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«Caesar, Konstantin, Karl und Friedrich – Zu Darstellung und Funktionalität ihrer Herrschergeschichten in der frühmittelhochdeutschen ...»

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122 Die Ansicht Hennens, dass die Caesargeschichte nicht wie die übrigen Kaisergeschichten als selbständige Einheit gestaltet sei, sondern nur ein Teil der Erzählung sei, die den Übergang von der römischen Republik zum Königreich darstelle, kann ich nicht teilen. (Vgl. Hennen S. 70). Die Geschichte Caesars hat einen klaren und eigenständigen Aufbau.

123 Zur Todesursache vgl. Alois M. Haas. Todesbilder im Mittelalter. Fakten und Hinweise in der deutschen Literatur. Darmstadt 1989, 127-130, ebenso Ohly, Sage und Legende 1968, 19 f.

vielerlei Hinsicht Anregungen zur weiteren Erforschung anbietet (auf die entsprechende Passage im Annolied werde ich im nächsten Unterkapitel, in II.1.2., eingehen), eine frühe Version eines Doppelkursus- Schemas, wie es mit Chrétien fest in den sich entfaltenden Höfischen Roman etabliert wird, ablesen läßt. 124 Dies werte ich eindeutig als frühe höfische Tendenz, insbesondere deshalb, weil es sich nicht um den einzigen Beleg dieser Art innerhalb der Kaiserchronik handelt. Bereits Shaw hatte 1967 zur Frage der höfischen Deutung des Totila-Almenia- Gespräches (KChr, 4585-93) in der Lucretia-Legende der TarquiniusEpisode die folgende Position bezogen: “Das Totila-Almenia-Gespräch nimmt zwar die durchaus höfische Problematik desErec und des Iwein vorweg, indem es die Frage aufwirft, wie der höfische Ritter das richtige Maß zwischen den beiden Pflichten des Minnedienstes und des Turniers halten könne. Aber in seiner Betonung der physischen Erfüllung der minne ist das Gespräch recht unhöfisch.” 125 Die Frage lautete: (Almenia an Totila während der Belagerung der Stadt Viterbo) 4585 wergot, sage mir des ich dih frâge,

–  –  –

Shaw moniert hier also, vielleicht nicht zu Unrecht, die zweifellos physische Bedeutung in der Formulierung von minnen alle diese naht, ein Thema, das in der deutschen Literatur ab 1160/70 in den Tageliedern (Songs of Dawn, 126 ab Dietmar von Aist) anzutreffen ist, aber 124 Auch Hennen (S. 71) bemerkt die Doppelung im Strukturschema und die Verknüpfung durch den Ruhepunkt Rom: “Beide Handlungsteile beginnen mit Caesars Aufbruch aus Rom und enden mit seiner Rückkehr nach Rom.” (71) 125 Frank Shaw. Die Darstellung des Gefühls in der Kaiserchronik. Bonn: 1967, S.211 126 vgl. A.T. Hatto. An early Tagelied. Modern Language Review XLVI 1950 und Hatto. An Enquiry into the dort eindeutig dem Einfluß des frühen französischen Minnesang zuzuschreiben,127 folglich höfisch ist. “In diesem Rahmen betrachtet, sieht Almenias berühmte Frage viel weniger höfisch aus und zeigt sich als das, was sie ist, nämlich ein Stück Argumentation. Sie wurde nur deshalb aus dem Erzählzusammenhang herausgelöst und erfuhr nur deshalb eine so eingehende Behandlung in der wissenschaftlichen Literatur, weil sie die minne–rîterschaft – Problematik (wie sie bei Hartmann anzutreffen ist) vorwegzunehmen schien.” 128 Demgegenüber bezeichnet de Boor genau dieses Minnegespräch als “wirklich höfisch, ein jeu parti französischen Stils, ein Minnedialog, der ähnlich bei Veldeke stehen könnte.” 129 In diesem Sinne argumentiert auch Horst Wenzel, der in seiner 1974 erschienenen Untersuchung die ethischen Prinzipien der Legenden der Kaiserchronik behandelt und an der Figur Totila die vorbildlich christliche Haltung lobt. Diese äußere sich in ihrer Einstellung zum Kampf, in der Beurteilung der Minne und der Dienstbereitschaft bedrängten Frauen gegenüber. 130 Ohne oben Gesagtes aus dem Zusammenhang reißen zu wollen, werte auch ich den gesamten Totila-Almenia-Dialog als einen unmittelbaren höfischen Bezug, der die Pflichten eines rîters vorwegnimmt. Scheinbar kreiste auch schon in den Vierziger Jahren des 12. Jahrhunderts die literarisch-öffentliche Diskussion um das rechte Maß in Sachen minne versus rîterschaft.

Und die Minne schloß gerade in der von Frankreich inspirierten höfischen Literatur die körperliche Komponente nicht aus, das verlîgen im Erec bietet das beste Beispiel für diesen Sachverhalt.

Wenn also schon die Minne-Problematik in der Kaiserchronik thematisiert wird, dann kann man auch die Caesar-Episode als ein frühes Modell einer Rittergeschichte mit doppeltem Kursus lesen. Was allerdings dagegen sprechen könnte, ist weniger in der Person Caesars zu suchen; vielmehr gestaltet sich in diesem Zusammenhang die Rolle der Römer als problematisch, da nicht einwandfrei gekennzeichnet. Unterstellt man dieser Geschichte einen höfischen Charakter, muss dann nicht insbesondere die höfische Gemeinschaft, innerhalb der sich der junge Held – ob mit oder ohne expliziter Beauftragung erscheint hier nicht relevant – Theme of Lovers` Partings and Meetings at Dawn in Poetry. Paris 1965.

127 Zwar weist Hatto in den oben erwähnten Studien den universalen Charakter des Song of Dawn nach, jedoch ist weiterhin für den deutschsprachigen Raum die Beeinflussung über Frankreich wahrscheinlich.

128 Shaw, S. 213.

129 Helmut de Boor. Die deutsche Literatur von Karl dem Großen bis zum Beginn der höfischen Dichtung. 5.Aufl. München, 1962, S.231.

Vgl. hingegen: Gustav Ehrismann. Geschichte der deutschen Literatur bis zum Ausgang des Mittelalters II. München 1954, 267 – 84 und Julius Schwietering. Die deutsche Dichtung des Mittelalters. Handbuch der Literaturwissenschaft. Darmstadt 1957, 95-99. Sowohl Ehrismann, als auch Schwietering sehen zwar Höfisches, sprechen aber dem gesamten Dialog irgendeine Bedeutung für den Textzusammenhang, also für die Kaiserchronik, ab.





130 Horst Wenzel. Frauendienst und Gottesdienst. Studien zur Minne-Ideologie. Philologische Studien und Quellen. Berlin 1974, 103ff.

profilieren will, als vorbildlich gelten und als mustergültige Gesellschaft etabliert sein? Nun

heißt es im Text:

–  –  –

Obschon der Ruhm aus vergangenen Tagen ihnen noch anhaftet, wird jedoch im Verlauf der Erzählung sichtbar, dass sich die Römergesellschaft momentan in einer tiefen Existenzkrise befindet. 131 Sie erfährt ja gerade durch den jungen Herren, Caesar, die dringend benötigte Aufwertung, die sich auch als die vielbesprochene Neuordnung des Reiches (von der Stadtrepublik zum Imperium) bezeichnen läßt.

Die Römer insgesamt werden als eine in diesem Moment geschwächte und zur Beherrschung des expandierenden rîche nicht fähige Gemeinschaft dargestellt. Dies hatte bereits Hellmann bemerkt und die Bedeutung der Deutschen für dieses rômiske rîche so erklärt: “ Dessen (des rîches) Tûtisce rîterscephte (v.480) schickt sich nun an, als ain vluot... ze Rôme in daz lant (v. 476) zu stürzen und Caesar zur Alleinherrschaft zu verhelfen.

Denkbar ist diese Aufwertung zum anderen nur dadurch, daß die Rômaere und der Senat dem berufenen Herrscher Caesar ein schweres und beleidigendes Unrecht zugefügt haben. Indem sich die deutschen Stämme zur Wiederherstellung des gekränkten Rechts ihres Lehnsherrn (Caesar) bereitfinden, übernehmen sie eine Aufgabe, die eigentlich den Rômaeren selbst zukäme;...” 132 Die Betonung der neugeschaffenen Lehnsbeziehungen läßt hier noch einmal das Höfische in den Vordergrund treten. Die geschwächte Römergesellschaft bedarf des 131 Die Gesellschaft, in der sich der junge Held zu profilieren sucht, ist auch in der Artusliteratur nicht immer als gleichbleibend ideal dargestellt. Vgl. z.B. Ingrid Kasten. Bachtin und der höfische Roman. In: bickelwort und wildiu maere.FS für Eberhard Nellmann zum 65. Geb. Hg.: Dorothee Lindemann et al. Göppingen 1995, 51-70;

S. 62: “Vielfach wird die Auffassung vertreten, daß der Artushof in seiner Idealität Maßstab für das Handeln des Helden sei (z.B. bei Christoph Cormeau und Wilhelm Störmer. Hartmann von Aue. Epoche – Werk – Wirkung.

2. Aufl. München 1993, 176).... So ideal, wie es meist in der Forschung gesehen wird, ist der Artushof jedoch keineswegs....”. In ähnlicher Weise argumentiert Donald Maddox. The Arthurian Romances of Chrétien de Troyes. Once and Future Fictions. Cambridge 1991, S. 20: Nicht allein der Artushof sei für den Helden handlungsbestimmend.

132 Manfred Hellmann. Fürst, Herrscher und Fürstengemeinschaft. Untersuchungen zu ihrer Bedeutung als politische Elemente in mittelhochdeutschen Epen: Annolied, Kaiserchronik, Rolandslied, Herzog Ernst,....

Bonn 1969, 68.

jungen Helden (Caesar) nebst Vasallen (der Deutschen), um den ursprünglichen Ruhm wieder zu erlangen. Der Held (Caesar) bedarf der nun wieder als vorbildlich geltenden Gesellschaft (der Römer), innerhalb der er sich profilieren kann.

Zur weitergehenden Erkenntnis und Interpretation des Caesar-Teils der Kaiserchronik muß ich aber auf das Annolied als der hauptsächlichen Quelle dieser Episode verweisen.

1.2. Die Quellen der Caesargeschichte 1.2.1. Das Annolied A. Entstehung “Zwischen 1080 und 1085 ist die wahrscheinlichste Zeit der Entstehung. Das Gedicht ist jünger als Lamberts 1077 vollendete Annalen, vermutlich älter als die Vita Annonis von 1105.

Denn diese weiß mehr von Wunderwirkungen Annos als dies Lied; die sonst weitgehende Parallelität von Lied und Vita läßt eine ältere, einfache Vita als gemeinsame Grundlage erschließen.” 133 Über diese von de Boor angenommene ältere Vita ist leider nichts bekannt. In Stammlers Verfasserlexikon heißt es zum anonymen Dichter des Annoliedes: “Seine Quellen sind nicht immer nachzuweisen, so bei den Geschichten, die er vom Ursprung der deutschen Stämme erzählt (V. 281ff.)... Er entnimmt Angaben den Gesta Trevirorum (oder ihrer Quelle) über Cäsars Kämpfe in Deutschland (V. 275 f.), über die Hilfe, die Deutsche und Gallier Cäsar leisteten (V. 399 ff.), über die Weinleitung (V. 511 ff.). Für die Legende (ab V. 577) hat anscheinend die 1105 in Siegburg verfaßte Vita Annonis als Quelle zu gelten.” 134 Diese Überlegungen lassen es wahrscheinlich sein, dass für den ersten Teil, der Vorgeschichte bis zum Beginn der eigentlichen Lebensgeschichte Annos, der Verfassungszeitpunkt frühestens zwischen 1080 und 1085 liegen kann, während der zweite Teil, der sich mit Anno befaßt, gegen 1105 entstanden sein könnte.

133 Helmut de Boor. Die deutsche Literatur von Karl dem Großen bis zum Beginn der höfischen Dichtung. 1.

Bd. München 1949, 144.

134 Wolfgang Stammler. Verfasserlexikon. Bd.1. Berlin u. Leipzig 1933, 87 ff.

B. Überlieferung “Eine Handschrift ist nicht erhalten, Quelle sind die ältesten Drucke: a) Martinus Opitius Incerti Poetae Teutonici Rhythmus de Sancto Annone 1639, b) V. 19-74 bei Bonaventura Vulcanius De literis et lingua Getarum sive Gothorum 1597. Beiden liegt dieselbe Handschrift zugrunde, über deren Herkunft nichts bekannt ist.” 135 “Wahrscheinlich von einem Mittelfranken aus dem von Anno gegründeten Kloster Siegburg im späten 12. Jahrhundert verfaßt, diente eine nun verlorene Handschrift als Quelle für den allein uns den Text überliefernden, von Martin Opitz 1639 herausgegebenen Druck. Entweder aus derselben oder einer anderen, doch ebenfalls mittelfränkischen Handschrift stammen die 55 Verse, die der niederländische Humanist Bonaventura Vulcanus 1597 in seinem De litteris et lingua Getarum sive Gothorum mitteilte. Da die Kaiserchronik (vor 1147) den ersten Teil des Annoliedes im Eingang verwendet, ist auch eine dritte verlorene Handschrift anzunehmen, die wahrscheinlich durch Kuno I. (gest. 1132), Bischof von Regensburg und bis 1120 Abt des Klosters Siegburg, nach Baiern kam.” 136

C. Bezug zur Kaiserchronik

Wie bereits festgestellt, verfolgt das Annolied in seiner Eigenschaft als Vita oder Loblied Annos einen anderen literarischen Zweck als die Kaiserchronik. So gehört hier der Abschnitt über Cäsar, den Reichsgründer, zu einer Art Einleitung, auf die ab Vers 577 die Geschichte über das Leben Annos folgt.

Die in der Kaiserchronik erfolgte, fast wortgetreue Übernahme ganzer Passagen aus dem Eingangsteil des Annolieds ist auffällig. Mit ebenso großer Aufmerksamkeit sollten wir natürlich gerade die Textstellen betrachten, an denen der Dichter das bereits bestehende 135 Stammler, 87.

136 Franz H. Bäuml. Mittelalter. In: Eberhard Bahr (Hg.). Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 1. Vom Mittelalter bis zum Barock. Tübingen 1987, 65.

Ganze unterbricht, abändert, Zusätze einfügt. Zuerst einmal muss man sich in die besondere Situation des Chronisten hineinversetzen: er stellt eine Chronik zusammen, ist an bestimmte Lebensdaten und –taten der zu behandelnden Könige (und Päpste) gebunden; die Chronik beginnt folglich mit dem ersten Kaiser, Caesar, der am Anfang einer langen Reihe von Herrschern steht. Das Annolied hingegen weist Caesar eine ganz andere Rolle zu: Er ist nur der exemplarische erste Monarch. Wichtig ist, dass er die Monarchie eingeführt, das Reich geeint, die Republik abgeschafft hat. Der Annolied-Dichter erspart sich nach der Augustusgeschichte die langwierige Auflistung sämtlicher Herrscher und setzt den Schwerpunkt ganz auf das rasche Hinführen der Handlung auf den gegenwärtigen Zeitpunkt der Abfassung des Liedes und natürlich auf Anno. Die Geschichte des Reichs steht hier nicht

im Vordergrund. Anders hingegen verhält es sich mit der Kaiserchronik:



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