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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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111 Caesar, der “edele unt kuone (V. 437)”, ist von den Römern erwählt worden (V. 248). Über seine Herkunft wird nichts gesagt, auch in dem “edele” wird eher eine persönliche Auszeichnung als ein genealogischer Hinweis enthalten sein, heißt es bei Walter Müller-Römheld. Formen und Bedeutung genealogischen Denkens in der deutschen Literatur bis um 1200. Würzburg: Diss. 1958, 89. Wir erfahren nichts über Caesars Eltern, und es gibt auch keinen theoretischen Hintergrund über die gebräuchliche römische Praxis der Herrscherwahl.

112 K.-H. Hennen läßt die Caesargeschichte bereits ab V. 235 anfangen (Aines tages iz gescach...) und sieht die Schilderung der eigentlichen Ursache für das Aussenden des jungen Helden (die Empörung Roms, angezeigt durch das Läuten der Schelle) schon als Bestandteil der sich anschliessenden Herrschergeschichte. (vgl. Hennen, Karl-Heinz. Strukturanalysen und Interpretationen zur Kaiserchronik. Erster Teil: Text. Köln: Diss. 1973, 70).

So betrachtet, handelt es sich bei der Wahl Caesars nur um die Inhabe eines bestimmten, eng abgegrenzten Amtsgeschäfts, den Auftrag, der Empörung Roms durch die germanischen Stämme in angemessener Weise zu begegnen. Dabei scheint ihm freier Handlungsspielraum gewährt.

Es entsteht tatsächlich der Eindruck, dass Julius nun der Herr der Römer ist, zweimal zeichnet ihn hier das Attribut herre aus. Die Verdoppelung der 30.000 Krieger dient der Erhöhung des Gegners, ebenso die Begründung...und er ir ellen wol rekande. Eine spezielle Beziehung Caesars zu den Deutschen 113 wird angezeigt durch want er da vor was in Dûtiscen landen und want er in ir haimilîche was.

Mit der nun folgenden Schilderung der Kampfhandlungen Caesars gegen die Schwaben kann der Kaiserchronist geschickt zu den Entstehungsgeschichten der einzelnen deutschen Stämme überleiten. Demnach würden die Schwaben ihren Namen einem sich auf ihrem Stammesgebiet befindlichen Berg, der Swêro heißt, verdanken. Ein sonst in keiner anderen bekannten Quelle auftauchender Prenne ist ihr Herzog und unterliegt nun Caesar im Kampf.

Ansonsten übernimmt der Verfasser bei der Abfassung der Stammesgeschichten die entsprechenden Textpassagen aus dem Annolied.

Auf Anraten der bezwungenen Schwaben greift Caesar nun die Bayern an. Die von ihm rasch besiegten Herzöge, zwei Brüder, heißen Boimunt und Ingram, sie werden ebenfalls namentlich im Annolied nicht genannt. Jedoch wird auch hier die Herkunft der Bayern vom Berg Ararat in Armenien erwähnt. 114 Nachdem Caesar daraufhin auch noch die Sachsen, die von Alexander abstammen, schlägt, wendet er sich den Franken zu.

343 Caesar begunde dô nâhen zu sînen alten magen, ze Franken, den vil edelen.

Jetzt erfährt der Rezipient, dass sowohl die Franken als auch die Römer ihre Entstehung auf die Trojaner zurückführen. Nachdem Caesar diese rheinischen Franken ebenfalls in hartem Kampfe bezwungen hat, läßt ihn der Verfasser nebenbei schnell die Städte Mainz, Ingelheim,

Andernach und Oppenheim gründen:

113 Die bei Knape begegnende Feststellung, dass in der Caesargeschichte der Kaiserchronik explizit gesagt werde, Caesar komme aus Deutschland (Trier), kann anhand dieser Textstelle nicht unterstützt werden. Vgl.

Knape, Joachim. Historiography as Rhetoric. In: The Medieval Chronicle II. Ed. by E. Kooper. Amsterdam – New York 2002, 117-129; 123.

114 Zu den Herkunftssagen der einzelnen deutschen Stämme vgl. Anneliese Grau. Der Gedanke der Herkunft in der deutschen Geschichtsschreibung des Mittelalters. Würzburg: Diss. 1938.

379 Juljus worhte dô bî Rîne...

–  –  –

ingegen Magenze ain castel.

Ain bruke worht er dâ uber Rîn:

390 wi maht diu burch baz gezieret sîn?

Diu versanc sît in des Rînes grunde.

Diese Stelle ist recht interessant. Warum läßt der Verfasser die eben so gepriesene Brücke im Rhein versinken? Erinnert er sich plötzlich an die Schilderung in Caesars “Gallischem Krieg”, in der Caesars Truppen besagte Rheinbrücke errichten, auf der germanischen Seite die Gegner besiegen, wieder abziehen und hinter sich das Brückenkunstwerk vernichten? 115 Oder erinnert dies vielleicht einer der Rezipienten, unterbricht womöglich den Vortragenden?

Wie dem auch sei, eine Erklärung für das Versinken folgt sogleich: 117 115 Vgl. Caesar. Bellum Gallicum, Kapitel 4 116 vgl auch Hans-Wilhelm Klein (Hg.). Die Chronik von Karl dem Großen und Roland. München 1986, 129.

In Kapitel XXXII der Pseudo-Turpinschen Chronik, die zwischen 1120 und 1140 verfaßt wurde, wird von einer hölzernen Brücke, die Karl der Große bei Mainz in 7 Jahren mit größter Mühe über den Rhein hatte bauen lassen berichtet, die im Jahr 814 durch einen Brand völlig zusammenbrach. Dies wird als Zeichen des bevorstehenden Todes Karls gewertet. Möglicherweise waren unverhoffte Einstürze bedeutender Bauwerke wie der Mainzer Rheinbrücke nie ganz frei von Wertung betrachtet worden.

117 Hans Ferdinand Massmann ist in der keiser und der kuonige buoch, Teil 3, S. 279, der Ansicht, diese Textstelle deute auf eine Abfassungszeit der Kaiserchronik nach 1160, da in jenem Jahre die Mainzer ihren Erzbischof, den Kurfürsten Arnold, ermordet hätten. (Als Quelle gibt Massmann Caspar Bruschs “Chronick oder kurtz Geschichtbuch aller Ertzbischouen zu Mayntz, hg. von J. Herolden in Frankfurt a.M. 1551 an). Ein späterer Einschub sei jedoch ebenfalls möglich, da die Stelle über Mainz reimgeändert sei.





Allerdings zählt Massmann auf der folgenden Seite (280) diejenigen Amtsträger der Stadt Mainz auf, die sich des Amtes nicht für würdig erwiesen hätten und deshalb desselbigen enthoben 392 daz chom von den sunden, daz Magenzâre nie nehaim ir herren

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Ohne einen nennenswerten Übergang zu finden, lenkt der Verfasser jetzt die Handlung auf die kühne, ehrenvolle Stadt Trier, die von einer Seite her immer wieder von den Galliern angegriffen wird. Ganze vier Jahre dauert es, bis Caesar die Stadt erobern kann. Obwohl bei den Kämpfen gegen die anderen deutschen Stämme keine konkrete Zeitangabe gemacht wurde, entsteht hier zweifelsohne der Eindruck einer Steigerung zu allen bisherigen Eroberungen. Die beiden Burgherren, Dulzmâr und Signâtôr waren in Streit geraten über die Vorherrschaft über die Stadt. Nachdem Signâtôr und sein Bruder Lâbiân sich auf Caesars Seite gestellt haben, gelingt es, Dulzmar zu erschlagen, und Caesar kann Trier überwinden.

Jetzt ersetzt der Chronist auch zum ersten Male Caesar oder der herre durch chaiser (z. 426):

Die wîle die hêrren Mit triwen samt wâren, wie dike si rieten daz si wider den chaiser taeten...

Die überwältigten Trierer packt nun die Angst vor dem Zorn Caesars angesichts der Tatsache, dass sie sich ihm so lange widersetzt hatten.

435 Alse Juljus in Triere chom, si wânten, si hêten alle den ir lîp verlorn.

Doch es kommt anders. Die clementia, mit der sich der Caesar der Kaiserchronik werden mußten. Diese Beispiele reichen zurück bis ins Jahr 843. Demnach hat es untriwe unter den Mainzer Würdenträgern im Verlauf der Stadtgeschichte öfter gegeben, und das Argument für eine Abfassungszeit nach 1160 kann entkräftet werden.

auszeichnet, bewirkt, dass alle in denselben ehrenvollen Ämtern verbleiben dürfen, die sie vor der Schlacht bekleidet haben. Caesar wird nun ihr Lehnsherr. Er läßt niemanden ohne Gabe, auch die Ärmsten nicht. Seine Demut (diemuot) beweist sich hier eindrucksvoll. Doch auch der

schönste Friede währt nicht ewig, denn:

455 Duo Juljus wider ze Rôme san, si newolten sin niht enphâhen, si sprâchen, daz er durch sin gail ir heres hête verlorn ain michel tail, unt daz er ze Dûtisken landen 460 ân ir urloup ze lange waere bestanden.

Die Autorisation für die Eroberungszüge wird ihm also rückwirkend entzogen, 118 worauf Caesar wütend zurück nach Deutschland eilt, wo man seine Mildtätigkeit nicht vergessen hat und mit Freude ein Heer aufbietet. Allerdings sind jetzt plötzlich vordergründig keine

Lehensbeziehungen mehr im Spiel, denn (466) er bôt in sîn golt rôt. Anfänglich heißt es noch:

470 duo samenten sih die snellen.

Ûzer Gallîa unt ûzer Germanje Kômen scar manige...

Dann werden nur noch die deutschen Heere erwähnt:

480 dou Juljus mit Tûtiscer rîterscephte sô hêrlîchen chom (erstmalig rîterscephte)...

497 durh der Dûtiscen trôst wie vast er in nâh zôh.

118 Laut Hennen (S. 72) überschreitet Caesar die Kompetenzen seines Amtes und nutzt die erreichte Macht aus, um seine Gegner in Rom zu bekämpfen.

Die Provinz Gallien wird überhaupt in dieser Episode nur ein einziges Mal erwähnt, ansonsten - im Gegensatz zu den antiken Quellen – ersetzt durch die Dûtisken landen. Es wird dann auch immer wieder darauf hingewiesen, dass nur mit Hilfe der tatkräftigen deutschen Heere 119 der Einmarsch in Rom ermöglicht wird. Die Verwendung von Dûtisk wirkt fast schon penetrant, ja, es suggeriert geradezu die Authentizität einer deutschen Beteiligung in größerem Maße. Bei einer so beständigen Präsenz kann doch der Chronist gar nicht irren; selbst wenn man sich vage zu erinnern glaubt, es anders gehört zu haben, werden eventuell vorhandene Zweifel durch die Dringlichkeit und Hartnäckigkeit des Vortrages beiseite geschoben.

Der Bürgerkrieg nimmt seinen Lauf; die Senatoren fliehen; es gelingt schließlich, die führenden Köpfe der Optimaten, Cato und Pompeius, aufzuspüren und zu erschlagen.

Nachdem Pompeius getötet ist, endet der Bürgerkrieg, und Caesar ist jetzt erst Alleinherrscher und nicht etwa schon von Anfang an, wie man anhand der Eingangsbeschreibung hätte

vermuten können. Dort hatte es geheißen:

247 Die chuonen Rômaere rewelten ainen hêrren,

–  –  –

...

252 si santen den helt jungen ze Dûtisken landen.

Jetzt wird auch klar, warum sich der Chronist dazu verleiten ließ, Caesar als helt jungen, wie er bereits bezeichnenderweise im Annolied tituliert wird, in die Erzählung einzuführen, obwohl im Gallischen Krieg 120 von Caesars Aussendung, die nordgallischen Grenzgebiete 119 ´´The Chronicle of emperors selects those items of information giving the impression that all decisive actions of Caesar would have taken place in Germany or with the help of the Germans, ´´ heißt es bei Knape (Knape, Joachim. Historiography as Rhetoric, 123).

120 Vgl. Caesar. Bellum Gallicum 4,17.

zu befrieden im Jahre 58 v. Chr. die Rede ist, Caesar also zu diesem Zeitpunkt bereits 42 Jahre zählt. Offensichtlich kam der Chronist einer gewissen Erwartungshaltung seiner Landsleute entgegen, die voraussetzte, dass nur der junge Held losgeschickt wird, sich in Kampf und Abenteuer zu erproben. Die dem frühhöfischen Publikum fremd anmutende, aber deshalb nicht weniger fest etablierte, für einen nach Macht und Ansehen strebenden adligen Römer der späten Republik so typische Karriereleiter gestaltete sich nach Alter gestuft und weitaus differenzierender als die eines germanischen Helden oder die einer sich langsam ausbreitenden rîterscephte. Der Chronist mußte hier auf bekannte, für seine Rezipienten nachvollziehbare Verhaltensmuster zurückgreifen.

515 duo frouwete sih der junge man, daz er diu rîche elliu under sih gewan.

er fuor dô mit michelem gewalte wider ze Rôme swie er wollte.

Romare in dô wôl enphiengen 520 si begunden irrizen den hêrren.

daz vunden si im aller êrist ze êren, want er aine habete den gewalt der ê was getailet sô manicvalt.

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alle Dûtisce man lêren.

Caesar, in den antiken Quellen zu diesem Zeitpunkt bereits 51 Jahre alt, ist hier immer noch der junge Mann, jetzt allerdings einer, der sich bewährt hat und die Tat vollbracht hat, das Reich zu einen. Und im Gegensatz zur vorher erfolgten Zwischeneinkehr am “Römerhof” ist er diesmal nicht mit dem Makel des zu ausgedehnten und dazu unerlaubten Fernbleibens behaftet. Obwohl diese Erzählung schon wesentliche Elemente des erst später einsetzenden Höfischen Romans, das Verschwimmen von zeitlichem und geografischem Raum, im Ansatz erkennen läßt, gibt es doch so etwas wie eine gefühlte Zeit, die auf keinen Fall unerlaubt überschritten werden darf.

Bei der zweiten Einkehr also ist Caesars Erfolg von Dauer und sein Einzug in Rom imposant.

Die bestandene Bewährungsprobe wird nach außen hin sichtbar gemacht durch 1. Vornehmes Ihrzen des Herren und 2. Überschwengliches Verteilen von Gold und Silber an die Deutschen.

591 Juljus di triskamere ûf prâch er vant dar inne michelen scaz.

er gebete Dûtisken holden

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Auch diese Tendenz zum Veräußerlichen kann im weitesten Sinne als Ausdruck einer höfischen Gesinnung gewertet werden, obschon die Antike selbstverständlich ebenfalls die Herrscherliche Repräsentation kannte und pflegte, jedoch eher im Stil der Schaukämpfe, Paraden und militärischen Ehrerbietungen. “Die Schatzkammer aufzubrechen” und die Gefolgsleute “mit Edelmetallen zu überschütten”, paßt nach meiner Ansicht hervorragend in die frühhöfische Zeit, in der die Kaiserchronik entstand. “Eine große Rolle bei der Treue der Untergebenen spielt die Belohnung, denn Anhänglichkeit und Hilfe waren immer in gewissem Sinne erkauft. Während die Schenkungen von Gold und Silber als Sold anzusehen sind, gilt das Schenken von Kleidern und Mänteln als eine Art Ehrengabe für ganz persönliche Dienste.” 121 Die Geschichte endet mit der formelhaften Angabe der Jahre, in denen Caesar das Reich beherrschte. 122 Bemerkenswert erscheint, dass dazu nur die Jahre zählen, in der er als absoluter Monarch das neu gegründete Reich regierte, also fast fünf Jahre (Z. 600). Nun folgt die Erwähnung der Todesursache, der Mord durch die Römer, der als ungetrûwelîche (Z.601) eingestuft wird, und die Art der Beisetzung. 123 Zusammenfassend möchte ich bemerken, dass sich an der Caesargeschichte, die natürlich in 121 Marta Maria Helff. Studien zur Kaiserchronik. Leipzig u. Berlin 1930, 64.



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