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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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2.1.1. Die Anfänge Friedrichs II., Zeilen 277-284; 401-429 2.1.2. Friedrich gegen Otto IV., Zeilen 430-466 2.1.3. Beginn der Hauptgeschichte, Zeilen 467-510 2.1.4. Heerfahrten, Kaiserkrönung, Zeilen 511-540 2.1.5. Apulien, Lombardei, Deutschland, Jerusalem, Zeilen 541-556 2.1.6. Auf dem Kreuzzug, Zeilen 557-582 2.1.7. Friedrich in Apulien; die Anfänge Heinrichs, Zeilen 583-622 2.1.8. Die Geschichte Heinrichs, Zeilen 623-765 2.1.9. Apulien, Papstkonflikt, Abschluß, Zeilen 766-800 2.1.1. Die Anfänge Friedrichs II. (Z. 277-284; 401-429) Die Geschichte Friedrichs II. beginnt mit einer Vorgeschichte. Es heißt in der Episode

Heinrichs VI. :

–  –  –

Mit diesen Worten wird, die Handlung um Heinrich VI. kurzzeitig unterbrechend, Friedrich II.

in die Chronik eingeführt. Ein kurzes Gastspiel in einer weiteren, ihm nicht gewidmeten, Herrschergeschichte gibt der junge Friedrich dann noch in Z. 401-416, indem er als militärischer Gegner Kaiser Ottos IV. antritt. Die Zeilen 417-424 beschreiben das Abweichen der Fürsten von Otto zum jungen Friedrich hin.

2.1.2. Friedrich gegen Otto (Z. 430-466)

Von der Zeile 430 an spielt “Friderich”, der hier auch das erste Mal mit seinem richtigen Namen angeredet wird, - bis dahin war er stets das c h i n t v o n P ü l l e gewesen -, eine bedeutsame Rolle in der Geschichte des Römischen Reiches. Hatte man bis dahin Hilfegesuche und Bitten, die Herrschaft über das Reich zu übernehmen, von außen an ihn herangetragen, so ergreift der designierte König jetzt selbst die Initiative, um sich gegen Otto durchzusetzen.

430 Friderich fuor im nâch zehant...

435 ze den friunden er sande:

...

443 er fuor im müezeclichen nâch...

447 der chaiser hete groezer chraft, 448 doch wart daz chint sigehaft.

Gerade diese beiden letzten Zeilen sind Beleg für die eindrucksvolle Überlegenheit, die der noch jugendliche (17-jährige) Friedrich gegenüber einem so erfahrenen, kraftvollen Gegner wie Kaiser Otto erkennen läßt. Die Geschichte Ottos IV. wird beendet mit der Angabe der Regierungszeit, - nicht ganz vier Jahre (Z.464), - und dem Grund der Beendigung der Herrscherzeit, der diesmal nicht der Tod des Regenten ist, sondern die Vertreibung vom Thron (Absetzung, Z. 465). Mit der Feststellung, dass Friedrich von nun an das Reich zukomme (Z. 466), endet die Geschichte Ottos, und die Hauptgeschichte Friedrichs II. kann beginnen.

2.1.3. Beginn der Hauptgeschichte (Z. 467-510)

Mit Zeile 467 beginnt die eigentliche Herrschergeschichte Friedrichs II. Die mit der Vertreibung Ottos IV. einsetzende Vakanz des Thrones wird angesprochen (Z. 467), ebenso die Einberufung der Fürstenversammlung auf den Hoftag zu Regensburg durch Friedrich selbst (Z. 468-486). Die Zeilen 487-510 berichten von der Krönung Friedrichs zu Aachen.

Dabei bemüht sich die Chronik herauszustellen, dass Friedrich II. nicht nur durch Wahl, sondern auch aus älteren Rechten resultierend, auf den Thron gelangt. 832

–  –  –

832 Das Wahlprinzip soll hier nicht als Auswahl aus mehreren Bewerbern gewertet werden, sondern als Bestätigung der Geblütsrechte. (vgl. Müller-Römheld, 90) Diese Zeilen sollen Zeugnis darüber geben, dass ein Bewußtsein für die Bemühungen Heinrichs VI. um eine Erbmonarchie zumindest unter den Anhängern der Staufer zur Zeit der Abfassung der Fortsetzung der Chronik noch spürbar war. Dennoch liegt zwischen den eben geschilderten Ereignissen und der Niederschrift eine so lange Zeitspanne, dass es der Verfasser für nötig befindet zu erwähnen, dass es bereits ein m a e r e davon gibt. Der Verfasser greift auf mündlich tradiertes Gedankengut zurück, dies wahrscheinlich ohne Schwierigkeiten, denn besagte Ereignisse liegen nur etwa 1 – 2 Generationen zurück.

Mehr als in jeder Herrscherepisode zuvor rückt hier das Geschlecht, die Dynastie in den Vordergrund. Nicht so sehr um die Person des jungen Herrschers willen sind alle froh, sondern um die Tatsache, dass das Geschlecht, welches dieser repräsentiert, wieder den König stellt. Die Zeilen 500 bis 504 zeigen im Vergleich zur Episode Friedrichs I. eine Veränderung in der Haltung des jungen Thronfolgers an.

500 dem chünege was dô wider niht:

swaz er wolt, ez was getân, er chunde halten unde lân, daz muost den fürsten allen an im wol gevallen.

...

Friedrich II. sträubt sich demgemäß nicht gegen die Wahl der Fürsten: genau das, was er wollte, ist auch eingetreten (Z. 501). Der Chronist ist sich dieser Neuerung in der Herrscherdarstellung im Vergleich zu Friedrich I. wohl bewußt, denn er bemüht sich, das positive Echo, das Friedrichs aktives Vorantreiben eigener und gleichzeitig reichszuträglicher Interessen und die Inanspruchnahme der glücklichen Umstände unter den Fürsten hervorruft, zu bekräftigen (Z. 502-504).

2.1.4. Heerfahrten, Kaiserkrönung (Z. 511-540) Es wird berichtet, wie der neue König seine deutschen Länder besucht und während der Reise durch Thüringen und Sachsen ein Heer für seine geplante Romfahrt aufstellen kann (Z.511-528). Die Fahrt nach Rom dient natürlich seiner Krönung zum Kaiser.

535...

536 der chünec sich dâ wîhen bat:

537 daz wart vil schiere getân.

...

Ohne das Benennen eines agierenden Papstes wird hier der Krönungsakt in nur zwei Zeilen beschrieben. In der Original-Chronik verlief eine Zeremonie von derartiger Bedeutung selten auf so schlichte Weise ab. Schon in der nächsten Zeile reist der frisch geweihte Kaiser weiter nach Apulien.





538 gen Pülle fuor er sân, 539...

2.1.5. Apulien, Lombardei, Deutschland, Jerusalem (Z. 541-556) Gedrängt berichten die Zeilen vom Aufstand in Sizilien, dem Friedrich schnell ein Ende bereiten kann (541f.) und vom Durchsetzungsvermögen des Kaisers in der Lombardei (Z.543-546). Darauf begibt sich Friedrich erneut in die deutschen Länder (Z. 547), von wo er, ausgestattet mit einem kräftigen Heer, den Kreuzzug nach Jerusalem beginnt (Z. 548-554).

Völlig ausgespart bleiben die Details um die Motivation Friedrichs, gerade jetzt gerade diesen Kreuzzug veranstalten zu wollen. Der positive Ausgang des Unternehmens wird

vorweggenommen:

555 daz hailic grap er wider gewan,556 dâ von den lîp verlôs nie man.

Angesichts aller vorher und nachher stattgefundenen, an Erfolg geringen, an Verlust hohen Kreuzzüge wertet es die Chronik-Fortsetzung offenbar als Sensation, dass auf unblutige Weise das heilige Grab zurückgewonnen werden konnte. 833 Man kann die Zeile 556 aber auch so interpretieren, dass nicht die unblutige Weise die Sensation darstellt, sondern die Anmerkung, dass es keine Verluste auf der christlichen Seite gab, also kein m a n des Friedrichschen Heeres das Leben verlor. 834 2.1.6. Auf dem Kreuzzug (Z. 557-582) Es folgt das von Friedrich II. erreichte Friedensabkommen mit dem Sultan, das zehn Jahre währte (Z.557-566), 835 dann die Fahrt zum Heiligen Grabe, bei der Friedrich Demut bewies 833 Hennen wertet in seiner für die Originalchronik aufgestellten Untersuchung das Thema Jerusalem und das Hl.

Grab als ein umschließendes Einzelmotiv: “Unter dem Begriff umschließende Einzelmotive werden die auffälligen, zu Beginn und am Schluß der einzelnen Teile der Kaiserchronik auftretenden, gleichartigen oder verwandten erzählerischen Stoffe verstanden. Im ersten und zweiten Teil sowie in den Schlußpassagen hängen diese Motive stets mit Jerusalem zusammen, haben eine direkte oder indirekte Beziehung zum Hl. Grab.” Daraus ergibt sich die Folgerung, dass der neue Chronist Motive der alten Erzählung nicht nur aufgreift, sondern die mit ihnen verbundenen Handlungsstränge zu einem in der Originalchronik selbst nicht erreichten, befriedigenden Ende führt.

834 Die Marbacher Annalen, vgl. Schmale, 239, betonen ebenfalls, dass Friedrich “ohne Kampf und Blutvergießen” die Heilige Stadt und einige Unterkünfte, die am Wege gelegen waren, erhielt.

835 vgl. Schmale. Marbacher Annalen, 239, die genau dies aussagen.

(Z.567-574). 836 Die so wichtige und historisch bezeugte Tatsache, dass Friedrich sich selbst zum König von Jerusalem krönt, wird in der Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik ausgelassen.

2.1.7. Der Kaiser in Apulien; die Anfänge Heinrichs (Z: 583-622) Die Zeilen 583-588 sagen aus, dass Friedrich jetzt für einige Zeit in Apulien verweilt, und dass er dort gern gesehen und seinem Stand gemäß behandelt wird.

–  –  –

836 Die Marbacher Annalen, 239, berichten von Friedrichs Pilgerreise nach Jerusalem und betonen, dass Friedrich dort zum König gekrönt wurde und in königlicher Pracht in den Tempel des Herrn trat.

Es wird von der von Friedrich vorangetriebenen Krönung Heinrichs zum deutschen König zu Aachen schon zu Lebzeiten des Vaters berichtet 839 und von Heinrichs Gemahlin, der Königin, die namenlos bleibt, aber sehr ausführlich als Tochter des österreichischen Herzogs Liupolt vorgestellt wird (Z. 591-612). Der Dichter beschreibt Heinrich als gerechten König, der Frieden herstellt. In den Zeilen 613 – 622 kommt in der Charakterisierung Heinrichs dreimal das Wort “Frieden” vor, während andere Eigenschaften nicht genannt werden.

2.1.8. Die Geschichte Heinrichs (Z. 623-765)

Nun vollzieht sich die gesamte Tragödie König Heinrichs, des erstgeborenen Sohnes Friedrichs II. 840 Der wohlklingenden Einführung zufolge (Z. 589-622) wäre nun eine erfolgsgekrönte Fortführung der Regierungsjahre Heinrichs zu erwarten gewesen. Es stellt sich aber heraus, dass die Chronik sich an die Tatsachen hält und nichts beschönigt. Bis zur Zeile 656 erfährt man von den relativ gewöhnlichen Amtsgeschäften, die der noch junge König in Deutschland tätigt, während der Kaiser in Apulien weilt. Dann weist ein Einschnitt

in die im Text erzählte Handlung auf die nicht mehr so friedliche Gemütslage Heinrichs hin:

657 Der chünec tumben began.658 daz maere ez iu wol sagen chan:659....

837 Die Krönung Heinrichs schon zu Lebzeiten des Vaters konnte u.a. eine gewisse “Omnipräsenz” des Vaters im Reich sicherstellen. (Vgl. Kantorowicz. The King ´s Two Bodies, 142.) 838 Auch Friedrich I hatte die staufische Thronfolge gesichert, indem er seinen ältesten Sohn – Friedrich – rechtzeitig zum König krönen ließ.

839 Glaubt man den Ausführungen E. H. Kantorowiczs, dann war die gemeinsame Regierung von Vater und Sohn nichts Ungewöhnliches. Könige und Kaiser, die sich selbst als n o v u s C o n s t a n t i n u s oder n o v u s D a v i d betrachteten, waren ``temporal incarnations of the god ´s or hero ´s image”, es gab jedoch keinesfalls die Einschränkung, ``why there should be only one of the prototype at a time;...”. (Ernst H.

Kantorowicz. The King ´s Two Bodies. A Study in Mediaeval Political Theology. Princeton 1957, 83) 840 Zur königlichen Erstgeburt vgl. Kantorowicz. The King´s Two Bodies, 392: ``A king ´s first-born son was even more than other sons the equal of his ruling father because he was, while the father was still living, one with the father in the royal Dignity.” Es entfaltet sich Heinrichs plötzlich einsetzender Größenwahn, der ihn die Alleinherrschaft anstreben und gegen den eigenen Vater taktieren läßt.

–  –  –

Heinrichs Verhalten wird mit der einstimmigen Fürstenwahl, die ihn die Königswürde erlangen ließ, gerechtfertigt. 841 sô wolt er haben Tiuschiu lant, 670 diu stuonden gar in sîner hant.

671 die fürsten heten im gesworn, 672 ir dhainer hete in verchorn.

Weiterhin erklärt der Chronist ein derartiges Handeln durch t u m p h a i t motiviert. 842

–  –  –

841 Zur Königswürde vgl. die Ausführungen Kantorowiczs: ``The Dignity was a Phoenix-like one-man corporation encompassing in the present bearer of the crown the whole g e n u s, the past and future incumbents of the royal Dignity.” (The King´s Two Bodies, 449).

842 Die Geschichte Heinrichs (VII.) offenbart die Grenzen einer Theorie, die von nur einer natürlichen Person, die das Amt innehat, ausgeht. Auch bei Kantorowicz heißt es sinngemäß, Heinrich VII. habe sich freimütig über alle bestehenden Gesetze und den ihm zustehenden Handlungsspielraum erhoben. :``It was probably due to the fact that Frederick II ´s son, King Henry (VII), acted in Germany as his father´s deputy when, in 1231, he stressed ``the plenitude of royal power by which we as the living and animate Law on earth are above the laws.” For it seems to belong to a slightly later period that, in the course of the customary development, the national king, too, was styled, and himself claimed to be, in terra sua lex animata;...”. (Kantorowicz. The King´s Two Bodies, 131 f.) Die Chronik-Fortsetzung enthüllt darauf den Plan, mit dem Heinrich die Alleinherrschaft über das Reich zu erlangen sucht. 843 Nû hoeret wiez der chünec an vie.

chain beslozzen stat er lie, 685 er naeme in ir chindelîn 686 ze gîsel ûf den vater sîn.

687 alsô muosten si im si geben, 688 swer behalten wolt daz leben.

Kaiser Friedrich, der über diese Vorgänge in den deutschen Landen so entsetzt ist, dass er aus Apulien anreist, die Entlassung der Kinder aus der Geiselnahme erwirkt und für Ruhe und Ordnung sorgt, 844 wendet sich bald darauf seinem Sohn Heinrich zu (Z. 689-734). 845 735 owê, daz was ain jâmer grôz!

736 der chünec der herren wart gar blôz, 737 wan sîn gesinde aine 738 daz half in vil claine.

739 ân fride er zuo dem vater rait:

740 daz was dem chaiser niht ze lait.

Nachdem der Vater den eigenen Sohn 846 gefangen nehmen mußte, beendet der Chronist die Heinrichsgeschichte.

843 Auch die Marbacher Annalen, 245, berichten von der Geiselnahme und dem Widerstand Heinrichs gegen den eigenen Vater.

844 Der König stehe zwar über dem Gesetz, müsse sich aber dennoch der “Staatsraison” beugen, heißt es bei Kantorowicz. (“Our imperial majesty is free from all laws, it is nevertheless not altogether exalted above the judgment of Reason,....) Vgl. Kantorowicz. The King´s Two Bodies, 106. Weiterhin: ``..., but Reason is also above the Prince as she is above any king, and to her the emperor is bound:.... The doctrine was not without danger, since the interpretation of Reason might easily depend on the Prince alone.” (The King´s Two Bodies, 107).



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