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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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845 Die Marbacher Annalen, 247, behandeln ebenfalls die Gefangennahme Heinrichs durch den eigenen Vater.

846 Merkwürdig erscheint in diesem Zusammenhang das folgende Zitat Kantorowiczs: ``The king was exalted above all others only if he submitted to the Law like the only-begotten Son Himself..... the king shall have no peer, not to mention a superior, especially when exercising Justice...., although in receiving justice as plaintiff, he shall compare with the least man of his realm.” (The King ´s Two Bodies, 157) 750 der chünec niemer mêr wart frô, 751 des lâsters dûht in ze vil.

752 daz maere ich iu niht lengen wil, 753 doch was ez ain jâmer grôz, 754 daz er bestuont des rîches blôz, 755 des er vierzehen jâr schône pflac 756 und dâ zwischen nie chain tac 757 in Tiuschem rîche unfride wart;

758....

Mit der Geschichte Heinrichs beweist der Dichter ein gewisses Talent zur Wiedergabe dramatischer Umstände: die sich beständig zuspitzende Situation zwischen Vater und Sohn,847 dann der den Sohn letztendlich vernichtende Zweikampf zeugen davon, dass es sich der Chronik-Fortsetzer nicht leicht gemacht hat, die dem Regierungserfolg der von ihm favorisierten Staufer widrigen Begleiterscheinungen der Herrschaftsteilung 848 darzustellen.

Ebenfalls ist dem Verfasser daran gelegen, Friedrichs drastisches Agieren gegen den eigenen Sohn zu rechtfertigen; 849 dies geschieht mit der relativ ausführlichen Beschreibung der Taten Heinrichs. Er beteuert, dass Heinrich ân fride zuo dem vater rait (Z. 739), und dass des Königs Gefolgschaft längst zum Kaiser übergetreten war: der chünec der herren wart gar blôz. (Z. 736). Der Kaiser konnte demnach gar nicht anders handeln als den eigenen Sohn, wie er es mit jedem anderen Rebellen auch getan hätte, gefangen zu nehmen.

Jedoch drückt der Chronist unmißverständlich seine Empathie angesichts dieser Tragödie aus 847 In der Geschichte Heinrichs VII. scheint sich die Vater-Sohn-Regierung ganz real in einen Recht gebenden und einen Recht empfangenden Teil aufzusplitten. Ein sonst nur in der Theorie existierendes und, wie ich annehmen möchte, figurativ verstandenes Konzept findet unerwartet die Umsetzung in die Praxis.

848 Es erscheint mir nicht abwegig, dass gemäß den Vorstellungen der damaligen Zeit, Vater und Sohn als eine juristische Person aufgefaßt wurden, was die Härte des bestrafenden Vaters als den das Recht ausübenden Teil erklärt und die Rolle des Sohnes, als den zu bestrafenden Teil, der sich mit dem Niedrigsten seines Reiches gleichsetzen muss, plausibel erscheinen läßt. An anderer Stelle weist Kantorowicz noch einmal ausdrücklich auf das ``concept of a ruler who was at once under and above the Law, or was father and son of Justice.” (Kantorowicz. The King ´s Two Bodies, 159) 849 Das Verhalten des Sohnes spricht leider gegen alle zu Zeiten Friedrichs II. geläufigen Theorien zur Nachfolge in der Königswürde. Vgl. Kantorowicz. The King ´s Two Bodies, 392: ``Frederick II, in a charter for his son Conrad, said that `` by the benefice of an innate grace the son is to be held one person with the father”, und ``father and son are understood to be by nature almost the same person.” (The King ´s Two Bodies, 392).

(Z. 735 und Z. 753). Sein Unverständnis begegnet in den Zeilen 754 – 757: Der Continuator findet es schwer zu begreifen, wie es sein kann, dass jemand, der 14 Jahre lang sein Königreich in so hervorragender Weise regieren konnte, am Ende ohne dieses dasteht. 850 Nur schwerlich kann sich der Dichter von den Ereignissen, die er schildert, abwenden.

Hie lâzen wir die rede stân.

der chaiser ubel hete getân, 765 daz er den sun alsô vertraip.

....

In diesem Resümee klingt nun doch noch an, dass der Chronist sich vom Kaiser eine andere Lösung erhofft hat.

2.1.9. Apulien, Papstkonflikt, Abschluß (Z. 783-800) Es folgen Friedrichs siegreiche Kämpfe gegen lombardische Aufständische (Z. 766-780), seine Rückkehr nach Apulien in der Hoffnung, dort Ruhe zu finden (Z. 781-783). Jetzt, am Ende der Herrschergeschichte Friedrichs II., vermag der Verfasser der Continuatio den Konflikt mit den Päpsten doch nicht ganz zu verschweigen.

850 Die Marbacher Annalen, 247, bezeichnen den jungen Heinrich als Tyrannen und beurteilen: “Die Reichtümer, die der Vater ihm übertragen hatte, waren ihm nicht genug, so verlor er alles.”, 247.

–  –  –

Hier prangert die Chronik-Fortsetzung die Sinnlosigkeit der Sache an (Z. 786).

Verständnislosigkeit spricht aus den Zeilen 787-788, wenn es heißt, dass Friedrich stets ein frommer Mann gewesen ist, und dass gerade dieses Verhalten als Grund für den Hass der Päpste dienen soll. Der Chronist beeilt sich, dies zu verallgemeinern, indem er behauptet, es sei das Schicksal vieler, die in großen Ehren stünden, dass ihnen dies geneidet werde, und dass nur weniger Ehrenhafte zu so großem Hass fähig seien (Z.789-794). Es wird demnach deutlich für die Seite des weltlichen Herrschers, Friedrich, Partei genommen, während für die Seite der Päpste nicht das geringste Verständnis aufgebracht werden kann. Zumindest befolgt die Chronik-Fortsetzung in dieser Episode wieder den Grundsatz der Original-Chronik, von Kaisern u n d Päpsten berichten zu wollen.

Daraufhin erfolgt das Ende der Friedrichsepisode. Die Passage über Friedrichs Beziehung zu den Päpsten hat noch einmal die Vorzüge dieses Kaisers, die ihn zum Gegenstand von Hass und Mißgunst, zumindest unter den Päpsten, gemacht hatten, ins rechte Licht gerückt.





Friedrich II. war eben so vorzüglich und fromm gewesen, dass die geistliche Obrigkeit sich bedroht fühlte. Jedenfalls wird der Tod Friedrichs II. als sich in Apulien ereignend angegeben (Z. 799). Eine Ursache fehlt. Die Regierungszeit betrug 38 Jahre (Z. 798). Der außerordentlich hohe Stellenwert Friedrichs II. wird in Zeile 800, der letzten Zeile der

Bayrischen Fortsetzung, zum Ausdruck gebracht:

in Pülle verschiet chaiser Friderich.

800 we, wenne wirtuns sfn gelich? I

2.2. Die Quellen der Geschichte Friedrichs II.

2.2.1. Die Chronik Ottos von St. Blasien A. Entstehung Siehe Kapitel 1.2.2.

B. Überlieferung Siehe Kapitel 1.2.2.

C. Bezug zur Fortsetzung der Kaiserchronik Der Chronik-Fortsetzer könnte die Umstände nach dem Tod Heinrichs VI., die Thronvakanz und die Anfänge Friedrichs II. aus dieser Chronik entlehnt haben. 851 Jedoch könnten die punktuellen Übereinstimmungen in der Darstellung auch zufällig sein und in beiden Fällen aus dem Gedächtnis des Verfassers heraus zur Niederschrift gelangt sein. 852 853 851 vgl. Chronik Ottos von St. Blasien, 201-207.

852 Vgl. Franz Josef Schmale (Hg.). Die Chronik Ottos von St. Blasien und die Marbacher Annalen. Hg. und übersetzt von F. J. Schmale. Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Darmstadt 1998, 1.

853 Die in der letzten Herrschergeschichte der Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik dargestellten Ereignisse vollziehen sich ja nahezu in der Gegenwart der Abfassungszeit.

2.2.2. Die Marbacher Annalen A. Entstehung Die Marbacher Annalen 854 behandeln die Reichsgeschichte zu den Zeiten Friedrichs II. und wurden 1235 in Neuburg begonnen mit dem Jahresbericht über 1215. 855 Sie gelangten dann nach Marbach, wo die geschilderten Ereignisse bis zum Jahr 1238 fortgesetzt wurden; 856 nach 1238 und vor 1250 sind sie wieder nach Neuburg gekommen und ergänzt worden. 857

B. Überlieferung

Die Überlieferung erfolgte zusammen mit der Chronik Ottos von Freising und den Gesta Friderici. 858 Die Handschriftenklasse B, vertreten durch B1, enthält nur eine Handschrift, die bis zum 14. Jahrhundert von mehreren Händen fortgesetzt worden ist. 859 Begonnen wurde sie im 13. Jahrhundert. 860 Die Handschriftenklasse C, vertreten durch C1 und C2, stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert; C2 überliefert gleichzeitig die Chronik Ottos von St.

Blasien.861 Ursprünglich wurden die Annalen als Annales Argentinensis von I. F. Böhmer 1853 herausgegeben; Wilmans nannte sie Marbacher Annalen. 862 854 Franz Josef Schmale (Hg.). Die Chronik Ottos von St. Blasien und die Marbacher Annalen. Hg. und übersetzt von F. J. Schmale. Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Darmstadt 1998.

855 Marbacher Annalen, 7.

856 Marbacher Annalen, 7.

857 Marbacher Annalen, 10.

858 Marbacher Annalen, 5.

859 Marbacher Annalen, 5.

860 Marbacher Annalen, 5.

861 Marbacher Annalen, 6.

862 Marbacher Annalen, 6.

C. Bezug zur Fortsetzung der Kaiserchronik

Der Fortsetzer der Kaiserchronik könnte mit den Marbacher Annalen in Berührung gekommen sein. Es gibt Vergleichsmomente bei der Schilderung der Kaiserweihe in Rom,863 der anschließenden Reise nach Sizilien und Apulien 864 und bei der Geschichte Heinrichs, des jungen deutschen Königs. 865 Auch die Verhandlungen mit dem Sultan von Akkon und Friedrichs Pilgerreise nach Jerusalem bieten Ähnlichkeiten in der Darstellung. 866 Besonders auffällig erscheint, dass beide Werke exakt die Reihenfolge der geschilderten Ereignisse einhalten; es gibt keine Sprünge oder Unstimmigkeiten. Dies läßt darauf schließen, dass dem Fortsetzer der Kaiserchronik möglicherweise ein schriftlicher Bericht mit der entsprechenden Abfolge der Ereignisse vorlag. Trotzdem berichtet der Chronik-Fortsetzer, im Vergleich zu den Marbacher Annalen, seine eigene Version der Taten Friedrichs II.

863 Marbacher Annalen, 231.

864 Marbacher Annalen, 231.

865 Marbacher Annalen, 245 ff.

866 Marbacher Annalen, 239 ff.

2.3. Aufbau von Geltungsansprüchen Um e v i d e n t i a in seiner Darstellung zu erzielen, darf der Geschichtsschreibende sich einer weitgehenden Freiheit bei der Ausgestaltung der bezeugten Ereignisse bedienen. Diese Freiheit betrifft meist die Beschreibung und die frei gestaltete wörtliche Rede.

An der Geschichte Friedrichs II. fällt auf, dass die, die bloße Beschreibung überbietende, Erklärungstätigkeit des Dichters vorherrscht.

Die Geschichte Friedrichs II. ist das Herzstück der Bayrischen Fortsetzung. Ungefähr die Hälfte dieser Fortsetzung handelt von Friedrich II. Während die Geschichten der anderen Herrscher äußerst gestrafft gehalten sind, behandelt der Dichter einzelne Aspekte aus dem Leben Friedrichs II. in großer Ausführlichkeit. Diese Episode erscheint als die abgerundetste;

ein aussagefähiges Herrscherportrait ist hier gelungen.

Jedoch klingt viel Wehmut an, wenn der Verfasser in Zeile 800 fragt: wê, wenne wirt uns sîn gelich?!. Die runde Zahl 800 deutet auf eine Auftragsarbeit, eine bestimmte Anzahl an Zeilen auf die letzte Glanzperiode des Römischen Reiches unter den Staufern zu verwenden. Das Zitat verrät, dass der Dichter diese Fortsetzung nach dem Tod Friedrichs II. geschrieben oder zumindest beendet haben muss, die Erinnerung an die ruhmreiche Zeit aber noch sehr lebendig ist. Der Aufruf, die Zeiten unter Friedrich II. wiederherzustellen, die bange Frage, ob und wann seinesgleichen noch einmal an die Regierung käme, lassen auf weniger gute Staatsverhältnisse zum Zeitpunkt der Abfassung des Texts schließen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Glorifizierung der Taten Friedrichs II. zu sehen.

Im Einzelnen zeigt sich das Bestreben des Chronisten, die Staufer und allen voran Friedrich II. als den letzten Vertreter dieser Dynastie zu preisen, bei der Schilderung einiger regierungspolitisch bedeutsamer Ereignisse wie Krönungen, siegreiches Beenden von Kampfhandlungen, Konflikten, etc. 867 867 Im Vergleich zur in der Originalchronik zu beobachtenden Darstellungsabsicht bemerkt Tersch an der Geschichte Friedrichs II. eine bedeutende Änderung: Mit dem Kaiser werde seine Heidenpolitik gepriesen, nichts sei mehr von einer Hetzkampagne gegen die Ungläubigen, wenig vom militanten Kreuzzugsgedanken zu spüren. Auch wenn es eine Friedenspolitik mit Einschränkungen sei, der Gewinn des Hl. Grabes an oberster Stelle stehe, auch die Unblutigkeit des Siegs möglicherweise nur in Bezug auf die Christen positiv angemerkt erscheine, so sei doch die Ideologie vom heroischen Märtyrertod in Frage gestellt. Das irdische Leben des

–  –  –

Der Dichter erhebt hier das Geschlecht der Staufer über alle anderen und damit über das der Welfen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass a l l e froh sind und sich nach Aachen 868 begeben.

Ein anderes Beispiel ist der Empfang, den man dem Kaiser in seiner Heimat Sizilien bereitet:

–  –  –

Friedrich war folglich nicht nur unter seinen Gegnern gefürchtet, sondern auch beliebt bei denen, die in ihm ihren rechtmäßigen Herrscher sahen. Seinen Feinden gegenüber vermochte sich Friedrich II. stets Respekt zu verschaffen wie beispielsweise durch seine Beendigung des Aufstandes in der Lombardei.

...

dô fuor er gen Lamparte,

die entsâzen in vil harte:

545 swaz er dâ wollte, daz geschach, 546 nieman dâ widersprach.

m i l e s c h r i s t i a n u s erscheine aufgewertet. (vgl. Tersch. Unruhe..., 143) 868 Zum Standort Aachen als Krönungsstadt äußert sich E.H. Kantorowicz: `` Rome migrated from incarnation to incarnation, wandering first to Constantinople and later to Moscow, the third Rome, but also to Aachen where Charlemagne built a ``Lateran” and apparently planned to establish the R o m a f u t u r a.... Constantinople and Aachen... claimed to be each a n o v a R o m a.” (The King ´s Two Bodies, 83) Am Ende gibt es dennoch zwei strittige Angelegenheiten aus dem Leben Friedrichs II., denen sich der Continuator wohl oder übel stellen muss, wenn er nicht an Glaubwürdigkeit verlieren will. Da das zu berichtende Geschehen sich erst kürzlich in der jüngsten politischen Vergangenheit ereignet hatte, war sich das Publikum aller Wahrscheinlichkeit nach des vollen Ausmaßes der Krisen bewußt und entsprechend neugierig auf die Sichtweise der ChronikFortsetzung.



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