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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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Dieser Höhepunkt muss zugleich auch Wendepunkt im Römischen Reich sein; der Heilsplan ist erfüllt; es gibt keine Möglichkeit der Steigerung mehr. Darauf muss zwangsweise ein Niedergang, der freilich innerhalb dieser Fortsetzung nicht mehr thematisiert wird, folgen.

Durch das Schlusswort “wê, wenne wirt uns sîn gelîch?!” (Zeile 800) ist er zumindest angedeutet. Der Dichter, der in der Zeit des Interregnums schreibt, befürchtet, ähnliche glanzvolle Zeiten, wie sie unter Friedrich II. geherrscht haben, würde das Reich nun wohl nicht mehr erleben. Die Hälfte der 800 Zeilen der Bayrischen Fortsetzung behandelt diese glanzvolle Regierungszeit Friedrichs II., die in dem wehmütigen Ausruf der letzten Zeile einen unwiederbringlichen Gipfel, der zugleich Rückblick und Würdigung ist, erfährt.

Worin besteht nun Friedrichs II. eigentlicher Verdienst für das Reich? Warum sehnt der Dichter so sehr einen weiteren Regenten wie diesen herbei?

Es ist bereits ausgeführt worden, dass der Fortsetzer der Kaiserchronik ein umfangreiches und vielschichtiges Portrait seines Lieblingsherrschers Friedrich II. entworfen hat. Diese Ausgewogenheit der Darstellung hat sich manifestiert in den Relationen, die diese Herrschergestalt zu anderen, insbesondere den deutschen Fürsten und den sizilianischen Untertanen aufrecht erhält. Friedrich II. wird von den Feinden gefürchtet (Z. 520 – 524; Z.

541 – 546) und von den ihm treu ergebenen Landsleuten stets gern gesehen und willkommen geheißen (Z: 525 – 540; Z. 583 – 588). Seine eigene (Z. 495 – 504) und die von ihm initiierte Wahl (Z. 593 – 601) des jungen Heinrich zum deutschen König geschehen durch den 884 Diese Anschauung kann aufrecht erhalten werden, wenn man mit Kantorowicz annimmt, ``the king ´s true legitimation was dynastical, independent of approval or consecration on the part of the church...”. (The King´s Two Bodies, 330).

einstimmigen Rat der Fürsten. Beziehungen zum Papst scheinen über Jahrzehnte hinweg überhaupt nicht zu existieren und werden erst zum Schluß als problemhaft und negativ erwähnt (Z. 785 – 794).

Die entscheidende Größe Friedrichs II. aber zeigt sich auf dem Kreuzzug in das Heilige Land, den dieser, - wohl der Tradition Friedrichs I. folgend, - unternahm. Diese mit einem kräftigen Heer ausgeführte Fahrt unterscheidet sich jedoch in signifikanter Weise von allen zuvor von westlichen Christenführern unternommenen und der Heidenbekämpfung dienenden Heerzügen.

Jetzt gelingt es endlich, Jerusalem zu erobern (Z. 555).

Die Eroberung erfolgt ohne Kampf und ohne Blutvergießen und ist ganz Friedrichs diplomatischem Geschick zuzuschreiben (Z. 556 ff.). 885 Für längere Zeit, zehn Jahre, herrscht Friede im Heiligen Land (Z. 560 ff.).

Nicht nur zahlungskräftige, gut ausgerüstete Adlige sind Bestandteil des Friedrichschen Heeres, auch arme Männer können Seelenheil auf dieser Fahrt erwerben (Z. 550 – 552).

Die Herausstellung der Fähigkeit Friedrichs II. sowie aller anderen in der ChronikFortsetzung bevorzugt behandelten staufischen Herrscher, Frieden zu stiften und aufrecht erhalten zu können, ist vermutlich auf die Lebensumstände, auf die Perspektive, aus der heraus der Verfasser schreibt, zurückzuführen. Es ist die Zeit des Interregnums, die keine geordneten politischen Verhältnisse mehr kennt. Der weitgehend im Reich herrschende Friede der Stauferzeit wird herbeigesehnt. Das Herrscherideal, an dem sich die Kaiser der ChronikFortsetzung zu messen haben, ist das eines friedliche Wege bevorzugenden, von Gott selbst geleiteten und nicht mehr des Papstes bedürfenden, souveränen Regenten. 886 885 Tersch betont, dass sogar schon bei Thomasin von Zirklaere Anfang des 13. Jahrhunderts von einem dritten Friedrich die Rede ist, der das heilige Grab erobern werde. Gemeint sei Friedrich II. als dritter Friedrich nach Barbarossa und dessen Sohn Friedrich, der ebenfalls während des 3. Kreuzzugs starb. (vgl. Harald Tersch.

Unruhe im Weltbild: Darstellung und Deutung des zeitgenössischen Lebens in deutschsprachigen Weltchroniken des Mittelalters. Wien, Köln, Weimar 1996, 102).

886 Auffällig ist, dass die Gottesunmittelbarkeit und Fähigkeit zur Friedenssicherung trotz der Kürze des Texts herausgearbeitet werden kann. Diese Art der Darstellung weisen auch einige zeitgenössische Quellen auf. So berichtet uns Kantorowicz von einer seltsamen Begebenheit aus dem Leben Friedrichs II., die auf besondere Gottesnähe hindeutet: “ Denn als er, der Gebannte, in der durch seine bloße Anwesenheit gleichfalls interdizierten Stadt (Pisa) den Tag der Heilandsgeburt beging (1239), dem sein eigener Geburtstag ja unmittelbar folgte, da ließ Friedrich II. nicht nur dem Interdikte zum Trotz dennoch Gottesdienst halten und die Mysterien In großen Zügen hat dieses Ideal bereits Friedrich I. verkörpert, und auch des jungen Heinrichs langwährende friedliche Regierung ist hervorgehoben worden. Friedrich II.

allerdings hat durch die erstmalig offen thematisierte Ausschaltung des Papsttums, - dass ihm die Päpste g e h a z wurden, scheint diese Herrscherpersönlichkeit und die von ihm verfolgte Politik nicht im Geringsten zu stören, - die absoluteGottesunmittelbarkeit seiner Herrschaft noch als Steigerung, – zumindest in diesem Punkt, - zu Friedrich I. und Karl dem Großen bewiesen. Damit ist er, Friedrich II., der wahre Priesterkönig, in noch größerem Maße als es Karl gewesen ist. Mit dem Gewinn der Krone Jerusalems hat Friedrich II. den alleinigen Anspruch auf Führung der christlichen Welt erworben. 887 Die Päpste entbehren ihrer Vormachtstellung, können ihm nichts mehr anhaben und werden ihm so g e h a z (Z.





785 ff.). 888 Als Nachfolger Davids, desselben Hauses, aus dem auch Jesus Christus entstammt, hat Friedrich II. den Heilsplan erfüllt. Es gibt keine Steigerung mehr.

vollziehen, sondern er selbst bestieg am Weihnachtstag im Dom die Kanzel und predigte vor allem Volk.” (Ernst Kantorowicz. Kaiser Friedrich II. 2. Fotomechanischer Abdruck der ersten Auflage von 1927. Düsseldorf, München 1964, 465 f. Kantorowicz beruft sich auf die Vita Gregorii IX. In: Liber censum Bd. II. S. 34 c 43, hg.

von P. Fabre und C. Duchesne. Le liber censuum de l ´eglise Romaine. 2 Bde. Paris 1889-1910.

887 Vgl. die Ausführungen Terschs: Die eschatologische Bedeutung dieses Kaisers liege in der Friedrichssage, welche ihre Wurzeln im 4./5. Jhd. n. Chr. habe, als die christlichen Sibyllensprüche einen Frieden bringenden Endkaiser verkündeten, der ursprünglich mit Kaiser Konstans verbunden worden war. Vor allem innerhalb des Reiches knüpfte sich diese Vorstellung schon zu Lebzeiten Friedrichs II. an dessen Namen und die Kreuzzugsidee. (Tersch, 122) 888 Tersch bietet folgenden Erklärungsversuch für den Hass der Päpste an: Die Mißgunst oder das Befremden des Klerus über den freigeistigen Bildungseifer des Herrschers sowie sein zeitweiliges taktisches Geschick, wie es sich schon in den von strenggläubigen Christen verurteilten Verhandlungen mit den Moslems während des Kreuzzuges zeigte, sei die Wurzel für den Konflikt. (vgl. Tersch, 122)

V. SCHLUSSBEMERKUNGEN

Versuch der Beantwortung eingangs gestellter Fragen zur Continuatio Ist die Fortsetzung der Kaiserchronik nun eine eigenständige Dichtung oder nur ein Anhängsel des Originals? 889 Obwohl sich der Text der Fortsetzung lückenlos an das Ende der Kaiserchronik anschließt, vertrete ich die Ansicht, man solle diese Chronik-Fortsetzung als ein neu konzipiertes Werk betrachten. 890 Sie zeichnet sich durch eine offensichtlich planvoll arrangierte Textgestaltung in Bezug auf die Gliederung, den thematischen Schwerpunkt und den inhaltlichen Verlauf aus. Der Auftrag, genau 800 Zeilen zu füllen, scheint vorgegeben, wahrscheinlich auch viel Stoffliches. Im Gegensatz zum Original-Chronisten läßt sich dieser Dichter an keiner Stelle “einfach davontragen.” Sowohl die genaue Anordnung als auch der Inhalt dieser 800 Zeilen zeugen von Wohlüberlegtheit; es findet sich kein überflüssiges Wort, was das nahezu gänzliche Fehlen von Adjektiven in der Episode Friedrichs I. eindrucksvoll belegt. Alles bis etwa zur Hälfte der Dichtung Erzählte wirkt wie die Vorgeschichte zum favorisierten Herrscher Friedrich II. Seine Geschichte ist die längste und bedeutendste. Sein Herrscherbild umfaßt vielseitigere Eigenschaften und Handlungen als das der anderen Regenten. Er ist der höchste Herrscher der Fortsetzung. Das Schlußwort sagt aus, dass Friedrich II. nie mehr erreicht werden wird. 891 Diese Abgeschlossenheit bei der Gestaltung des Textinhalts und die eigenen, reichszentrierten, politischen Sichtweisen, die der neue Chronist verwirklicht, werte ich als Beleg für eine nur noch lose formale und thematische Bindung an die OriginalChronik.

Dagegen spricht andererseits, dass der Text kein einleitendes Vorwort, keinen eigentlichen Anfang besitzt; die Handlung wird unmittelbar aufgegriffen und, - zwar mit anderen 889 Zum Thema Fortsetzungen von Chroniken vgl. Anna Dorothee von den Brincken. Contemporalitas regnorum. Beobachtungen zum Versuch des Sigebert von Gembloux, die Chronik des Hieronymus fortzusetzen.

In: Historiographia Mediaevalis. FS für F. J. Schmale. Hg. von Dieter Berg und Hans-Werner Götz. Darmstadt 1988, 199-211.

890 Auch v.d. Brincken sieht in Chronik-Fortsetzungen generell die Eigenständigkeit: “Gemeinsam ist allen Fortsetzern, dass ihr Werk als eigenständig erachtet wird.” (v.d. Brincken. Contemporalitas, 200 f.) 891 Zur Sage vom “Fortlebenden Kaiser” siehe Ernst H. Kantorowicz. Zu den Rechtsgrundlagen der Kaisersage.

In: Selected Studies. Hg. von Ernst H. Kantorowicz. New York 1965, 284-307.

gestalterischen und auf ein anderes Publikum abzielenden Absichten, - weitergeführt. Es soll kein Bruch in der Aufzeichnung sichtbar werden; der Fortsetzer, der bereits den Text der gesamten Chronik überarbeitet hatte, 892 versäumt es, den Neueinsatz formal anzuzeigen und fährt mit der Beschreibung der Kreuzzugsvorbereitungen Konrads III., mit denen die Original-Chronik geendet hatte, einfach fort. Ebenfalls lehnt sich der neue Chronist in formaler Hinsicht eng an das Original an. Es gibt nur einige wenige sprachliche Neuerungen; diese beschreibt E. Schröder in seinem Vorwort zur Bayrischen Fortsetzung der Kaiserchronik.893 Im Großen und Ganzen aber orientiert sich der neue Text im sprachlichen Gebrauch an der Original-Chronik; stilistisch und thematisch entwickelt sich aber von Anfang an eine eigene Erzähl- und Darstellungsweise. Kurze, an Informationen reiche Sätze geben Aufschluß über das Leben der Könige. Nur in der Geschichte Friedrichs II. antizipiert der neue Chronist offenbar einen erhöhten Erklärungsbedarf und ist ausführlicher und am Geschehen Anteil nehmender, wovon auch die mit “w ê” eingeleiteten Bemerkungen Zeugnis geben. Inhaltlich betrachtet, erscheint ein auf diese Art beschriebener Herrscher natürlich lebendiger und gegenwärtiger; beim Portrait Friedrichs I. oder seinen Söhnen, deren Funktionalität innerhalb der Fortsetzung ist, zu Friedrich II. hinzuführen, wäre ein solcher Effekt unnötig und das Gesamtwerk störend.

Letztendlich denke ich, ich betrachte die Chronik-Fortsetzung deswegen als neu einsetzendes Werk, obwohl dies formal nicht spürbar ist, weil die literarische Zielsetzung eine andere ist, was ich insbesondere an der Geschichte Friedrichs II. ausgeführt hatte. Es handelt sich meines Erachtens nach um eine neue Dichtung mit eigenen kompositorischen Richtlinien, die sich eng an eine bereits bestehende anlehnt und diese, wahrscheinlich einem Auftrag entsprechend, technisch gesehen, fortführt. Einem unbekannten Auftraggeber sowie der verstrichenen Zeit sind die vorgenommenen Neuerungen, der Wandel der Perspektive, zu verdanken.

Der Neueinsatz kann dort beginnen, wo ein bestehendes Ganzes bereits abgeschlossen ist. Die Original-Chronik ist eine Komposition, die aus der Gegenwart ihres eigenen Entstehungszeitpunkts heraus konzipiert wurde. Alle ihre Zielsetzungen sind bereits erfüllt worden. Von jetzt ab wird eine neue Geschichte geschrieben. Es treten neue Protagonisten und Antagonisten auf. Der neue Chronist muss nicht etwa eine unvollendete Handlung fortspinnen. Es sind keinerlei Handlungsstränge ausgelegt, die es zusammenzuführen gälte.

892...,wenn man mit E. Schröder annimmt, dass Überarbeiter der Originalchronik und Fortsetzer identisch sind,... (Schröder, Kaiserchronik, 393) 893 E. Schröder. Die Kaiserchronik. Anhang I, 393 ff.

Nach eigenem Ermessen gestaltet er die neue Geschichte, wobei es allein ihm oder möglicherweise noch dem Auftraggeber überlassen bleibt, bis zu welchem Grad er historische Tatsachen respektiert oder eigene Wahrheiten wiedergeben möchte.

Der “Fortsetzer”, der nur bei oberflächlicher Betrachtung eine Dichtung fortführt, schreibt nach seinen eigenen Spielregeln, kann aber bei den Rezipienten auf die Kenntnis der in der Original- Kaiserchronik dargestellten “Vorgeschichte” zu seiner Geschichte aufbauen. Er beziehungsweise sein Auftraggeber würde sich der Original-Chronik natürlich nicht als Quelle für diese bereits abgeschlossene “Vorgeschichte” bedienen, wenn nicht die Art des Erzählens, das behandelte Sujet oder einer der beiden genannten Punkte für gut oder zumindest für besser als alle anderen Darstellungen zu diesem Thema befunden worden wäre.

Wie sind die Neuerungen zu bewerten?

Eine wesentliche Neuerung stellt die unterschiedliche Beurteilung des Papst-KaiserVerhältnisses dar. Die ursprüngliche Kaiserchronik kannte keinen Interessenkonflikt zwischen dem weltlichen und dem geistlichen Oberhaupt des Römischen Reiches. Beide Institutionen hatten sich stets nach besten Kräften bemüht, dem Reich zu dienen. Es kam nicht darauf an, wer nun einen größeren Anteil am Reichswohl hatte. Nur das Resultat zählte.



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