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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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”Translation could thus never be a neutral act. Secular rulers as well as religious leaders were heavily invested in this activity, which made hitherto exclusive texts available to a much broader audience.” 86 Einige Translatoren hätten die Autorität des vorgängigen lateinischsprachigen Textes dahingehend benutzt, Herrschaftsansprüche durch illustre Verbindungslinien zu legitimieren. 87 Zusammenfassend ist zu bemerken, dass unter dem Vorwand, lateinischsprachige Quellentexte einem nicht-wissenden Publikum zugänglich machen zu wollen, sich diese Quellen leicht zur Mitteilung von gegenwärtigen, zweckdienlichen Interessen benutzen und stilisieren ließen. Wenn wir mit diesem Verständnis von Übersetzungstätigkeit reden, meinen wir eigentlich Übersetzungspolitik, urteilt Renate Blumenfeld-Kosinski. 88 84 Vgl. Lofmark, 103.

85 Lofmark, 103.

86 Renate Blumenfeld-Kosinski. The politics of translation in the Middle Ages and the Renaissance. Ottawa

2001. Introduction: The Middle Ages, 17 – 28; 25.

87 Blumenfeld-Kosinski, 25.

88 Blumenfeld-Kosinski, 25.

Auch die frühmittelhochdeutsche Kaiserchronik ist als ein Produkt vorausgehender lateinisch-deutscher Übersetzungstätigkeit gekennzeichnet. Das in ihr zur Anschauung kommende Literaturverständnis läßt sich insbesondere an der Art der Quellenverwertung ablesen.

Beispielsweise sind in ihr mehrere Heiligenlegenden, für die Edith Feistner eine standes- und schichtenübergreifende Verbreitung annimmt, 89 verarbeitet worden. Da für die verschiedenen volkssprachlichen Versionen dieser Legenden oft über Jahrhunderte hin ein und derselbe lateinische Ausgangstext als Grundlage fungiert, 90 erhellt ein Vergleich mit dem lateinischen Original in vielen Fällen das Anliegen der Neubearbeitung. Die Translationsstrategien können somit nachvollzogen werden. Hinzu kommt die Eigenart, dass die früh- und hochmittelalterliche Literatur auch auf dem Gebiet der Legende ganz im Zeichen der auf mündlichen Vortrag verweisenden Versform steht, obwohl die lateinischen Quellen praktisch immer in Prosa verfaßt sind. 91 Ein Beispiel, wie eine mittelalterliche Translationsstrategie ausgesehen haben könnte, bietet Herma Kliege-Biller. 92 Ihrer Ansicht nach zeigt der Silvester Konrads von Würzburg im Gegensatz zu den auf derselben Quelle beruhenden volkssprachigen Dichtungen Kaiserchronik und Trierer Silvester eine wertfreie, neutrale Bearbeitung. 93 Dies erreiche Konrad dadurch, dass er inhaltlich nichts hinzufügt. 94 Festzustellen bleibt, dass ein mittelalterliches Werkverständnis eng mit den Bereichen Adaptation und Relation von Werken sowie Translationspraktiken und Translationsstrategien verknüpft bleiben muss. Dennoch beschränkt sich ein solches Werkverständnis keinesfalls auf die Differenz von Neukonzeption und Textquelle beziehungsweise Textquellen, denn der 89 Edith Feistner. Bausteine zu einer Übersetzungstypologie im Bezugssystem von Rezeptions- und Funktionsgeschichte der mittelalterlichen Heiligenlegende. In: Übersetzen im Mittelalter. Cambridger Kolloquium 1994. Hg.: Joachim Heinzle. Berlin 1996, 171-184; 171.

90 Feistner. Bausteine, 171.

91 Vgl. Feistner. Bausteine, 176 und ausführlich Edith Feistner. Historische Typologie der deutschen Heiligenlegende des Mittelalters von der Mitte des 12. Jhds. bis zur Reformation. Wissensliteratur im Mittelalter

10. Wiesbaden 1995, 49 – 65.

92 Herma Kliege-Biller. “und ez in tiusch getihte bringe von latîne.” Der Silvester Konrads von Würzburg und seine Vorlage in den Actus Silvestri. Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruktion. In: Edition und Übersetzung: Zur wissenschaftlichen Dokumentation des interkulturellen Texttransfers. Hg.: Winfried Woesler.

Tübingen 2002, 45 – 54.

93 Kliege-Biller, 48. Als weniger neutral wird die Bearbeitung bei Edith Feistner bewertet. Vgl. Feistner. Hist.

Typologie, 157 ff.

94 Kliege-Biller, 49.

mittelalterliche Werkbegriff umfaßt auch die Wirkungsweise, die ein literarisches Erzeugnis auf ein potentielles Publikum ausüben will. Dies steht im Einklang mit der Forderung der Forschung, mittelalterliche Literatur auch mit spezifisch mittelalterlichen Literaturkategorien beschreiben zu wollen. 95 Eine der mittelalterlichen Literatur angemessene Historisierung stellt dabei die der mittelalterlichen Poetik eigenen Begriffe des e r n i u w e n s und der r e n o v a t i o in das Zentrum der Aufmerksamkeit. 96 Überhaupt scheinen volkssprachige mittelalterliche Texte durch die Modalitäten ihres Gebrauchs determiniert. 97 Dies zeigt sich an der Varianz, der “Prozessualität” der Texte. 98 Die “interaktive Verständigung unter Anwesenden” 99 bleibt der Zweck solcher Texte, wenn auch der jeweilige Aggregatzustand der verschriftlichten Form des Textes etwas anderes suggerieren mag.

Damit ist erneut die Situativität der mittelalterlichen Vorträge angesprochen. Die eingangs formulierte Assoziation mit “Predigt” und “Vortragsgemeinde” erscheint gerechtfertigt.

Betrachtet man diese Erscheinungsformen auditiver Performanz als eine Art Brücke zwischen den Zeiten und Kulturen, so gelingt die Rekonstruktion der in der mittelalterlichen Literatur anzutreffenden Bedingungen aus der heutigen Sicht heraus bedeutend besser als unter den üblichen literaturwissenschaftlichen Vorzeichen. So könnten hundert gehaltene Predigten in einen verschriftlichten Aggregatzustand einfließen oder aber jede einzelne in verschriftlichter Form weiterleben. Dabei gilt: Alle Verschriftlichungen der Vortragsmaterie sind als gleichrangig zu bewerten. Eine autornahe Fassung existiert dabei ebenso wenig wie ein Autor oder ein Original. 100 “Es gibt nicht den einen Text sowie eine mehr oder minder vielfältige Überlieferung, sondern nur einen Prozeß der Auseinandersetzung mit überlieferten Textfigurationen (deren Abfolge und Autornähe in der Regel nicht zu rekonstruieren ist).” 101 95 Vgl. Monika Unzeitig. Tihten – diuten – tiutschen. Autor und Translator. Textinterne Aussagen zu Autorschaft und Translation in der mittelhochdeutschen Epik. In: Edition und Übersetzung: zur wissenschaftlichen Dokumentation des interkulturellen Texttransfers. Hg.: Winfried Woesler. Tübingen 2002, 55 – 70 und Franz Josef Worstbrock. Wiedererzählen und Übersetzen. In: Mittelalter und frühe Neuzeit. Übergänge, Umbrüche und Neuansätze. Hg.: Walter Haug. Tübingen 1999, 128-142.





96 Vgl. Unzeitig, 57.

97 Vgl. Peter Strohschneider. Situationen des Textes. Okkasionelle Beobachtungen zur New Philology. In:

Philologie als Textwissenschaft. Alte und neue Horizonte. Hg.: Helmut Tervooren und Horst Wenzel. ZfdPh 116 (1997), Sonderheft, 62 – 86.

98 Strohschneider, 69.

99 Strohschneider, 70.

100 Vgl. Karl Stackmann. Autor – Überlieferung – Editor. In: Das Mittelalter und die Germanisten. Zur neueren Methodengeschichte der Germanistischen Philologie. Freiburger Colloquium 1997. Hg.: Eckard Conrad Lutz.

Fribourg 1998, 11 – 32.

101 Jan-Dirk Müller. Neue Altgermanistik. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 39 (1995), 445 – 453;

449.

Anstelle des Autorenbegriffs möchte ich daher von einem Werkbegriff sprechen. Dieser Werkbegriff funktioniert so, dass ein Editor “für die adäquate Abbildung der Überlieferungsträger zu sorgen” 102 hat. Wie in einer Predigt treten dabei formelhafte Elemente und konventionelle Gliederungsstrukturen genauso als Bestandteile der Abbildung auf wie eine die Gegenwärtigkeit der Vortragssituation widerspiegelnde Varianz.

Resümierend erschließt sich der mittelalterliche Werkbegriff, wenn folgende, für die mediävistische Literaturdiskussion weiterführende Grundvoraussetzungen angenommen

werden:

1. Anstelle eines Autors ist es das Werk, das Autorität auf Folgetexte ausüben kann. Bei unfesten Textgrößen muss allerdings von einem jeweiligen “Aggregatzustand der literarischen Materie” gesprochen werden, was ein Rangverhältnis unter den Texten schwierig oder gar unsinnig erscheinen läßt. So läßt sich oft nicht erfassen, welches ein Prätext oder ein Folgetext ist. Ein dennoch auf leichtfertige Weise so klassifizierter Folgetext muss zudem gar nicht auf einem oder mehreren erschließbaren Prätexten basieren, sondern kann gänzlich oder teilweise auf auditiven Kanälen erworbenes Wissen wiedergeben.

2. Neue m a t e r i a wurde fast nie erschlossen, so dass e r n i u w e n und r e n o v a t i o, also das Wiedererzählen traditioneller Stoffe, das Bild der Dichtung im Mittelalter prägen.

Bei diesen Gegebenheiten von Plagiarismus zu sprechen, entspricht nicht dem mittelalterlichen Literaturverständnis.

3. Zu Legitimationszwecken wurden ältere Dokumente den jüngeren vorgezogen.

Heidnische Stofftraditionen erhielten Geltungsansprüche, indem ihre Inhalte soweit wie möglich “verchristlicht” wurden.

102 Stackmann, 29.

4. Wenn man von einem mittelalterlichen Werkverständnis spricht, so beschäftigt man sich zwangsläufig mit der Wirkungsweise und der Funktionalität, die einem Werk zugeschrieben werden können. Dies beinhaltet die Relationen von Vortragendem und Publikum ebenso wie die des Entstehungs- und Gebrauchszusammenhangs.

Mit dem Werkbegriff erschließt sich auch die für diese Studie relevante Arbeitshypothese:

Von einem Werkbegriff ausgehend, der fließend ist, hatte Bumke behauptet, dass literarische Werke im Mittelalter generell unfeste Größen waren. 103 Wenn ich in dieser Arbeit von der Kaiserchronik spreche, möchte ich nicht das von Bumke festgestellte Vorherrschen des “unfesten Texts” im Mittelalter in Frage stellen. Es geschieht lediglich der Vereinfachung wegen und spiegelt den Kompromiss der “diplomatischen Edition” oder des “diplomatischen Abdrucks”, mit dem die altphilologische Forschung in den meisten Fällen leben muss, wider.

Indirekt wird damit auf den Umstand verwiesen, dass, wie in so vielen Bereichen der mittelalterlichen Literatur auch im Zusammenhang mit der Kaiserchronik die Publikationssituation durch Editionsdesiderate der unterschiedlichen Fassungen gekennzeichnet ist. 104 Der Kaiserchronist, Verfasser oder Dichter der Kaiserchronik steht stellvertretend für die Überlagerung der kommunikationstheoretischen Funktionen Informator, Elokutor und Orator, wie im methodischen Teil der Einleitung formuliert. Er repräsentiert als eine Art Sammelbegriff die folgenden bei der Produktion von Texten anfallenden Tätigkeiten: Das Anordnen, Weglassen und Ergänzen von bereits vorgefundenen literarischen Inhalten unter bestimmten Gesichtspunkten oder Zielsetzungen. Dabei sollte man beachten, dass im Allgemeinen der Begriff “Text” jede Art von Verschriftlichung meint, der Begriff “Werk” als Bezeichnung für das in diesem Fall literarische Opus, dem mehrere, auch “unfeste” Texte zugeordnet werden können, einsteht.

103 Vgl. Joachim Bumke. Retextualisierungen in der mittelalterlichen Literatur, besonders in der höfischen Epik. In: ZfdPh. Sonderheft. Hg. J. Bumke und U. Peters. 124. Bd. 2005, 1-46; 44.

104 Siehe auch Kurt Gärtner. Die Kaiserchronik und ihre Bearbeitungen. Editionsdesiderate der Versepik des 13.

Jhds. In: bickelwort und wildiu maere. FS für Eberhard Nellmann zum 65. Geb. Hg. Dorothee Lindemann et al.

Göppingen 1995, 366-379. Ebenfalls: Kurt Gärtner. Editionsdesiderate und computergestütztes Edieren am Beispiel der Christherre-Chronik. In: German Narrative Literature of the Twelfth and Thirteenth Centuries.

Studies presented to Roy Wisbey on his 65th Birthday. Ed.: Volker Honemann et al. Tübingen 1994, 55-81.

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1.1. Sachinstruktion Unter Sachinstruktion verstehen wir die Materia, die sich in eine der drei antiken Redegattungen – deliberative, forensische oder demonstrative (auch als panegyrische oder epideiktische bezeichnet) - einteilen läßt. John O. Ward nennt die Materia, sich auf Boethius´ De differentiis topicis berufend, die einfacheForm, die später mit der deliberativen, forensischen oder demonstrativen Form ausgestattet wird. 105 Bei Cicero hatte es hingegen geheißen, nichts könne die Materia der Rhetorik sein, wenn es nicht schon eine deliberative, forensische oder demonstrative Form besitzen würde. 106 Zur Funktion der Redegattungen innerhalb der mittelalterlichen Literatur heißt es bei Ernst R.

Curtius: ”The epideictic oration had by far the strongest influence upon medieval poetry, since stylistic elements belonging to panegyric can find application in all genres and to all kinds of subjects.” 107 Diese Ansicht wird von Charles S. Baldwin geteilt: ”The sophistic of the ancient encomium, walking the schools once more, is now called Poetria.” 108 Und: ”Of the three ancient fields deliberative, forensic, and occasional, the characteristically medieval use was of the third.” 109 Innerhalb der Textanalyse der Caesargeschichte nimmt die Materia sicherlich keine forensische oder deliberative Form an. Das Problem der Gattungszugehörigkeit kann daher für diese Geschichte vernachlässigt werden.

247Die chuonen Rômaere, rewelten ainen herren, 105 vgl. John O. Ward. The Commentators Rhetoric. From Antiquity to the Renaissance: Glosses and Commentaries on Cicero ´s Rhetorica. In: James J. Murphy (ed.). Medieval Eloquence. Berkeley- Los Angeles – London 1978, 25-67; 50.

106 Ward, 52.

107 Vgl. Ernst R. Curtius. European Literature of the Latin Middle Ages. Transl. Willard R. Trask. New York 1953, 69 f.

108 Charles S. Baldwin. Medieval Rhetoric and Poetic to 1400. Gloucester, MA 1959, 189.

109 Baldwin, 303.

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...

252 si santen den helt jungen ze Dutiscen landen.

Das Prinzip 110 der Herrscherwahl 111 durch die Römer dürfte auch für ein frühhöfisches Publikum ohne Anstrengungen nachvollziehbar sein. Jedoch bleibt hier relativ offen, welche offiziellen Ämter mit dieser Erwählung nun verbunden sind. 112 Ist Caesar nur dazu auserkoren, zu den deutschen Landen zu ziehen? Oder ist die oben angeführte Passage so zu verstehen, dass Caesar nun der Herrscher über die Römer ist?

257 Do enpfulhen Rômare

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262drîzec tûsent nam er selbe mêre, want er da vor was in Dûtiscen landen und er ir ellen wol rekande, want er in ir haimilîche was.

110 Die Wahl scheint einem bestimmten, nicht näher erläuterten Prinzip zu folgen. Der geschilderte Sachverhalt wird als in der römischen Antike üblich dargestellt.



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