirk Müller.

Stuttgart – Weimar 1996, 118-129.

66 Coxon, 5.

67 Douglas Kelly. The conspiracy of allusion: description, rewriting, and authorship from Macrobius to medieval romance. Leiden – Boston –Köln 1999, xiii.

68 Kelly, xiii.

69 Kelly, 54.

suchte. Der Text als Autorität stellt sich dabei als Quellentext und als Modell für einen erneuernden Text dar. 70 Um Wahrheit zu finden, suchte man im Mittelalter oft nach dem rechten Buchbeweis.

Anfangs reichte der Vermerk, man habe etwas in einem Buch gelesen, folglich müsse es wahr sein. Jedoch erwies sich dieses gängige Verfahren zunehmend als schwieriger, als mehr und mehr Bücher produziert wurden und sich diese schriftlichen Quellen gelegentlich zu widersprechen schienen. 71 Folglich entstanden Tendenzen, die Widersprüche mittels allegorischer Deutung zu harmonisieren, wenn eine buchstäbliche Übereinkunft nicht möglich war. 72 Dabei galt, dass die älteren Dokumente die größere Autorität besaßen. 73 Historische sekuläre Quellen wurden respektiert und weiterbearbeitet, solange sie nicht in einem unüberbrückbaren Widerspruch zur Heiligen Schrift standen. 74 ``The distinction between religious and secular histories was not always clear: the substance of the K a i s e r c h r o n i k, for example, is both secular and religious history.” 75 Dabei mußte der klerikale Historiker den sekulären Buchautoritäten vertrauen, beispielsweise konnte die in Annolied und Kaiserchronik begegnende Invasion Caesars in den deutschen Landen nur durch “heidnische” Quellen verifiziert werden. 76 Bevor nun auf das im Mittelalter vorherrschende eigentliche Werkverständnis eingegangen werden kann, sollte das mögliche Publikum diskutiert werden.

Der Begriff Publikum beinhaltet hier die folgenden Kategorien, die sich auch überlagern können: andere Schreibende, gebildete Kritiker, informierte Rezipienten, Gönner und unwissende Rezipienten. 77 “Informiert” und “unwissend” beziehen sich dabei auf die beim Publikum zu erwartenden Sprach- und Literaturkenntnisse. Diese Überlegung wirft weitere Fragen auf: Wie nahmen die Rezipienten eigentlich den Vortragenden wahr? Als den das Werk zu Verantwortenden? Oder “nur” als den die Performanz zu Gestaltenden? Oder waren Werk und Performanz als eins anzusehen, so wie auch heute noch ein Prediger unter 70 Vgl. Kelly, 58.

71 Vgl. Carl Lofmark. The Authority of the Source in Middle High German Narrative Poetry. London: Diss.

1981, 14 f.

72 Vgl. Lofmark, 15.

73 Vgl. Lofmark, 15.

74 Lofmark, 25.

75 Lofmark, 25.

76 Vgl. Lofmark, 25.

77 Kelly, 56.

Zuhilfenahme einer zuvor schriftlich ausformulierten Predigt eine Predigt hält? Dazu äußert sich Ernst Hellgardt: “Für jede aktuelle Gemeinde wird der Prediger im Vortrag der Predigt zu deren Autor, auch wo er, wie sicherlich im Normalfall, die in der Tradition vorgefundene Predigt im Vortrag reproduziert. Als Autor der Predigt ist für die Gemeinde nur der Predigende selbst von Belang, dessen Person und Name aber sind in der Vortragssituation selbstverständlich.” 78 Hellgardt folgert, dass auch im Hinblick auf den oft anzutreffenden Überlieferungsverbund mit Predigten die Anonymität lehrhaft-dogmatischer, geistlicher Dichtungen im Sinne der Anonymität der Predigt verstanden werden darf. 79 “Sie wird als Dichtung für Vortragsstücke vor einem begrenzten, als aktuell gegenwärtig gedachten Hörerkreis konzipiert. In solcher Vortragssituation aber schwindet die Differenz zwischen Vortragendem und Autor. Die Zuhörer identifizieren den Vortragenden und dieser sich selbst mit dem Autor des Textes. So scheint es, daß die Predigt für ein illiterates Publikum ein besonders geeignetes Modell bietet für die Vermittlung zwischen der Tradition volkssprachig-mündlicher Sprachkultur und den neuen, auf schriftliche Tradition zurückgehenden Inhalten.” 80 Auch für Werke von epischer Breite soll daher der Vortrag im Predigtstil als Verwendungszweck angenommen werden, solange in ihnen der geistlich-dogmatische Gedanke vorherrscht.

Sprachlich-stilistische, auf die Vortragssituation verweisende Kennzeichen seien die Publikumsanrede in der zweiten Person Plural und die wir-Rede, da der Prediger sich seiner Zuhörergemeinde zurechnet. 81 Die Publikumsanreden sind in frühmittelhochdeutschen geistlich-lehrhaften Werken besonders häufig im Prolog oder Epilog oder in eingeschobenen Gebeten im Mittelteil anzutreffen.

Beispiel 1: In des almähtigen gotes minnen sô will ich des liedes beginnen.

daz scult ir gezogenlîche vernemen:

jâ mac iuch vil wole gezemen 78 Ernst Hellgardt. Anonymität und Autornamen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit. In: Autor und Autorschaft im Mittelalter. Kolloquium Meißen 1995. Hg.: Elizabeth Andersen. Tübingen 1998, 46 – 72; 58.

Vgl. auch Coxon, 11.:”Of course, to the primary recipients of a work, who in all probability knew the identity of the poet, any further authorial record may have seemed superfluous.” 79 Hellgardt, 58.

80 Hellgardt, 58 f.

81 Hellgardt, 58.

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Ein weiteres Merkmal der volkssprachigen frühmittelhochdeutschen Literatur ist die Übersetzung oder Adaptation bestimmter, zunächst in lateinischer Sprache vorgefundener Stoffe und Lehrinhalte. Hier steht die frühmittelhochdeutsche Nachdichtung vor der Alternative freie oder wortgetreue Übersetzung. Dazu heißt es bei Rolf Kloepfer in Auslegung der Schriften Ciceros: “Wer als Orator übersetzt, will ein eigenes Sprachkunstwerk schaffen.”82 Die Sache werde in der Übersetzung vom Original übernommen, als sprachliches, frei ausgestaltetes Kunstwerk versucht sie, auf den Rezipienten die gleiche Wirkung auszuüben, wie es das Original getan hätte. 83 82 Rolf Kloepfer. Die Theorie der literarischen Übersetzung. Romanisch-deutscher Sprachbereich. München 1967, 22.

83 Vgl. Kloepfer, 23.

Die freie Übersetzung ist folglich anwendbar unter der Zielvoraussetzung, dass durch die sprachliche Ausgestaltung die Wirkung des Originals erreicht wird.

Jedoch stellt sich hier die Frage, ob es nicht auch für die frühmittelhochdeutsche Zeit legitim gewesen sein könnte, dass mit der Adaptation eines literarisch vorgängigen Stoffes eine “Verbesserung” des Originals angestrebt worden sei.

Für diese Annahme gibt es Belege aus der höfischen Literatur. Bezüglich der Autorität einer Quelle läßt sich feststellen, dass nicht nur die eigene sprachliche Ausgestaltung des Themas zu den Aufgaben des “Übersetzungsdichters” gehörte, sondern in besonderem Maße auch die notwendigen Veränderungen in der Darstellung und die Bereicherungen um Erklärungen zur Signifikanz einer Erzählung. 84 Große Unabhängigkeit herrschte offensichtlich bei der Beschreibung von Details. Nicht nur Hartmann, sondern die meisten deutschen Übersetzungsdichter zeigten ein hohes Maß an Unabhängigkeit von der Quelle beispielsweise bei Schlachtschilderungen. 85 Auch wenn eine weitgehende Tendenz zu beobachten ist, den Sinn und Aussagegehalt einer literarischen Quelle nicht zu verfälschen, so fließt in einen neu entstehenden Übersetzungstext jedoch oft mehr als ein Prätext ein, so dass sich das Gewicht der einzelnen Quelle in einem

neuen Textganzen zwangsläufig verschieben muss. Renate Blumenfeld-Kosinski meint:



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