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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Diese erweist sich als geneigt, die Heinrichgeschichte, die gleichzeitig Bestandteil der Geschichte Friedrichs II. ist, behutsam und erklärend anzugehen.869 Dabei tritt deutlich die Absicht hervor, Heinrich so lange wie möglich in einem guten Licht zu belassen. So nimmt die Schilderung der ersten 14 Jahre der Regierung Heinrichs, (Z. 589-656) und davon die der Krönungsfestlichkeiten (Z. 589-612), einen größeren Raum ein. Es erscheint dem Chronisten wichtig zu betonen, dass sich Heinrich in all den Jahren nichts zu Schulden hat kommen lassen, und stets ein vorbildlicher Regent gewesen ist. Den so plötzlich eintretenden Wandel im Charakter des Königs schreibt die Continuatio der t u m p h a i t zu (Z.

673f.), von der Heinrich, wie es jedem anderen Menschen auch geschehen könnte, heimgesucht wird (Z.674). Heinrich ist demnach nur zeitweilig Opfer einer “Krankheit” geworden. 871 Obwohl der Dichter es offensichtlich sehr bedauert (Z. 753), dass der Vater – Kaiser mit harter Strenge gegen den Sohn – König vorgeht, stellt er jedoch auch gleichzeitig klar, dass der Kaiser vorbildlich und seinem Amt entsprechend handelt.

...

869 vgl. hierzu auch die äußerst interessante Ansicht Harald Terschs. (Unruhe im Weltbild, 168 f.): “Das Herrscherideal mußte aber naturgemäß dann versagen, wenn die dargestellte Realität und/oder die Erstarrung des Katalogs zu einem unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Tugenden und Wirken eines Fürsten führte, was bei einer markanten Persönlichkeit wie Friedrich II. besonders deutlich wird. Bereits der bairische Fortsetzer der Kaiserchronik hat Schwierigkeiten, diesen Kaiser einzuordnen,.... Die Kluft zwischen Ideal und Handlungszusammenhang wurde hier zur offenen Kritik verstärkt aufgrund der Konfrontation zweier exemplarischer Leitbilder, welche zur bewußten Hintansetzung eines von beiden zwang.” (169) 870 Tersch spricht hier sogar von Persönlichkeitsveränderung und einer inneren “Motivierung für den Wandel des Charakterbildes.” (vgl. Tersch, 174): “Dies ist der erste Ansatz einer psychologischen Personendarstellung.” 871 Tersch sieht in der Geschichte Heinrichs “Züge einer differenzierteren Personenschilderung.” (Tersch, 176).

Dem bairischen Fortsetzer der Kaiserchronik sei die geistige Entwicklung Heinrichs (VII.) nur als ein Abgleiten vom Ideal erklärbar (176).

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Ebenfalls mit größtmöglicher Vorsicht und Zurückhaltung nähert sich die ChronikFortsetzung dem Kaiser-Päpste-Problem. Die Päpste wüßten selbst nicht den Grund, warum sie Friedrich hassen, wird in Zeile 786 behauptet, und in Zeile 787 f. heißt es, dass Friedrich sich den Hass der Päpste nur dadurch zuzog, weil er ein so frommer Mann gewesen ist. Dann lenkt der Chronist eilig vom Thema ab, ohne dass wir Näheres über die Streitigkeiten zwischen der geistlichen und der weltlichen Macht erfahren hätten. Es folgen verallgemeinernde Worte über die Eigenschaft des Hassens (Z. 789-794), die nicht mehr viel mit Friedrich II. zu tun haben.

2.4 Evaluation

”Demonstrative rhetoric is designed to be productive of action as well as of words, that is, to arouse others to action and to accept a common opinion, to form groups that share that opinion, and to initiate participation in action based on that opinion.” 872 Die demonstrative Redegattung, am Kapitelanfang auch mit dem Fürstenspiegel in Verbindung gebracht, begegnet hier in der Funktion, die öffentliche Meinung zu steuern. Die Geschichte Friedrichs II. als Fürstenspiegel zu verstehen, bedeutet, die in ihr beschriebenen normativen Werte, die Mahnung und Ermunterung zu erkennen. Die Handlungsaufforderung erscheint evident.

Gruppenzugehörigkeit manifestiert sich im Erkennen und Weitergeben von Werten, die “aufgrund des bereits vorhandenen Wissens- und Verständnishorizonts durch die Integration in den Fürstenspiegel eine Aktualisierung und Bestätigung” 873 erhalten.

Insgesamt gesehen, stellt sich das Anliegen des Dichters in seinen durchaus gelungenen Bemühungen dar, Friedrich als Beispiel gebenden und damit über seine Zeit hinaus wirkenden Kaiser zu präsentieren. 874 Die Auswahl kurzer Berichte aus dem Leben Friedrichs II. ist diesem Wunsch angepaßt oder wird künstlerisch ausgeschmückt (Heinrich – FriedrichKonflikt) oder, so gut es geht, verschwiegen (Kaiser – Papst-Streit). Friedrich II. stellt sogar eine Steigerung zu Friedrich I. dar, 875 insofern als sein Kreuzzug erfolgreicher, sein Wesen noch frommer war, und seine Taten in sehr viel umfangreicherem und interessanterem Maße in die Chronik eingeflossen sind.

872 Richard Mc Keon. Rhetoric. Essays in Invention and Discovery. Woodbridge, CT 1987, 20.

873 Vgl. Peter von Moos. Geschichte als Topik. Das rhetorische Exemplum von der Antike bis zur Neuzeit und die historiae im Policraticus Johanns von Salisbury. Hildesheim – Zürich – New York 1988, 319.

874 Im Hinblick auf die Originalchronik wird das für diese entwickelte Konzept erfolgreich weitergeführt, insofern als, aus dem Blickwinkel der Gegenwart des Verfassungszeitpunktes oder –raumes heraus, die Vollendung des Kreuzzugsgedankens sich mit der Figur Friedrichs II. vollzieht. Damit bezieht sich die Continuatio auf das letzte Drittel der Originalchronik, in dem “im inzwischen verchristlichten Reich die Entwicklung vom Verfall zur Erneuerung und Bewahrung der Reichsdynastie” dargestellt werde. (Hennen, 204).





Erst in den Schlußpassagen würden die beiden Hauptthemen (Reichsidee und Kreuzzugsgedanke) auf das engste miteinander verbunden, indem mit der Gründung der Kreuzfahrerstaaten der Kreuzzugsgedanke zur Synthese mit der Reichsidee gelangen würde. (vgl. Hennen, 203 ff.).

875 Der Aspekt der Steigerung in Bezug auf den Kreuzzugserfolg besteht nicht nur zu Friedrich I., sondern auch zu Konrad III. und damit zur Originalchronik insgesamt.

2.5 Funktionalität und Botschaft der Geschichte Friedrichs II.

E. Schröder hatte sich in seinem Vorwort zu der von ihm herausgegebenen Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik zu folgenden Bemerkungen über den unbekannten Verfasser hinreißen lassen: “... wunderlich genug erscheint ihm die eigentliche glanzperiode der stauferzeit in der regierung des jungen königs Heinrich (VII.). Den sichern frieden seiner herschaft hebt er 614 – 622 mit preisenden worten hervor, ja er behauptet 755 ff., dass unter Heinrich in 14 jahren kein tag unfriede eingetreten sei, und er scheint aus der absetzung des sohnes alles weitere unglück des vaters zu folgern 764 ff. Die optimistische beurteilung der innern zustände des reiches unter könig Heinrich ist auch sonst verbreitet, hat aber schwerlich irgendwo eine ähnliche mythische gestalt gewonnen.” Dennoch ist die Geschichte des jungen Heinrich in die Herrschergeschichte des Vaters, Friedrichs II., eingebettet und sollte als deren Bestandteil gelesen werden. Einer der Gründe, weshalb Friedrich seinen ältesten Sohn zum deutschen König wählen und krönen ließ, war, dass er sich dann selbst ganz den Aufgaben im südlichen Teil des Reiches widmen konnte.

Dass Vater und Sohn in politischer Hinsicht aneinandergeraten, greift der Chronist auf, um seinem Publikum die Regierung Friedrichs näher zu bringen. So beinhaltet die Episode innerhalb der Episode eine Lektion, in der gelernt werden kann, dass das Wohl des Reiches vor den verwandtschaftlichen Beziehungen kommen muss.877 In der Original-Kaiserchronik haben wir einen ähnlichen Fall: Konstantin muss gegen die eigene Mutter, die Staatsfeindin, vorgehen. 878 876 E. Schröder. Die Kaiserchronik. Anhang I, 396.

877 Der Chronist geht (vielleicht aus Unkenntnis?) nicht auf jenen berühmten Trauerbrief, in dem Friedrich II sich mit David und Caesar vergleicht, ein. Bei Kantorowicz heißt es zum Tode Heinrichs: “David und Caesar, das biblische und das römische Vorbild müssen des trauernden Vaters Tränen rechtfertigen.” Kantorowicz (407) zitiert: “Weder die Ersten sind wir, noch die Letzten, die von Söhnen, welche sich vergingen, Schaden ertrugen und dennoch um nichts weniger ihr Grabmal beweinen. Trauerte doch David 3 Tage über Absalom, seinen Erstgeborenen, und über seines Schwiegersohnes Pompeius Asche,... hat weder Pflicht noch Tränen väterlicher Milde versagt jener herrrliche Julius, der erste Caesar.” (Kantorowicz beruft sich für dieses Zitat auf BF 3268 ff., den Trauerbrief Friedrichs II..BF=Böhmer, J.F. Regesta imperii V. 1-2. Hg. von J. Ficker. Innsbruck 1881/2).

Kantorowicz subsumiert: “Das ist fast eine neue Art, die Vergangenheit zu sehen: die großen Gestalten beginnen sich zu bewegen, da man statt des formelhaften Namens bereits den handelnden Menschen wahrnahm.” (Ernst

Kantorowicz. Kaiser Friedrich II. 2. Fotomechanischer Nachdruck der 1. Aufl. von 1927. Düsseldorf, München:

1964, 407.

878 Auch die Lehre, die aus der Faustiniangeschichte der Original-Kaiserchronik gewonnen werden kann, ist die, dass das Wohl des Reiches vor dem Wohl der Familie angesetzt wird. Vgl. Walter Müller-Römheld. Formen und Bedeutung genealogischen Denkens in der deutschen Dichtung bis um 1200. Würzburg: Diss. 1958, 87 ff.

Als er den jungen Heinrich absetzt, agiert Friedrich nur in seiner Eigenschaft als Regent des Römischen Reiches, nicht als Vater. Seine Handlung ist folglich als vorbildlich zu betrachten.

Die Dynastien und ihre familiären Beziehungen der einzelnen Mitglieder untereinander erhalten nur dann ihren positiven Akzent, wenn sie dem Reich auch nützen. 879 Dass Heinrich 14 Jahre lang eine hervorragende Politik in den deutschen Landen betreiben konnte, beweist, dass er sich als würdiger Vertreter des staufischen Geschlechts hervortun konnte.880 Damit und mit Friedrichs II. energischem Eingreifen in die dem Reich unerträgliche Situation sind die Staufer rehabilitiert. Die Geschichte Heinrichs bedeutet die Krise, an der sein Vater Friedrich II. in seiner Eigenschaft als Regent des Römerreichs gemessen wird. Zugleich stellt sie einen Erklärungsversuch, eine Form der literarischen Bewältigung der jüngeren politischen Vergangenheit dar und bietet den Rezipienten eine Begründung für das letztendliche Scheitern der über lange Zeit erfolgreichen Politik Heinrichs: die t u m p h a î t, eine “Krankheit”, gegen die auch ein höchstgeborener Herrscher machtlos bleiben muß.

Diese eben geschilderte Krise wiegt für den Verfasser so schwer, dass er sich der Schilderung anderer bedeutsamer Konflikte Friedrichs, beispielsweise mit den Päpsten, weitestgehend enthält. Bereits E. Schröder hatte dazu bemerkt: “Charakteristisch für die oberflächlichkeit des verfassers scheint besonders zweierlei: Aus der geschichte der staufischen kaiser bleibt bis auf die kurze, in eine flache sentenz auslaufende bemerkung über Friedrich II. : die pfaffen wurden im g e h a z, s i newesten selbe umbe waz 785 ff., jede erwähnung der kirchlichen kämpfe fort, nirgends ist von dem papst überhaupt die rede,....” 881 Als Grund für die nahezu vollständige Aussparung der Streitigkeiten mit den Päpsten kann auch meiner Meinung nach das Unvermögen des Chronisten, Schröder bezeichnet dies als Oberflächlichkeit, eine geeignete Erklärung zu ersinnen, angeführt werden. 882 Die 879 Eine Überlegung, die man bei Kantorowicz vergeblich sucht. Dort heißt es lediglich: ``That a person succeeded to the throne of his ancestors by hereditary right was something ``which can be done by none except God.” (The King ´s Two Bodies, 330) Und: ``He, that cometh from heaven is above all.” (John 3:31) That is, he that descends from imperial stock is more noble than all.” The eulogist thus praising Frederick II merely echoed opinions current at the imperial court. (The King ´s Two Bodies, 331). Die göttliche Auserwähltheit und die angeborene Nobilität sollen demnach für ein angemessenes, der Königswürde stets zuträgliches Verhalten des Amtsinhabers garantieren. Weiterführende oder aus der Praxis herrührende Überlegungen werden bei Kantorowicz bezeichnenderweise nicht angestellt.

880 Kantorowicz spricht sogar von einer ``royal species of man,” und von ``certain royal qualities and potencies dwelling in the blood of kings,” die sich im staufischen Königsgeschlecht zeigten. Dies sei die am Hofe Friedrichs II. geläufige Meinung gewesen. (The King ´s Two Bodies, 331) 881 E. Schröder. Die Kaiserchronik. Anhang I, 396.

882 Hierzu heißt es bei Tersch. Unruhe, S. 122: “Aus des Chronisten personenbezogener Verteidigung des Besonderheit Friedrichs II. wird zudem durch ein weises Vorgehen gegen den in einem Teil des Reiches regierenden Sohn viel besser hervorgehoben als durch nicht enden wollende Kämpfe mit der kirchlichen Obrigkeit. Schon der Original-Chronist hatte sich zu diesem Schritt entschlossen gehabt, Streitigkeiten zwischen der geistlichen und der weltlichen Macht aus seiner Chronik herauszuhalten. 883 Der Fortsetzer der Kaiserchronik läßt seine Herrschergestalt Friedrich lieber dadurch an Prestige gewinnen, dass diese kraftvoll handelt und auf diese Weise das Problem löst, indem der eigene Sohn besiegt wird. Damit ist das Problem (Heinrich) für alle Zeiten beseitigt, während sich ein Papstkonflikt endlos hinzieht.

Kaisers als wißbegierigen, tüchtigen Mann gegen die Anklagen des Klerus ergibt sich aber auch die Grenze des Erklärungsversuchs des Konflikts, den er als Machtkampf zwischen Kirche und Reich um die weltliche Vorherrschaft – vor allem in Italien - nicht erfaßt” (oder erfassen will?).

883 Zumindest zu Zeiten Friedrichs II. würde die Meinung vorherrschen, so schreibt Kantorowicz, dass die Macht des Königs von Gott und dem wählenden Volk komme, wobei das Volk den König als Person oder als Vertreter eines bestimmten Königshauses wählen würde. (The King ´s Two Bodies, 330) Von einer päpstlichen Beteiligung ist auch bei Kantorowicz nicht die Rede.

Die Bedeutung Friedrichs II. innerhalb der Chronik-Fortsetzung

Friedrich II. ist innerhalb der Chronik-Fortsetzung das erfolgreichste Mitglied der von Friedrich I. begründeten und vom Dichter favorisierten Dynastie auf dem Thron des Römischen Reiches. 884 Der erneute Aufstieg dieses Reiches hatte mit der Politik des Friedens und der Stabilität unter Friedrich I. begonnen und erreicht nun unter Friedrich II. mit dem Gewinn des Heiligen Landes auch einen nach außen hin sichtbaren Höhepunkt.



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